Cover von: Der Kommissar und das Biest von Marcouf
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Der Kommissar und das Biest von Marcouf

Der neunte Fall für Philippe Lagarde. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 352 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3746634539

ISBN-13: 

9783746634531

Auflage: 

1 (07.12.2018)

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 28.169
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3746634539

Beschreibung von Bücher.de: 

Monsieur le Commissaire und die toten Liebenden.

Auf der Insel Saint-Marcouf wird ein Liebespaar grausam ermordet. Jemand hat ihnen die Kehle durchgeschnitten. Nur eine Woche später findet man ein weiteres totes Paar in einem Ferienhaus. An beiden Tatorten hat der Mörder eine Nachricht hinterlassen, geschrieben mit dem Blut der Opfer. Als ein Jäger im Wald auf zwei skelettierte Leichen stößt, beginnt für Philippe Lagarde ein Wettlauf gegen die Zeit, und er muss sich fragen: Ist er auf der Jagd nach einem Serienmörder?

Kriminetz-Rezensionen

Das letzte Picknick

Auf der Vogelinsel Ile de Terre wird ein ermordetes Liebespaar gefunden. Ihnen wurde die Kehle durchschnitten und mit ihrem Blut eine geheimnisvolle Botschaft hinterlassen. Commissaire Lagarde, der seinen Ruhestand immer wieder unterbricht, wenn sein spezielles Wissen gefragt ist, übernimmt den Fall. Verdächtig machen sie die jeweiligen betrogenen Ehepartner der Toten, Ausflüchte und wacklige Alibis lassen Lagarde stutzen. Aber dann wird ein weiteres Liebespaar gefunden, auch hier gibt es betrogene Ehepartner und bei den Ermittlungen tauchen Verbindungen auf.

Maria Dries lässt ihren Ermittler in der malerischen Normandie ermitteln, es gibt viele schöne Landschaftsbeschreibungen und die Autorin verliert sich dabei manchmal in vielen unwichtigen Details. Das hemmt das Tempo und macht den Krimi eher behäbig. Die Erzählweise kam mir in diesem 9. Band der Reihe etwas hölzern vor. Ich vermisste den Esprit, den ich mit französischen Urlaubskrimis verbinde und den auch Frau Dries in früheren Büchern durchaus zeigte. Ihre Figuren geraten ihr dieses Mal auch etwas theatralisch, bleiben aber trotzdem ziemlich farblos. Auch hier verlieren sich die Beschreibungen in unnötigen Details. Muss ich bei einer Zeugin auch gleich die Geschichte einer unglücklichen Ehe mitgeliefert bekommen? Hier soll wohl eine Spur zum Tatmotiv Untreue gelegt werden.

Ich habe das Gefühl, dass in den Krimis um Philippe Lagarde ein wenig die Luft raus ist. Die Konstellationen ähneln sich. Wenn der Commissaire zur Hilfe gerufen wird, weil die örtlichen Ermittler grade im Urlaub oder krank sind, wird ihm meist eine junge sympathische Berufsanfängerin zur Seite gestellt, der er als Mentor berufliche Tipps geben kann. Dazwischen darf auch seine Lebensgefährtin Odette auftreten und ihn in ihrem Sternerestaurant kulinarisch verwöhnen.

Dieser Band konnte mich leider nicht recht überzeugen und meine Bewertung tendiert eher zu 2,5 Sternen, die ich aus Reihentreue auf 3 Sterne aufrunde.

Tödliche Liebe

Philippe Lagarde, eigentlich Kommissar im Ruhestand, wird vom Polizeichef der Normandie, um die Unterstützung bei den Ermittlungen im Fall eines brutalen Doppelmordes gebeten. Von der dürftigen Spurenlage ausgehend, beginnt Lagarde gemeinsam mit der jungen Gendarmin Annie das persönliche Umfeld der beiden Toten zu durchleuchten. Schon bald stoßen sie dabei auf etliche Ungereimtheiten, die den Kreis der Verdächtigen immer größer werden lassen. Als kurz darauf ein ähnlicher Mordfall gemeldet wird, müssen sie davon ausgehen, dass es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt und sie es möglicherweise mit einem Serientäter zu tun haben. Erst als sie per Zufall über eine alte Geschichte stolpern, gelingt es ihnen die richtigen Schlüsse zu ziehen und den Täter zu entlarven.

FAZIT
Ein nach bewährtem Muster gestrickter Normandiekrimi, der sich zu häufig in unwichtigen Details und Nebenhandlungen verliert, um echte Spannung aufkommen zu lassen.