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Knochenkälte

David Hunters 7. Fall. Thriller
Buch
Gebundene Ausgabe, 480 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3805200544

ISBN-13: 

9783805200547

Auflage: 

1 (05.11.2024)

Preis: 

26,00 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 469
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3805200544

Beschreibung: 

Ein unheimliches Hotel und ein Wald voller Knochen. Der packende siebte Teil der David-Hunter-Reihe von Bestsellerautor Simon Beckett.

Inmitten eines Wintersturms ist Dr. David Hunter im heruntergekommenen Hillside House am Fuße der Berge in Cumbria gestrandet. Die Besitzer des Hotels sind unfreundlich, doch Hunter hat keine andere Wahl, als hier die Nacht zu verbringen.

Am nächsten Tag macht der forensische Anthropologe im nahegelegenen Wald eine grausige Entdeckung: Das Unwetter hat einen Baum zu Fall gebracht, in den mächtigen Wurzeln hängt ein Skelett. Die Wurzeln scheinen über die Jahre in den verwesenden Körper hineingewachsen zu sein und halten ihn umklammert wie in einer Umarmung. Beim Versuch, die Polizei zu alarmieren, stellt Hunter fest, dass der Sturm das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten hat …

Kriminetz-Rezensionen

... Knochen überlebt

Dr. David Hunter ist zu einem neuen Auftrag in den Cumbrian Mountains unterwegs, als er im Schneesturm und durch widrige Umstände zum Umkehren gezwungen wird. Dann ist durch einen Lkw-Unfall die Stromleitung gekappt und er hat keinen Handyempfang oder GPS-Signal, das ganze nächst gelegene Dorf ist von der Außenwelt abgeschnitten. Hier wird er im Pub nicht gerade freundlich empfangen, denn die Bewohner geben ihm die Schuld an dieser Situation. Als Übernachtungsmöglichkeit schicken sie ihn zu einem heruntergekommenen Hotel im Niemandsland. Das Besitzerehepaar vom Hillside House gewährt ihm Unterschlupf erst mal für eine Nacht. Am nächsten Tag findet er bei einem Spaziergang zwischen den Wurzeln eines umgestürzten Baumes ein menschliches Skelett. Aber durch den Ausfall des Stromnetzes kann er an die Polizei keine Meldung durchgeben und ermittelt nun alleine.

Ich bin seit Band 1 ein Fan von Dr. Hunter und habe mit großen Erwartungen auf den neuen Fall gewartet. Der Anfang wurde trotz der aufregenden Situation ruhig geschildert und kam nur langsam in Schwung. Das Setting „von der Außenwelt abgeschnitten“ ist bei Krimis nicht neu. Dr. Hunter hat zu Beginn für mich teils sehr naiv und unbeholfen gehandelt. Wenn man ihn kennt, dann weiß man aber, irgendwann nimmt er seine Leser mit bei den Ermittlungen und dann wird es spannend. Genau so war es hier. Die bedrohliche Atmosphäre dieses Wintersturms, u.a. durch die geringe Sichtweite etc. wurde sehr anschaulich geschildert. Auch die Bewohner, ihre Vorbehalte, Verflechtungen untereinander und die feindliche Haltung gegenüber Dr. Hunter wurden realistisch dargestellt. Und aus dem Cold Case entwickelt sich ein weitaus größerer Fall als anfangs gedacht.

Ich hatte unterhaltsame Lesestunden, es war trotz aller Kritik ein guter Fall, allerdings wird es nicht mein Lieblingsbuch des Autors. Thriller finde ich etwas hoch gegriffen, Kriminalroman hätte ich besser gefunden. Das Cover gefällt mir sehr gut, es setzt die Reihe perfekt fort.

Für alle Fans von Dr. David Hunter gibt es eine klare Leseempfehlung!

Bedrohlich-schaurige Atmosphäre – gute Story, brillant vorgetragen

Direkt bedrohlich geht es los. Von Knochen, die überleben, ist die Rede – anders als der Rest des Körpers, der sich je nach Lage mit der Zeit auflöst. Von nackten Wurzeln eines vom Sturm entwurzelten Baumes wird berichtet, aus denen ein Gesicht starrt.

