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Ihre Schreie sind Musik
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Amazon Kurzbeschreibung:
In New York State wird die Leiche einer vermissten Frau gefunden, die Spuren jahrelanger, brutaler Folter aufweist. Weil der Fall schon der vierte einer Entführungs- und Mordserie ist, zieht die örtliche FBI-Dienststelle die Profiler aus Quantico hinzu.
Special Agent Libby Whitman und ihre Kollegen reisen nach New York, um ein Profil des sadistischen Frauenhassers zu erstellen. Sie entwickeln schnell den Verdacht, dass der Täter aktuell noch weitere Frauen in seiner Gewalt haben könnte.
Als in einer Stadt vor den Toren New Yorks die seit sechs Jahren vermisste Mary Jane Cox mit Spuren schwerster Misshandlungen und Folter auftaucht, ahnen die Profiler schnell, dass auch sie ein Opfer des gesuchten Täters ist. Libby versucht, das Vertrauen der schwer traumatisierten Mary Jane zu gewinnen, um mehr über den Täter und sein Versteck zu erfahren.
Doch als Mary Jane sich Libby öffnet und von ihrem jahrelangen Martyrium erzählt, bemerkt Libby schnell die Ungereimtheiten in Mary Janes Geschichte …























Deine Schmerzen sind Musik in meinen Ohren
»Die Zeit heilt viele Wunden, doch sorgen die Narben dafür, dass der Schmerz nie in Vergessenheit gerät.« (Manuela Zimmermann)
Wieder zu Hause von Julie und Kyles Hochzeit erhält Libby Tage später einen Anruf von Kyle. Seine Kollegen kommen mit einer Mordserie an jungen Frauen nicht weiter. Leider ist dies nicht alles, denn die Opfer wurden während ihrer Gefangenschaft schrecklich gefoltert. Mit Messerstichen und Verstümmelungen übersät tötet man sie am Ende. Für das Team der BAU aus Quantico steht fest, dass sie in diesem Fall dringend helfen müssen. Schnell stellen die Profiler fest, dass der Täter aktuell sicher weitere Frauen in seiner Gewalt hat. Als die lang Vermisste Mary Jane Cox verletzt auftaucht, erhoffen sie sich von ihr weitere Hilfe. Doch die traumatisierte Mary Jane muss erst mal Vertrauen aufbauen, in Libby scheint sie es gefunden zu haben. Doch schnell spürt Libby, dass es Ungereimtheiten bei ihren Aussagen gibt.
Meine Meinung:
In Band 5 um Profilerin Libby Whitman geht es dieses Mal erneut um einen brutalen Serientäter, der schon seit Jahren sein Unwesen rund um New York treibt. Dass er Frauen über Jahre gefangenhält und schwer foltert, belastet Libby sehr. Ich kann gut verstehen, dass dabei viele Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit hochkommen. Doch ihr ist klar, dass sie den Täter schnell finden müssen, um das Schicksal der Frauen zu beenden.
Schön, dass Nick Julie als Beraterin mit dabei haben möchte, die gerade über diese Thematik ihre Doktorarbeit schreibt. Zwar ist der Täter kein Sexualverbrecher, seine Vorliebe für Schmerzen scheint ihm Erregung genug zu sein. Doch auch dies ist nicht gerade besser. Für die BAU wird es ein Wettlauf mit der Zeit, um den Täter zu finden.
Die Autorin hat sich erneut einen wahrlich schrecklichen Serientäter ausgedacht. Dass dabei Parallelen zu realen Tätern eine Rolle spielen, hat mich erschüttert. Unfassbar, dass es solche kranken Menschen wirklich gibt. Ebenso entsetzlich fand ich mitunter die Einblicke in die Gedankenwelt der Frauen. Doch bekomme ich dabei eine Vorstellung, was diese Frauen psychisch und physisch mitmachen. Schon der Prolog beschert mir eine wahre Gänsehaut, weshalb dieses Buch nichts für Zartbesaitete ist. Denn die Gräueltaten des Serientäters sind wirklich heftig. Gleichzeitig erfahre ich dabei immer mehr über seine Motivation und sein Leben.
