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Haarmanns Erbe

Der zweite Fall mit Kommissar Tabori. Kriminalroman
Buch
Broschiert, 243 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3866745117

ISBN-13: 

9783866745117

Auflage: 

1 (15.10.2015)

Preis: 

12,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3866745117
Beschreibung von Polykarp

Kommissar Tabori aus Hannover hatte in "Kein Erbarmen" das Handtuch geworfen, kann es aber im Ruhestand nicht aushalten und kehrt in den Dienst zurück - seine Kollegen laden sich deshalb zu einem Riesenfest bei ihm ein, und da ist es ihm gar nicht unlieb, dass ein Anruf kommt: Ein scheinbar harmloser Spaziergänger hat ein Laborglas mit einem in Formaldehyd eingelegten Kopf gefunden. Ein Namensschild vorn am Glas teilt mit: Haarmann. Haarmann, der legendäre Massenmörder! Serienmörder, würde Tabori verdrießlich denken, aber vor neunzig Jahren, als Haarmann mit dem kleinen Hackebeilchen Schabefleisch aus seinen Opfern machte und dafür, einzigartig in der Massenmördergeschichte, in einem Abzählreim verewigt wurde, wurden so feine Unterschiede noch nicht gemacht. Haarmann wurde 1925 geköpft, sein Kopf wurde viele Jahre aufbewahrt, weil die Forscher hofften, Verformungen in seinem Gehirn zu finden, die Aufschluss über die Entwicklung von Mördern geben könnten. Sie fanden aber nichts, und vor einigen Jahren wurde er Kopf eingeäschert. Heißt es. Aber hier steht Tabori mit Haarmanns Kopf. Wenn das hier aber Haarmanns Kopf ist, wessen Kopf wurde dann eingeäschert? Und wenn es nicht Haarmanns Kopf ist, wessen Kopf ist es dann? Während Tabori noch verwirrt den Kopf anstarrt, wird auf der Party zu seinen Ehren eine Pizza angeliefert, die niemand bestellt hat - belegt mit einem Mittelfinger, der ganz bestimmt nicht Haarmann gehört hat. Der Fall ist verworren und irgendwer will offenbar Kommissar Tabori ganz persönlich ein Bein stellen. Wer aber hätte Grund, sich an ihm zu rächen, und warum? Und wie sollen sie herausfinden, wessen Kopf das nun ist? Und dass dann auch noch junge Männer im besten Stricheralter verschwinden und zerstückelt aufgefunden werden wie zu Haarmanns Zeiten, zeigt, dass dessen selbsternannter Erbe seine Aufgabe tödlich genau nimmt.

Dafür müssen Tabori und seine Leute kreuz und quer durch Hannovers Kneipen ziehen, selbst ein Göttinger Burschenschaftler kreuzt seinen Weg, von Karsten Maschmeyer ganz zu schweigen, und je deutlicher die von Haarmann vor neunzig Jahren gelegte Spur wird, um so spannender wird das Buch - und die ganze Zeit ist es sehr witzig, was der Spannung aber an keiner Stelle Abbruch tut.

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