Cover von: Kluftinger
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Kluftinger

Kluftingers zehnter Fall. Kriminalroman
Buch
Gebundene Ausgabe, 496 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3550081790

ISBN-13: 

9783550081798

Erscheinungsdatum: 

27.04.2018

Preis: 

22,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 897
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3550081790

Beschreibung von Bücher.de: 

Kommissar Kluftinger in Lebensgefahr.

Endlich Opa! Kommissar Kluftinger ist immer noch ganz hin und weg, dass ihn Sohn Markus und Schwiegertochter Yumiko zum Großvater gemacht haben. Die Freude über das neue Leben wird jedoch schnell getrübt: Beim Kirchgang mit der Familie entdeckt Kluftinger auf dem Friedhof eine Menschentraube, die ein frisch aufgehäuftes Grab umringt. Darauf ein Holzkreuz - mit seinem Namen. Nach außen hin bleibt er gelassen. Als jedoch eine Todesanzeige für Kluftinger in der Regionalzeitung auftaucht, sind auch die Kollegen alarmiert. Um dem Täter zuvorzukommen, muss Kluftinger tief in seine eigene Vergangenheit eintauchen. Je mehr er herausfindet, desto klarer wird ihm, dass ein Maulwurf in den eigenen Reihen seine Ermittlungen erschwert. Und die Zeit ist knapp, denn alles deutet darauf hin, dass Kluftingers angekündigter Tod unmittelbar bevorsteht ...

Deutschlands erfolgreichstes Autorenduo ist zurück - mit dem großen Jubiläums-Bestseller, in dem endlich das Geheimnis um Kluftingers Vornamen gelüftet wird!

Kriminetz-Rezensionen

Kluftingers persönlichster Fall

An Allerheiligen ist Kommissar Kluftinger mit seiner gesamten Familie auf dem Friedhof. Doch die Ruhe wird recht schnell getrübt, denn auf dem Friedhof gibt es ein frisch angehäuftes Grab und auf dem Grabkreuz steht Kluftingers Name.

Nach außen hin gibt sich Kluftinger ganz gelassen, aber als dann auch noch eine Todesanzeige in der Zeitung erscheint, ist es auch mit Kluftis Ruhe vorbei und zusammen mit seinem Team macht er sich auf die Suche nach dem Urheber.

Kaum zu glauben, dass dies schon der 10. Fall für Kommissar Kluftinger ist, den das Autorenduo Klüpfel und Kobr zusammen geschrieben hat.

Da der letzte Band schon etwas zurückliegt, war ich doch schon mehr als gespannt auf das Buch und so habe ich mir gleich Zeit freigeschaufelt, um mit dem Lesen beginnen zu können. Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen und ich bin auch sehr gut vorangekommen.

Wie man es von den Kluftinger-Krimis kennt, wird eigentlich alles aus seiner Sicht erzählt. Hier gibt es allerdings zwei Erzählstränge, da einer von Kluftis Vergangenheit erzählt und der andere in der Gegenwart spielt.

Was für den Klufti-Fan am interessantesten ist, ist, dass hier nun endlich der Vorname des beliebten Ermittlers genannt wird.

Die Handlung fand ich gut durchstrukturiert und durch die Einschübe in die Vergangenheit lernt man auch Kluftinger besser kennen und wieso er so ist, wie er eben ist. Gut gefallen hat mir auch, dass der Spannungsbogen bis zum Schluss erhalten war und man so als Leser die Chance hatte, sich Gedanken machen zu können, wer wohl der Täter ist und wie alles ausgehen wird. Ich muss gestehen, dass ich mir nie sicher war, wen ich als Täter ansehen sollte und wie es enden wird.

Natürlich tauchen auch die bekannten Figuren, die eben zu den Kluftinger Krimis gehören, auf und auch bei Langhammers gibt es Familienzuwachs, eben wie bei Familie Kluftinger auch. Beschrieben waren alle Figuren sehr gut, so hatte ich keinerlei Probleme, mir diese während des Lesens vorzustellen. Hier in diesem Krimi hat mir Wittgenstein gut gefallen. Die Handlungsorte konnte man sich anhand der Beschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen, hier bemerkt man eben das beide Autoren die Region kennen, von der sie schreiben.

