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Haus der bösen Schatten. Thriller
Buch
Taschenbuch, 432 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3423219882

ISBN-13: 

9783423219884

Erscheinungsdatum: 

16.02.2022

Preis: 

11,95 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3423219882

Beschreibung von Bücher.de: 

Eine Nacht des Schreckens.

Als Maggie ein Kind war, floh die ganze Familie eines Nachts aus dem Haus und kehrte nie wieder dorthin zurück. Maggie selbst hat keine Erinnerung daran, was in jener Nacht wirklich geschah.

Jetzt, 25 Jahre später, erbt Maggie nach dem Tod ihres Vaters das Haus. Doch kaum ist sie wieder dort, geschehen unerklärliche und zutiefst schaurige Dinge.

Baneberry Hall war in seiner 100-jährigen Geschichte immer wieder Schauplatz grauenvoller Geschehnisse, böser Gedanken – und mehrerer Morde. Und während Maggie sich immer tiefer in das Geheimnis des Hauses verstrickt, greift das Böse auch nach ihr.

Von Riley Sager sind bei dtv außerdem folgende spannende Thriller erschienen:»Final Girls«
»Schwarzer See«
»Verschließ jede Tür«

Kriminetz-Rezensionen

Faszinierend gestrickte Gruselstory

Maggie erbt von ihrem Vater überraschend das mysteriöse »Haus des Schreckens«, in dem sie als 5-Jährige nur 20 Tage mit ihren Eltern gelebt hat. Über dieses Haus Namens »Baneberry Hall«, hat ihr Vater sogar einen berühmten Gruselroman verfasst, der zwar viel Geld gebracht, aber dennoch das Glück der Eltern zerstört hat. Was damals wirklich passiert ist, hat Maggie nie erfahren, es wurde immer ein großes Geheimnis um die Vergangenheit gemacht! Gerade deshalb beschließt sie trotz Mahnung ihrer Mutter, nun 25 Jahre nach ihrer überstürzten Flucht das Haus zu besuchen, um es zu renovieren und im Anschluss zu verkaufen.

Der Thriller »Home – Haus der bösen Schatten« vom Autor mit dem Pseudonym Riley Sager hat es wirklich in sich! Habe mich schon lange nicht mehr so umfassend gegruselt;).

Dabei ist die Story gar nicht so spektakulär, denn es geht eigentlich nur um eine alte Villa, in der Unerklärliches geschieht, aber der Autor versteht es dabei hervorragend, Spannung aufzubauen. Abwechselnd begleiten wir Maggie aus ihrer Gegenwart gepaart mit Einblicken in die Vergangenheit, als sie ein kleines Mädchen war, Tag für Tag. Der Schreibstil ist sehr eindrucksvoll und bildhaft, daher ist für entsprechendes Kopfkino gesorgt!

Auch das Cover ist hinreißend und passend, genau so kann man sich das gruselige Haus vorstellen.

Mein Fazit:
Aufregender Grusel-Thriller mit überraschenden Wendungen, die für spannungsvolle Momente sorgen. Habe mich wirklich gut unterhalten.

Super!

Zum Inhalt:
Ihr Vater hat ein Vermögen mit einem Buch darüber gemacht, doch Maggie hat keine Erinnerung an die Vorkommnisse, die sie im Alter von fünf Jahren gemeinsam mit ihrer Familie in einem alten Gemäuer erlebte. Jetzt ist ihr Vater tot und hat ihr das Haus vererbt. Maggie kehrt – gegen den Rat ihrer Mutter – an die Stätte zurück, die ihr eine glückliche Kindheit und ihren Eltern das Liebesglück raubte.

Mein Eindruck:
Zuerst einmal ist dieses Buch genial aufgebaut: Ein Tag aus dem (fiktiven?) Buch wechselt sich ab mit einem Tag »heute«. Dadurch baut sich Stück für Stück Spannung auf, – und zwar auf beiden Ebenen. Die Weigerung der Eltern, über die Vergangenheit zu sprechen, Maggies fehlende Erinnerung, das Geschick des Vaters, so über sein Buch zu reden, dass man – wie seine Tochter – stetig daran zweifelt, was wirklich geschehen sein könnte – all das führt zu der Überlegung, ob man gerade einen Krimi, einen Fantasyroman oder die Dokumentation einer Selbstfindung liest. Die düstere Atmosphäre von Baneberry Hall, seine Geschichte, die übrigen Bewohner des Ortes tragen wunderbar zu einer Gruselstimmung bei, die nicht nur der Protagonistin, sondern auch den Menschen vor dem Buch zu schaffen macht. Sager weiß dabei nicht nur mit Phantasie, sondern auch mit Qualität seiner Beschreibungen zu überzeugen.