Besonders Libby als Ermittlerin ist hier wieder überaus stark, ihr Einfühlungsvermögen und Spürsinn bringen recht schnell Licht ins Dunkel.
Erneut spüre ich, dass die Autorin hier wieder ihr ganzes Wissen und Herzblut in dieses Buch gelegt hat. Das Privates und Dienstliches bei den Hauptcharakteren wieder gut einfließen, gefällt mir. Genauso fand ich ihre Diskussion über den Patriotismus Amerikas interessant.
Allerdings müssen sich die Leser darüber im Klaren sein, dass dieses Buch erste der Auftakt zu einem größeren Abenteuer ist. Schade, dass diesmal der Spannungsbogen in der Mitte des Buchs etwas abflacht und es einen fiesen Cliffhanger am Ende gibt. Trotzdem bin ich neugierig auf die Fortsetzung, gebe eine Empfehlung und 4 1/2 von 5 Sterne.
Ein alter Fall wird gelöst
Die Leiche einer schon seit langem vermissten Frau, die Spuren langjähriger Folter und Misshandlung aufweist, wird in New York State gefunden.
Das Gewaltverbrechen ist nun schon das vierte in Folge einer offensichtlichen Mordserie, weshalb die auf solche Fälle spezialisierten Profiler aus Quantico hinzugezogen werden. Special Agent Libby Whitman reist zusammen mit ihren Kollegen nach New York, um die angeforderte Amtshilfe zu leisten. Schnell stellt sich heraus, dass der Täter immer noch aktiv ist. Die Zeit tickt …
Mary Jane, die schon sechs Jahre vermisst wird, gelingt es zu fliehen. Als sie aufgegriffen wird, ist sie zuerst sehr verwirrt. Ihr Körper ist durch viele körperliche Misshandlungen und sogar Folter sehr verletzt.
Libby versucht das Vertrauen der schwer traumatisierten Jane zu gewinnen, um mehr über den Täter herauszufinden. Schnell bemerkt Libby, dass es in Janes Aussagen auffällige Ungereimtheiten gibt, so als wolle das Opfer jemanden schützen. Als die Ermittler schließlich herausfinden, wo der Täter wohnt und das Haus stürmen, erleben sie eine Überraschung.
Der enorm dynamische und fesselnde Schreibstil Dania Dickens ist ihren Lesern wohlbekannt und garantiert ein packendes Lesevergnügen der Extraklasse. Die für das Profilerteam kräftezehrenden Ermittlungsarbeiten sind faszinierend und zeigen einen realistischen Einblick in diese wertvollen kriminalistischen Methoden. Dania Dicken ist ein Inbegriff für hervorragend ausgearbeitete und präsentierte Psychothriller, die durch äußerste Spannung und überraschende, unvorhersehbare Entwicklungen überzeugen.
Libby beweist ihre Stärke, indem sie ihre eigene Vergangenheit gut unter Kontrolle halten kann und Mary Janes Vertrauen gewinnt. Julie, die ihre Doktorarbeit schreibt, wird von Nick für den Fall hinzugezogen, um den Täter zu entlarven.
Der Täter ist ein bestialischer Serientäter, der versucht durch brutales Foltern an sein Ziel zu kommen. Warum er diese Art wählt und wie er zu diesem Monster wurde, gilt es herauszufinden. Für den Leser ist es schier unfassbar, wie Menschen zu solch abscheulichen Taten überhaupt fähig sein können.
Am Ende dieses Romans gibt es einen wirklich gemeinen Cliffhanger! Nun sitze ich da und darf mich bis zur Fortsetzung fragen, wie es weitergeht. Natürlich bin ich schon sehr gespannt. Einen herzlichen Dank an Dania Dicken für diesen erneut gewaltig beeindruckenden Psychothriller.
In den Fingern der Bestie
In New York wird die übel zugerichtete Leiche einer Frau gefunden, die Jahre zuvor entführt wurde. Da das FBI einen Serientäter vermutet, werden die Beamten der BAU hinzugezogen, mit dabei Libby Whitman. Zusammen mit ihren Kollegen aus Quantico, versucht sie ein Profil des Täters zu erstellen.
