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Leuchtturmmord auf Wangerooge

Der dritte Fall für die Inselpolizistinnen. Ostfrieslandkrimi

Seiten: 

200

Verlag: 

ISBN-13: 

9783689750169

Auflage: 

1 (20.06.2024)

Preis: 

4,99 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 8.984
Amazon Bestellnummer (ASIN): B0D7HR9742
Beschreibung von KonGeorgiou

»Am Fuße unseres Leuchtturms soll eine Leiche liegen!« Die Inselpolizistinnen Nele und Jule Hibenga machen sich nach einem anonymen Anruf sofort auf den Weg zum Alten Leuchtturm von Wangerooge. Bei dem Toten handelt sich um den neuen Leuchtturmwärter Lars Idersen, der anscheinend vom Turm gefallen ist. Ein tragischer Unfall? Schnell stellt sich heraus, dass nicht ein Sturz von der Plattform die Ursache war, sondern er mit Gewalt durch ein Fenster gestoßen wurde. Einziger Hinweis auf den Täter ist ein roter Aufnäher in der Hand des Toten, den dieser bei dem verzweifelten Versuch, sich festzuhalten, dem Täter abgerissen hat. Als die Inselpolizistinnen damit beginnen, Nachforschungen anzustellen, kommt allerhand Unschönes über dessen Vergangenheit zum Vorschein. Ständig pleite aufgrund seiner Spielsucht hatte er seine Mutter immer wieder um Geld angebettelt und außerdem noch seine Frau betrogen. Zudem hatte er Schulden bei einer bekannten Hamburger Spielhölle, weshalb er auf der Nordseeinsel untertauchen wollte. Ist möglicherweise eine Auseinandersetzung mit Geldeintreibern eskaliert? Viele Menschen aus seinem Umfeld hatten ein Motiv für die Tat. Doch erst als die Inselpolizistinnen die Videoaufnahmen der Inselfähre überprüfen, um zu klären, wer zur Tatzeit wirklich auf Wangerooge war, macht Jule Hibenga eine wichtige Entdeckung, welche die Polizei schließlich auf die Spur des wahren Mörders führt …

Kriminetz-Rezensionen

Rätsel um den toten Leuchtturmwärter

Kaum wurde der eine Fall geklärt, steht Jule und Nele Hibenga ein neuer Mordfall ins Haus. Der neue Leuchtturmwärter Lars Idersen, der die Stelle erst seit zwei Monaten innehatte , liegt tot am Fuße des Leuchtturms. Was zunächst wie ein Selbstmord aussieht, erweist sich schnell als kaltblütiger Mord. Wichtige Hinweise auf einen möglichen Täter gibt die Klatschbase Else, die stets da ist, wo sie nicht sein soll und immer auf ihren Vorteil bedacht ist.

Nele und Jule machen sich auf die Suche nach der möglichen Verdächtigen. Es wurde eine unbekannte Frau in der Nähe des Leuchtturms gesehen.. Auch der persönliche Hintergrund des Opfers muss durchleuchtet werden. Zu der Überraschung der beiden Polizistinnen weilt nicht nur die rechtmäßige Ehefrau, sondern auch die Geliebte des Opfers auf der Insel. Mord aus Eifersucht ? Die Ehefrau wirkt verängstigt und berichtet, dass sie von Geldeintreibern bedroht wurde. Ihr Mann hatte Spielschulden. Organisierte Kriminalität ? Alles wird überprüft. Sogar ein persönlicher Besuch des einschlägigen Casinos in Hamburg ist notwendig. Jede der auf den ersten Blick vielversprechende Spur verläuft im Sande. Durch akribische Recherche, das notwendige Quentchen Glück und nicht zuletzt dank Jules guten Augen kann der Fall gelöst werden.

Das ist der zweite Fall, den ich mit Mutter und Tochter Hibenga auf Wangerooge löse. Mal abgesehen davon, dass mich die hohe Kriminalitätsrate auf der Insel vor einem Urlaub dort zögern lässt, macht die Ermittlungsarbeit mit den beiden einfach Spaß und unterhält mich gut. Der Fall ist zu Beginn sehr undurchsichtig. Mehrere Motive und Tatverdächtige sind denkbar. Der Besuch im Casino hat mir gut gefallen. Der Verantwortliche dort war eine Person, die ich von Herzen hassen konnte. Nele und Jule meistern die Situation souverän. Eine weitere Person, die mein Blut in Wallung brachte, war die Mutter des Opfers. Mir fiel es schwer, sie als solche zu sehen. Auch das Opfer war ein Mensch, den ich in meiner unmittelbaren Nähe haben möchte. So konnte ich den Mörder gut verstehen, wenn ich auch seine Tat nicht billige.