Amazon Preis: EUR 22,00
Bücher.de Preis: EUR 22.00

Der Mann, der nicht mitspielt

Hollywood 1921: Hardy Engels erster Fall
Buch
Gebundene Ausgabe, 640 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3462051032

ISBN-13: 

9783462051032

Erscheinungsdatum: 

15.02.2018

Preis: 

22,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 292.797
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3462051032

Beschreibung von Bücher.de: 

Hollywood in den Roaring Twenties: ein wahres Sündenbabel zur Zeit der Stummfilme und der Prohibition. Rätselhafte Todesfälle erschüttern die Stadt. Mittendrin: ein deutscher Privatdetektiv. Christof Weigolds mitreißend spannender Detektivroman »Der Mann, der nicht mitspielt« ist der Start einer Reihe, die auf den größten Skandalen und ungeklärten Mordfällen des frühen Hollywood basiert.

Privatdetektiv Hardy Engel, ein gescheiterter deutscher Schauspieler, wird von der schönen Pepper Murphy beauftragt, das verschwundene Starlet Virginia Rappe zu finden. Kurz darauf stirbt Virginia unter mysteriösen Umständen, nachdem sie eine Party des beliebten Komikers Roscoe »Fatty« Arbuckle besucht hat. Dieser wird beschuldigt, sie brutal vergewaltigt und tödlich verletzt zu haben. Angefacht von den Boulevardzeitungen des Hearst-Konzerns entwickelt sich der Fall zum größten Skandal der Stummfilmzeit, der ganz Hollywood in den Abgrund zu ziehen droht.

Hardy Engel ermittelt in zwei rivalisierenden Filmstudios und in der Kolonie der Deutschen rund um Universal-Gründer Carl Laemmle. Unterstützt wird er von seinem Lieblings-Bootlegger Buck Carpenter, der ihn mit Insiderinfos und Whisky versorgt, und Pepper, in die er sich Hals über Kopf verliebt, obwohl sie etwas zu verbergen scheint. Als Hardy Engel schließlich die Wahrheit herausfindet, die allzu viele Leute vertuschen wollen, ist nicht nur sein Leben in Gefahr ...

Kriminetz-Rezensionen

Hollywood Babylon

Hollywood, Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts: Harry Engel hat es, wie so viele, als Schauspieler nicht geschafft. Mit Kleinst- und Statistenrollen hält er sich über Wasser. In seinem früheren Leben in Deutschland war er Polizist, warum nicht also auch als Privatdetektiv arbeiten.

Da taucht plötzlich die attraktive und geheimnisvolle Pepper Murphy in seinem Wohnbüro auf. Ihr Auftrag: Er soll ihre Freundin und Kollegin, das verschwundene Starlet Virginia Rappe, finden.

Harry Engel hat schon längst alle moralische Bedenken über Bord geworfen, er agiert zwischen allen Fronten, fordert Gefälligkeiten oder lässt sich selbst auf Nebengeschäfte ein. Schließlich muss auch er überleben. Dass er sich in seine attraktive Auftraggeberin verliebt, auch wenn er weiß, dass sie alles andere als ehrlich zu ihn ist, ist nur folgerichtig.

Damit ist die Handlung umrissen. Der Fall Virginia Rappe ging in die Skandalgeschichte von Hollywood ein und noch heute scheint der Kriminalfall nicht eindeutig gelöst. Die Macht der Studios und ihre Angst vor Skandalen war und ist bis heute übermächtig. Hollywood Babylon – ein Sumpf aus Korruption, Skandalen, Drogenrausch, Alkohol und sexueller Ausbeutung, das klingt auch heute noch aktuell. Der Autor taucht tief in Szene ein, die goldene Ära des Stummfilms und die Ära des „Hardboiled“ Krimis. Er hat seine Vorbilder wie Dashiell Hammett oder Chandler gut studiert und trifft genau den Ton dieser desillusionierten und hartgesottenen Detektive. Seine Sprache ist schnell, die Dialoge direkt und zynisch. Die Handlung ist komplex ausgearbeitet und die vielen Anspielungen auf reale Ereignisse und Personen der Filmgeschichte des frühen Hollywoods und der berühmten Studios machen den Detektivroman auch zu einem Buch für Filmkenner. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass für Leser so ganz ohne Interesse an Kino und Filmgeschichte die Handlung manchmal zu ausufernd wirkt.

