Cover von: Hamish Macbeth und das tote Flittchen
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Hamish Macbeth und das tote Flittchen

Der fünfte Fall für Hamish Macbeth. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 208 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3404177851

ISBN-13: 

9783404177851

Auflage: 

1 (30.11.2018)

Preis: 

10,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 48.339
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3404177851

Beschreibung von Bücher.de: 

Maggie Baird verdankt ihr Vermögen einem Leben als Mätresse reicher Männer - und einem guten Händchen für Investitionen. Nun kommt sie als Frau mittleren Alters, dick und in Tweed gehüllt, ins schottische Lochdubh, wo sie ein luxuriöses Cottage besitzt. Auf Maggies Einladung hin ziehen bald weitere Gäste ein: ihre Nichte und vier frühere Liebhaber, allesamt in Geldnöten. Als Maggie auf mysteriöse Weise stirbt, hat Lochdubhs Dorfpolizist Hamish Macbeth genau diese fünf Hausgäste im Verdacht, nachgeholfen zu haben. Und Hamish wäre nicht Hamish, wenn er einen Mörder einfach so entwischen ließe, mag dieser auch noch so ausgefuchst sein ...

Kriminetz-Rezensionen

Liebgewonnene Umgebung

Zum Inhalt:
Maggie hat sich nach einem bewegten Leben als bezahlte Freundin reicher Gönner in Lochdhub niedergelassen. Doch irgendwie plagt sie die Einsamkeit, weshalb sie vier Ex-Freunde und ihre Nichte bei sich einquartiert. Aber das Schicksal ist Maggie nicht länger hold und sie stirbt an ihrem schwachen Herzen. Oder hat doch jemand nachgeholfen?

Mein Eindruck:
Auch im fünften Band um den Dorfpolizisten Hamish Macbeth bleibt M.C. Beaton ihrem Schema treu: Schottische Landschaft, knorrige Figuren, gefangen in Vorurteilen, Anspruchsdenken und Dünkel. Trotzdem wird es nicht langweilig, denn – wie immer – bietet sie den Lesern einen Fall zum Mitdenken, ein Wiedersehen mit alten (und liebgewonnenen) Bekannten und britischen Humor. Dazu verabreicht sie Blut, Sex und Probleme nur in homöopathischen Dosen und schafft damit eine gelungene Abwechslung zum normalen Krimi-Einerlei. Möglicherweise zwar dem frühen Entstehungsdatum der Romane geschuldet, ist es dennoch dem Lesegenuss höchst zuträglich. Auch Beatons Stil erinnert an den von Agatha Christies Whodunnits: Einfach gehalten und geradeaus – so, wie ein „normaler“ Mensch spricht und denkt. So stolpert man nicht über Satzbau und Fremdwörter, sondern kann sich ganz einer dennoch nicht schmucklosen Geschichte hingeben und über Motiv und Täter sinnieren. Dass sich der Täter einem geübten Krimileser erschließt, ist ein absolutes Goodie der meisten von Beatons Krimis und krönt als Kirsche die Torte. Der Mini-Cliffhanger zum Schluss lässt auf ein baldiges Erscheinen des nächsten Bandes um den Dorfpolizisten hoffen.

Dieser Band lässt sich ohne Kenntnisse seiner Vorgänger lesen. Möchte man jedoch die Entwicklung der Charaktere – allen voran Hamish Macbeths und die der (früheren?) Dame seines Herzens Priscilla – in vollen Zügen würdigen, ist es besser, Band 1 bis 4 gelesen zu haben.

Mein Fazit:
Trotz Aussicht auf Mücken und/oder Regen wünscht man sich in die schottischen Highlands.