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Höllenkind

Der achte Fall für Clara Vidalis. Thriller
Buch
Taschenbuch, 480 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3426524090

ISBN-13: 

9783426524091

Auflage: 

1 (01.04.2021)

Preis: 

10,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3426524090

Beschreibung von Bücher.de: 

Alter römischer Adel, düstere Geheimnisse im Vatikan und ein unerbittlicher Rächer, der seine Feinde Dantes neun Kreise der Hölle durchschreiten lässt: Im 8. Teil der Thriller-Reihe von Bestseller-Autor Veit Etzold ermittelt Patho-Psychologin Clara Vidalis in Rom.

Es ist ein einmaliges Ereignis für den Vatikan und ganz Rom: die Verbindung der alten römischen Adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle.

Doch plötzlich krümmt sich die Braut vor Schmerz, und auf ihrem strahlend weißen Hochzeitskleid erblühen große rote Flecke. Bevor irgendjemand eingreifen kann, bricht sie tot zusammen.

Der zuständige Ermittler des Vatikans, Commendatore Adami, ahnt, dass es nicht bei diesem einen außergewöhnlichen Mord bleiben wird. Und dass er allein nicht weiterkommt. In Rom kursiert schon länger der Name einer Patho-Psychologin, die bereits in einen Fall von Satanismus involviert gewesen war: Clara Vidalis vom LKA Berlin …

Bestseller-Autor Veit Etzold schickt die toughe Patho-Psychologin Clara Vidalis in ihrem 8. Fall auf einen echten Höllen-Trip im Vatikan - eiskalter Nervenkitzel für alle Fans harter Thriller im US-Stil.

Die Thriller-Reihe mit Clara Vidalis ist in folgender Reihenfolge erschienen:
-Final Cut
-Seelenangst
-Todeswächter
-Der Totenzeichner
-Tränenbringer
-Schmerzmacher
-Blutgott
-Höllenkind

Kriminetz-Rezensionen

8. Band der fesselnden und brutalen Clara-Vidalis Reihe

Es liest sich von Anfang an extrem spannend, ist aber wahrscheinlich etwas verwirrend für alle, die die vorherigen Bände dieser Serie nicht kennen. Schon alleine Clara Vidalis Privatleben mit McDeath vom BKA an ihrer Seite und dem gemeinsamen Töchterchen und was sie alle schon zusammen durchgemacht haben. Doch ich als Serienjunkie dieser Buchreihe bin quasi schon ab den ersten Seiten sofort wieder angefixt und kann das Buch kaum noch zur Seite legen.

Der letzte Fall »Blutgott« ging am Ende schlichtweg in die Hose und so rollen diesmal Köpfe bzw. kommt es zu mehreren Zwangsbeurlaubungen auf Zeit. Clara macht deshalb eine Urlaubsauszeit in Italien, wo sie vom Vatikan um Unterstützung zur Aufklärung eines Falles gebeten wird.

Parallel dazu erzählt die in Rumänien gefangene junge Beatrice von ihrem Leiden als Sexsklavin.

Der neue Clara-Vidalis-Thriller ist genauso unterhaltend und grausam faszinierend wie seine Vorgänger. Außer den genialen Protagonisten und der fesselnden Geschichte gefiel mir wieder sehr, was ich alles an Hintergrundinformationen, sei es über Italien, über echte Serienmörder und ihre Psyche, aber auch über den Vatikan erfahren konnte. Ich hoffe sehr, dass es in naher Zukunft noch viele weiteren Bände dieser erstklassigen Thriller- Reihe geben wird!

Clara ermittelt in Italien

Als Berlinerin bin ich natürlich Fan von der Clara-Vidalis-Reihe. Viel zu schnell lesen sich die Seiten, was an dem wirklich spannenden Schreibstil des Autors liegt.

Vom letzten Band (»Blutgott«) war ich allerdings ein klein wenig enttäuscht. Umso gespannter war ich auf den 8. Teil der Reihe.

Es kam sofort die gewohnte Spannung auf und es wurde auch am »Blutgott« angeknüpft. Wo der Leser mehrere Monate Pause hatte, verging für das LKA Berlin nur ein paar Tage.

Clara bekommt eine aufgezwungene Pause, die sie nach Italien führt. Doch tatsächlich stürzt sie sich dort gleich in einen wirklich nervenaufreibenden neuen Fall. Der Vatikan persönlich bittet um Hilfe.