Alles in allem hat mir der neue Kluftinger sehr gut gefallen und ich hatte angenehme Lesestunden mit dem Krimi verbracht. Sehr gerne vergebe ich für das Buch alle fünf Sterne.

Dr neie Kluftinger

Der 10., etwas andere, sehr persönliche Jubiläumsband um den Allgäuer Kommissar Kluftinger.

Kluftinger ist endlich Opa, doch seine Freude über das erste Enkelkind wird getrübt. An Allerheiligen hat sich die Familie auf dem Friedhof versammelt. Doch hier gibt es eine schreckliche Überraschung, auf einem frischen Grab, steht ein Holzkreuz mit seinem Namen! Als eine Todesanzeige und Sterbebildchen mit seinem Namen auftauchen, beginnt er, zusammen mit seinem Team zu ermitteln. Bald wird klar, dass die Bedrohung tief in der Vergangenheit wurzelt. Wie viel Zeit bleibt dem Kommissar und seinen Kollegen, den Täter zu finden?

Der Plot ist in vier Abschnitte eingeteilt. Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag. Diese sind in 34 Kapitel gegliedert. Mit Wortwitz und Situationskomik, durch lebhafte, lustige und zum Teil makabere Dialoge in Allgäuer Mundart haben es die Autoren wieder geschafft, einen hervorragenden Regionalkrimi zu präsentieren. Als Erzählstil wurde erneut die auktoriale Weise gewählt. Immer wieder werden Szenen aus Kluftingers Vergangenheit eingefügt. Welche ganz deutlich durch eine andere Schrift gekennzeichnet sind.

Der vorliegende Jubiläumsband hat mir wieder sehr gut gefallen, beim Lesen ist es mir erneut passiert, dass ich laut Lachen musste, z.B. als die „Neubespannung“ der großen Trommel nötig wird. Aber dieses Mal, blieb es nicht beim Lachen, auch ein paar Tränen konnte ich bei einigen Stellen nicht zurückhalten.

Ich liebe Regionalkrimis, aber die Kluftinger-Bände sind meiner Meinung nach, einfach das Beste in diesem Genre. Nun wird auch, endlich, das Geheimnis um den Vornamen des Kommissars gelüftet, aber nicht ohne ein weiteres Rätsel in den Raum zu stellen, ist denn das „Butzele“ ein Mädle oder ein Bub? Herrlich wie es die Verfasser geschafft haben, um dieses wichtige Detail herum zu lavieren, ohne die Information preis zu geben. Dies hält den Kluftinger-Fan auf jeden Fall „bei der Stange“, chapeau!

Ganz tief bin ich wieder einmal in diesem Band versunken und habe mich ab und zu gewundert, wie viele Seiten weiter ich schon wieder gekommen bin. Natürlich war das Buch in Null-Komma-Nix gelesen, so sollte Lesen sich anfühlen! Endlich, kann der Leser auch herausfinden, warum der Kommissar so ein Original geworden ist, die Rückblicke zeigen es ganz deutlich, zu einem großen Teil, sind wohl die Gene daran schuld. Der Plot war zu jeder Zeit nachvollziehbar und die Figuren handelten plausibel. Liebgewonnene Charaktere, Richie Maier, Sandy Henske, der Hefele und Kluftis Familie, auch sein „Lieblingsfeind“ Dr. Langhammer sind wieder mit von der Partie, ich wollte sie am Ende, wieder einmal, nicht gehen lassen. Sogar einige Bekannte wie z.B. Hubertus Jennerwein und Oliver von Bodenstein tauchen, zur Freude der Kenner von Regionalkrimis, auf – ein würdiger Jubiläumsband. Überraschende Wendungen haben den Spannungsbogen hochgehalten und der Schluss endet mit einem Cliffhanger. Ein kleines bisschen bin ich traurig, weil es nun wieder eine gefühlte Ewigkeit bis zum nächsten „Kluftiger“ dauert.

