Cover von: Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde

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Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde

Der zwölfte Fall für Kommissarin Isabelle Bonnet. Ein Provence-Krimi
Buch: 
Taschenbuch, 368 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3426529955

ISBN-13: 

9783426529959

Auflage: 

1 (02.05.2025)

Preis: 

12,99 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 3.588
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3426529955

Beschreibung: 

Madame le Commissaire ermittelt an den Traumzielen der französischen Riviera: »Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde« ist der 12. Provence-Krimi um die sympathische Kommissarin Isabelle Bonnet von Bestseller-Autor Pierre Martin.

Isabelle Bonnet ist geschockt, als sie von einer psychiatrischen Klinik kontaktiert wird: Dort behandelt man eine Patientin mit Amnesie. Die Frau ist ihre beste Freundin, Clodine. Sie wurde vor einigen Tagen früh morgens am Strand von Pampelonne aufgegriffen, splitterfasernackt und völlig verwirrt.

Als erste Erinnerungen zurückkehren, erzählt Clodine von einer Party am Strand. Waren K.-o.-Tropfen im Spiel?

Madame le Commissaire bemerkt ein auffälliges Armband, das sie noch nie an Claudine gesehen hat – die ebenfalls nicht weiß, woher sie es hat.

Als Apollinaire auf einen ähnlichen Fall stößt, bei dem das Opfer das gleiche Armband trug, wird der Fall brisant. Denn diese junge Frau ist tot …

Die perfekte Urlaubslektüre für alle Frankreich-Fans
Ihre Ermittlungen führen Isabelle Bonnet an pittoreske Schauplätze, die die Provence von ihren schönsten Seiten zeigen – von malerischen Stränden bis zu blühenden Lavendelfeldern.

Mit seinen Urlaubskrimis bietet Pierre Martin die perfekte Mischung aus spannenden Fällen, sympathischen Figuren, traumhaftem Urlaubsflair und einer Prise Witz.

Die Wohlfühlkrimis um Madame le Commissaire Isabelle Bonnet sind in folgender Reihenfolge erschienen:
Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer
Madame le Commissaire und die späte Rache
Madame le Commissaire und der Tod des Polizeichefs
Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
Madame le Commissaire und die tote Nonne
Madame le Commissaire und der tote Liebhaber
Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis
Madame le Commissaire und die panische Diva
Madame le Commissaire und die Villa der Frauen
Madame le Commissaire und die Mauer des Schweigens
Madame le Commissaire und das geheime Dossier
Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde

Noch mehr spannende Urlaubslektüre aus Südfrankreich liefert Bestseller-Autor Pierre Martin mit seiner Krimi-Reihe »Monsieur le Comte«.

Kriminetz-Rezensionen

K.O.Tropfen

Clodine Isabelle Bonnets Freundin wird nackt und verwirrt aufgegriffen, sie hat keine Ahnung wie sie in diesen Zustand gekommen ist. Außerdem trägt sie ein auffallendes Armband was sie bisher nicht besessen hat. Anscheinend ist sie mit K.O. Tropfen außer Gefecht gesetzt worden. Dann findet Apollinaire weitere Fälle alle Frauen haben eine auffallende Ähnlichkeit mit Clodine.
Isabelle ermittxxxxxelt von sich aus, denn der Missbrauch von Frauen ist ein rotes Tuch für sie.
Es ist wieder ein spannender Fall in einer der schönsten Gegenden Frankreichs. Die taffe Kommissarin macht wieder mal fast alles im Alleingang. Nur diesmal folgt sie erst einer falschen Fährte, was die Geschichte sympathisch macht. Außerdem entwickelt sich ihr Liebesleben, was auch immer interessant ist.
Es ist diese gelungene Mischung mit einer modernen Frau und manchmal eher rückständigen Männern die das Ganze unterhaltsam machen. Das lockert das Geschehen auf und die Todesfälle sind hier immer nicht so brutal dargestellt wie in anderen Serien. Mal kann man das Lesen aber ich mag es lieber wenn die Ermittlungen im Vordergrund stehen und nicht extrem blutige Mordfälle die dann bis in alle grausigen Einzelheiten beschrieben sind. Es muss nicht Cosy Crime sein, sondern wie hier spannend mit sympathischen Ermittlern einem netten Umfeld das nicht im Vordergrund steht.
Am Ende ist ein Satz aus dem man ersehen kann um was es wahrscheinlich im nächsten Band gehen wird. Ich freu mich schon darauf.

