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Die Küstenkommissarin – Der Tote am Leuchtturm

Der erste Fall für Kommissarin Frida Beck. Ostsee-Krimi
Buch
Taschenbuch, 320 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3548064299

ISBN-13: 

9783548064291

Erscheinungsdatum: 

01.03.2021

Preis: 

10,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548064299

Beschreibung von Bücher.de: 

Am Ostseestrand zwischen Dünen und Kiefernwäldern lauert der Tod.

Im Schatten des Leuchtturms Dahmeshöved wird unter einer Segeljacht die Leiche eines Jugendlichen gefunden. Kommissarin Frida Beck und ihr Partner Deniz Yilmaz von der Kripo Lübeck übernehmen den Fall. Rasch finden sie heraus, dass der Vater des Opfers sich an der Küste durch den Kauf von Immobilien Feinde gemacht hat. Vor allem ein Nachbar, der seit Jahren Leuchtturmführungen für Touristen anbietet, ist nicht gut auf ihn zu sprechen.

Als ein weiterer Toter in Dahmeshöved entdeckt wird, erkennt die Kommissarin, dass die Mordserie noch nicht zu Ende ist …

Kriminetz-Rezensionen

Hat mich nicht überzeugt

Ein neuer Autor ist immer wieder spannend. Wie ist sein Schreibstil? Verständlich? Zu banal? Zu kompliziert?

In diesem Fall sowohl als auch. Teilweise ist es sehr einfach geschrieben und teilweise werden Wörter verwendet, die ich erst nachschlagen musste. Wie z.B. »Buhnen«. Nicht jeder kennt sich an der Küste aus und deshalb wäre eine kurze Erklärung schön gewesen.

Ansonsten war es erst mal nicht meins. Die Abschnitte sind sehr kurz und enden jeweils abrupt. Cliffhanger sind ja schön und gut, aber nicht, wenn sie nicht richtig aufgelöst werden. Hier kann man sich lediglich anhand der Fortsetzung denken, was im direkten Anschluss der zuletzt geschilderten Szene passiert ist. 

So z.B.: Frida hört hinter sich eine Stimme - Kapitel beendet. Das nächste Kapitel mit Frida spielt Stunden später und erst durch einen Nebensatz wird klar, wem die Stimme gehörte und was in diesem Moment passiert ist.

Oder ihr Kollege spioniert, dreht sich erschrocken um und sieht in grüne Augen – oder so ähnlich. Auch da geht es nicht weiter und erst Stunden später erzählt er nebenbei, was es mit den grünen Augen auf sich hatte.

Oder an und für sich wichtige Vorgänge werden erst gar nicht ausführlich geschildert, sondern ergeben sich nur aus einem Gespräch zwischen zwei Beteiligten.

Irgendwie wirkt es immer so, als ob etwas fehlt. Dadurch kann man keinen Bezug zu den Personen und der – noch schlimmer – zur Handlung aufbauen.

Insgesamt kommt das Buch total »platt« rüber und hat mich nicht überzeugt.
Die Fortsetzung werde ich wohl nicht lesen.

Spannendes, gut gelungenes Debüt

In der Nähe des Leuchtturmes Dahmeshöved wird unter einem Bootsrumpf die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Bjarne Petersen hat an diesem Boot zusammen mit seinem Vater gearbeitet. Nun ist er tot. Was wie ein Unfall aussah, stellt sich schnell als Mord heraus. Sein Bruder Ansgar wird beobachtet, wie er die Bootshalle fluchtartig verlässt. Aber hat er wirklich etwas mit dem Tod seines Bruders zu tun? Oder geht es gegen Vater Knut Petersen, der sich mit Grundstückskäufen an der ganzen Küste beileibe nicht nur Freunde gemacht hat. Aber es bleibt nicht bei dem einem Toten.

Oberkommissarin Frida Beck und ihr Kollege Deniz Yilmaz von der Mordkommission Lübeck beginnen mit den Ermittlungen und der Suche nach einem Motiv. Aber das Morden hört nicht auf. Warum geht es einem nach dem anderen Petersen an den Kragen? Hass? Neid? Rache? Eifersucht? Die Kommissare tun sich nicht leicht.

