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Das Mädchen und die Fremde

Der zweite Fall für Kriminalkommissarin Emma Sköld. Thriller
Buch
Gebundene Ausgabe, 368 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3352009007

ISBN-13: 

9783352009006

Auflage: 

1 (19.01.2018)

Preis: 

16,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 327.774
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3352009007

Beschreibung von Bücher.de: 

»Sofie Sarenbrant ist die aufregendste neue Krimiautorin in Schweden.« Camilla Läckberg Als Kriminalkommissarin Emma Sköld im Krankenhaus erwacht, hat sie zunächst keine Ahnung, was geschehen ist. Das Letzte, woran sie sich erinnern kann, ist, dass sie zum Pferdestall aufgebrochen ist und ihre vier Wochen alte Tochter bei ihrem Lebensgefährten Kristoffer zurückgelassen hat. Nun erfährt sie, dass sie nach einem Reitunfall fünf Monate im Koma gelegen hat. Doch war es wirklich ein Unfall? Und warum hat Kristoffer seine Exfreundin Hillevi ins Haus geholt, die sich rührend um die kleine Ines kümmert? Einzig ein Kollege von der Polizei steht ihr bei - er hat ebenfalls Zweifel an der Unfalltheorie. »Packend und atmosphärisch.« Meins »Hallt lange nach!« MAXI »Man könnte glauben, dass Krimischreiben in Schweden in der Schule gelernt wird.« Radio Bremen

Kriminetz-Rezensionen

Sehr gute Fortsetzung ...

Es gleicht einem Wunder, als die Kriminalkommissarin Emma Sköld nach langen 5 Monaten aus dem Koma erwacht. Sie ist kurz nach der Geburt ihrer Tochter Ines bei einem Reitunfall vom Pferd gestürzt und hat seitdem ihr Bewusstsein verloren. Sehr geschwächt sieht sie einer ungewissen Zukunft entgegen. Ihr Mann Kristoffer macht eher einen zurückhaltenden statt erfreuten Eindruck, als er von der eigentlich frohen Botschaft ihrer Genesung erfährt und Ines ist die ersten Monate ohne sie aufgewachsen. Wie wird es nun für sie weitergehen? Wird sie an die alten glücklichen Zeiten vor ihrem Unfall anschließen können? Wie konnte es überhaupt zu dem Unfall kommen?

"Das Mädchen und die Fremde" ist bereits der zweite Band um die Kriminalkommissarin Emma Sköld und er konnte aus meiner Sicht den ersten Band noch übertreffen. Sofie Sarenbrant erzählt die Geschichte in einem temporeichen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil. Sie arbeitet dabei mit sehr kurzen Kapiteln und sorgt somit über die jeweiligen Perspektivwechsel für ein zusätzliches Tempo. Der Leser lernt die einzelnen Protagonisten mit ihren Gedanken und Verhalten ausführlich kennen und die Autorin erzeugt die Spannung aus dem Zusammenspiel dieser Personen. Sofie Sarenbrant konzipiert so eine verzwickte und clevere Geschichte und wirft dabei die Frage auf, inwiefern die einzelnen Protagonisten mit welchen Motiven an dem Unfall beteiligt gewesen sein können. Die Spannung baut sich dabei im Verlauf des Buches immer weiter auf und entwickelt sich zum Ende hin zu einer spannenden Kriminalgeschichte, die mit einem sehr überraschenden Finale aufwartet. Sehr gut gefallen hat mir die Schilderung der Gefühlswelt der einzelnen Protagonisten, wie die der ans Bett gefesselten Mutter, die sich um ihr Kind sorgt.

Für mich ist "Das Mädchen und die Fremde" ein sehr gelungener und spannender Roman mit Ansätzen einen Thrillers. Aufgrund der guten psychologischen Studien der Beteiligten bewerte ich das Buch mit vollen fünf von fünf Sternen und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

Kein Thrill

Nach einem Reitunfall lag Kriminalkommissarin Emma Sköld fünf Monate lang im Koma. Nun wird sie wach und kann sich nicht erinnern, was passiert ist. Doch sie ist überzeugt, dass es kein Unfall war. Ihre Familie hatte sich die ganze Zeit große Sorgen gemacht, aber nun reagiert ihr Lebensgefährte Kristoffer etwas seltsam.

Ich durfte Emma Sköld bereits in dem Vorgängerband „Der Mörder und das Mädchen“ kennenlernen. Die Kapitel sind wieder kurz und es gibt viele Perspektivwechsel, was für Spannung sorgt, aber Thrill gibt es für mich nicht.

Emma tut mir leid. Sie hat ein Baby und lässt es in der Obhut ihres Lebensgefährten, als sie ausreiten will. Dann passiert dieser Reitunfall und sie wacht fünf Monate später auf. Damit hat sie eine wichtige Zeit mit Ihrem Kind verpasst. Ich war ja schon vorher der Meinung, dass Kristoffer der falsche Partner für Emma ist, aber nun verhält er sich noch seltsamer. Er hat seine Ex-Freundin Hillevi mit der Betreuung der kleinen Ines beauftragt.

Es ist schon merkwürdig, wie Emma darauf kommt, dass es kein Unfall war, obwohl sie sich nicht erinnert, was genau passiert ist. Daher ist es auch kein Wunder, dass ihr niemand glaubt. Auch ihr Kollege Nyhlen hat Zweifel, aber er ist ein guter Freund und lässt er sich von Emma überreden, der Sache nachzugehen. Warum hat aber Emmas Vater, der ehemalige Leiter der Polizei, damit so ein Problem?

Auch dieses Mal gibt es wieder ausführliche Beschreibungen aus dem Privatleben der Charaktere. Das hemmt ein wenig die Spannung. Auch scheint mir einiges nicht so recht logisch, zum Beispiel überlässt Kristoffer sein Kind einer Frau mit psychischen Problemen. Wer tut so etwas? Er versucht auch alles, um zu verheimlichen, dass er sich nicht ständig um seine Tochter kümmert.

Diese Geschichte ist für mich ein typischer Skandinavien-Krimi mit gedrosselten Emotionen und einer etwas düsteren Atmosphäre. Am Ende gibt es dann noch böse Überraschungen und einige offene Fragen.

Ein ungewöhnlicher Thriller mit kleinen Schwächen.