Wenn das Buch, wie angekündigt, der Auftakt zu einer Reihe über die großen Skandale Hollywoods wird, bin ich gespannt auf die weitere Arbeit des Autors.

(Alp)Traumfabrik Hollywood

Schon vor hundert Jahren waren die Straßen von L.A. mit gescheiterten Schauspielerkarrieren gut gepflastert. Hollywood hat sich innerhalb von nur 10 Jahren auf den Weg gemacht, die Filmhauptstadt der ganzen Welt zu werden. Das lockt unzählige junge Einheimische und Auswanderer in die Stadt. Der deutsche Einwanderer Hardy Engel, ehemaliger Polizist und Soldat, ist da keine Ausnahme. Also überbrückt er seine fehlenden Engagements mit einer eigenen Detektei. Angestellte und ein Büro gibt es natürlich nicht, sein kleines Ein-Zimmer-Appartement muss für alles herhalten und dann erhält er seinen ersten Auftrag. Die wunderschöne Pepper Murphy, ebenfalls angehende Schauspielerin, engagiert ihn, um ihre verschwundene Freundin Virginia Rappe zu finden. Seine erste kleine Spur führt ihn zur derzeit größten Filmgesellschaft in Hollywood, der Famous Players-Lasky, hier hatte die Verschwundene ihr letztes Casting. Der dortige Sicherheitschef Fritz Roth ist ein ebenso gestrandeter deutscher Schauspieler wie Hardy. Umso leichter fällt es ihm deshalb, Fritz einen kleinen Gefallen zu tun. Nichts ahnend schlittert Hardy in den ersten großen und schmutzigen Skandal der noch jungen Filmbranche.

Selten gehe ich auf die äußere Erscheinung eines Buches ein. Dieses Mal ist es mir hingegen eine Freude, darüber zu berichten. Warum? Ganz einfach: Dieses Buch repräsentiert für mich eine (hoffentlich nicht) fast vergangene Ära. Es ist ein Hardcover mit Lesebändchen und goldenen Lettern und auch die Schwarz-Weiß-Gestaltung des Buchumschlages wirkt edel. Leider sieht man das viel zu wenig. Es war mir ein Genuss, es in den Händen zu halten.

Christoph Weigold lässt die Ära der Stummfilmzeit wieder auferstehen, fernab jeder romantisierten Vorstellung davon. Anders als die europäischen Filmschaffenden, die sich zu dieser Zeit dem kunstvollen Film mit avantgardistischen und expressionistischen Einflüssen widmeten, hatten die Amerikaner die Filmemacherei als hochwirtschaftlichen Industriezweig gesehen und unheimlich viele Filme, vor allen Dingen Slapstick-Komödien produziert. Das blieb für viele Stars und Starlets nicht ohne Folgen. Ein immenses Arbeitspensum wurde mit einer Hemmungslosigkeit im Privatleben kompensiert. Trotz Prohibition floss der Alkohol in Strömen und sämtliche härteren Drogen fanden ihren Weg auf die vielen wilden Partys.

Mittendrin lässt der Autor seinen Protagonisten Hardy in dieser Alptraumfabrik in einem der größten Skandale ermitteln. Der Tod der Virginia Rappe gilt auch heute noch als ungeklärt. Der Verdächtige Roscoe „Fatty“ Arbuckle, einer der größten Stars Hollywoods, soll sie mit einer Gin-Flasche vergewaltigt haben. Wenige Tage später verstarb sie an den Folgen. Nach drei Prozessen konnte Fattys Schuld nicht geklärt werden. Sein Ruf und seine Karriere jedoch waren für immer zerstört.