Meine unbedingte Leseempfehlung für Klufti-Fans. Und wohlverdiente 5 von 5 möglichen Sternen. Priml.

Fulminanter Jubiläumsband mit einem spannenden Einblick in Kluftis Vergangenheit

Schon eine makabere Sache, als an Allerheiligen Kommissar Kluftinger vor seinem eigenen Grab steht. Ein Kreuz mit seinem Namen, die Familie ist entsetzt, wogegen Kluftinger das Kreuz zunächst für einen üblen Scherz hält. Seine Kollegen und die Polizeipräsidentin, meinen dagegen, es hätte sicher jemand mit dem Kommissar eine Rechnung offen ... und raten zu ermitteln.

Klufti ist die Sache doch mehr peinlich, aber nach einem Nachruf in der Tageszeitung kann er die Sache nicht mehr ignorieren!?

Ganz einfach „Kluftinger“ heißt der 10. Kultkrimi und Jubiläumsband des bekannten Autorenduos Klüpfel/Kobr.
Das Cover ziehrt ein Grabeskreuz mit eben diesem Namen, vor düster verhangenem wolkigen Himmel. Das verheißt gar nichts Gutes, es wird doch nichts Schlimmes mit unserm frisch gebackenen Opa und Kriminaler Kluftinger passieren!?

Nun, das Buch verspricht auf alle Fälle viel Spannung auf satten 480 Seiten, wird doch der Kommissar dieses Mal von seiner Vergangenheit eingeholt. In diesem Band erfährt der Leser wirklich sehr, sehr viel über die Jugendzeit, den Karriereverlauf und das Familienleben des eigenwilligen Allgäuers. Versetzt mit reichlich Allgäuer Lokalkolorit und kurioser Situationskomik werden natürlich auch die Nerven von Kluftinger nicht geschont und er hat reichlich zu fluchen;)

Die geniale Schreibweise lässt die Seiten nur so dahinfliegen und man darf fleißig mitraten, wer denn nun unbedingt das Ende von Klufti heraufbeschwört.

Ein wirklich gelungener Lokalkrimi, der mir sehr gut gefallen hat, es gab enorm viel zu schmunzeln ...

Bisher kannte ich den Allgäuer Kultkrimi eigentlich nur aus dem Fernsehen. Die Serie ist ja auch mit großartigen Schauspielern genial verfilmt und beim Lesen hatte ich die bekannten Protagonisten regelrecht vor Augen. Die wirklich amüsante, spannende und gut nachvollziehbare Handlung hat mich prima unterhalten und ich werde mit Sicherheit ein paar Vorgänger Fälle vom Kluftinger nachholen, um die Zeit zu überbrücken bis zum Nachfolgeband ... denn Vorsicht, das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger:))

Mein Fazit: Großartig!

Kluftingers Jubiläum

Zum zehnten Mal schickt das Autorenduo Kobr und Klüpfel ihren Kommissar auf Spurensuche. Klufti, inzwischen frischgebackener Großvater, darf endlich den recht infantilen Kosenamen „Butzele“, wie ihn seine Erika gern bezeichnet, an den Enkel abgeben. Und so wird nun auch das Geheimnis um Kluftingers Vornamen gelüftet.

Zu Allerheiligen besucht die Familie traditionell den Friedhof, nur um ganz geschockt ein frisches Grab zu finden, auf dessen Holzkreuz Kluftingers Name steht. Ein makabrer Scherz, wie er meint, aber so ganz lässt ihn das nicht ruhen, vor allem, als noch ein Nachruf und Sterbebildchen auftauchen. Tatsächlich führen die Spuren weit zurück in Kluftis Vergangenheit. Jugendsünden und Ehrgeiz als junger Streifenpolizist könnten tatsächlich etwas damit zu tun haben.