Inmitten der Ermittlungen taucht Mary Jane auf, ein weiteres Opfer dieses Serientäters. Auch sie trägt die Spuren jahrelanger Folter und Misshandlungen. Doch sehr kooperativ scheint die junge Frau nicht zu sein, auch verwickelt sie sich in Widersprüchen. Ob das an ihrer Traumatisierung liegt oder ob es andere Gründe dafür gibt, versucht Libby zu ergründen.
Ich kann es selbst kaum fassen, wie Dania Dicken es immer wieder schafft, mich sprachlos zurückzulassen. Obwohl ich doch schon viele Bücher der Autorin kenne, bin ich tatsächlich wieder verblüfft. Plottwists, ungeahnte Wendungen und dann auch noch ein Ende auf den letzten Seiten mit einem gewaltigen Cliffhanger.
Schlag auf Schlag ereigneten sich die Geschehnisse. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen. So sollten Bücher sein.
Wieder einmal habe ich viel gelernt über Serientäter, über posttraumatische Zustände und über Sadismus, wovon die Autorin schreibt, weiß sie sehr wohl, da liegt ihre psychologische Ausbildung zugrunde und das merkt man. Dazu passt das am Anfang des Buches platzierte Zitat von de Sade.
Absolut nachvollziehbar und logisch ist der Plot, die Figuren handeln authentisch und sind sympathisch, die Guten. Bei den Bösen ist abgrundtiefe Boshaftigkeit und Sadismus die Triebfeder für ihre Taten. Eine unglaubliche Sogwirkung geht von diesem Band aus, entsprechend schnell habe ich ihn auch gelesen, es war mir kaum möglich, den Reader aus der Hand zu legen. Auch mental hat mich die Geschichte nicht losgelassen. Es hat mich auch in der lesefreien Zeit beschäftigt. Auch vom Folgeband ist viel zu erwarten, unmöglich, diese Libby-Serie nicht vollständig und in Reihe hintereinander weg zu lesen.
Unheimlich glaubhaft hat die Autorin es verstanden, die Stimmung und auch die Gefühle der Opfer rüberzubringen, das, was die Opfer solcher »kranker Subjekte« erleiden, hier ist es glaubhaft und echt dargestellt. Der Leser sollte schon ein gewisses Maß an Abgebrühtheit mitbringen.
Durch den Cliffhanger am Ende würde ich diesen Teil nicht als Einzelbuch empfehlen, es ist vermutlich eher der Beginn eines sich länger hinziehenden Falles, ich finde es toll und dafür gibt es auch 5 verdiente Sterne.
Spannende Wendungen
Dieses Mal reisen Libby und ihr Team nach New York. Hier wird eine brutal gefolterte Frauenleiche gefunden. Die Frau wurde bereits seit Jahren vermisst und ist auch nicht das einzige Entführungs- und Mordopfer. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich hierbei um die Serie eines Frauenhassers handelt. Skurril wird der Fall aber, als die seit sechs Jahren vermisste Mary Jane Cox mit Spuren schwerster Misshandlungen und Folter auftaucht. Kann sie helfen, den Täter zu fassen?
Auch dieses Buch startet – wie seine Vorgänger – mit einem knallharten, spannenden und nervenaufreibenden Prolog und man überlegt sich dabei immer wieder, auf welche Ideen die Autoren kommen.
Anders als bei seinem Vorgänger kommt bei diesem Buch das Familienfest nicht zum Schluss, um die Gemüter zu beruhigen, sondern bereits nach dem Prolog. Dafür gibt es am Ende einen ordentlichen Cliffhanger, der den Leser bereits auf das nächste Buch heiß macht.
Nach ganz viel Liebe geht es dann aber auch direkt in die entgegengesetzte Richtung und es wird teilweise wirklich abartig. Gedanken wie: »was für ein krankes und perverses A********« waren dabei noch die harmloseren Gedanken, die mir beim Lesen durch den Kopf gegangen sind. Mit teilweise offenem Mund während des Lesens habe ich dann die wirklich »abgefahrene« Geschichte zu Ende gelesen und war teilweise echte sprachlos über die vielen wirklich supereingebauten Wendungen. Ich kam zeitweise aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.
Ich habe mitgefiebert, mitgerätselt und mitgelitten.