Mein Fazit:
Fingernagelkauend bis zum fantastischen Schluss – die nötige Maniküre zahlt man gern.

Spooky und spannend

Nach dem Tod ihres Vaters erbt Maggie das Haus »Baneberry Hall«. Vor 25 Jahren floh die ihre Familie eines Nachts aus dem Haus und kehrte nie wieder dorthin zurück. Sie selbst hat keine Erinnerungen mehr an das Haus. Was geschah damals wirklich? Maggie will es herausfinden und begibt sich dorthin. Baneberry Hall war in seiner Geschichte immer wieder Schauplatz grauenvoller Geschehnisse und kaum ist Maggie dort, geschehen wieder unerklärliche und schaurige Dinge. Je tiefer sie sich in die Geschichte und in die Geschehnisse jener »Nacht« gräbt, greift das Böse nach ihr.

Die Story startet schon spooky und geheimnisvoll. Aufgeteilt ist die Handlung in wechselnde Erzählstränge. Erzählt wird einerseits aus der Ich-Perspektive von Maggie im Heute, wie sie das Haus jetzt erlebt. Der andere Erzählstrang wird aus der Ich-Perspektive ihres Vaters in einer Art Roman nach wahrer Begebenheit erzählt.

In dem Roman-Erzählstrang weiß man als Leser nicht, was ist jetzt wahr oder was hat ihr Vater als Autor einfach dazugedichtet. Das Ganze wirkt dadurch sehr spooky und bildet eine schaurige Atmosphäre um das Anwesen »Baneberry Hall«. Stück für Stück wird dadurch jene Nacht aufgedeckt und am Ende als logisch aufgeklärt.

Allein schon durch dieses alte Herrenhaus und die Beschreibungen gab es wirklich unheimliche Momente, die mir Gänsehaut verursacht haben. Die Spannung war konstant da und hat sich zum Ende sogar nochmal gesteigert. Der Schreibstil ließ sich flüssig und angenehm lesen. Bis zum Schluss hatte ich keinerlei Ahnung, wie sich das Ende gestalten wird und war echt überrascht.

Mein Fazit:
Schaurige und gruselige Atmosphäre in einem überaus spannenden Thriller mit Gänsehaut-Momenten. Für jeden, der sowas mag, ist es auf jeden Fall lesenswert. 5 von 5 Sternen.

Das Geheimnis von Baneberry Hall

Die Innenarchitektin Maggie Holt kehrt nach dem Tod ihres Vaters zurück nach Baneberry Hall, um das Haus der bösen Schatten zu renovieren und anschließend zu verkaufen. Vor einigen Jahren ist die Familie eines Nachts aus dem alten Haus geflohen, doch Maggie hat keinerlei Erinnerungen an die Vorkommnisse und ihre Eltern wollten nicht darüber sprechen. Was ist damals Schreckliches passiert.

Die Story ist aufgebaut in zwei Zeitebenen und Erzählperspektiven. Da ist zum einen die Geschichte in der Gegenwart erzählt von Maggie in der Ich-Form. Zum anderen werden die Rückblicke in die Vergangenheit aus Sicht von Ewan, Maggies Vater, erzählt und stellen Auszüge aus seinem veröffentlichten, sehr erfolgreichen Buch dar.

Die Darstellung der Charaktere wurde geschickt und authentisch umgesetzt und wurden so in meiner Vorstellung lebendig. Leider hat es ein wenig Zeit gebraucht, um mich von der Story fesseln zu lassen. Als ich aber in den Handlungen angekommen war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Der Schreibstil schafft hier eine düstere Stimmung und beklemmende Atmosphäre. Immer wieder machte ich Überlegungen zu dem Geheimnis, doch durch unerwartete Wendungen war ich wieder ein ganzes Stück von des Rätsels Lösung entfernt.

Das Cover mit dem düsteren Haus ist überaus passend zu dieser spooky Story. Wer sich gern ein bisschen gruseln möchte, der ist mit diesem Buch gut beraten.

Home, sweet home...

Baneberry Hall wurde 1875 erbaut. Es lebten hier viele vor den Halls, mehrere Morde wurden hinter dessen Mauern verübt. Vor nunmehr 25 Jahren – Maggie war gerade mal fünf Jahre alt – zog sie mit ihren Eltern hierher. Ganze zwanzig Tage hielten sie durch, als sie eines Nachts alles zurückließen, sie regelrecht flüchteten. Warum? Das weiß Maggie Hold bis heute nicht. Ihr Vater ist tot, sie hat das Haus geerbt. Dabei wusste sie nicht einmal, dass es noch im Familienbesitz ist. Als Innenarchitektin ist es für sie eine Herausforderung, Baneberry Hall zu neuem Glanz zu verhelfen. Doch die Vergangenheit holt sie unerbittlich ein.