Wie bei allen Kluftinger-Krimis gibt es auch einen Fall, den es zu lösen gilt. Wichtiger ist aber immer der ganze Kosmos um ihn herum, die Langhammers, die Familie, seine Eltern, die sich immer noch um ihren „Bua“ sorgen. Witzig fand ich tatsächlich, den jungen Kluftinger zu erleben, der alles wollte – nur nicht so wie sein Vater werden. Wenn man nun die beiden vergleicht, dann muss selbst der Kommissar feststellen, dass der Apfel sehr nah zum Stamm gefallen ist.

Aber nicht nur diese Bedrohung macht Kluftinger zu schaffen, auch in seinem Team scheint es zu brodeln. Außerdem hat der „Schutzpatron“, ein Kunstdieb, dem Kluftinger schon einmal sehr nahe kam, aber den er nicht fassen konnte, wieder zugeschlagen. Zusammen mit den üblichen familiären Ansprüchen bringt das unseren Kommissar an den Rand der Belastbarkeit.

Auch wenn in diesem Band dankenswerterweise der Klamauk etwas zurückgefahren wurde, hat sich für mich die Originalität der Kluftinger Romane erschöpft. Seine Macken und seine Kauzigkeit wurden einfach überreizt. Die meisten der Figuren sind mir zu überzeichnet, da sehe ich kein ironisches Augenzwinkern, sondern nur dick aufgetragene Klischees. Da hilft auch nicht viel, dass die Autoren dem Kommissar Jennerwein des Autorenkollegen Jörg Maurer einen Gastauftritt bieten.

Da greife ich lieber wieder zu den ersten Bänden aus der Reihe und lese sie noch einmal.

Kluftinger in Gefahr

Kommissar Kluftinger ist glücklich. Er verlebt zur Zeit ein ruhiges Leben und erfreut sich tagein und -aus an seiner neuen Großvater-Rolle. Bei einem Besuch des Friedhofs an Allerheiligen erlebt Kluftinger aber eine böse Überraschung. Ein frisch aufgetragenes Grab wird mit einem Holzkreuz markiert, auf dem sein Name steht. Trachtet jemand nach seinem Leben? Ein wenig irritiert setzt er sich aber nicht weiter mit dem Thema auseinander, wird aber kurze Zeit später mit einer ähnlichen Situation konfrontiert. Kluftinger beginnt in seiner Vergangenheit zu forschen, um den scheinbar eindeutigen Hinweisen ihren Ursprung zu entlocken ...

"Kluftinger" ist mit dem zehnten Band der Reihe um den liebenswerten Ermittler bereits ein Jubiläumsband, für mich stellte er aber als Quereinsteiger den Start in die Serie dar. Der für mich als Novize unbekannte Hauptprotagonist ist hervorragend gezeichnet und besticht aus meiner Sicht mit seiner menschlichen und natürlichen Art. Das erfolgreiche Autoren-Duo Klüpfel Kobr erzählt die Geschichte in einem hervorragend zu lesenden Schreibstil, in dem es ihnen gelingt, Spannung und Humor in eine sehr gelungene und wohldosierte Kombination zu bringen. Der Unterhaltungswert war für mich sehr hoch und die clever konzipierte Geschichte überzeugt nicht durch blutrünstige und spektakuläre Taten, sondern durch die Spannung um eine möglicherweise bevorstehende Tat und deren Hintergründe. Das temporeiche Finale rundet den Krimi für mich nachvollziehbar ab und hat bei mir das Interesse an den neun Vorgängerbänden geweckt.

Auch wenn mir der Hauptprotagonist Kluftinger noch nicht vertraut war, habe ich ihn schnell in mein Herz geschlossen. Der große Erfolg der Serie ist mir nun verständlich und ich kann das Buch auch als Einstiegsmöglichkeit in die Serie wärmstens empfehlen. Ich bewerte das Buch mit den vollen fünf von fünf Sternen und freue mich auf weitere Fälle mit Klufti.