Neben absoluter Spannung (ganz Etzold-like nichts für schwache Nerven …) überzeugt der Autor auch wieder mit einer Menge Fachwissen.

Ein toller Pageturner, den ich gern empfehle! Gespannt warte ich auf Claras nächsten Fall – gern auch wieder in Berlin!

Spannend, fesselnd und blutig, Nervenkitzel pur

Die Geschichte beginnt schon mal gruselig und das mag ich sehr: Ein weißes Brautkleid und dieses voller Blut und dann eine Braut die, tot zusammenbricht, was für ein toller Auftakt für einen Thriller, das fand ich schon mal klasse. 

Der zuständige Commendatore Adami, der Ermittler für den Vatikan ist, merkt, dass er hier alleine nicht weiterkommt, denn er ahnt, dass es sich hier eindeutig um Mord handelt. Er wendet sich kurzerhand an Clara Vidalis, die hier ihren Italienurlaub verbringt, zusammen mit einer Freundin, da sie zu Hause leider beurlaubt worden ist. Einfach um auf andere Gedanken zu kommen und dann das.

Ich kannte leider noch keine Geschichte um die Ermittlerin Clara Vidalis, dies ist meine erste Geschichte und ich war echt begeistert. Ich bin zwar kein Fan von Morden rund um den Vatikan, aber dieser hier hat mich echt in seinen Bann gezogen, kurze knappe Kapitel, spannend und flüssig geschrieben. Ich war zwar schon in Rom und die Beschreibung der vielen Gassen und Straßen und die italienischen Familien, die mehr oder weniger mit der Mafia verbunden sind oder waren. Das war echt ein toller Thriller, der es in sich hatte und in dem man vieles über die Hintergründe der Familie und den Vatikan erfahren konnte. Das war echt ein blutiger, spannender Thriller von der LKA-Ermittlerin Clara Vidalis und ich hoffe auch nicht der Letzte.

Fesselnder neuer Fall, der LKA-Ermittlerin Clara Vidales nach Italien führt – mit höllisch blutigen Ausmaßen

In der prächtigsten Location des Vatikans, der Sixtinischen Kapelle, soll die Vermählung zweier Abkömmlinge berühmter italienischer Adelsfamilien stattfinden, ein Visconti heiratet eine Sforza. Doch noch auf dem Weg zum Altar bricht die Braut blutüberströmt zusammen! Die Presse spricht von der „Roten Hochzeit“ und teuflischen Mächten, auch der alte Patriarch Visconti ist der Überzeugung, dass der Teufel seine Hand im Spiel hatte!

Die gerade zwangsbeurlaubte Berliner LKA-Kommissarin Clara Vidalis, die gerade in Florenz weilt, wird vom Vatikan um diskrete Unterstützung gebeten, ihr Ruf scheint ihr vorauszueilen ;)

Auch wenn ich die Thriller-Serie »Ein Clara-Vidalis-Thriller« vom Berliner Autor Veit Etzold bislang noch nicht kannte, hat mir das Lesen dieses 8. Falles »Höllenkind« gar keine Probleme bereitet. Schon das Intro fasziniert mit seiner bildgewaltigen blutigen Anfangsszenerie, eine Seite folgt der nächsten und der Sog in die Handlung ist unvermeidlich. Ortswechsel und weitere Todesfälle sorgen des Weiteren für Dramatik und Dynamik. Der Schreibstil ist dabei ungezwungen, drastisch direkt und an Spannung herrscht wirklich kein Mangel.

Mein Fazit:
Tolle Serien-Entdeckung, die ich mir auf alle Fälle merken werde! Ein Thriller, in dem alles vorhanden ist, was Spannung erzeugt! Schnell gelesen, perfekt für ein paar aufregende Momente zwischendurch!

Mehr erwartet

Als Fan von Herrn Etzold habe ich mich sehr auf das Buch gefreut.

Anfangs bin ich nur schwer in das Buch reingekommen. Normalerweise bin ich bei Herrn Etzold immer gleich drinnen. Also direkt im Geschehen und erlebe es regelrecht :-)

Ich rätsle immer noch, warum Carla suspendiert wurde …

Am Anfang überkam mich Langeweile. Habe öfters als gewöhnlich Lesepausen gemacht. Über die ganze Buchlänge hatte ich immer wieder das Gefühl der Langeweile …. Wann geht es denn endlich richtig los? … Der Zusammenhang zum Fall …? So viele Details der römischen Geschichte. Mittelalter Kapitel 10 … über viele Seiten »ausgeschmückt« … zieht sich durch das ganze Buch … Ich musste mich sehr beherrschen, dass ich es nicht abgebrochen und eben doch fertig gelesen habe.

