Cover von: Das Loft
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Das Loft

Sie sind deine besten Freunde – aber kannst du ihnen trauen? Thriller
Buch
Broschiert, 352 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3492062504

ISBN-13: 

9783492062503

Erscheinungsdatum: 

24.02.2022

Preis: 

16,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3492062504

Beschreibung von Bücher.de: 

Drei sind einer zu viel.

Ein schickes Loft in Hamburg. Ein Paar Anfang dreißig, Sarah und Marc, und ihr Mitbewohner Henning, Marcs bester Freund. Drei Jahre lang sind sie aufs Engste verbunden, teilen ihre Träume und Sehnsüchte. So scheint es zumindest.

Dann aber wird Henning grausam ermordet, und sämtliche Spuren deuten auf Sarah und Marc. Hat sie ihn getötet, war er es? Haben sie es gemeinsam getan? Und was hat ihre einst so große Liebe von einen Tag auf den anderen zerrissen? Bei den Vernehmungen erzählt jeder seine eigene Geschichte, aber nur eine ist wahr. Wenn überhaupt …

Jeder hat seine Geschichte – und seine Abgründe: Psycho-Spannung von Bestsellerautor Linus Geschke.

Kriminetz-Rezensionen

Nichts, wie es scheint

Sarah und Marc leben endlich zusammen. Aus finanziellen Erwägungen wohnt Henning, Marcs bester Freund, mit ihnen zusammen im Loft. Alles könnte so gut sein, wenn da nicht ein schreckliches Blutbad in ihrer Küche und Henning spurlos verschwunden wäre. Was ist geschehen? Die Spuren deuten auf Sarah und Marc als Täter. Bei den Vernehmungen erzählen sie ihre Sichtweisen, die aber stark voneinander abweichen. Wer lügt? Wessen Geschichte ist wahr?

Der Autor Linus Geschke erzählt hier eine sehr spannende Geschichte, die bis zum Schluss gefangen nimmt, denn nichts ist so, wie es aussieht. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass man zwar nah dran ist, aber nie sicher sein kann. Die handelnden Personen sind mir nicht sonderlich sympathisch gewesen.

Bei den Vernehmungen durch die ermittelnde Kommissarin Rakow erinnern sich Sarah und Marc an ihren Aufenthalt in Nicaragua. Während wir viel über die Vergangenheit erfahren, auch wenn es da große Diskrepanzen gibt, so bleibt die Gegenwart doch ziemlich verschwommen. Trotzdem kommen vieles ans Tageslicht, was die Personen lieber für sich behalten hätten.

Es gibt so viele Unstimmigkeiten, dass man als Leser gespannt darauf ist, was nun wirklich passiert ist. Ich habe viel herumspekuliert, war mir aber nie sicher. Am Ende wurde ich dann wirklich überrascht.

Ein gut konstruierter Psycho-Thriller, der mich wirklich gepackt hat.

Genialer Thriller

Sabine Hauptmann und Marc Lammert haben sich auf einem Urlaub kennen und lieben gelernt. Ihr Glück scheint perfekt, der einzige Wermutstropfen ist die äußerst innige Freundschaft Marcs zu seinem besten Freund aus Jugendzeiten Henning. Die beiden umgibt ein Geheimnis, was sie magisch aneinanderbindet und so kommt es, dass es zu einer Wohngemeinschaft der Dreien in einem Loft kommt. Dort entdeckt die Putzfrau eines Morgens, dass es ein Blutbad gegeben haben muss und gleichzeitig ist Henning spurlos verschwunden. Sabine und Marc werden festgenommen und unabhängig voneinander vernommen. Wessen Geschichte mag stimmen? Was denkt der eine über den anderen? Wer kann wem trauen? Kommt die Wahrheit ans Licht?

Ich bin ein großer Fan des Autors Linus Geschke. Seine Thriller haben mir schon einige fesselnde Lesestunden beschert, so dass ich mit großer Vorfreude und einer entsprechenden Erwartungshaltung in sein neues Werk gestartet bin. Er erzählt die Geschichte in seinem gewohnt temperamentvollen und hervorragend zu lesenden Schreibstil, der mich schnell in die Welt von Marc und Sarah entführt hat. Der Spannungsbogen wird perfekt über das rätselhafte Verschwinden Hennings zu Beginn des Buches aufgebaut und über die Enthüllungen im Verlaufe der Geschichte auf einem dauerhaft hohen Niveau gehalten. Die kurzen Kapitel mit ihren jeweiligen Perspektivwechseln tragen zum Tempo bei und erzeugen eine zusätzliche Tiefe. Linus Geschke überzeugt in seinem Thriller nicht mit spektakulären Szenen oder blutrünstigen Taten, sondern mit der ständigen Ungewissheit, wer welches Geheimnis verbirgt und wem man nun Glauben schenken mag. Die Zweifel über den Ausgang der Story blieben bei mir bis zum aus meiner Sicht grandiosen Finale mit völlig überraschender Auflösung stets vorhanden.