Hardy, der Kriegsveteran und verkappter Schauspieler, geht etwas unbeholfen an die Ermittlungen heran. Das verleiht ihm zwar eine gewisse Glaubhaftigkeit, manchmal ging mir seine Naivität allerdings gegen den Strich, denn als ehemaliger Polizist müsste man doch über eine gewisse berufliche Erfahrung verfügen, die das Schlimmste verhindern sollte. Sehr gefallen haben mir hingegen die Skizzierungen der realen und fiktiven Personen in diesem spannenden Roman. Mit einer Leichtigkeit werden die vielen damaligen Größen charakterisiert, ohne dass es aufgesetzt wirkt.

„Der Mann, der nicht mitspielt“ ist geschichtlich in den goldenen zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts angesiedelt, Parallelen zur heutigen Zeit lassen sich durchaus finden, verfolgt man die Enthüllungen der letzten Zeit.

Gut kombiniert

Zum Inhalt:
Da seine Schauspielkünste im Hollywood der Zwanzigerjahre nicht besonders gefragt sind, verdingt sich der deutsche Hardy Engel als Privatdetektiv. Von der jungen und sehr hübschen Pepper wird er auf Virginia Rappe angesetzt – ein Starlet, welches sich ein Zubrot durch Erpressungen verdient. Hardy findet Virginia auf einer Party des gefeierten Komikers Fatty Arbuckle, doch kurz danach ist sie tot, Fatty verdächtig und Hardy der Meinung, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und bringt sich und Pepper in tödliche Gefahr.

Mein Eindruck:
Geradezu meisterhaft verbindet Christoph Weigold einen überaus interessanten und bis jetzt nicht aufgeklärten wirklichen Fall und echte Berühmtheiten mit seiner Fantasie und der fiktionalen Figur des Hardy Engel. Diese geschickte Melange führt dazu, dass man sich außerhalb der Buchdeckel informiert und das Angebot der Aufklärung, die vom Autor geboten wird, gerne annimmt. Die Figuren sind lebensecht, ein Spiegel ihrer Zeit und – wie auch die Schauplätze – äußerst bildhaft beschrieben. So erscheinen die Charaktere und die Straßen von Hollywood und San Francisco sowie die Clubs mühelos vor dem geistigen Auge des Lesers. Der Protagonist ist kein Übermensch, er trägt Blessuren an Körper und Seele davon und wirkt damit umso glaubhafter. Die zynischen Züge der Figur werden gut durch die Kriegserfahrung und den Kampf mit den täglichen Gegebenheiten erklärt, trotzdem bewahrt sich Hardy einen gewissen Glauben an das Gute und Richtige in dem Sumpf, in dem er fast buchstäblich watet. Diese Vielschichtigkeit seines Personals und die Prominenz bescheren dem Leser einen vergnüglichen Blick durch das Schlüsselloch auf das Sündenbabel vor 100 Jahren. Glücklicherweise kann man Tote nicht verleumden – der Autor hätte sonst wohl einige neuzeitliche Klagen am Hals.

Die Geschichte ist gut durchstrukturiert, hat jedoch einige Längen, die man gerne verzeiht, da sie, wenn auch nicht für die Kriminalgeschichte, so doch für die zeitliche Einordnung hilfreich sind.

Mein Fazit:
Diesem Detektiv schaut man gerne beim Ermitteln zu!

Dieses Buch ist ganz großes Kino!

20er Jahre Hollywood, genannt auch die „Roaring Twenties“, die Zeit der Stummfilme und ersten Filmstars. Die Filmbranche ist im Entstehen und wahrlich ein Sündenpfuhl mit Drogen, Alkohol und leichten Mädchen!

Mittendrin, Hardy Engel, ein eingewanderter Deutscher, der sein Glück eigentlich als Schauspieler und Komiker versuchen möchte, aber nebenbei auch als selbsternannter Privatdetektiv zu buchen ist. Seinen ersten großen Auftrag bekommt er von einer attraktiven rothaarigen Schönheit namens Pepper Murphy. Hardy soll ihre verschwundene Mitbewohnerin, die Schauspielerin Virginia Rappe, ausfindig machen. Auf der Spur nach Virginia überwindet Hardy so manche Hürde und als er sie endlich auf einer Party ausfindig macht, stirbt das Starlett unter mysteriösen Umständen und reißt im Strudel dieses Skandals den berühmten Komiker Roscoe „Fatty“ Arbuckle mit in den Abgrund.

