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Krabbentod in Greetsiel

Kommissarin Femke Peters ermittelt zum ersten Mal

Seiten: 

185

Verlag: 

ISBN-10: 

3965861808

ISBN-13: 

9783965861800

Auflage: 

1 (29.05.2020)

Preis: 

3,99 EUR

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 13.217
Amazon Bestellnummer (ASIN): B08944N276
Beschreibung von Rena Larf

Vergiftete Krabben in Greetsiel? Der erste Fall für Kommissarin Femke Peters.

Fenno Büürma ahnt nicht, dass dieses Krabbengericht sein letztes sein wird. Und schon gar nicht, dass sich später offiziell eine Knollenblätterpilzvergiftung als Ursache seines Todes erweist. Wie passt die unbestreitbare medizinische Diagnose mit dem Geschehen an Fennos Schicksalstag zusammen?

Zweifellos war Fenno Büürma ein Ehrenmann. Mit klammen Kunden teilte der charismatische Versicherungsmakler schon einmal seine Provision, hiesige Vereine freuten sich regelmäßig über Spenden des wohlhabenden Greetsielers. Wer könnte ihm etwas anhaben wollen?

Doch Kommissarin Femke Peters und ihr Team von der Kripo Aurich stoßen schnell auch auf die mysteriöse Seite des Verstorbenen. Offensichtlich nahm es Fenno Büürma mit der Wahrheit nicht immer so genau. Und noch kurz vor seinem Tod ließ er sich 200.000 Euro in bar von seiner Bank auszahlen, ohne dass jemand aus seinem Umfeld davon wusste …

Kriminetz-Rezensionen

Ein umtriebiger Toter

Der selbständige Versicherungsmakler Fenno Büürma ist ein echter Weiberheld und er ist stolz darauf. Besonders vorsichtig ist er nicht, denn es wird darüber geredet. Nur seiner Frau Gesa scheint bisher nichts zu Ohren gekommen zu sein. Andererseits ist er aber auch ein großzügiger Mensch, der viele andere unterstützt. Dann erwischt Fenno ein Magen-Darm-Infekt. Doch als es schlimmer wird, ist er nicht mehr zu retten, denn es stellt sich heraus, dass er an einer Vergiftung gestorben ist. Doch wer hat ein Motiv ihn zu töten?

Dies ist der erste Fall einer neuen Reihe von Rolf Uliczka, in der Kommissarin Femke Peters mit ihrem Team von der Kripo Aurich ermittelt.

Es ist ein mysteriöser Fall mit dem es Femke Peters hier zu tun hat. Fenno Büürma lässt zwar nichts anbrennen, aber er ist auch ein Gönner, der gerne hilft. Daher mögen ihn die meisten Leute im Ort. Seine Frau Gesa ist sympathisch, aber sie kommt mir nicht naiv vor, wieso macht ihr das alles nichts aus? Sohn Momme erzählt offensichtlich nicht alles, was er weiß. Doch welchen Grund sollte er haben, seinen Vater zu töten? Fennos Anglerverein hält sich auch ziemlich bedeckt.

Für die sympathische Femke Peters ist es der erste Fall an ihrer neuen Arbeitsstelle und so kann sie gleich feststellen, dass sie ein fähiges Team um sich hat, in dem sich alle gut verstehen und ergänzen.

Die Ermittlungen sind nicht einfach und es gibt immer neue Wendungen, die dafür sorgen, dass die Spannung erhalten bleibt. Am Ende gibt es dann noch eine Überraschung, mit dem wohl niemand gerechnet hatte.

Mir hat dieser spannende Ostfrieslandkrimi gut gefallen.

Ein ostfriesischer Casanova

»Krabbentod in Greetsiel« von Rolf Uliczka ist der gelungene Auftakt zu einer neuen Krimireihe mit dem Titel »Kommissarin Femke Peters ermittelt«. Sie ist Fallanalytikerin und Leiterin einer Sonderkommission für Gewaltverbrechen mit ihrem Team bei der Polizeiinspektion Aurich. Femke ist eine sehr sympathische Person, die sich auch von Beginn an gut mit ihrem Team versteht. Sie ist bodenständig, eine alleinerziehende Mutter, die in der Nähe ihres Vaters lebt. Er vermietet Ferienhäuser im schönen Greetsiel.

Zunächst deutet gar nichts auf ein Verbrechen hin. Fenno Büürma, ein sehr erfolgreicher und beliebter Versicherungsvertreter fühlt sich unwohl. Als er endlich im Krankenhaus näher untersucht wird, stellt sich eine Pilzvergiftung für seine Beschwerden heraus. Doch es ist bereits zu spät, um wirksamen Gegenmaßnahmen einzuleiten. Es muss geklärt werden, ob es sich um einen normalen tragischen Unglücksfall handelt oder ob etwas anderes dahinter steckt.

