Cover von: Meine tote Schwester

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Meine tote Schwester

Psychothriller
Buch
Broschiert, 350 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3944676750

ISBN-13: 

9783944676753

Auflage: 

1 (14.04.2026)

Preis: 

16,99 € (bei Erscheinen)
Amazon-Bestseller-Rang: 16.630
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3944676750

Beschreibung: 

Der atemberaubende Auftakt einer neuen Psychothriller-Reihe von Bestseller-Autorin Catherine Shepherd.

Zwischen Mias Fenster und der verlassenen Nachbarvilla liegen dreißig Meter Rasen. Dreißig Meter bis zu dem Ort, an dem ihre Schwester starb. Seit elf Jahren steht das Haus leer. Niemand will dort leben. Bis jetzt.

Dann zieht Lukas mit seiner Mutter ein. Die Gerüchte über ihn sind verstörend: Er soll an seiner alten Schule seine Freundin getötet haben.

Mia weiß, dass sie sich von ihm fernhalten sollte. Doch Lukas findet etwas in der Villa – etwas, das ihrer toten Schwester gehörte. Obwohl Mia geschworen hat, das Nachbarhaus nie wieder zu betreten, bricht sie ihr Versprechen. Ein Fehler. Denn kurz darauf wird eine Mitschülerin ermordet. Der Verdacht fällt sofort auf Lukas. Mia muss sich entscheiden: Ist er wirklich der Freund, den sie in ihm sieht? Oder derjenige, der sie als Nächste töten wird?

Kriminetz-Rezensionen

Meine toteSchwester

Ein Psychothriller der etwas anderen Art. Hier stehen Jugendliche im Mittelpunkt und keine altbewährten Kommissare. Mia ist 16 Jahre alt. Vor 11 Jahren wurde ihre Schwester Jasmin ermordet in der Nachbarvilla, die seit Jahrzehnten leer steht. Mia ist es von ihrer Mutter strengstens untersagt worden, dieses Haus nochmals zu betreten. Doch dann ziehen neue Nachbarn ein. Eine Mutter mit ihrem Sohn. Sie kommen aus Hamburg. Und von Lukas wird gemunkelt, dass er dort seine Freundin ermordet haben soll. Lukas geht mit Mia und deren Freundin Charlotte in die gleiche Klasse und sie freunden sich alle miteinander an. Doch dann wird auch hier ein Mädchen ermordet und Lukas gerät in Verdacht. Haben die beiden Mädchenmorde etwas miteinander zu tun? Im Keller des alten Hauses findet Lukas eine Kassette, die Jasmins letzte Stunden zeigt und man sieht darauf einen Mann von hinten. Nur fehlt der zweite Teil, den sie unbedingt finden müssen. Lukas und Mia ermitteln jetzt auf eigene Faust. Es werden Lehrer und Handwerker verdächtigt, die den neuen Mord begangen habe sollen. Der Schluß ist wie immer bei der Shepherd sehr spektakulär. Immer am Ende wird der wahre Täter aufgedeckt und das ganze Buch hindurch haben wir andere Leute verdächtigt. Das Thriller ist derart spannend, besonders die düstere Villa voller Spinnweben und altem Gerümpel hat das Zeug dazu, die Geschichte sehr mysteriös klingen zu lassen. Lange wissen wir nicht, warum Mia die Villa nicht betreten darf, obgleich sie weiß, wo der Hintereingang und der Lastenaufzug ist. Woher hat sie dieses Wissen? Auch die Person des Lukas ist sehr ominös und geheimnisvoll umschrieben. Die Sprache ist leicht verständlich, die Kapitel sind kurz und die Schrift hat eine entsprechende Größe, so dass die Seiten sehr leicht zu lesen sind. Es passt alles und die Lösung am Ende ist mehr als zufriedenstellend. Hier weicht as Cover ein wenig von den anderen Büchern ab. Es zeigt ein erhelltes Fenster und man sieht den Schatten eines Mädchens.

Spannender Auftaktband

Von Catherine Shepherd kenne und schätze ich ihre Zons-Thriller, auch ihre Laura Kern- und Julia Schwarz-Thriller und nun geht sie mit ihrem neuesten Buch „Meine tote Schwester“ den Schritt Richtung Psychothriller. Und auch davon bin ich sehr angetan, ich werde die neue Reihe weiter verfolgen – eh klar.

