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Jagd auf die Bestie

Der zehnte Hunter-und-Garcia-Thriller
Buch
Taschenbuch, 432 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3548291910

ISBN-13: 

9783548291918

Erscheinungsdatum: 

26.07.2019

Preis: 

10,99 EUR
Schauplätze: 
USA
Amazon-Bestseller-Rang: 41
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548291910

Beschreibung von Bücher.de: 

Der grausamste Killer, den das FBI je gejagt hat.

Lebenslang in Sicherheitsverwahrung. Doch er ist entkommen. Sein Name: Lucien Folter.

Robert Hunter wird nicht ruhen, bis er ihn wieder gefasst hat.

Robert Hunter weiß, wie Mörder denken. Der Profiler des LAPD jagt die grausamsten Killer. Der schlimmste von allen war Lucien Folter - hochintelligent und gewaltverliebt. Als Lucien aus der Sicherheitsverwahrung ausbricht, folgt Hunter seiner blutigen Spur. Und der Killer lockt den Widersacher mit einem perfiden Spiel in seine Nähe: Wer ist der Klügere? Wer wird gewinnen?

Kriminetz-Rezensionen

Atemberaubend wie eh und je

Robert Hunter bekommt es in seinem neuen Fall mit einem alten Bekannten zu tun. Lucien Folter ist die Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis gelungen. Ein teuflischer Täter, der in der Vergangenheit an Kaltblütigkeit kaum zu übertreffen war. Lucien hat mit Robert gemeinsam studiert und sie trafen sich wieder, als Robert ihn vor etwas mehr als drei Jahren hinter Gitter brachte. Dies hat in Lucien den Wunsch auf Rache freigesetzt, so dass er nun alles arrangieren will, um Robert weh zu tun. Ist Robert mit seinem Partner Garcia diesem Mann gewachsen? Wird er ihn aufhalten können?

»Jagd auf die Bestie« ist bereits der zehnte Band aus der Reihe um den brillanten Ermittler Robert Hunter. Die vorherigen Bände konnten mich bereits begeistern, so dass ich mit hohen Erwartungen und viel Vorfreude in das Buch gestartet bin. Auf Chris Carter ist als Autor aber Verlass. Schon nach wenigen Seiten konnte er mich mit seinem unnachahmlichen, temporeichen Schreibstil in die Welt der tiefsten menschlichen Abgründe psychotischer Täter hinabziehen. Er arbeitet dabei mit sehr vielen und kurzen Kapiteln, die mit den jeweiligen Perspektivwechseln für ein zusätzliches Tempo sorgen. Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn des Buches aufgebaut und mit überraschenden Wendungen und unvorstellbaren Taten auf einem sehr hohen Niveau gehalten. Geschickt führt Chris Carter dabei den Leser immer wieder auf die falsche Fährte und sorgt so dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Auch das spektakuläre und fulminante Finale kann überzeugen und lässt auf noch möglichst viele Folgebände hoffen.

»Jagd auf die Bestie« ist aus meiner Sicht eine absolut gelungene Fortsetzung der erfolgreichen Thriller-Reihe, die aber definitiv nicht für zartbesaitete Leser geschrieben wurde. Aus meiner Sicht ein rundum packendes Buch, welches ich sehr gerne weiterempfehle und mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

Teil zwei von "Die stille Bestie"! Hunters persönlichster Fall!

Klappentext:
Der zehnte Fall für Polizeiprofiler Robert Hunter! Der grausamste Killer, den das FBI je gejagt hat. Lebenslang in Sicherheitsverwahrung. Doch er ist entkommen. Sein Name: Lucien Folter. Robert Hunter wird nicht ruhen, bis er ihn wieder gefasst hat. Zusammen mit seinem Partner Carlos Garcia jagt Hunter in L.A. nur die brutalsten und gefährlichsten Serienkiller.

Autor:
Der brasilianische Schriftsteller Chris Carter kommt 1965 als Sohn italienischer Einwanderer in Brasilia zur Welt.