Mit »Das Loft« hat der Autor Linus Geschke aus meiner Sicht wieder einmal bewiesen, dass er es bestens versteht, einen packenden Thriller mit interessanten Protagonisten und einer clever konzipierten Story zu schreiben. Der Thriller entwickelte sich bei mir zu einem Page-Turner, den ich kaum aus den Händen legen konnte, ich empfehle ihn daher sehr gerne weiter und bewerte ihn mit den vollen fünf von fünf Sternen.

Nichts wird mehr so sein, wie es war

Die Ausgangssituation ist Folgende: Im Loft von Sarah Hauptmann und Marc Lammert sieht die Küche aus wie das reinste Schlachthaus. Es wird eine große Menge an Blut um den Umriss eines Körpers vorgefunden, jedoch keine Leiche. Und dann muss man sich sofort die Frage stellen, was ist hier passiert und kann es sein, dass ihr Mitbewohner Henning Järisch noch lebt? Denn nur weil Henning verschwunden ist, kann und will man nicht von seinem Tod ausgehen. Sarah und Marc sind ein Paar und Henning ist ein Freund von Marc schon aus Kindheitstagen. Die 3 haben einen hohen Lebensstandard, aber woher das Geld kommt, ist erst einmal unbekannt.

Das Ermittlerteam besteht vor allem aus Bianca Rakow, die gerade erst aus München nach Hamburg gezogen ist, und ihrem älteren Kollegen Peter Höger. Nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen sie sich zusammen und es entsteht eine ordentliche Zusammenarbeit und ein kollegiales Miteinander.

Ich habe bereits einige Bücher des Autors gelesen und habe mich auf diesen Stand-alone sehr gefreut – endlich mal keine Reihe. Der Autor hat hier einen fesselnden Plot abgeliefert, er hat seine Leser mitgenommen und vor allem intensiv miträtseln lassen. Wobei rätseln konnte man sehr gut, aber auf diese perfide Lösung konnte niemand kommen. Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt – so berichtet einmal Sarah über das Kennenlernen, gemeinsame Urlaube und das Zusammenleben, dann folgt Marcs Version und auf der anderen Seite begleitet man das Ermittlerteam bei ihrer Arbeit. Dadurch wird das Spannungsniveau auf hohem Level gehalten, weil man immer wieder neue Eindrücke und Zweifel bekommt. Das Zusammenleben war insofern schwierig, als sich Sarah und Henning nicht unbedingt gut verstanden haben und Marc zwischen diesen zwei Polen immer das Verbindungsglied war, was ihn oft in knifflige Situationen gebracht hat. Als sich die Schlinge um die beiden Verdächtigen immer enger zieht und sie in U-Haft kommen, hat jeder seine eigene Darstellung der Vorgänge – einer liebt, der andere guckt auf seinen Vorteil.

Das Cover finde ich auch ausgesprochen passend und gut getroffen.

Der Autor hat absolut fesselnd und packend geschrieben. Diesen Thriller empfehle ich sehr gerne weiter!

Nichts davon ist meine Schuld

Das Pärchen Marc und Sarah geraten in Mordverdacht, als in ihrem Hamburger Loft in der Küche ein Blutbad angerichtet wurde. Die Tatwaffe wurde schnell gefunden, allerdings fehlt vom Opfer jede Spur. Vermisst wird ihr Mitbewohner Henning, Marcs bester Freund.

Erzählt wird die Story abwechselnd aus Sicht von Marc und Sarah, unterbrochen von den Verhören der Hamburger Ermittler.

Der Leser wird durch die jeweils unterschiedlichen Ansichten der beiden Hauptprotagonisten mit seinen Sympathien für die beiden hin- und hergerissen und man fragt sich von Kapitel zu Kapitel, wer lügt und wer sagt die Wahrheit. Nach und nach kommt auch immer mehr durch die Ermittlungsarbeit der Polizisten Rakow und Höger ans Tageslicht.

Der Autor versteht es hier, mit seinem fesselnden Schreibstil und den psychologischen Eigenschaften seiner Charaktere den Leser in seinen Bann zu ziehen.