Ein folgenschwerer Fehler ...

Im kleinsten Büro der Police nationale in Fragolin ruht das Verbrechen. Madame le Commissaire Isabelle Bonnet kümmert sich um den Motor ihres alten Fischkutters und ihr Assistent Appollinaire macht derweil Kopfstand im Büro, um seine Denkfähigkeit zu steigern. Die Idylle wird jäh gestört, als die Kommissarin benachrichtigt wird, dass ihre Freundin Clodine orientierungslos und nackt in eine Psychiatrische Klinik eingeliefert wurde. Sofort eilt Isabelle zu Hilfe. Schnell findet sie heraus, dass Clodine K.-o.-Tropfen, hier in Form des Narkosemittels Ketamin, verabreicht wurden. Zwar fand keine Vergewaltigung statt, doch wurde das verstörte Opfer ausgezogen und ihm ein fremdes Armband angelegt. Apollinaire beginnt sofort mit der Recherche und findet tatsächlich zwei weitere Fälle, die genauso abliefen. Leider starb eines der Opfer infolge einer Allergie. Der Fotovergleich der betroffenen Frauen fördert ein verstörendes Indiz zutage. Die Opfer ähneln sich so frappierend wie Klone.

Pierre Martin lässt in seinem 12. Fall die sympathische Kommissarin und ihren verschrobenen Assistenten in einem für die Spezialeinheit von Fragolin eher untypischen Fall ermitteln.

Wer betäubt Frauen mit Ketamin, entkleidet sie und „schmückt“ sie dann mit einem hochwertigen Modeschmuckarmband? Der Fall erweist sich als kniffelig und Apollinaire muss einmal mehr seine Recherchequalitäten unter Beweis stellen. Madame le Commissaire düst so lange auf ihrer Fat Boy von Harley-Davidson die Côte d’Azur entlang und sucht nach Spuren und dem Täter. Bald ist ein Verdächtiger gefunden. Doch es finden sich nur Indizien und keine Beweise. Und dann passiert ein schwerer Fehler …

Auch dieses Mal konnte mich der Schreibstil des Autors erneut überzeugen. Die Geschichte enthält reichlich mediterranes Ambiente und französisches Savoir-vivre. Ich kenne kaum einen Krimi, in dem so exquisit gespeist und getrunken wird wie in diesem. Dabei bleibt leider ein Teil der Spannung auf der Strecke. Isabelles Privatleben beansprucht zudem mehr Raum als sonst. Ist der Autor etwa ein Snob? Oder warum findet Madame le Commissaire, die erwiesenermaßen weder oberflächlich noch geltungssüchtig ist, ihre Lover stets in der High Society? Nach einem Milliardär und einem hochkarätigen Maler ist dieses Mal ein Filmstar aus Hollywood an der Reihe. Isabelle fragt sich das sogar selbst. Ansonsten ist sie so tough, selbstbewusst und schlagfertig wie gewohnt. Apollinaire bleibt schräg und liebenswert wie immer, dabei wird er dieses Mal körperlich attackiert und ist gar auf die Hilfe der ungeliebten Gendarmerie angewiesen.

Obwohl die Ermittlungen im 12. Fall nicht so ablaufen wie gewohnt und ich dieses Mal schneller dem Täter auf der Spur war als das Team, hat mich der Krimi gut unterhalten. Erneut habe ich den Ausflug in die Provence genossen. Es fühlt sich stets wie ein kleiner Urlaub für mich an. Der Fall wird logisch aufgeklärt und das Buch endet mit einem Cliffhanger.

Beim nächsten Fall bin ich wieder dabei und hoffe, dass Madame le Commisssaire zu alter, besserer Form zurückfindet.