Und dann ist er es, der sich heillos verirrt. Sein Ziel hat er meilenweit verfehlt, das Navi ist ausgefallen, kein Handyempfang. Mitten auf der Straße steckt ein Schaf fest, er schafft es gerade nochmal so in ein Pub. Dort erfährt er von einem Hotel, das geschlossen ist und doch ist es die einzige Chance, die Nacht nicht im Freien zu verbringen. Auch dieses heruntergekommene Gemäuer wirkt nicht gerade einladend. Mehr noch, es ist geradezu furchteinflößend. Und nicht nur das, auch die Leute in Dorf zeigen ihre feindliche Fratze.

Eigentlich ist der forensische Anthropologe Dr. David Hunter auf der Suche nach einem seit sechs Monaten verschwunden 16jährigen Teenager, der Schneesturm jedoch hat ihn weit abgetrieben und die Straße, die ihn zurückführen würde, ist durch den Einsturz einer Brücke nicht mehr passierbar. Von der Außenwelt abgeschnitten macht er sich auf die Suche nach einem Handynetz, was ihm zwar nicht gelingt, jedoch macht er eine grausame Entdeckung.

Gespannt, ja atemlos folge ich der Beschreibung des Waldes mit all seinen Gefahren, der Bäume und der Wurzeln, die wie ein Netz nicht nur Erdklumpen einspinnen und der Krater, die im Dunkeln so manches verbergen, dazu das unwirtliche Wetter und der tiefe Schnee, in dem es fast kein Durchkommen gibt – es ist eine bedrohlich-schaurige Atmosphäre, die mir Johannes Steck, der Sprecher des Hörbuches, hier vermittelt. Er ist es, der mich über 12 Stunden und 20 Minuten gebannt zuhören lässt. Er gibt jeder einzelnen Figur seine ganz persönliche Note, seine ganz eigene Stimmlage, sodass jeder einzelne sofort erkennbar ist. Ihm zuzuhören, ist Genuss auf ganzer Linie. Die sowieso absolut fesselnde Story gewinnt durch seinen gekonnten Vortrag nochmal, er füllt jeden Charakter mit Leben.

Nicht jeden Band um Dr. David Hunter habe ich gelesen bzw. gehört, diese „Knochenkälte“ jedoch, der nunmehr siebte Band, hat es in sich. Dunkle Geheimnisse inmitten einer angsteinflößenden Kulisse treiben die Story vorwärts, ein Entrinnen scheint unmöglich. Den nächsten Hunter werde ich mir wieder als Hörbuch gönnen, ich bin wieder voll im Hunter-Fieber.

Eisige Stimmung an einem unwirklichen Ort, gruselig und düster

Der forensische Anthropologe Dr. David Hunter strandet auf seinem Weg zu einem neuen Fall durch äußerst unglückliche Umstände in einem abgelegenen Bergdorf. Ein Bergrutsch und ein Wintersturm schneidet das Dorf auch noch komplett von der Außenwelt ab und Hunter ist gezwungen sich mit so manchen der eigenwilligen Bewohner dort zu arrangieren. Fremde sind dort nicht gern gesehen und er stößt auf Ablehnung und Aggression, aber auch auf ein schreckliches dunkles Geheimnis.