Ein Thriller, der ohne viel Action oder Blutvergießen trotzdem außerordentlich packend ist und dessen Ende bestimmt kaum jemand so erwartet.

Der Thriller hat mich nicht losgelassen

Das Paar Marc und Sarah lebt gemeinsam mit Marcs bestem Freund Henning in einer schicken Wohnung. Als Marc und Sarah eine Nacht in einem Hotel verbringen, wird Henning brutal ermordet. Jedoch ist die Leiche nicht auffindbar, sondern nur Blut, und das nicht zu wenig.

Die Polizisten Bianca und Peter müssen den Fall aufklären. Bald wird klar, dass wohl Marc oder Sarah diese Gräueltat begangen hat. Denn die drei Mitbewohner haben so einiges zusammen erlebt, inklusive ihren Höhen und vor allem Tiefen.

Das Buch ist so gegliedert, dass in den einzelnen Kapiteln die Protagonisten zu Wort kommen und wie ihre Sichtweise ist. Das macht es extrem spannend. Man erfährt zum Beispiel, dass im Urlaub Schreckliches geschehen ist, aber man erfährt erst später Genaueres. Und das ist sehr packend und animiert dazu, das Buch nicht mehr wegzulegen. Ich fand die Geschichte äußerst spannend. Und wie der Autor im Klappentext verrät, es kommt immer anders, als man denkt …

Toxische Beziehungen

Marc, Sarah und Henning. Ein Liebespaar und der beste Freund – bis dieser offenbar in der gemeinsamen Wohnung getötet wird. Wer ist dafür verantwortlich?

»Das Loft« wird hauptsächlich aus Marcs und Sarahs Sicht geschildert, mit vielen Rückblenden. Schnell merkt man, dass der Schein oft trügt und die Beziehungen, die die drei Menschen geprägt haben, allzu häufig toxisch sind. Als Leser fragt man sich ständig, wem man hier noch trauen kann, und wird immer wieder von neuen Erkenntnissen überrascht.

Durch die wechselnden Erzählweisen ist die Story sehr lebendig geschrieben, und die Spannung bleibt bis zum Schluss aufrecht. Manche Wendungen waren für mich vorhersehbar, was allerdings die Lesefreude nicht getrübt hat. Die Charaktere waren authentisch geschildert und sind sich bis zum Schluss in ihren Handlungen treu geblieben.

Das Loft ist Linus Geschkes erstere Solokrimi – also keine Serie. Ich mochte seine Bände rund um Jan Römer sehr, war aber auch von diesem Einzelband angetan, wenngleich sich der Aufbau der Bücher unterscheidet.

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, es wäre mit in der Buchhandlung sofort ins Auge gesprungen und passt auch wunderbar zur Geschichte. Top!

Toxische Verbindungen

Drei Jahre lang wohnt das Paar Marc & Sarah gemeinsam mit Marcs bestem Freund Henning zusammen in einem Loft in Hamburg. Sie sind eng miteinander verbunden, teilen ihr Leben und ihre Sehnsüchte. Dann wird Henning ermordet aufgefunden und alle Spuren deuten auf Marc und Sarah. Waren sie es gemeinsam gewesen oder nur einer von Ihnen? Was für ein Motiv hatten sie? Jeder von ihnen erzählt seine eigene Geschichte bei den Vernehmungen, doch welche davon ist wahr?

Nach einem interessanten und spannenden Start flachte mein Interesse an der Story recht schnell ab. Den Schreibstil fand ich gut, er ließ sich auch flüssig lesen, aber für einen Thriller fehlte mir einfach mehr Spannung. Die Handlung bekam einige Längen, wurde zum Ende aber wieder spannender und hatte auch einige unerwartete Wendungen und Überraschungen parat. Eins muss ich dem Autor lassen, er hat es geschafft, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, wie es ausgehen wird.

Die beiden Protagonisten Marc und Sarah fand ich nach relativ kurzer Zeit sehr unsympathisch und nervtötend, was wohl daran lag, dass man immer wieder von ihrer Liebesgeschichte und Sexbeziehung lesen musste. Wahrscheinlich war es auch so gewollt, dass die Leser die beiden unsympathisch finden, aber mir hat es nicht gefallen.

Außerdem waren die Charaktere sehr typisch. Marc war dieser typische reiche, verwöhnte Schnösel, der in Saus und Braus leben will, aber keinen Handschlag dafür tun will und seinen besten Freund, der in das Klischee »kein Schulabschluss und daher kriminell« fällt, mit der Drecksarbeit beauftragt. Sarah war diese typische »ich mach die Augen zu und will aber ein schönes Leben haben« Frau. Das fand ich einfach total nervig.