Nach seinem Schulabschluss zieht Carter für ein Studium der forensischen Psychologie in die Vereinigten Staaten nach Michigan. Während seines Studiums übt er diverse Studentenjobs aus, ehe er nach seinem Studienabschluss als Kriminalpsychologe für die Staatsanwaltschaft tätig ist. Aus dieser Zeit stammt auch ein Großteil seiner Inspirationen zu seinen späteren Werken. Ein Umzug nach L.A. bringt auch persönliche Veränderungen mit sich und Carter gibt seinen sicheren Job auf, um eine Gitarristenkarriere, unter anderem für Ricky Martin und Shania Twain, zu starten. Los Angeles stellt auch den Schauplatz seiner Thriller-Serie um Detective Robert Hunter dar, die er, mittlerweile als Vollzeit-Autor, von London aus schreibt, wohin ihn seine Musikerkarriere verschlagen hat.

Sprecher:
Uve Teschner absolvierte in Potsdam ein Musikstudium mit den Schwerpunkten Gesang und Gitarre. Seit 2007 ist er als freiberuflicher Sprecher für Hörspiele und Hörbücher tätig. In dem 2013 veröffentlichten, ungekürzten Hörspiel »Amokspiel« nach einem Roman von Sebastian Fitzek sprach er unter der Regie von Johanna Steiner und an der Seite von Vera Teltz die Rolle des SEK-Polizisten Oliver Götz.

Bewertung:
Ich habe mich für das Hörbuch bei »Vorablesen« entschieden, da ich gerade keine Thriller lesen kann. Hören geht dafür sehr gut und ich muss gestehen ... das Hörbuch hat mich echt begeistert! Es waren nur wenige Hörminuten, aber der Sprecher hat mich dermaßen und von Beginn an mitgerissen ... seine Fähigkeit, die Stimme auf die einzelnen Charaktere anzupassen, haut mich um! Er belebt die Geschichte sofort und transportiert sie beeindruckend an den Hörer weiter. Ich wollte unbedingt diese Geschichte weiterhören ...

Das Cover passt nicht zum Titel, aber sehr zu Chris Carters Büchern! Mir gefällt, dass das Bild im Hintergrund steht und der Name und der Titel die volle Aufmerksamkeit bekommen. Dennoch wirkt das Bild im Hintergrund subtil spannungsgeladen und unheimlich. Auch typisch Carter!

»Wie tötet man jemanden, ohne ihn zu töten? Ganz einfach, Grashüpfer; man höhlt seine Seele aus und füllt sie mit Schmerz.« (Lugian zu Hunter, Kapitel 113)

Hunter ist einfach ein toller Charakter. Captain Blake brachte mich mit ihrer Art und ihren Aussagen wieder zum Schmunzeln. Sehr viel Sarkasmus kommt aus ihrem Mund, vor allem, wenn sie wütend ist. Bei diesem Fall wird ein Blick in Hunters Vergangenheit zur Collegezeit gewährt, wie auch zu seiner damaligen Anbandlung zum Student Lucien Folter. Dieser wurde im Band 6 »Die stille Bestie« in Gewahrsam genommen, auf Lebenszeit. In diesem Fall ist er jedoch ausgebrochen und mordet weiter. Sein Ziel: Rache an Hunter! Dafür kennt er keine Skrupel! Auch zu Hunters Liebe Tracy wird berichtet, einige Passagen lang wird aus ihrer Perspektive erzählt. Weitere Perspektiven gibt es von Hunter und von Lucien.

Der Fall ist von Anfang an sehr fesselnd und wartet mit Spannung auf. Das Tempo hält sich durchgehend aufrecht und ich rätselte mit dem Team, was Lucien als nächstes vorhat ... Das Ende ist schon etwas offen als Cliffhanger gehalten, obwohl der Fall an sich gelöst wird bzw. das Jagdspiel von Lucien endet. Jedoch erfährt man nicht, wie es mit Lucien nun weitergeht. Ich gehe davon aus, dass es noch einen weiteren zusammenhängenden Teil gibt. Diesmal bin ich darauf vorbereitet.

»Du kannst nichts Besseres tun, als du selbst zu sein.« (Mutter zu Tracy, Kapitel 91)

Fazit:
Dieser Fall wird sehr persönlich und trifft Hunter mitten in die Seele! Der Sprecher kann mich erneut mit seiner Stimme begeistern und die Geschichte aufleben lassen.

