Cover von: Home Before Dark

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Home Before Dark

Wenn die Lüge erwacht, wird dein Albtraum Wirklichkeit. Psychothriller
Buch
Broschiert, 432 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

346201241X

ISBN-13: 

9783462012415

Auflage: 

1 (07.05.2026)

Preis: 

18,00 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 23.485
Amazon Bestellnummer (ASIN): 346201241X

Beschreibung: 

Ein atemberaubender Thriller vom »Superstar des Nordic Noir« Daily Express

Eine junge Frau versucht, im ländlichen Island das Verschwinden ihrer Schwester vor zehn Jahren aufzuklären. Doch immer wieder hat sie Mühe, Traum und Realität auseinanderzuhalten. Und sie hat Angst, dass sie die Nächste sein könnte.

November 1967: Die vierzehnjährige Marsibil hat einen heimlichen Brieffreund, der sich mit ihr treffen will. Sie verabredet sich mit ihm, ist aber nervös, denn sie hat sich als ihre ältere Schwester Stina ausgegeben, und am verabredeten Abend schafft sie es nicht zu dem Treffen.

Dafür verschwindet ihre Schwester spurlos. Nur ihre blutbefleckte Anorakjacke wird an dem Ort gefunden, an dem Marsi sich mit ihrem Brieffreund verabredet hatte.

Zehn Jahre später bleibt Stinas Verschwinden weiterhin ungelöst. Marsi hat bisher aus Scham geschwiegen. Da erhält sie einen Brief – von ihrem ehemaligen Brieffreund. Jetzt muss sie die Wahrheit ans Licht bringen, auch wenn sie sich dabei nicht auf ihre eigenen Erinnerungen verlassen kann. Denn der Mörder ist immer noch auf freiem Fuß.

Kriminetz-Rezensionen

Nicht so mitreißend wie erwartet

Island und seine Krimis/Thriller sind meistens etwas Besonderes. Der Reihe “Mörderisches Island" der Autorin folge ich seit Beginn und daher waren meine Erwartungen an diesen Thriller recht hoch. Das Cover und der Titel recht düster gehalten, aber auffällig genug, um in der Buchhandlung ins Auge zu fallen.
Die Schwester von Marsibil verschwand vor 10 Jahren. Keine Spuren, keine Zeugen und zurück blieb ein Gefühl der Schuld bei Marsibil.
Ein Brief veranlasst Marsibil die Suche wieder aufzunehmen, um doch noch der Wahrheit auf die Spur zu kommen.
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und aus zwei Perspektiven. 1977 aus der Sicht von Marsi und 1966 aus der Sicht von Kristin. Diese Wechsel sorgen dafür, dass der Leser mehr Einblicke und Hintergrundinformationen bekommt.
Aber ich habe von Anfang an keinen richtigen Zugang zu der Story gefunden. Die Handlung war mir zu zäh und langatmig. Dabei bin ich durchaus ein Fan von Thrillern, die eher psychologische Spannung aufbauen. Viele potentielle Verdächtige, aber für mich kein richtiger roter Faden.
Zum Ende hin hat die Handlung dann etwas Fahrt aufgenommen, einige Wendungen waren durchaus überraschend.
Dank des Schreibstils der Autorin liest sich das Buch zügig, kann aber mit der Reihe nicht mithalten.

Langatmige Mogelpackung

Die „Mörderisches Island“ Reihe habe ich mit Ausnahme von Band 4 „Verlassen“ sehr gerne gelesen, und gerade deshalb hätte ich gewarnt sein sollen, denn genau das, was ich bei diesem kritisiert habe, treibt die Autorin in „Home Before Dark“ auf die Spitze.