Die Auflösung am Ende war spannend, aber ich fand es doch etwas an den Haaren herbeigezogen. Es hat sich nie wirklich aus der Story herauskristallisiert, dass es noch diesen Weg X gibt.

Mein Fazit:
Das Buch konnte mich leider nicht komplett überzeugen. Die Idee war echt gut und es hatte auch Potenzial, nur die Protagonisten gingen gar nicht.

Sehr raffiniert:)

In einem exklusiven Loft findet eine Reinigungskraft jede Menge Blut vor und die Polizei vermutet einen Mord – nur ohne Leiche! Nachdem zwei der Loft-Bewohner, das Pärchen Marc Lammert und Sarah Hauptmann, gesund in die Ermittlungen platzen, scheint vermutlich ihr Mitbewohner Henning das Opfer gewesen zu sein. Das Paar steht ab da im Focus der Ermittlungen und die Vernehmungen können beginnen …

Der packende Thriller »Das Loft« von Autor Linus Geschke dreht sich um eine Dreier-WG im schicken Hamburg. Was hat sich dort im Loft schreckliches abgespielt? In getrennten Befragungen schildert das Paar der Polizei ihre Version der Geschichte und die Beziehung zu ihrem Mitbewohner. Der Autor enthüllt dabei Schicht für Schicht Details der merkwürdigen Dreierbeziehung, um Licht hinter das Geschehen der vergangenen drei Jahre zu bringen. Dabei versteht Geschke geschickt, die Spannung hochzuhalten, was ihm auch sehr gut gelungen ist.

Das Cover ist auch geschickt gestaltet – mit einer Fahrstuhltür als direkte Einladung in das Loft;), auch die Leseprobe hat mich sofort überzeugt und neugierig auf den Thriller gemacht.

Mein Fazit:
Spannend und raffiniert gestrickter Thriller mit einem überraschenden Ende, das ich so überhaupt nicht erwartet hätte! Auf alle Fälle sehr kurzweilig und empfehlenswert:).

Wer lügt?

Inhalt:
Sarah und Marc wohnen zusammen mit Henning in einem schicken Loft in Hamburg. Klar, dass es da auch Reibereien gibt. Wer möchte schon als Pärchen die Wohnung mit jemanden teilen? Wenn der Mitbewohner auch noch total unsympathisch ist? Sarah jedenfalls nicht. Aber Henning ist der beste Freund von Marc und fühlt sich ihm verbunden. Egal, was Sarah sagt. Doch in letzter Zeit hat die Freundschaft der beiden einen Riss bekommen. Da geschieht es. Im Loft wird Blut gefunden. Viel Blut. Es stammt eindeutig von Henning. Niemals kann er solch einen Blutverlust überlebt haben. Die Leiche ist jedoch spurlos verschwunden. Das Alibi von Sarah und Marc mehr als dürftig …

Leseeindruck:
Da ist er nun. Der erste Stand-alone-Thriller von Linus Geschke. Und der hat es in sich. Wer viel Action sucht, ist bei »Das Loft« falsch. Es ist eher ein Psychothriller, der mit der Gefühlswelt seiner Leser spielt. Abwechselnd wird aus Sicht von Sarah und Henning erzählt. Ab und an erhält man auch Einblicke in die Ermittlungen von Kriminalhauptkommissarin Bianca Rakow. Was mir bei dieser Erzählweise gut gefallen hat: Ich habe tiefe Einblicke in die Gedankenwelt der Hauptprotagonisten bekommen. Von Anfang an haben mich die ungesagten Dinge zum Miträtseln animiert. Ich habe mich ständig gefragt: Wer lügt? Schnell hatte ich eine Theorie, die am Ende wie ein Kartenhaus zusammengestürzt ist. Dabei war ich mir so sicher. Aber wie schreibt der Autor in seinem Vorwort? Man solle genau lesen, um eine Chance auf richtige Schlussfolgerungen zu haben. Wobei: Man soll es wieder vergessen. Man hat keine. Fast keine.

Fazit:
»Das Loft« ist anders als alles, was Linus Geschke bisher geschrieben hat. Es spielt sich eher auf der psychologischen Ebene ab. Ist aber nicht minder spannend. Tatsächlich waren mir alle Figuren unsympathisch. Was mir hier aber den Anreiz gegeben hat, jedem alles zuzutrauen. Gerne empfehle ich den Thriller weiter. Wer traut sich noch und versucht das Geheimnis des Lofts zu knacken?