Die Dialoge sind »geschwollen«, würde doch in »echt« nicht so sein …

In meinen Augen kein »Thriller«. Tut mir leid. Gutgemeinte 3 von 5 Sternen.

Ein spannendes Abenteuer zwischen Rom und Florenz!

Alter römischer Adel, düstere Geheimnisse im Vatikan und ein unerbittlicher Rächer, der seine Feinde Dantes neun Kreise der Hölle durchschreiten lässt!

»Höllenkind« von Veit Etzold aus dem Verlag Droemer Knaur ist der achte Fall für Hauptkommissarin Clara Vidalis, die die Abteilung für Pathopsychologie am LKA 113 in Berlin leitet. Dieser Thriller hat mir wieder sehr gut gefallen, denn er hat mir spannende Unterhaltung geboten und mir eine Menge Gänsehautmomente beschert.

Es ist ein einmaliges Ereignis für den Vatikan und ganz Rom: Im Vatikan sollen sich die Adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle verbinden. Doch mitten in den Feierlichkeiten färbt sich das weiße Kleid der Braut auf einmal rot und sie bricht tot zusammen. Der Ermittler Commendatore Adami ahnt, dass es nicht bei diesem einen ungewöhnlichen Mord bleiben wird. Hilfesuchend wendet er sich an die Pathopsychologin Clara Vidalis, die bereits in einem Fall von Satanismus involviert gewesen war.

Nachdem Clara Vidalis sich nicht von ihrem letzten Fall erholen konnte, wo es um die Jagd nach dem Blutgott ging, muss sie zwangsweise Urlaub nehmen. Um nervigen Journalisten, die ihr ständig im Nacken sitzen, und schweren Vorwürfen aus dem Weg zu gehen, lässt sie sich auf ein paar Tage Urlaub in Florenz ein. Doch kurz nach ihrer Ankunft und nachdem ihr Portemonnaie gestohlen wurde, wird sie von einem Gardisten der Schweizer Garde des Vatikans aufgesucht. Sie soll im Auftrag von Kardinal Julio in Rom den ungewöhnlichen und mysteriösen Todesfall von Aurelia Sforza näher untersuchen. Zusammen mit ihrem Ehemann Prof. Martin Friedrich (MacDeath), Profiler, Mediziner und ausgebildeter Psychiater, der die Abteilung für operative Fallanalyse am LKA 113 leitet, beginnt ein spannendes, rasantes und gefährliches Abenteuer zwischen mehreren Städten. Obwohl der Autor hier auf den Spuren von Dan Brown wandelt, ist ihm ein gelungener Plot gelungen, der von Anfang bis Ende gut durchdacht und unheimlich spannend ist.

Grausame und verstörende Kapitel aus Rumänien haben zwischendurch für Entsetzen gesorgt, nach und nach haben sich diese Kapitel geschickt zum Rest der Geschichte eingefügt. Der Thriller beinhaltet insgesamt vier Bücher, die jeweils sehr kurze Kapitel haben. Einige Cliffhanger haben zum Weiterlesen angeregt, auch der Schreibstil ist verständlich, flüssig und authentisch. Mir haben die Kapitel, wo MacDeath zu Wort kommt, auch wieder gut gefallen, da seine humorvolle Art sehr sympathisch rüberkommt und ich seine Vorträge über Serienmörder sehr interessant finde. Er wäre ein Gentleman, wenn er nicht auf Partys von »postmortalen Schändungen« oder »ödipaler Kastrationsangst« sprechen würde. Er und Clara Vidalis ergeben ein sympathisches und authentisches Team ab. Mir hat dieser Teil wieder sehr gut gefallen und ich empfehle ihn ohne Wenn und Aber weiter.

Spannend bis zum Ende

Alter römischer Adel, düstere Geheimnisse im Vatikan und ein unerbittlicher Rächer, der seine Feinde Dantes neun Kreise der Hölle durchschreiten lässt:
Im 8. Teil der Thriller-Reihe von Bestseller-Autor Veit Etzold ermittelt Patho-Psychologin Clara Vidalis in Rom.