Vor diesem Band der Serie sollte man allerdings den sechsten Band »Die stille Bestie« gelesen oder gehört haben, da die Handlungen von Lucien Folter dort seinen Anfang nehmen und viele Passagen in diesem zehnten Band darauf zurückgehen und auch weitergestrickt werden. Es handelt sich hier um einen zweiten Teil von »Die stille Bestie«.

Carter weist in seinem Nachwort auf den Vorgänger »Die stille Bestie« hin. Auch zum Band »Blutrausch« äußert er sich. Dies wäre eher zu Beginn des Hörbuchs sinnvoll gewesen, da ich dann zuerst »Die stille Bestie« gehört hätte. Jetzt muss ich das irgendwie nachholen, denn am besten kommt dieser Band hier vollends zur Vollendung mit seinem Vorgängerteil.

Vielen Dank an den Verlag und das Vorablese-Team! Ich freue mich sehr über das Hörbuch!

Nicht der Beste der Reihe

Der letzte Band der Hunter-Garcia-Reihe „Blutrausch“ endete mit dem Cliffhanger, dass Lucien Folter (Folter ist ein sehr passender Name für Lucien) aus dem Gefängnis geflohen ist; und dies ist sogleich der Beginn des 10. Bandes.

Lucien schwört Robert Hunter Rache, dafür dass er ihn hinter Gitter brachte. Er fordert seinen ehemaligen Freund Robert zu einem perfiden Spiel heraus.

Lucien ist hochintelligent, möchte weitere Teile seiner „Enzyklopädie des Mordens“ schreiben, ein Verwandlungskünstler …

In dem Band wird die Seite von Lucien mit langatmigen Beschreibungen versehen, wobei oft die komplexe Persönlichkeit hintenan bleibt. Auf der anderen Seite folgen bei Hunter-Garcia Wiederholungen, sie bleiben auch ziemlich passiv. Vor allem bleibt die Person Hunter hinter seinen Möglichkeiten zurück; sein „Spürsinn“ ist ihm abhandengekommen, z.B. zieht er gar nicht in Erwägung, dass seine Freundin Tracy in Gefahr sein könnte. Zum Schluss kommt es zu einem actionreichen Showdown.

Fazit: Ein Triller, der einiges an Grausamkeiten und Brutalität beinhaltet, Vorhersehbares geht zulasten der Spannung. Nicht gerade eines der besten Bücher der Reihe, mir fehlte ein wenig die Spannung (kommt erst im letzten Drittel auf) und ich habe es nicht in einem Rutsch durchgelesen, wie mir das bei den bisherigen Bänden der Reihe passierte.

Lucien wurde in dem Band „Die stille Bestie“ von Robert Hunter gefasst. Es ist nicht unbedingt nötig, diesen Band zu kennen, aber ich finde es vorteilhafter diesen im Vorfeld zu lesen.

Jagd auf den alten Freund

Robert Hunter und Lucien Folter freundeten sich als Studenten an. Während Hunter sich als Profiler beim LAPD einen Namen machte, entschied sich Folter, den entgegengesetzten Weg zu gehen. Hunter überführte seinen ehemaligen Freund und brachte ihn hinter Gitter. Doch nun ist der Killer aus der Sicherungsverwahrung entkommen und Hunter weiß, dass ihn Folter herausfordern wird. Wer wird bei diesem Kräftemessen gewinnen?

Ich lese gerne Thriller und mir gefallen diese grausamen Bücher des Autors Chris Carter. Auch wenn ich nicht alle Bücher aus dieser Reihe gelesen habe, so wurde ich auch von diesem 10. Band wieder gefesselt.

Robert Hunter hat seinem ehemaligen Studienkollegen Lucien Folter einiges zu verdanken, denn nur mit dessen Hilfe hat er Selbstbewusstsein entwickelt und sich dem Kampfsport zugewandt. Doch er konnte Lucien nicht davonkommen lassen, als der mordend durchs Land zog. Lucien ist intelligent und liebt die Gewalt, er fordert Robert alles ab. Aber auch Robert ist intelligent und er kann sich in Serienmörder gut hineindenken.

Obwohl ich Hunter mag, ist er mir manchmal schon fast zu perfekt. Da sehen die Kollegen manchmal recht blass aus. Na gut, muss er wohl sein, wenn er Typen wie Folter fangen will. Aber ich mag auch Hunters Kollegen Carlos Garcia, der als Kollege und Freund wirklich toll ist.

