Wenn Du über einen Link auf dieser Website kaufst, unterstützt Du Kriminetz, da wir dann eine kleine Provision erhalten.
Lacroix und der Auftragsmord im TGV
Verlag:
ISBN-10:
ISBN-13:
Auflage:
Preis:
Beschreibung:
Dass Docteur Obert an einem Samstagmorgen in aller Früh bei Lacroix Sturm klingelt, verheißt nichts Gutes. Am Vortag hat der Gerichtsmediziner im Restaurant Train Bleu in der Gare de Lyon ein Gespräch belauscht, das ihm keine Ruhe lässt. Zugegeben, ein Glas Roten hatte er sich schon genehmigt, aber dass im Separee hinter ihm ein Mann sein Gegenüber mit einem Mord im TGV nach Reims beauftragt – das hat sich Obert doch nicht eingebildet!
Statt mit seiner Frau Dominique über die bunte Marktstraße zu flanieren, macht Lacroix sich auf den Weg ins Bahnhofsrestaurant. Ein herrlich altmodischer Ort, aus einer Zeit, zu der Reisen noch etwas Besonderes war. Doch es ist Eile geboten: Acht TGV verkehren täglich zwischen Reims und Paris. Bei einer Geschwindigkeit von über dreihundert Stundenkilometern bleiben dem Commissaire und seinem Team je nur sechsundvierzig Minuten, um unter zweitausend Reisenden das potenzielle Opfer zu finden und den Mord zu vereiteln.
Seine Ermittlungen führen Lacroix in das älteste Champagnerhaus der Welt, wo er mit einem dunklen Familiengeheimnis konfrontiert wird.





















Lacroix in der Champagne
Der Gerichtsmediziner Docteur Obert kommt ganz aufgeregt mit einer Neuigkeit zu Commissaire Lacroix. Er hat gestern unabsichtlich im Restaurant Train Bleu vom Nebentisch Wortfetzen eines Gesprächs mitbekommen „im Zug töten“ und „nach Reims ältestes Haus“. Heimlich hat er daraufhin zwei Wassergläser von diesem Tisch mitgenommen. Lacroix und seine Assistentin Jade Rio forschen nach und eruieren zuerst, wem das älteste Haus in Reims gehört und, daß acht TGVs am Tag nach Reims abfahren. Soweit so gut, aber wer gibt hier den Auftrag wen umzubringen? Dann wird es ernst, es wird gefährlich, alles entwickelt sich in eine völlig andere Richtung und es erwartet sie noch ein großes Familiengeheimnis in der Champagne. Mehr Details verrate ich nicht.
Ich habe von Alex Lépic/Alexander Oetker schon einige Bände der Reihe gelesen. Seinen Commissaire Lacroix habe ich bildlich vor Augen, man muß ihn einfach mögen – ein Genußmensch, der die Leser mit nach Paris und in sein Umfeld nimmt und sie an seinen Gourmetmenüs und Spaziergängen durch die Straßen seines Viertels teilhaben läßt. Beim Lesen habe ich immer ein Schmunzeln im Gesicht, denn ich folge ihm sehr gerne. Auch um seine kleinen Macken, z. B. der Handyverweigerung weiß man als Leser, aber Lacroix findet immer jemanden, der ihm aushilft und auch in seinem Stamm-Restaurant wissen alle Bescheid, sein Netzwerk funktioniert einfach und bereitet beim Lesen viel Freude. Der Fall ist trotzdem sehr ernst und spannend, der Plot gut aufgebaut und man erfährt ganz nebenbei wissenswertes über Champagner. Auch die Lösung ist schlüssig und läßt dem Leser das Buch zufrieden schließen.
Ich habe diesen Krimi wieder sehr gerne gelesen, wurde gut unterhalten und empfehle ihn auf jeden Fall allen Liebhabern der Reihe weiter!