Hardy’s Schnüfflerinstinkt ist geweckt, denn er will wissen: „Was ist mit Virgina wirklich geschehen!?“

„Der Mann, der nicht mitspielt“ ist „Hardy Engels erster Fall“, von Autor Christof Weigold. Ein spannender Kriminalroman, der im Amerika der goldenen 20er Jahre spielt. Die Grundidee zum Buch, lieferte der skandalöse wahre Fall um den Tod der Schauspielerin Virginia Rappe und den daraus folgenden Arbuckle-Skandal, der den berühmten Stummfilmstar komplett ruinierte und sein Ansehen und Leben zerstörte.

Geschickt schickt der Autor seinen fiktiven und sympathischen Privatermittler Hardy Engel in einen Sumpf aus Lügen, Korruption und Vertuschung. Auch vor Mord schreckt man nicht zurück! Atemlos folgt man Handys Spuren, bangt und fiebert mit ihm um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Der Schreibstil ist mitreißend und das Lesen so ein einziges Vergnügen. Die Personen sind großartig dargestellt und zum Leben erweckt. Dieses Debüt, Auftakt einer Serie (Hurra;), ist wirklich eine grandiose und bewundernswerte Leistung des Theater- und Drehbuchautors Weigold. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch gelesen, so fasziniert hat mich die Handlung!

Mein Fazit:
Bisher mein Favorit 2018, den Autor werde ich mir auf alle Fälle merken! Das Buch ist absolut empfehlenswert, also unbedingt Lesen.

Sündenpfuhl Hollywood

Hardy Engel ist in den 20ern von Deutschland nach Amerika gekommen, um wie viele andere in Hollywood sein Glück beim Film zu suchen. Da die großen Rollen noch auf sich warten lassen, versucht er es nebenbei mit einer kleinen Detektei. Eines Tages erhält er von einer attraktiven Frau den Auftrag, nach ihrer Freundin Virginia Rappe zu suchen. Mit der Hilfe des Zufalls findet er die Schauspielerin auf einem rauschenden und exzessiven Fest, welches der angesagteste Schauspieler der damaligen Zeit, Fatty Arbuckle, veranstaltet. Kurze Zeit später stirbt Virginia Rappe und Hardy steht vor einem Rätsel. Der Fall scheint eigentlich klar, aber der engagierte Privatdetektiv will der offensichtlichen Geschichte keinen Glauben schenken. Er begibt sich in die sündige Welt Hollywoods, um den Fall der toten Virginia Rappe aufzuklären.

Christof Weigold widmet sich in seinem beeindruckenden Kriminalroman der glamourösen Welt Hollywoods. Er erzählt die Geschichte in einer sehr lebendigen und schnörkellosen Schreibweise, die mich schnell in die Zeit der 20er zurückversetzen konnte. Der sympathische und linientreue Hauptprotagonist Hardy Engel wird sehr interessant und ausführlich beschrieben. Es war für mich faszinierend, ihn bei seinen Aufträgen in dieser besonderen und verlogenen Welt voller Korruption und Sünde zu begleiten. Er stellte für mich den Eckpfeiler der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit dar und ich fieberte mit ihm beim Kampf gegen das Böse. Dem Autor gelingt es in dem Buch hervorragend, die damalige Atmosphäre einzufangen und er verleiht dem Buch damit seinen besonderen Charme. Die Spannung kommt aber auch nicht zu kurz, da die clever konzipierte Geschichte immer wieder neue Wendungen und Überraschungen bereithält. Das überzeugende Finale rundet für mich den sehr gelungen Kriminalroman perfekt ab. Eine Fortsetzung mit dem sympathischen Ermittler wird zum Ende angedeutet und es ist zu hoffen, dass wir auch in den Genuss um das zweite Geheimnis von Hardy Engel kommen.