Auch in diesem Thriller gibt es jede Menge Opfer, die sehr grausam zu Tode kamen. Also Vorsicht, wenn man schwache Nerven hat.

Die beiden Protagonisten schenken sich nichts und es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Die Spannung ist vom Beginn an da und steigert sich stetig. Die psychologischen Tricks und Spielchen bringen eine ungeheure Dramatik.

Ein packender und spannender Thriller.

Nervenzerreißender Psychothriller

Atemberaubend, spannungsgeladen und brutal, mit diesen Worten würde ich das neue Buch von Chris Carter »Jagd auf die Bestie« beschreiben!

Robert Hunter, ein hochintelligenter Ermittler und Profiler, macht sich mit seinem Partner Carlos Gracia auf die Suche nach dem psychopathischen Serienmörder Lucien Folter. Ihm ist nicht nur die Flucht aus einer gut gesicherten Haftanstalt gelungen, er hat dort auch noch eine beunruhigende Nachricht für Hunter hinterlassen.

Der Serienkiller Folter ist ebenso hochintelligent, dazu noch unberechenbar und sehr gewaltbereit! Ein gefährlicher Psychopath – auf freiem Fuß!

Der Schreibstil des Autors ist sehr anschaulich und mitreißend, nichts für schwache Nerven! Die Spannung und Dramatik steigert sich beim Lesen, so dass man Herzklopfen verspürt und der Puls und Blutdruck steigen!

Ich vergebe daher 5 Sterne und eine eindeutige Kauf- und Leseempfehlung!

Tote pflastern seinen Weg

Seit dem »Kruzifix-Killer« bin ich ein großer Fan von Chris Carter. »Jagd auf die Bestie« ist der mittlerweile 10. Band mit dem Sonderermittler Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garcia. Dieses Buch greift auf Band 6 »Die stille Bestie«
zurück. Damals gelang es Robert seinen ehemaligen Studienfreund den Serienmörder Lucien Folter hinter Gitter zu bringen.

Nach 3 1/2 Jahren ist der Bestie in Menschengestalt die Flucht aus dem Hochsicherheitsgefängnis gelungen. Mit gefälschten Papieren, Verkleidung, Kontaktlinsen und Schaumlatex kann er sich ständig verwandeln und schlüpft sämtlichen Behörden, die ihn jagen, durch die Maschen. Er will seine Studien über das Morden wieder aufnehmen, aber vor allen Dingen will er Rache. Er fordert Robert zu n heraus.

Durch die kurzen Kapitel schnell und flüssig zu lesen. Der Autor lässt den Leser an der Denkweise der beiden Genies teilhaben, was ihm durch seinen ehemaligen Beruf sehr gut gelingt. Hier bestimmt das Böse. Die Geschichte ist logisch aufgebaut, die Zusammenhänge gut erklärt. Die Details – wie von Carter gewohnt – blutig und schonungslos, also nichts für empfindliche Leser.

Am Schluss noch einmal Nervenkitzel pur.

Ich kann nur sagen, weiter so.

Der Plan

Nachdem es Lucien Folter, dem schlimmste Serienmörder aller Zeiten, gelungen ist, trotz erhöhter Sicherheitsmaßnahmen, aus der Haft zu entfliehen, gibt es für Robert Hunter keine ruhige Minute mehr. Folter, der während seiner Inhaftierung genügend Zeit hatte, um an seinen Racheplänen zu feilen, beginnt mit unglaublicher Kaltblütigkeit sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Dass dabei vollkommen unbeteiligte Menschen ums Leben kommen, ist ihm nicht nur egal, es ist Teil seiner Strategie. Folter, der Hunter wie kein anderer kennt und genau weiß, wie dieser gestrickt ist, weiß genau, wo er ansetzen muss, um Hunter in die Enge zu treiben und damit zum Handlanger seiner Abrechnung zu machen. Denn nur wenn es ihm gelingt sein perfides Spiel, seinem detailliert ausgeklügelten Plan entsprechend, zu Ende zu bringen, wird er endlich ein freier Mann sein.

FAZIT
Fesselnd, spannend und raffiniert – ein genialer Psychothriller, in dem das Böse im Menschen in ungeahnter Brutalität und Perversität solange Regie führt, bis Carter die Notbremse zieht.