Eigentlich ist Clara Vidalis aufgrund der Vorkommnisse in »Blutgott« beurlaubt und will ein paar schöne Tage mit Sophie in Florenz verbringen. Ohne Mann und Kind ein wenig abschalten. Doch schon bald fühlen sich die beiden verfolgt und werden schon bald herausfinden, dass sie nach Rom in den Vatikan kommen sollen, nachdem dort eine Braut blutüberströmt zusammengebrochen und gestorben ist. Es gibt keine Erklärung für den Tod und die Ermittler stehen vor einem Rätsel und hoffen, von Clara Unterstützung zu bekommen.

Mir hat die Reihe bisher sehr gut gefallen und deswegen war klar, dass dieser Teil auch bei uns einziehen wird. Außerdem hat mir der Schauplatz sehr gut gefallen. Er hat mich an eine Reise nach Rom erinnert, die wir 2014 unternommen haben.

Bereits auf den ersten Seiten geschieht der grausame Mord, man ist mitten im Geschehen. Die Schauplätze sind detailliert beschrieben und man kann es sich sehr gut vorstellen. Es gibt eine Nebenhandlung, die anfangs noch keinen Bezug zum Rest des Buches hat, aber nach und nach versteht man den Zusammenhang.

Toll beschrieben war auch einer der Antagonisten, der Wolf. Man kann gar nicht anders als sich vorstellen, wie er in Wirklichkeit aussieht.

Sehr gut gefallen mir auch immer die vielen Hintergrundinformationen, die in jedem Buch von Veit Etzold sehr gut recherchiert sind.

Von mir ist das eine klare Leseempfehlung und ich hoffe auf eine Fortsetzung.

Wo bleibt die Spannung?

Clara Vidalis wird von der Presse beschuldigt, ein Monster (eine Kriminelle) erschaffen zu haben. Sie wird von ihrem Vorgesetzten in den Urlaub geschickt & sie muss ihre Waffe abgeben. Glücklicherweise ist ihr Verwandter Marco in Italien zu Geld gekommen, daher kann er es sich leisten, Wohnungen in Florenz zu vermieten. Da ihr Mann keinen Urlaub bekommt, fährt die Pathopsychologin Clara mit ihrer Cousine nach Italien, wo ihr prompt die Geldbörse gestohlen wird.

Außerdem fällt ihr ein Mann auf, der vor der Wohnung herumlungert. Als sie Klarheit will, stellt sich der Unbekannte als Schweizergardist Tobias Wehrli vor und bittet Vidalis um Hilfe: Bei einer Hochzeit im Vatikan brach die Braut plötzlich blutüberströmt vor dem Altar zusammen. Zwei alte Adelsfamilien wollten durch die Verbindung der Kinder ihre Kräfte bündeln. Clara beginnt zu ermitteln; bald kommt es zu weiteren mysteriösen Todesfällen, was bedeutet, dass es sich um eine Vendetta handeln muss …

Im Schweinsgalopp durch Popkultur & Kunstgeschichte: »Bluthölle« ist der achte Band der Clara-Vidalis-Krimireihe. Für mich ist es der erste Band der Reihe, man kann das Buch jedoch als stand-alone lesen.

Der Anfang des Romans war äußerst vielversprechend. Leider war die Erzählung sprachlich eine Enttäuschung und stilistisch holprig. Viele Figuren sprechen auf ähnliche Art und Weise, benutzen die Wendung »Es ist eh so«, daher sind sie nicht unbedingt unterscheidbar. Die Dialoge sind teilweise unglaubwürdig, insgesamt fehlt es an Tiefe. Mangelnder Tiefgang ist zwar ein Grundproblem im Thriller-Genre, oft wird dieses Manko jedoch durch eine mörderische Spannung wettgemacht (wie in den Chris-Carter-Thrillern). Nicht so hier. »Bluthölle« besteht formal aus mehreren Teilen, ein Hauch von Spannung kommt leider erst am Ende auf. Kein klassischer Thriller also.

Etzold schneidet sehr viele Themen an, große Namen werden genannt. David Lynch, Dan Brown, Dante Alighieri, Michelangelo. Für Ahnungslose ist das sicher interessant. Alter Adel und Menschenhandel: Teilweise ist die Handlung in Rumänien angesiedelt. Es fehlt die Einheitlichkeit: Mal heißt eine Stadt »Constanta«, mal »Konstanza«. Auch Sätze wie »Er ließ die Schultern senken« lassen sich durch eine sorgfältige Korrektur vermeiden.