Aber first things first. 1977, zehn Jahre sind vergangen, seit Kristin (Stina) spurlos verschwunden ist. Und noch immer leidet die Familie, insbesondere ihre Schwester Marsibil (Marsi), unter dem Verlust, insbesondere, da offenbar niemand, weder die Eltern noch die Polizei, großes Interesse daran hatte, diesem Vermisstenfall nachzugehen. Was ist damals geschehen? Und hat der geheimnisvolle Brieffreund Marsis, mit dem sie damals im Namen der Schwester, etwas mit dem Verschwinden dieser zu tun? Hat er sie während seines angekündigten Besuchs getötet? Diese Fragen stellt sich Marsi und lässt die damaligen Ereignisse während des Besuchs bei ihren Eltern Revue passieren. Marsibil und Kristin, 1977 und 1967, zwei Zeitebenen, zwei ich abwechselnde Perspektiven, die Licht ins Dunkel bringen sollen.

Gelabelt ist „Home Before Dark“ als Psychothriller, wird als „atemberaubender Nordic Noir“ bezeichnet, was natürlich hohe Erwartungen weckt. Aber leider werden diese nicht erfüllt. Anstelle eines Thrillers bekommt man das Porträt einer dysfunktionalen Familie, in der jede/r bemüht ist, die Realität auszublenden bzw. zu verleugnen. Über 300 Seiten nichtssagende Nabelschauen und Wiederholungen, durch die man sich durchquälen muss, in denen die Handlung auf der Stelle tritt, bevor das letzte Viertel an den Haaren herbeigezogenen Erklärungen gewidmet ist, die leider durch die Vielzahl unglaubwürdiger Twists ad absurdum geführt werden.

Fazit: Eine langatmige Mogelpackung, über weite Strecken ermüdend, die die Erwartungen nicht erfüllt und mit „Nordic Noir“ noch nicht einmal in Ansätzen etwas zu tun hat. Das Einzige, was gelungen ist, sind die Naturbeschreibungen, aber das ist definitiv zu wenig, als das man „Home Before Dark“ als gelungenen Thriller bezeichnen bzw. empfehlen könnte.

Hat mich eher enttäuscht

Im November 1967 verschwindet die sechzehnjährige Kristin Karvelsdottir auf dem Heimweg von einer Freundin spurlos an der Stelle, an der ihre jüngere Schwester Marsibil am selben Abend ihren Brieffreund treffen wollte. Marsibil hat niemandem von ihrem Brieffreund und dem geplanten Treffen erzählt, obwohl die Möglichkeit besteht, dass er hinter dem Verschwinden steckt. Zehn Jahre später bekommt sie einen Brief, der von dem Brieffreund sein könnte, was sie wieder nach Hause führt.

Ich mag die Krimireihe der Autorin um die Polizistin Elma sehr, und so war ich gespannt auf diesen neuen Roman, der erste außerhalb der Reihe. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, zum einen erfahren wir was Kristin vom Herbst 1966 bis zu ihrem Verschwinden erlebt hat, zum anderen Marsibils Erlebnisse in ihrem Heimatdorf 1977, während sie versucht, doch noch hinter Kristins Verschwinden zu kommen. Beides wird in Ich-Form erzählt, wodurch man nahe dabei ist und die Schwestern recht gut kennen, kann sich aber durch bestimmte Vorkommnisse nicht immer auf das verlassen, was erzählt wird. Weitere Charaktere sind zudem subjektiv geprägt.

Die Stimmung ist von Anfang an düster. Dadurch, dass man nach und nach erfährt, was in dem Jahr vor dem Verschwinden passiert ist, und gleichzeitig mit Marsibil die verschiedenen Akteure zehn Jahre später erlebt, ergeben sich nach und nach immer mehr Motive, und nahezu jede:r scheint verdächtigt, inklusive Kristins eigener Familie. Das führt auch dazu, dass man selbst miträtselt und Theorien aufstellt, und ich kann sagen, dass mir manches von dem, was sich am Ende ergeben hat, relativ schnell klar war. Trotzdem erscheint mir die Auflösung nicht in allem logisch, was mich letztlich enttäuscht hat.

Zu einem Thema, das hier Relevanz gewinnt, hätte ich mir ein Nachwort der Autorin gewünscht, in dem sie erklärt, inwiefern das in Island tatsächlich vorgekommen ist.

