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Karlchen

Modrichs erster Fall
Buch
Taschenbuch, 242 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3942672472

ISBN-13: 

9783942672474

Auflage: 

1 (22.08.2016)

Preis: 

12,90 EUR
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3942672472
Beschreibung von lotta

Ist der Mensch von Natur aus böse? Mit dieser Frage beschäftigt sich Thomas Matiszik in seinem Krimidebüt „Karlchen“ – und lässt nur eine Antwort zu: Ja!

Karl Ressler liebt die Bee Gees. Und er tötet, weil es ihm Spaß macht. Schon als Kind schikanierte er seine Umwelt mit perfiden Spielchen, heute quält er seine Opfer bis zum tödlichen Ende.
Als ein Mädchen vermisst wird, eröffnet Kommissar Peer Modrich die Jagd auf „Karlchen“. Allerdings scheint Modrich zu viele Probleme mit sich selbst zu haben – und mit Morbus Meulengracht, der ihm regelmäßig gewaltige Kater beschert. Daher ist es dann auch nicht Modrich, sondern seine Kollegin Guddi, die die Hatz auf Karl Ressler immer wieder vorantreibt. Das blutige Katz- und Mausspiel fordert viele Opfer und steuert in atemberaubendem Tempo auf den dramatischen Showdown zu.

Kriminetz-Rezensionen

Leichen pflastern seinen Weg

Karlchen fällt schon im Kindergarten durch ein enormes Gewaltpotential und mangelndes Schuldbewusstsein auf. Er hat schon in früher Kindheit einiges auf dem Kerbholz.

Mithilfe von Medikamenten kann er seine Aggressionen unter Kontrolle halten. Als er bei der Einnahme schludert, bricht sein triebhaftes Wesen wieder durch, erschwerend kommt noch der Tod der Mutter dazu.
Als es zum ersten Todesfall kommt, heften sich seine Schwester Meike, selbst ausgebildete Psychologin, Kommissar Modrich und seine Kollegin Guddi an seine Fersen.

Der Kommissar leidet unter heftigen Anfällen von Morbus Meulengracht, einer Störung, die ihm selbst nach geringem Alkoholgenuss heftige Anfälle beschert. Seine Kollegin rettet ihn öfter vor dem Zorn seines Vorgesetzten.

Währenddessen mordet Karlchen ungestört weiter, er treibt ein perfides Katz- und Mausspiel mit der Polizei.

Die Geschichte ließ sich aufgrund des flüssigen Schreibstils gut lesen.Die Spannung war bis zum dramatischen Showdown durchgehend hoch. Zum Schluss gab es einige Ungereimtheiten, welche den Lesegenuss jedoch nur minimal störten.

Für Leser mit starken Nerven gebe ich eine Leseempfehlung ab.