»Für alle, die gern Geistergeschichten erzählen und diejenigen, die daran glauben …« So stimmt Irina Salkow mich ein, hat mich mit ihrer klangvollen, wohltönenden Stimme sofort abgeholt und mich mit Maggie, deren Part sie spricht, durchs Haus gehen und so manch schaurige Stunde durchleben lassen. Als ob das Haus nach Maggie greift, so scheint es mir, sie immer tiefer hineinzieht … und dann höre ich auch von ihrem Vater. Souverän bringt Kris Köhler die Vergangenheit aufs Tableau. Erzählt anstelle ihres Vaters, der die unheimlichen Erlebnisse damals in einem Buch verarbeitet hat.

Gefesselt hat mich das Hörbuch sofort, es war ein Wechselbad der Gefühle. Barneberry Hall hätte ich alleine nicht betreten wollen. Mysteriös und undurchschaubar bis zum Schluss hatte ich so manch gruselige Momente, musste mich über so einige Charaktere echauffieren. Mein rationaler Verstand sagte mir, dass es keine Geister gibt und dennoch zweifelte ich.

Eine gut durchdachte Story, in der es keine Längen gibt, man keinen Moment durchatmen kann. Und wenn man denkt, jetzt wäre alles aufgeklärt, setzt die überraschende Wendung zum Schluss dieser Horrorgeschichte nochmal das i-Tüpfelchen auf. Eine Geschichte, wie ich sie mag.

Die zwei Erzählstränge sind durch die beiden Sprecher gut zu unterscheiden, sie waren die perfekten Interpreten für dieses »Haus der bösen Schatten«.

Dieser Gänsehaut-Thriller verlangt gute Nerven, dunkle Schatten sind allerorten zu spüren, treiben ihr Unwesen, greifen nach allem, was sich in den Weg stellt. Ein spannendes, ein gruseliges, ein eindrucksvolles Hörerlebnis, das ich allen Thriller-Fans wärmstens ans Herz legen kann.

Unheimliches Haus voller finsterer Geheimnisse

»Es gehört Mut dazu, sich seiner Angst zu stellen und sie auszuhalten.« (Hoimar v. Ditfurt)

Vor 25 Jahren flieht Maggies Familie Hals über Kopf aus ihrem damaligen Haus und kehrt nie wieder zurück. Stattdessen schreibt ihr Vater einen Horrorroman über das Haus und die damaligen Ereignisse. Jahrelang wird Maggie von Albträumen geplagt und sie ist sich nicht sicher, was an dem Buch wahr oder unwahr ist. Ihre Eltern schweigen vehement, erst als ihr Vater stirbt, sieht Maggie eine Chance herauszufinden, was damals wirklich geschah. Alleine reist sie nach Baneberry Hall, um das Haus vor dem Verkauf zu renovieren. Sie erkundet die Geschichte des Hauses und entdeckt, dass darin schon einige Menschen ums Leben kamen. Wird sie das Geheimnis um Baneberry Hall entdecken?

Meine Meinung:
Das düstere Cover zeigt schon, dass dieses Buch eindeutig etwas Unheimliches und Gruseliges hat. Der Schreibstil ist locker, unterhaltsam und bemerkenswert fesselnd. Bis zum Schluss dominieren Drehungen und Wendungen den Plot, sodass es wirklich spannend ist und mir mitunter Gänsehaut beschert.

Wenn ein Vater zu seiner Tochter sagt, dass sie dieses Haus niemals mehr aufsuchen soll, fragt man sich schon: Warum? Und wie immer macht gerade so etwas Verbotenes erst richtig Lust, dass man dahinter kommen möchte. So geht es Maggie, sie möchte nach 25 Jahren endlich wissen, ob der Roman ihres Vaters wahr oder schlichtweg erfunden ist. Besonders, weil die Eltern über diese Ereignisse von damals nicht reden mochten.

Das Buch von Riley Sager erinnert mich ein wenig am Amityville Haus von 1979. Allerdings stören mich in dieser Geschichte die Gruselelemente, die eindeutig zu oft wiederholt werden. Zudem sind manche Dinge zwar unheimlich, jedoch schon etwas fragwürdig. Wie zum Beispiel die vielen Schlangen, die aus der Decke fallen. Spannend hingegen fand ich den Wechsel zwischen Vergangenheit, Buchausschnitten und der Gegenwart, dadurch ist die Geschichte permanent fesselnd.