Der Thriller „Knochenkälte“ von Bestsellerautor Simon Beckett, ist nicht meine erste Begegnung mit dem widerstandsfähigen Hauptcharakter David Hunter. Es ist zwar schon eine ziemliche Weile her, doch an ein oder zwei Bände mit reichlich Spannung und Nervenkitzel bei der Lektüre kann ich mich noch gut entsinnen. Also freute ich mich schon sehr auf einen unterhaltsamen Skill, mit Hunters brandneuem Fall. Denn Dr. Hunter ist kein Ermittler im herkömmlichen Sinn, sondern in seiner Funktion als forensischer Anthropologe bekommt er es oft mit reichlich speziellen Fällen, Tätern und Opfern zu tun.
Schon nach ein paar Seiten hat mich die Wahl der alptraumhaften Location, die eisige Stimmung von Natur und Bewohnern und die atmosphärischen Beschreibungen des Autors enorm gefesselt. Die Idee einer von der Außenwelt abgeschnittenen Gegend ist zwar nicht neu, doch die frostige und intensiv bösartige Stimmung zog mich tief in ihren Bann! Das Ende hatte ich mir dann zwar irgendwie anders vorgestellt, war mir zu offensichtlich. Letztendlich habe ich mich dennoch großartig unterhalten und angenehm gegruselt, wie es sich für einen guten Thriller gehört.

Mein Fazit:
Insgesamt ein packender und fesselnder Thriller den ich kaum zur Seite legen konnte. Hat mir gut gefallen, muss mir glatt ein paar der mir noch unbekannten Vorgängerbände besorgen:).

Leider viel verschenktes Potential

Als der forensische Anthropologe David Hunter wegen eines Sturms in der kleinen Ortschaft Edendale in den Cumbrian Mountains strandet,wird er vom großen Teil der Bewohner mit ziemlicher Abneigung empfangen .In einem heruntergekommenen Hotel findet er Unterschlupf für eine Nacht.Am nächsten Morgen findet er auf der Suche nach einer Internetverbindung in einem verlassenen Waldstück ein Skelett,das fest mit dem Wurzelwerk eines alten Baumes verwachsen scheint.Als kurz darauf die einzige Straße einbricht,ist der kleine Ort von der Außenwelt in jeglicher Hinsicht abgeschnitten.Als Hunter alte menschliche tKnochen entdeckt ,begreift er ,dass dieser Ort viele Geheimnisse hütet und dass einige Menschen unbedingt verhindern möchten, dass diese entdeckt werden. Er gerät immer tiefer in ein Spinnennetz aus Verbrechen und Intrigen und damit auch in äußerste Lebensgefahr.

Ich kenne schon einige Bücher dieser Reihe, die mir immer gut gefallen haben. Zwar hat dieser Roman einiges an Potential,was aber inmeinen Augen nicht ausgeschöpft wird.Die Story verlief äußerst zäh, es gab unendlich viele langatmige und immer gleiche Beschreibungen,alleine das Wort Rhododendronbüsche tauchte zigmal auf.
Dazwischen brachte der Autor zwar immer wieder vielversprechende menschliche Schicksale und Entwicklungen unter,das alleine reichte aber nicht für einen spannenden Thriller,wie man ihn von diesem Autor erwartet.
Auch das ziemlich schlüssige und spannende Ende ,konnte das Manko nicht ausgleichen.Somit kann ich leider nur drei Sterne für eine Story vergeben,die weit hinter meinen Erwartungen zurückblieb.
Ein großes Lob gehört jedoch dem tollen Sprecher Johannes Steck.

Zuviel von allem

Dr. David Hunter steckt in einem Dorf in den Cumbrian Mountains fest. Ein Schneesturm hindert ihn an der Weiterreise. Doch dann macht er eine grausige Entdeckung. Ein Sketlett hängt in den freigelegten Wurzeln eines alten Baumes.Der Sturm tobt weiter und das Dorf ist von der Außenwelt abgeschnitten. Hunter kann niemanden zu Hilfe rufen, und die Bewohner stehen ihm mistrauisch und feindselig gegenüber. Es wird merklich gefahrvoller und unübersehbarer für den Forensiker..

Es scheint doch etwas zu viel von allem zu sein. Dr. Hunter stolpert zu oft über Leichen, legt sich mit den "bösen " Dörflern an und durch diverse Zufälle und Begebenheiten bringt er Licht ins Dunkel der vergangenen Taten. Es ist zwar eine spannende Geschichte, aber sie wirkt doch teilweise arg konstruiert. Konnte mich nicht so ganz überzeugen.