Ein aus meiner Sicht spannender und rundum geglückter Ausflug in die Filmwelt der goldenen 20er. Das Buch konnte mich begeistern und auf den umfangreichen, knapp 640 Seiten kam für mich niemals Langeweile auf. Ein tolles Buch, welches ich gerne weiterempfehle und mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte!!!

Hollywood in den Zwanziger Jahren

1921: Den Deutschen Reinhard Engel hat es nach Hollywood verschlagen. Am liebsten würde Hardy schauspielern, doch die Jobs sind rar, also betätigt er sich nebenbei auch noch als Privatdetektiv. Da schneit Pepper in sein Leben und beauftragt ihn, die Schauspielerin Virginia Rappe zu finden. Da Hardy erfahren hat, dass Virginia nach San Francisco ist, bittet er seinen Freund Fritz um Hilfe und kommt so nicht nur zu einem fahrbaren Untersatz, sondern auch noch zu einem zweiten Auftrag.

Roscoe „Fatty“ Arbuckle ist ebenfalls ins Frisco und benötigt dringend Stoff für seine Party. Hardy kann in der Suite von Fatty nicht nur sein Päckchen loswerden, sondern trifft dort auch auf Virginia, die in grauenhafter Verfassung ist. Zwei Aufträge auf einen Schlag erledigt.

Doch kurz darauf stirbt Virginia und Fatty wird beschuldigt, Virginia vergewaltigt und tödlich verletzt zu haben. Hardy hat seine Zweifel an dieser Fassung und will wissen, was wirklich geschehen ist. Aber das gefällt dem geheimen Drahtzieher nicht, denn alles soll schön vertuscht werden.

Von Anfang an hat mich die Geschichte gepackt. Der Schreibstil ist lebendig, ein wenig lakonisch und sehr gut zu lesen.

Ich habe sowohl das Buch gelesen, als auch das Hörbuch angehört. Der Sprecher des Hörbuches, Uve Teschner, hat eine sehr angenehme Stimme, die das Zuhören zum Genuss macht.

In den Roaring Twenties gibt es die Prohibition, aber in Hollywood ist davon wenig zu spüren. Eigentlich gibt es überall Sex, Drugs und Rock’n’Roll (auch nein, der kam ja erst später). Es ist die Zeit der Stummfilme und man trifft in dem Buch auf viele bekannte Namen und dann stellt man fest, dass Hardy Engels erster Fall um den größten Skandal der Stummfilmzeit herum konstruiert ist.

Die Filmstudios in Hollywood stehen in Konkurrenz zueinander, aber wenn es darum geht, die Tatsachen unter der Decke zu halten, dann sind sich die Bosse doch ziemlich einig.

Hardy hatte das Leben in Deutschland satt und hoffte auf eine Karriere in Hollywood. Aber damit ist er nicht alleine und es gibt meist nur eine Statistenrolle und die auch nur, wenn man viel Glück hat. Da er schon als Polizist gearbeitet hat, bietet es sich an, sich als Privatermittler zu versuchen. Doch auch da laufen die Geschäfte nicht besonders. Bei Buck Carpenter bekommt er Alkohol, ein offenes Ohr und notfalls auch Hilfe in misslichen Lagen.

Mir hat an Hardy besonders gefallen, dass er die Wahrheit wissen will, wenn ihm etwas seltsam erscheint. Er ist beharrlich und kann einstecken. Selbst Pepper, in die Hardy sich verliebt, ist nicht offen. Doch je näher Engel der Wahrheit kommt, umso gefährlicher wird es für ihn.

Der Fall ist für Hardy nicht einfach zu klären, denn es wird vertuscht, gelogen, erpresst und gemordet. Nichts darf die Geschäfte der Filmindustrie stören, aber auch die Presse hat nur die Auflage im Blick.

Lange glaubte ich zu wissen, wer für den Tod von Virginia verantwortlich ist, doch am Ende gab es noch einige Überraschungen. Mich hat dieser Roman begeistert, er ist sehr spannend und unterhaltsam. Der mehrdeutige Buchtitel passt genau und das Cover ist einfach ein Hingucker.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Fall für Hardy Engel.