Cover von: Killerinstinkt
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Killerinstinkt

Serienmördern auf der Spur
Buch
Taschenbuch, 288 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3548374778

ISBN-13: 

9783548374772

Auflage: 

1 (14.12.2012)

Preis: 

8,99 EUR
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548374778

Beschreibung von Bücher.de: 

Warum wird ein unscheinbarer Familienvater zum kaltblütigen Killer? Was bringt einen Krankenpfleger dazu, seine Patienten zu töten? Stephan Harbort, Deutschlands bekanntester Serienmordexperte, hat mit unzähligen Tätern gesprochen, um ihren Motiven auf den Grund zu gehen. In seinem neusten Buch versammelt er die spektakulärsten Fälle seiner Karriere und gewährt uns einen persönlichen und exklusiven Einblick in die Arbeit mit den Tätern.

Kriminetz-Rezensionen

Mit dem Bösen Auge in Auge

Inhalt:
Warum Männer oder Frauen zu Mördern oder gar zu Serienmördern werden, das hat unterschiedlichste Gründe. Stephan Harbort hat mit vielen von ihnen gesprochen, sie analysiert, Hintergründe aufgedeckt und lässt den Leser nunmehr einen Blick auf eben diese Serienmörder werfen, ihm selbst über die Schulter blicken. Er zeigt Methoden seiner Arbeit auf, um hinter die Masken zu schauen, dem Bösen auf die Schliche zu kommen und eben vermeintlich unlösbare Fälle aufzuklären.


Meine Meinung: Mit dem Bösen Auge in Auge
Wieder einmal wage ich den Blick hinter diese Buchdeckel und folge Stephan Harbort bei seiner Arbeit. Diesmal sind es unterschiedliche Fälle, die aber alle eins gemein haben: Sie schockieren uns, sie lassen uns schaudern, den Kopf schütteln, manches Mal Unverständnis erleben. Aber durch die Erläuterungen des Autors erleben wir auch seine Arbeit von einer uns ansonsten fremden Seite, erleben die Frustration, wenn man als Ermittler vor „Wände“ läuft, obwohl man ganz genau spürt, dass da etwas faul ist.

Da fliegen vermeintlich wasserdichte Alibis und Pläne auf, weil ein gieriger Mörder in seiner Überheblichkeit Fehler macht, weil er glaubt, ihm kann sowieso niemand das Wasser reichen. Leichen tauchen wieder auf, obwohl sie doch so sicher vor Entdeckung versteckt waren.

Ich möchte gar nicht zu viel preisgeben von dem in „Killerinstinkt“ verarbeiteten Fällen. Es lohnt sich, wenn man daran interessiert ist, einmal etwas anderes als reine Fiktion zu lesen. Hier ist das reale Verbrechen und die von mir so oft genannten menschlichen Abgründe, die mich persönlich immer wieder sehr schockieren, abstoßen, aber auch immens faszinieren und fesseln. Und dann sind da auch Aussagen, Beschreibungen, Erlebnisse von Angehörigen der Opfer oder gar des Täters, seiner „Freunde“, die von seinem dunklen Geheimnis zum Teil nichts ahnten ... Das alles im Gesamtpaket ist - wieder mal! - besser als jeder Thriller, den man sich ausdenken kann!

Mich persönlich beeindruckt an dem Ganzen sehr, dass Stephan Harbort mit Inbrunst seinen Job macht und nicht am Leben, an den Menschen verzweifelt ist. Wenn man sich vorstellt, dass er mit der ein oder anderen „Bestie“ – so werden Serienmörder ja gern landläufig bezeichnet – tatsächlich an einem Tisch gesessen hat, ihm Dinge entlockt hat, Vertrauen aufgebaut hat, dann bekommt man schon eine Gänsehaut!

Vermutlich wird das auch nicht mein letztes Buch vom Autor sein! Den einen oder anderen, für mich sehr interessanten Titel, hat er ja schon veröffentlicht!


Fazit:
Das Böse, was uns tagtäglich umgibt, lesbar aufbereitet von Stephan Harbort mit viel Insiderwissen. Lesenswert, wenn man sich mit dem Wesen der Serienmörder beschäftigen möchte und die harte Realität wirklich aushält!

Bewertung: 5 von 5 Nilpferden

Danke an Stephan Harbort für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Spannendes und informatives Buch

Warum werden Menschen zu Serienmördern? Warum wird ein Familienvater zu einem kaltblütigen Killer? Oder was bringt einen Krankenpfleger dazu, Patienten zu töten? Diesen Fragen geht Stephan Harbort, Deutschlands bekanntester Serienmordexperte, mit seinen spektakulärsten Fällen in diesem Buch nach. Dabei gewährt er einen Einblick in seine Arbeit mit Tätern.

»Killerinstinkt – Serienmördern auf der Spur« stammt aus der Feder von Stephan Harbort.

In diesem Buch widmet sich Stephan Harbort mehreren Fällen, die jeder für sich was Besonderes sind und ihn oftmals als Fall oder später im Gespräch mit dem Täter jahrelang begleitet haben. Dabei bekommt der Leser einen intensiven Einblick in den Fall und manchmal auch in die Gedankenwelt der Täter, was einem schon mal unter die Haut gehen kann. Aber besonders die Gedanken eines Opfer-Vaters erschütterten mich und waren nicht immer leicht zu ertragen.

Die präsentierten Fälle empfand ich sehr interessant, der Fall, in dem auch der Opfer-Vater zu Wort kommt, war mir aus der Presse schon bekannt, aber durch die andere Sicht auf diesen Fall in diesem Buch als durch die Boulevard-Presse, war es trotz allem spannend, beklemmend und informativ.

Die Einblicke, die man in die Gedanken der Täter erhält, wirken auf mich oft verstörend, abschreckend und man kann wirklich froh sein, dass diese Täter gefasst wurden, auch wenn es wie in einem Fall leider wirklich sehr lange gedauert hat und dadurch viele weitere Menschen diesem Täter zum Opfer gefallen sind.

Das Buch ist durch seine Thematik nichts, was mein einfach so weglesen kann, es beschäftigt einen und lässt einem auch nicht kalt, dabei ist es sachlich aber sehr spannend und flüssig erzählt, ohne dabei reißerisch zu werden, was mir ausgesprochen gut gefallen.

Mein Fazit:
Ein spannendes und informatives Buch, das mich fesseln konnte, mir aber auch unter die Haut ging.