Cover von: Irre Seelen
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Bücher.de Preis: EUR 13.95

Irre Seelen

Thriller
Buch
Broschiert, 448 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3865521649

ISBN-13: 

9783865521644

Auflage: 

1 (19.11.2012)

Preis: 

13,95 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 122.436
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3865521649

Beschreibung von Bücher.de: 

Die alte aufgegebene Irrenanstalt im Wald war nicht verlassen. Oh nein. In den Wänden wimmelte es vor ... vor Wahnsinn?

Kriminetz-Rezensionen

Überaus stark und völlig meschugge.

Der Titel „Irre Seelen“ und die Stichwörter zu dem Buch „ehemalige Heilanstalt, Druiden-Magie, Geheimnisse“ machten mich neugierig auf diesen Thriller.
Das Buch begann auch gleich vielversprechend:
Jack Reed ist auf dem Weg nach Hause, als er mitten im Wald fast ein Kind anfährt. Was hat das Kind allein im Wald verloren? Er versucht, das Kind zu finden und entdeckt ein großes verlassenes Haus. Sofort ist er von dem Haus magisch angezogen. Schon bei seinem ersten Erkundungsrundgang durch das düstere Haus fühlt er sich klaustrophobisch und hört seltsame Geräusche. Trotzdem malt er sich aus, eine Ferienanlage daraus zu machen.
Das Haus, eine ehemalige Heilanstalt, wurde vor 60 Jahren plötzlich aufgegeben.
Was ist damals passiert?
Jack muss es herausfinden, weil sein Sohn in den Wänden des Hauses verschwunden ist.
Der Hauptprotagonist Jack handelt nicht immer überlegt. Als Leser will man ihn anschreien, z.B.: „Geh nicht wieder in das Haus!“ und muss hilflos mit an sehen wie er es doch tut. Mit Gänsehaut will man nun wissen was passiert und liest weiter.
Die anderen Charaktere bleiben etwas farblos, vielleicht auch weil es in kurzer Zeit viele sind und die meisten sterben.
Die Szenen in der alten Heilanstalt sind gut gelungen. Beim Lesen hat man eine Gänsehaut und ist ganz gefesselt vor Horror.
Die Druiden-Magie belebt und bereichert den Thriller ungemein. Die Vorstellung, dass es so etwas wirklich geben könnte, vielleicht sogar gegeben hat, finde ich unheimlich interessant und spannend.
Für mich kippte der Spannungsbogen in der Mitte des Thrillers, da ein brutaler und blutiger Mord nach dem anderen beschrieben wurde. Es schien ein abstruses Gemetzel zu sein. Das erzeugt bei mir keinen Horror.
Das Ende der Geschichte war wieder gut gemacht. Hier wurde es wieder deutlich spannender und auch das Ende fand ich schlüssig.
Graham Masterton schmückt seine Geschichte mit vielen Adjektiven aus. Die Sprache ist meist einfach und verständlich mit kurzen Sätzen. Begriffe, die ich noch aus meiner Teenie – Zeit kannte, tauchten wieder auf, z. B. Meschugge
Er war unglaublich intelligent, überaus stark und völlig meschugge. S. 184
Ja, so war dieses Buch!