Mit »Die Küstenkommissarin – Der Tote am Leuchtturm« steigt Autor Jonas Brandt mit seiner neuen Ermittlerin Frida Beck und ihrem Kollegen Deniz Yilmaz in eine neue Krimireihe ein, deren erster Band mir sehr gut gefallen hat.

Frida Beck ist mir mit ihrer Zielstrebigkeit und ihrem Kopf, der immer durch die Wand will, von Anfang an sympathisch. Ihre Vorgeschichte – sie hat ihren Mann und ihren Sohn auf tragische Weise verloren – fügt sich in immer wiederkehrenden kleinen Sequenzen nahtlos in die Geschichte ein. Ich mag es sehr, wenn ich von den Kommissaren auch etwas aus ihrem Privatleben erfahre. So wie hier, in genau der richtigen Dosis.

Mir gefallen – im Gegensatz zu Frida – bei Deniz Yilmaz sein eigenwilliger Humor, sein Witz und seine ausgefallenen, etwas unüblichen Ermittlungsansätze sehr gut. Ein Kollege, den ich Frida auch als Freund wünschen würde.

Das Buch beginnt äußerst spannend im August 1977 mit der Flucht einer jungen Familie aus der DDR über die kalte Ostsee. Wie dies mit den Toten vom Leuchtturm zusammenhängt, erfährt man im Laufe der Geschichte noch näher.

Ich finde es sehr gelungen, wie der Autor seine heutige Geschichte mit einem Stück deutsch-deutscher Vergangenheit verknüpft.

Die Spannung setzt sich dann in der gesamten Geschichte fort. Es ist nicht nur der Fall bzw. die Fälle selbst. Ich finde auch die Familiengeschichten, die ich hier zu lesen bekomme, echt spannend und sehr interessant. Egal ob von den Ortsansässigen oder von Fridas Mutter und ihrer Schwester.

Ich habe mich an der Ostseeküste rund um den Dahmer Leuchtturm bei Meeresrauschen und den Spaziergängen, die ich mit den Protagonisten unternommen habe, sehr wohlgefühlt. Durch die bildhaften Beschreibungen hat sich mein Kopfkino leichtgetan, alles in Bilder umzusetzen.

Am Ende hat mich Jonas Brandt mit der Auflösung des Falles richtig überraschen können. Mein Verdächtiger kam aus einer ganz anderen Ecke.

Mit dem ersten Band seiner neuen Krimireihe »Die Küstenkommissarin – Der Tote am Leuchtturm« legt Autor Jonas Brandt einen Krimi vor, der mich von Anfang an gepackt hat, der spannend ist und mich gefesselt hat. Ein Buch, das die vollen 5 Sterne verdient hat.

Hat mir sehr gut gefallen

»Die Küstenkommissarin – Der Tote am Leuchtturm« von Jonas Brandt ist der Auftakt einer Krimireihe und der 1. Fall für Frida Beck.

Mit dem Prolog beginnt das Buch schon sehr spannend und auch dramatisch. Wie dieser dann mit den aktuellen Geschehnissen viele Jahre später zusammenhängt, ist lange nicht klar.

Am Leuchtturm von Dahmeshövel wird ein toter Jugendlicher gefunden. Kommissarin Frida Beck und ihr Kollege Deniz Yilmaz ermitteln in diesem Fall. Der Vater des Toten hat sich durch den Kauf von Immobilien an der Küste einige Feinde gemacht. Will sich jemand an ihm rächen? Es gibt weitere Tote. Die Ermittlungen führen in immer neue Richtungen, es wird immer mehr aufgedeckt, aber ehe der Mörder – eher zufällig – gefunden wird, dauert es noch eine Weile. Am Ende finden der Prolog und die Aufklärung auch schlüssig zusammen.

Es ist eine traurige Geschichte, sehr gut, abwechslungsreich und spannend geschrieben. Frida und Deniz sind ein gutes Team. Beide haben auch noch mit ihren privaten Problemen zu bekämpfen. Sie sind mir sehr sympathisch. Was ich von Fridas Mutter und Schwester nicht behaupten kann.

Auch die Region wird wunderbar beschrieben und ich kann verstehen, dass man sich gegen immer mehr neue Immobilien wehrt. Damit würde das idyllische Flair der Gegend zerstört werden.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe eben den zweiten Teil begonnen, der ebenso toll ist.

Auch das Cover passt gut und ist sehr schön.