Cover von: Leipziger Maskerade
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Leipziger Maskerade

Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 416 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3839227267

ISBN-13: 

9783839227268

Auflage: 

1 (08.07.2020)

Preis: 

13,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3839227267

Beschreibung von Bücher.de: 

Bürgermeisterwahlen in Leipzig: Hinter der Rathausfassade entbrennt ein erbitterter Kampf um die Posten. Die Ereignisse überschlagen sich, als Demonstranten die Sozialbürgermeisterwahl verhindern.

Kurz darauf sitzt eine maskierte Leiche am Schreibtisch des Oberbürgermeisters. Doch wer trägt noch eine Maske? An Tatverdächtigen mangelt es nicht. Kriminalhauptkommissar Carlo Hoffmann stößt auf eine Koalition des Schweigens und sucht zwischen Missgunst und Intrigen nach dem Täter.

Kriminetz-Rezensionen

Soko Rathaus

Als ich den Titel und die Buchbeschreibung zu »Leipziger Maskerade« gelesen habe, dachte ich mir, wenn das Buch in Leipzig spielt, also fast vor meiner Haustür, dann muss ich es lesen. Das Flair der Amtsstuben hat mich berufsbedingt interessiert und das passende Krimi-Genre hat es abgerundet. Der Prolog bzw. die Tat spielt einen Monat in die Zukunft, d.h. man bewegt sich Stück für Stück auf die Tat zu. Für mich ein sehr interessanter und gelungener Aufbau. Man erfährt so einiges über den Oberbürgermeister und die Beziehung und Machenschaften zwischen den Stadträten. Und die Wege einiger Bürgermeister sind steinig. Wer mit wem und warum. Es tauchen ganz schön viele Namen auf, zeitweise hat das bei mir zu Verwirrungen geführt, da macht sich ein Namensverzeichnis immer gut. Vielleicht eine Überlegung für das nächste Buch.

Kommissar Carlo Hoffmann, ein Ermittler, nein der Ermittler, der die Fälle aufklären mag, der aber auch mit seiner Vergangenheit als Volkspolizist zu kämpfen hat. Sind ja zwei verschiedene Gesellschaftsformen. Seite 12: »Ich wollte das Leben und die Gesundheit aller schützen. Das ist mein Anspruch als Polizist.« Oder Seite 341: »Und wenn du ein Atheist oder Agnostiker bist, dann glaubst du an das Gegenteil oder verzweifelst am Glauben …« Für seine Rolle hat der Autor die Form des Ich-Erzählers gewählt, sehr gelungen und macht Carlo für mich greifbar.

Ein wunderschöner Regionalkrimi, der mich bestens unterhalten hat und in den Zeiten, wo ich nicht lesen konnte, zu Täteranalysen animiert hat.

Mein Dank geht an das Team von Gmeiner-Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und natürlich an den Autor.