Leider hat mich die Autorin, deren Krimireihe ich sehr schätze, mit diesem Roman eher enttäuscht. Die Erzählweise in zwei Zeitebenen spricht mich zwar an, die Auflösung erscheint mir aber nicht vollkommen logisch.

Die verschwundene Schwester

Im November 1967 hat die 14-jährige Marsibil einen heimlichen Brieffreund mit dem sie sich treffen will. Allerdings hat sie sich als ihre ältere Schwester Stina ausgegeben, die genau an diesem Tag verschwindet und zwar am Treffpunkt, wo Marsibil nicht hinkam, weil sie eingeschlafen ist. Gefunden wurde nur ihre blutige Jacke. 10 Jahre danach bekommt Stina einen Brief von ihrem ehemaligen Brieffreund und kehrt in ihren Heimatort zurück. Sie will das Verschwinden ihrer Schwester klären; doch sie kann sich nicht auf ihre eigenen Erinnerungen verlassen.

Das Cover ist ein echter Hingucker, dazu der Farbschnitt passend dazu. Der Titel ist für mich aber nicht wirklich passend.

Der Schreibstil der Autorin ist hervorragend; Orte und Charaktere werden bildhaft beschrieben.

Die Inhaltsangabe ist eigentlich nicht so gut, wie das Buch wirklich ist, weil die Handlung viel vielschichtiger ist als es durch den Klappentext wirkt.

Zwar glaubt man - als geübter Krimileser - schon bald auf der Lösung über das Verschwinden von Stina zu sein; am Ende stellt sich dann aber vieles als ganz falsch raus. So gibt es wirkliche Überraschungsmomente; die Spannung ist das ganze Buch über sehr hoch.

Der Plot selbst wirkt eben durch diese Vielseitigkeit auch sehr spannend und die Autorin tut ihr bestes, damit fast jeder ein Motiv für das Verschwinden von Stina hat; auch als eine 2. junge Frau tot aufgefunden wird.

Clever gemacht ist auch, dass es zwischen der Gegenwartshandlung aus 1977 aus Sicht von Marsibil auch immer wieder Kapitel gibt, die 1967 aus der Sicht von Stina geschrieben sind.

Dies erhöht die Dramatik umso mehr.

Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber sicher nicht das letzte.

Fazit: spannende Wendungen in einem vielseitigen Psychothriller. 5 von 5 Sternen

Wahrheit oder Lüge?

Die 16 jährige Stina verschwindet im Winter 1967 spurlos , nur ihre blutverschmierte Jacke wird gefunden.Zehn Jahre später läßt es ihrer jüngeren Schwester Marsibil keine Ruhe ,sie kehrt aus Reykjavik zurück in ihr Heimatdorf und begibt sich auf Spurensuche. Die Geschichte wechselt ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was auch in Bezug auf die anderen vorkommenden Namen, in der Zuordnung anfangs sehr schwierig war.
Marsibil stößt auf viele Geheimnisse, Sowohl bei den anderen Bewohnern, als auch im Freundeskreis und bei ihren Eltern. Jeder verbirgt etwas und die Zahl derer, die sich schuldig gemacht haben, wächst.
Anfangs fand ich die Geschichte nicht so spannend, sie plätschert über längere Abschnitte so dahin und verlor sich in scheinbar belanglosen Kleinigkeiten. Trotzdem herrschte durchgehend eine düstere und beklemmende Stimmung.
Zum Schluss zog die Spannungsschraube deutlich an, und es kam zu einem sehr überraschenden Ende, mit dem ich und wahrscheinlich die meisten anderen Leser/Leserinnen wohl nicht gerechnet haben.
Ich kenne andere Bücher der Autorin, welche die Bezeichnung Thriller deutlich mehr verdient hatten. Von diesem Buch bin ich nur mäßig begeistert und vergebe deshalb drei Sterne.
Was mir gut gefallen hat ,war die angenehme und sehr wandelbare Stimme von Leonie Landa,welche dem Hörbuch ihren eigenen Stempel aufdrückte.