Cover von: Das Haus der stummen Toten
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Das Haus der stummen Toten

Thriller
Buch
Broschiert, 416 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3749903980

ISBN-13: 

9783749903986

Auflage: 

1 (24.05.2022)

Preis: 

15,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3749903980

Beschreibung von Bücher.de: 

Spannend, unheimlich, eiskalt – die neue Generation der schwedischen Bestsellerautorinnen.

Als Eleanor ihrer Großmutter Vivianne auf deren Drängen hin einen Besuch abstattet, findet sie diese ermordet vor. Zwar sieht sie den Täter noch kurz, kann ihn aber aufgrund ihrer Gesichtserkennungsschwäche nicht beschreiben.

Bald erfährt sie, dass sie von ihrer Großmutter einen Hof namens Solhöga geerbt hat, von dem sie noch nie zuvor etwas gehört hat. Zusammen mit ihrem Freund fährt Eleanor zu dem Anwesen. Dort geschehen mysteriöse Dinge, und bald wird klar, dass sie nicht allein auf dem Gut sind. Wer ist hinter ihnen her? Was hat es mit diesem Hof auf sich? Können sie lebend entkommen?

Kriminetz-Rezensionen

Ein Psychothriller, wie man ihn sich wünscht

Eleanor erlebt das, was niemand erleben sollte: Als sie ihre Großmutter Vivianne besuchen will, trifft sie auf deren Mörder. Aufgrund ihrer Gesichtsblindheit kann sie den Täter jedoch nicht identifizieren.

Monate später ist sie endlich so weit, sich um den Nachlass zu kümmern, und fährt gemeinsam mit ihrem Freund und ihrer Tante nach Solhöga, einem Gut, von dem sie noch nie etwas gehört hat. Ein Notar begleitet sie, um den Bestand des Hofs aufzunehmen. Kaum sind sie angekommen, geschehen seltsame Dinge in den alten Gemäuern. Eleanor scheint ihre Großmutter hören zu können, die sie warnt. Und wo steckt eigentlich der Gutsverwalter? Schnell wird gewiss: Ihr Gefühl trügt sie nicht: Sie schweben in Lebensgefahr.

Der zweite Thriller der schwedischen Autorin Camilla Sten konnte mich restlos von ihrem Talent, das ihr sicherlich auch durch ihre berühmte Mutter Viveca mitgegeben wurde, überzeugen. »Das Haus der stummen Toten« zeichnet sich durch eine düstere Atmosphäre aus, die einem immer wieder schaudern lässt. Man ahnt bald schon, dass vieles nicht so ist, wie es scheint, aber woher die Bedrohung tatsächlich kommt, zeigt sich erst spät.

Der Thriller ist perfekt durchorchestriert: der Mord an der Großmutter, der der jungen Protagonistin noch in den Knochen steckt. Dann das düstere Anwesen, das offenbar mit gutem Grund verheimlicht wurde. Ein mysteriöses Tagebuch, das mehr Fragen aufreißt, als es Antworten geben könnte, und unerklärliche Vorgänge sowie der Schatten einer Person, die sich offenbar in ihrer Nähe befindet und die Fäden immer enger zieht.

Spannung von Beginn an und ein gut gehütetes Familiengeheimnis, das endlich aufgelöst werden will – ein Psychothriller, wie man ihn sich wünscht.

Die Verlassenheit ist spürbar

Eleanor besucht ihre Großmutter Vivianne. Als sie ankommt, muss sie erkennen, dass diese soeben getötet wurde. Daraufhin erfährt Eleanor, dass sie von Vivianne einen Gutshof geerbt hat, der irgendwo im Nirgendwo steht. Somit begibt sie sich mit ihrem Partner Sebastian dorthin. Ebenfalls dort anwesend sind Eleanores Tante Veronika, Mats, der Gutsverwalter und Rickard, der eine Bestandsaufnahme machen sollte. Doch es geschehen bizarre und angsteinflößende Dinge.

Die Geschichte ist sehr beschaulich, sie findet ausschließlich auf diesem Gutshof statt, auf dem in der Vergangenheit wohl schreckliche Dinge passiert sind. Das erfährt man durch die Kapitel, die in den Sechzigerjahren stattgefunden haben. Diese Geschichte aus der Vergangenheit hat mich fast noch mehr gepackt als die Gegenwart. Insgesamt ein spannender Thriller trotz erstaunlich wenig Handlung.