Obwohl mich einiges beklemmt, glaube ich nicht, dass es dem Autor alleine darum ging, den Leser zu ängstigen. Ich denke viel mehr, dass er aufzeigen möchte, wie schnell Menschen eine Geschichte für glaubhaft finden.

Bedrückender hingegen wurde für mich im Laufe des Lesens das Haus und ich wüsste ehrlich gesagt nicht, ob ich so viel Mut hätte wie Maggie. Anderseits, wenn man die Wahrheit wissen will, dann sollte man sich seinen Ängsten stellen. Dass immer wieder Dinge aufklären wurden, wovon Maggie zuvor nichts wusste, fand ich gut.

Nicht nur die Nebencharaktere waren etwas blass, sondern auch Maggie. Hier hat sich meiner Ansicht nach der Autor zu wenig Mühe gemacht, damit wir sie noch besser kennenlernen. Selbst von Vater Ewan erfahren wir nur das Nötigste.

Ich fand die Auflösung am Ende nicht störend, sondern brillant geschrieben, auch wenn es den Grusel etwas relativiert.

Maggie selbst ist eine mutige, toughe junge Frau, die inzwischen als Innenarchitektin arbeitet und mit ihrer Freundin zusammen Häuser renoviert. Vater Ewan ist ein gewissenhafter, fürsorglicher Mensch, der alles für seine Familie tun würde. Nachbar Dane fand ich etwas eigenartig, ebenso wie Familie Ditmer und Maggies Mutter. Über die Familie Carver hätte ich gerne noch mehr erfahren.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen.

Packender und atmosphärisch dichter Thriller um das mysteriöse Geheimnis eines alten Anwesens

Mit diesem Buch legt der Autor Riley Sager einen packenden Thriller vor, der mich mit viel Spannung und einem hohen Gruselfaktor auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Auf der Testamentseröffnung ihres erst kürzlich verstorbenden Vaters Ewan erlebt Maggie Holt eine große Überraschung. Zum Nachlass gehört auch das Anwesen Baneberry Hall im Bundesstaat Vermont, das Maggie und ihre Eltern vor knapp 25 Jahren fluchtartig verlassen haben. Maggie selbst hat nur noch bruchstückhafte Erinnerungen an die Ereignisse, die zu dieser Aktion geführt haben und die ihr Vater in einem ziemlich reißerischen, aber sehr erfolgreichen Buch verarbeitet hat. Nun will Maggie das Haus für einen Verkauf herrichten und zugleich seinen Geheimnissen auf den Grund gehen, da sie die Geschichten ihres Vaters nie wirklich geglaubt hat und für reine Fiktion hält. Doch dabei scheint sie alte Mächte zu wecken, die immer noch über das Haus wachen.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute und atmosphärisch dichte Geschichte voran und erzählt sie auf zwei Zeitebenen. So erleben wir zum einen die aktuellen Geschehnisse durch die Augen von Maggie und bekommen im Wechsel dazu die vergangenen Ereignisse präsentiert, die Ewan ebenfalls aus der Ich-Perspektive erzählt. Dabei lässt uns der Autor lange Zeit darüber im Unklaren, ob man Ewans Erzählungen wirklich glauben kann bzw. ob es Maggie hier tatsächlich mit Geistern zu tun bekommt, oder es am Ende doch eine natürliche Erklärung für die mysteriösen Ereignisse gibt. Erst ganz zum Schluss bekommen wir eine verblüffende, aber dennoch absolut schlüssige Auflösung präsentiert, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird die komplexe Geschichte von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen.

In der Summe ergibt dies einen Thriller der Extraklasse, der sich schnell zu einem echten Pageturner entwickelt. Mein erstes Buch des Autors wird mit Sicherheit nicht mein letztes bleiben.

Dieses Haus wil … dich!

Gruselig, subtil und intensiv. Eine Geschichte, die einem die Haare zu Berge stehen lässt.

Maggie und ihre Familie sind vor langer Zeit geflohen, aus ihrem eigenen Haus: Baneberry Hall. Dieses alte Gemäuer birgt einige grausame Geheimnisse, Familientragödien und jede Menge Tod und Verderben. Nach dem Tod ihres Vaters wagt sich Maggie erneut in das Haus ihrer Kindheit. Doch was sie dort vorfindet, ist tragisch und unheilvoll.

Eine gelungene, spannende Handlung, die an den Nerven zehrt und bis zum Ende mysteriös und unerwartet bleibt. Sehr zu empfehlen!