Nun werden Femke und ihr Team aktiv und erfahren so einiges über den beliebten Herrn Büürma. Gerade bei Frauen konnte er oft nicht widerstehen, aber mit klammen Kunden teilte er sich so manches Mal die Provision. Ein Mordmotiv ist nicht auszumachen.

Der Schreibstil von Rolf Uliczka ist wie gewohnt leicht und flüssig zu lesen. Spannung wird von Anfang an sehr großgeschrieben und als Leser kommt man voll auf seine Kosten, tüchtig mitzuermitteln. Ein buntes Kaleidoskop von Personen lernt man schnell näher kennen. Hier gelingt es dem Autor viel Lokalkolorit zu vermitteln. Die Charaktere der handelnden Personen sind vielschichtig und differenziert dargestellt. Auch die Beschreibung der Örtlichkeiten weckt die Lust einmal selbst nach Greetsiel zu kommen.

Bald stoßen die Ermittler auf eine Erpressung. Doch haben die Erpresser auch den Mord zu verantworten? Mit leichter Hand beschreibt Rolf Uliczka immer wieder neue Ermittlungsansätze, die man als Leser sehr gut nachvollziehen kann. Die Spannung bleibt konstant erhalten und lange ahnt man nicht, wer der Täter sein könnte.

Dieser Fall wird von Femke und ihrem Team souverän gelöst. Es bleiben keine Fragen offen – die Lösung ist in sich stimmig. Das eigentliche Mordmotiv ist ein Klassiker, der aber diesen Krimi auf den Punkt bringt.

Fazit:
Ein gut ausgedachte Geschichte, die in sich schlüssig gelöst wurde. Mich hat dieser Ostfrieslandkrimi gefesselt und mir eine wirklich spannende Lesezeit beschert. Deshalb vergebe ich eine klare und eindeutige Leseempfehlung. Ich freue mich schon Femke Peters bei neuen Fällen zu begleiten.

Ein fast perfekter Mord

Fenno Büürma, selbständiger Versicherungsmakler in Greetsiel, beliebt wegen seiner großzügigen und hilfsbereiten Art, aber auch gut bekannt als Sonnyboy bei den Damen, stirbt überraschend nach dem Genuss eines Krabbengerichts. Kriminalhauptkommissarin Femke Peters und ihr Team finden schnell heraus, dass es sich dabei um Mord handelte. Nun geht es darum herauszufinden, wer der Täter ist  …

Ein perfekter Mord scheint dies zu sein, denn viele Ermittlungswege führen hier ins Leere. Dafür schickt der Autor Rolf Uliczka mit Vergnügen seine Leser auf Irrwege, um letztendlich zu beweisen: Auch dies ist nur scheinbar der perfekte Mord, denn Femkes aufmerksames Ermittlungsteam wird die Misstöne herausfinden und sie bis zur Aufklärung verfolgen. Der Autor Rolf Uliczka hat bereits mit seiner bisherigen Ostfriesland-Krimireihe bewiesen, dass er sowohl spannende und knifflige Fälle konstruieren wie auch den Flair der ostfriesischen Küstengegend bestens in die Geschichte einbinden kann. Auch der Auftakt dieser neuen Reihe ist vielversprechend, ich bin schon gespannt auf die weiteren Folgen.

Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Ein kniffeliger erster Fall für Femke Peters...

Mit seinem Buch »Krabbentod in Greetsiel« eröffnet Rolf Uliczka eine neue Reihe von OstfrieslandKrimis.

Fenno Büürma leidet an einer Magen-Darm-Grippe, die er sich bei einem Krabbengericht bei einem Kunden »eingefangen« hat – dies erzählt er zumindest seiner Frau! Wir Leser*innen erfahren jedoch schnell, dass Fenno kein Kind von Traurigkeit war, es mit der ehelichen Treue nicht sooo genau genommen hat und diverse »Techtelmechtel« im Landkreis Krummhörn hatte …

Und kurze Zeit später ist er tot, genauer gesagt: vergiftet!

Kriminalhauptkommissarin Femke Peters ist gerade aus Lübeck in ihre Heimat nach Ostfriesland zurückgekehrt und hat die Leitung der Kripo Aurich übernommen. Gemeinsam mit ihrem Team wird sie vom Krankenhaus informiert, dass der Tod von Fenno evtl. durch Fremdverschulden geschehen ist, wahrscheinlich durch eine Pilzvergiftung (Knollenblätterpilze?). Die Ermittlungen beginnen …

Femke und ihr Team haben den einen oder anderen Verdächtigen (männlich und weiblich!) … bis die Auflösung dann zwar etwas überraschend, aber sehr logisch erfolgt!

