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Die grüne Fee und der kalte Tod

Der erste Fall für Gauklerin Isa Bocholt. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 288 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3954413256

ISBN-13: 

9783954413256

Auflage: 

1 (10.10.2016)

Preis: 

10,95 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3954413256

Beschreibung von Bücher.de: 

Ein zünftiger Mord wie im Mittelalter Met und Mord - Mittelaltermärkte ziehen die Gauklerin Isa magisch an. Ebenso wie die Leichen, die dort plötzlich auftauchen. Alljährlich öffnet in Siegburg ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt seine Tore. Für die junge Gauklerin Isa Bocholt, die unter dem Namen »Die grüne Fee von Absinth« mit ihrer Band Manus Furis dort Touristengruppen und Einheimische unterhält, ist er ein zweites Zuhause. Hinter den bunten, historischen Kulissen schwelt Streit, der von den Besuchern des Marktes unbemerkt bleibt. Die Spielleute liegen sich in den Haaren mit Meyster Hubertus, dem Apfelkringel-Bäcker, und das Ehepaar Drömer mit seiner Schenke ficht einen harten Konkurrenzkampf mit Oliver Katz, dem alkoholkranken Tavernenbesitzer aus. Als dieser eines Morgens erfroren am Pranger des Marktes gefunden wird, geht die Kriminalpolizei von einem Unfall aus, da einige geleerte Metflaschen am Tatort gefunden wurden. Isa jedoch glaubt fest an einen Mord. Nicht zuletzt, weil sie am Vorabend einen erbitterten Streit mitbekommen hat, bei dem jemand Katz ein baldiges, unseliges Ende prophezeit hat. Isa wäre nicht Isa, wenn sie ihre Neugier im Zaum halten könnte, und so macht sie sich im Schein ihrer Pechfackel auf eigene Faust auf die Suche nach dem Mörder.

Kriminetz-Rezensionen

Festgefroren

Seit Jahren findet in Bonns Nachbarstadt Siegburg der Mittelalter-Markt während der Weihnachtszeit statt. Ein Stelldichein derer, die in ihrem Parallelleben als Publikumsmagnete auf solchen Märkten als Gaukler, Filzer, Messerwerfer, Seifensieder oder Spielleute agieren. Krimidebütantin Nina Röttger hat diese Parallelwelt als Plot für ihren Krimi „Die grüne Fee und der kalte Tod“ gewählt.

Der Tavernenwirt Katz findet sein jähes Ende in einer bitterkalten Nacht: Erfroren weil an den Pranger des Marktplatzes festgebunden. Die Gauklerin Isa Bocholt, genannt „Die grüne Fee von Absinth“, ist anderer Meinung als die Kriminalpolizei und hält den vermeintlichen tragischen Unfall für Mord. Isa Bocholt war nämlich zufällig Zeugin eines Streites, in dessen Verlauf dem Tavernenwirt Katz ein baldiges Ende angedroht wurde. Kein Wunder also, dass die „Grüne Fee“ sich als Hobbyermittlerin betätigt.

Germanistikstudentin Röttger, Spezialgebiet mittelalterliche Literatur, lässt in ihrem Kriminaldebüt die Protagonisten zwischen den gegensätzlichen Welten des Mittelalters und des Heute agieren. Zum Krimischreiben ist sie übrigens durch die Bonner Autorin Judith Merchant gekommen. Merchant, Dozentin an der Bonner Universität, hatte eine Hausarbeit von Nina Röttger als so gut befunden, dass sie ihr empfahl, etwas Längeres zu schreiben. Judith Merchant stellte dann auch noch den Kontakt zum KBV Verlag her. Röttgers Manuskript wurde angenommen. Ein „Riesenglück“ empfindet die Jungautorin – und hat, in groben Zügen, bereits einen weiteren Kriminalroman skizziert.

Rezension: © Thomas Przybilka

www.bokas.de www.das-syndikat.com/autoren/autor/120-thomas-przybilka.html