Die Protagonisten waren mir leider nicht sympathisch, obwohl ich bei einem Blick in den Klappentext (vor der Lektüre) begeistert war: Clara Vidalis ist eine Bremerin mit spanisch-italienischen Wurzeln, ihre Italienischkenntnisse sind nicht perfekt. Ich hätte mir eine filigranere Figurenzeichnung gewünscht.

Mir war ziemlich schnell klar, wie alles in der Geschichte zusammenhängt. Insgesamt fehlt es an Raffinesse. Eine Ermittlerin, die im (Zwangs)Urlaub in ihrem Metier arbeitet, ist im Krimigenre nichts Neues, dieser Aspekt störte mich jedoch nicht im Geringsten, auch nicht die Kürze der Kapitel. Aus dem »Stoff« hätte Veit Etzold mit adäquaten erzählerische Mitteln aber viel mehr machen können. Da ich grundsätzlich keine Lektüre abbreche, musste ich mich hier gegen Ende zum Lesen regelrecht »aufraffen«.

Schade!

Bluthochzeit

Die Braut stirbt blutüberströmt auf dem Weg zum Altar unter den Augen von Kardinal Julio. Es ist die Familie Visconti, die hier im Mittelpunkt steht.

In Berlin wird gerade Clara Vidalis wegen ihres Einflusses im Fall eines Serienmörders beurlaubt. Das bringt sie dazu, mit ihrer Freundin Sophie in Florenz Urlaub zu machen. Dort werden sie von einem Mittelsmann des Vatikans nach Rom gebracht, da Kardinal Julio von ihren Qualitäten gehört hat.

In Rumänien wird ein Mädchen beschrieben, das in ein Abhängigkeitsverhältnis rutscht und gequält wird.

Clara setzt im Vatikan, gegen den Willen der Familie eine Obduktion der Toten in Berlin durch. Hier bestätigt sich, dass sie durch ein Nervengift ermordet wurde.

Die Familie Visconti hat nicht nur den Tod der Stieftochter zu beklagen, sondern auch die Entführung der leiblichen Tochter. Langsam wird klar, dass im familiären Umfeld jemand die Fäden zieht. Dann wird auch noch der Kopf des Bräutigams gefunden und stellt das ermittelnde Team vor weitere Rätsel.

Ein überaus spannender und sehr authentisch geschriebener Thriller, den ich hier gelesen habe. Das Buch ist mit sehr brutalen Details gespickt, die diesem Thriller eine besondere Note geben, aber auch – meiner Meinung nach – für die Schreibweise von Veit Etzold typisch sind. Das Tatwerkzeug der Morde ist auch sehr einzigartig, eine Warfarin. Sich dieses auszudenken beweist die wissenschaftliche Arbeit des Autors.

Die Hauptfigur Clara Vidalis wird vom LKA beurlaubt und während ihres Urlaubs wird sie in diesen mysteriösen Fall hineingezogen. Diese Ermittlung wird durch den Vatikan gefördert und es betrifft eine sehr berühmte und reiche Familie. Unterstützung bekommt Clara durch ihren Mann, bezeichnenderweise Dr. Death genannt, und den italienischen Commissario Adami. Dieses Team bewegt sich auf einem schmalen Grat, da die Familie Visconti sehr einflussreich ist. Die Beschreibung der Familie Visconti ist sehr eindeutig: reich und katholisch, aber durch die Entführung ihrer Tochter betroffen. Keiner weiß, wo sie abgeblieben ist.

Parallel zu der Story in Rom und Florenz gibt es noch eine, die von einem Mädchen in einem Bordell in Rumänien handelt. Diese Story ist sehr gut in den Gesamtzusammenhang eingebettet und gibt immer mehr Einblicke in die gesamte Geschichte des Thrillers.

Diese Story ist sehr gut aufgebaut und gefällt mir sehr gut. Spannend und überraschend bis zum Schluss, fesselnd von Anfang bis Ende. Der Schreibstil ist flüssig und spannend, so dass es schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen.

»Höllenkind« von Veit Etzold ist ein ungemein spannender Thriller mit einem sehr bildlichen und deutlichen Schreibstil, der allerdings auch ein tolles Kopfkino auslöst. Ich würde ja fast sagen, dass sich Veit Etzold auf den Spuren von Dan Brown bewegt, gerade weil er es in dem Thriller öfter erwähnt, aber er ist auch so einfach nur sehr lesenswert. Ein echter Veit Etzold!