Cover von: Ein guter Blick fürs Böse

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Ein guter Blick fürs Böse

Kriminalroman
Buch
Gebundene Ausgabe, 304 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3455021387

ISBN-13: 

9783455021387

Auflage: 

1 (01.04.2026)

Preis: 

24,00 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 161.083
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3455021387

Beschreibung: 

Wer mit einem Killer verheiratet war, hat einen guten Blick fürs Böse.

Kalifornien 1966: Auf den ersten Blick sind Margo, Bev und Elsie gewöhnliche Freundinnen – doch gewöhnlich ist nichts, seit ihre Männer als eiskalte Serienmörder überführt wurden und sich das Auge der Öffentlichkeit erbarmungslos auch auf sie richtet. Wie kann es sein, dass sie nichts von den Abgründen ahnten?

Als das Böse nun, Jahre später, erneut zuschlägt und mehrere Frauen brutal ermordet werden, setzen die drei alles daran, den Täter zur Strecke zu bringen. So wird ihr größter Makel plötzlich zu ihrer stärksten Waffe – und sie, die dem Grauen hautnah kamen, lassen sich dieses Mal gewiss nicht blenden.

Mit Glamour-Faktor und Gänsehautgarantie: ein atemberaubender Kriminalroman um drei Frauen, empowert by evil.

Kriminetz-Rezensionen

Ein guter Blick fürs Böse

Zum Inhalt:

Kalifornien 1966: Auf den ersten Blick sind Margo, Bev und Elsie gewöhnliche Freundinnen – doch gewöhnlich ist nichts, seit ihre Männer als eiskalte Serienmörder überführt wurden und sich das Auge der Öffentlichkeit erbarmungslos auch auf sie richtet. Wie kann es sein, dass sie nichts von den Abgründen ahnten? Als das Böse nun, Jahre später, erneut zuschlägt und mehrere Frauen brutal ermordet werden, setzen die drei alles daran, den Täter zur Strecke zu bringen. So wird ihr größter Makel plötzlich zu ihrer stärksten Waffe – und sie, die dem Grauen hautnah kamen, lassen sich dieses Mal gewiss nicht blenden.

Meine Meinung:

Die Idee alles einmal aus der Sicht der Frauen der Serienmörder zu erzählen fand ich richtig gut,leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz so überzeugen. Der Schreibstil war nicht so meins, da hatte ich leichte Schwierigkeiten, auch die drei Damen waren nicht so mein Fall, keine konnte mich in ihren Bann ziehen. Zudem hätte es für meinen Geschmack die neuen Morde nicht gebraucht, so hab ich mich eher auf den neuen Täter fokussiert als auf die Geschichte der Frauen. Vielleicht wars auch einfach nur der falsche Zeitpunkt für mich dass Buch zu lesen und zu andere Zeit hätte es mir vielleicht besser gefallen.

Nichtsdestotrotz gibt es 3 Sterne, da ich schon schlechtere Bücher gelesen hab und mir die Idee gefiel. Ich bin mir ziemlich sicher das es andere Leser gibt denen es besser gefällt.

Wer kennt einen Serienmörder?

Drei Freundinnen in Kalifornien in den 60ziger Jahren. Ein für uns altbackenens Frauenbild herrscht. Diese Drei wollen es aufbrechen denn sie haben allen Grund dazu. Sie sind Exfrauen von Serienmördern. Sie wurden genau wie ihre Ehemänner für deren Taten verantwortlich gemacht. Obwohl die Polizei sie nie verdächtigt oder beschuldigt hat glauben Nachbarn und andere " sie müssen doch etwas gewusst oder zumindestens gemerkt haben". Kein leichtes Leben für Margot, Beverley und Elsie. Dann geschehen in ihrer Stadt erneut Morde. Die den Eindruck einer Serie vermitteln. Die drei Frauen sind traumatisiert und durch die Beschreibung der Morde, vor allem wie über die Frauen berichtet wird, schockiert. Sie beginnen zu ermitteln, denn irgendetwas müssen Serienmörder gemeinsam haben und wer hat sonst Erfahrung mit ihnen?
Ich empfand diesen Krimi als ganz anders wie alles Bekannte. Erstmal die Frauen und dazu dieses Rollenbild, Frauen sind selber schuld wenn sie ermordet werden. Die Auflehnung dagegen war sehr verständlich beschrieben. Dazu machte der Schreibstil den Eindruck man würde ein True Crime lesen. Denn die Autorin hat die Sprache und Verhaltensweisen der damaligen Zeit sehr gut beschrieben. Dazu kam das Gefühl dass wir Zuschauer genau wie die Protagonistinnen keine Ahnung über das Wie und Warum haben. Nur durch Gedankenspiele und Beobachten kommen wir alle zusammen den Mörder auf der Spur.

Club der Ex-Killer-Wives ermittelt

Zum Inhalt:

Kalifornien, 1966. Beverly, Margot und Elsie verbindet eine ganz besondere Freundschaft: Sie alle waren Frauen von Serienkillern. Sie alle haben sich gefragt, wie sie die Zeichen übersehen konnten. Als in ihrer Umgebung wieder Frauen getötet werden und alles auf einen Serienmörder hinweist, die Polizei die Sache aber nicht ernst genug nimmt und in ihren Augen auch nicht die richtigen Schlüsse zieht und die Fälle miteinander verbindet, beschließen sie, dass es an ihnen liegt , zu handeln.

Meine Meinung:

Die drei Freundinnen sind sehr unterschiedliche Frauen. Ich konnte mich nur bedingt in sie hineinversetzen, da die Handlung ja auch bereits in den 60ern spielt und die Frauen es nicht leicht hatten, sich in ihrer Welt zu behaupten. Sie alle wurden durch ihre Vergangenheit sowie die Taten ihrer Männer geprägt, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Ich fand es spannend, dass jede anders damit umging - das hat die Geschichte bereichert.

Die neuen Morde und Mordopfer waren in der Story an den Rand gedrängt und blieben für mich daher ein wenig gesichtslos. Der Verdacht war für mich da, aber da unterschiedliche Fährten ausgelegt wurden, war ich mir bis zum Ende nicht ganz sicher. Das alles trübte meine Lesefreude jedoch nicht. Insgesamt eine spannende Geschichte, die ohne große Ups and Downs auskommt, sich aber locker und flüssig lesen lässt und durch den Ermittlerzugang der Frauen auch sehr interessant geschildert wurde. Hat Spaß gemacht.

Das Cover und der Titel passen gut zum Buch, haben mich aber nicht völlig abgeholt.