Ich muss gestehen, dass mir Fenno Büürma überhaupt nicht sympathisch war (doch, eigentlich war es mir nach dem Einführungskapitel sehr recht, dass gerade er das Mordopfer ist), aber natürlich habe ich ihm nicht den Tod gewünscht! Femke Peters dagegen mochte ich auf den »ersten Blick« (auf die »erste Zeile«), sie ist fachlich kompetent, ist menschlich sympathisch, kann Fehler eingestehen – ich bin sicher, sie wird ihren Weg machen. Hinzu kommt noch, dass sie seit dem Tod ihres Mannes alleinerziehend ist, sie hat eine 12-jährige Tochter, auch das »wuppt« sie! Auch die anderen Darsteller beschreibt der Autor so detailreich, dass ich sie mir sofort vorstellen konnte, z.B. Femkes Kollegen, Lars Brodersen, oder ihren Vater, das Kopfkino begann sofort …

Überhaupt: das Lokalkolorit Ostfrieslands wird m.E. punktgenau eingefangen, die Ostfriesen: wortkarg, aber herzlich!

Was mir auch sehr gut gefallen hat: Herr Uliczka hat Tabu-Themen wie z.B. häusliche Gewalt und erzwungene Prostitution stimmig und überzeugend in seinen Roman eingeflochten, dadurch werden vermutlich mehr Leser*innen sensibilisiert als durch Zeitungsartikel oder Sachbücher. Der Schreibstil ist locker-luftig, genau das, was einen guten Sommerkrimi ausmacht. Die Lösung war zwar überraschend, aber logisch konstruiert und konnte mich überzeugen. In einem Epilog erfahren wir, wie sich die Dinge nach der reinen Aufklärung weiterentwickelt haben – auch selten bei Krimis!

Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen, mir hat es gut gefallen und ich bin sehr neugierig auf Femkes weitere Fälle!

Don Juan aus Ostfriesland

Robert Uliczka versteht es wunderbar, einen spannenden Krimi vor der Idylle Ostfrieslands in Szene zu setzen. Mit viel Liebe zur Region und deren Küche, dem Dialekt und den hiesigen Namen schafft er es, seine Leser direkt an den Ort des Geschehens zu versetzen.

Die Kriminalhauptkommissarin Femke Peters ist die neue Fallanalytikerin bei der Auricher Kripoi. Sie und ihr Team sind sehr sympathische und kompetente Ermittler.

Der erfolgreiche, und spendable Versicherungs- und Finanzmakler Fenno Büürma verstirbt plötzlich. War es das Krabbengericht oder doch die Grippe …

Die Kripo nimmt die Ermittlungen auf, stößt dabei auf Geheimnisse und weitere Verbrechen, die damit in Zusammenhang stehen. Der Autor versteht es, seine Leser zu fesseln, ohne viel Blut, aber mit überraschenden Wendungen, viel Liebe zur ostfriesischen Heimat und interessanten Charakteren.

Ich warte schon sehnsüchtig auf Band 2!

Femke ermittelt

Rolf Uliczka lässt in »Krabbentod in Greetsiel« eine neue Kommissarin und ihr Team ermitteln. Kriminalhauptkommissarin Femke Peters ist von Lübeck nach Aurich gewechselt und hat die freigewordene Stelle des Fallanalytikers übernommen. Die gebürtige Ostfriesin bekommt auch gleich einen Todesfall durch Pilzvergiftung zugeteilt, der Tote ist ein beliebter Versicherungs- und Finanzmakler.

Fenne Büürma war kein Mann von Traurigkeit und hatte einige außereheliche Verhältnisse. Das war ein eher offenes Geheimnis unter seinen Anglerfreunden.

Wer hatte ein Motiv? Einige Verdächtige, verschiedene Handlungen mit anderen Tatorten und jede Menge interessante Protagonisten geben der Geschichte Fülle.

Das Schöne an Rolf Uliczkas Krimis sind die eher unblutigen Tatorte, die unterschwellige Spannung, die sich durch das ganze Buch zieht und die authentischen Namen aller Beteiligten. Im Vordergrund stehen meist die Ermittlungen, die Polizeiarbeit, sowie das persönliche Umfeld des Opfers.

Ich bin ein Fan seiner Ostfriesenkrimis!