Zunächst stehe ich mit Mia am Fenster. Sie beobachtet die Villa gegenüber, die schon seit vielen Jahren leer steht. Ihre Mutter hat ihr strikt verboten, auch nur einen Fuß in dieses Haus zu setzen. Nicht ohne Grund, denn vor elf Jahren ist ihre damals 16jährige Schwester darin ums Leben gekommen.

Nora will weg aus Hamburg – Lukas wegen. Er wird gemobbt, seit sich das Gerücht hält, er hätte seine Freundin auf dem Gewissen. Sie macht genau diese Villa ausfindig, die sie ziemlich günstig erwerben kann, allerdings weiß Lukas nichts von dem Kauf, er ist dementsprechend sauer. Hilft aber nix, die Hamburger Wohnung ist verkauft, er muss mit. Bei ihrer Ankunft sind die Handwerker noch zugange, die ersten Zimmer erstrahlen aber schon in neuem Glanz.

In der Schule lernt Lukas Mia und ihre Freundinnen Charlotte und Lisa kennen, sie werden Freunde. Lost Places sind Charlottes begehrte Objekte, vor Lukas und Noras Einzug war es die Villa, auch der umschwärmte Maurice und Anne sind auf der Jagd nach diesen morbiden Objekten, ihre Klicks beweisen, dass die beiden damit sehr viel mehr Erfolg haben als Charlotte. Als dann eines Tages eine Mitschülerin unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, fällt der Verdacht auf Lukas.

Was für ein Szenario! Catherine Shepherd versteht es, die Spannung hoch zu halten. Neben Lukas gibt es so einige Verdächtige, ich würde sogar sagen, dass die sich sehr verdächtig machen. Ich hab da einen ganz speziellen Typen in Verdacht, dann wieder schwenke ich wieder um, ich bin mir absolut nicht sicher. Genau so bin ich es gewohnt von der Autorin, sie beherrscht das Katz- und Mausspiel mit ihren Lesern. Die wendungsreiche Story ist ab sofort fesselnd, auch weiß ich lange nichts über die näheren Umstände zu Jasmins lange zurückliegendem Tod. Bei Lukas geht es mir ähnlich, auch zu ihm gibt es so einiges, das bis ziemlich zum Schluss unbekannt bleibt. Irgendwann dann kristallisiert sich einer heraus, es ist nur ein kleines Detail und doch bleibe ich daran hängen. Wars das? Nein, ich verrate nichts. Dieser Psychothriller ist es allemal wert, gelesen zu werden. Spannend bis zum Schluss, man kann das Buch erst dann weglegen, wenn man die letzte Zeile gelesen hat.

Das Geheimnis der alten Villa

Mia blickt von ihrem Fenster aus, auf eine verlassene Villa, in welcher Jahre zuvor ihre Schwester ermordet wurde und in der noch weiter zurückliegenden Zeit ein Psychiater sein Unwesen trieb. Das Gebäude gilt als sogenannter Lost Place,der von Jugendlichen häufig benutzt wird ,um gruselige Videos für die sozialen Medien zu drehen.Doch jetzt zieht Nora mit ihrem Sohn Lukas ein,um ihn ranken sich einige Gerüchte.Er soll an seinem früheren Wohnort Hamburg seine Freundin ermordet haben.Dementsprechend neugierig wird er in dem neuein Umfeld beobachtet.

Ich kenne die Autorin seit langer Zeit ,ihre verschiedenen Thrillerreihen sind immer ein Garant für atemberaubende Spannung.Meine Neugierde auf die neue Reihe war entsprechend groß.Leider konnte mich dieses Buch nur mäßig begeistern,was vielleicht daran lag,dass ich nicht zur richtigen Zielgruppe gehöre.Da die Protagonisten überwiegend Jugendliche waren,konnten mich ihre Handlungen und Aktivitäten nicht wirklich einfangen.Der mittlere Teil war zähflüssig mit vielen Wiederholungen und Stagnation der Handlung .Auch wenn das Ende wieder spannend war,blieb das Buch hinter meinen Erwartungen zurück.Somit diesmal nur wohlwollende drei Sterne.

Sehr spannend

Mia hat eine gute Sicht auf das verlassene Nachbarhaus, in dem ihre Schwester vor vielen Jahren starb. Ihre Mutter hat ihr verboten, hineinzugehen. Doch nun zieht eine neue Familie ein. Lukas kommt in Mias Klasse und sein Ruf als Mörder seiner Freundin eilt ihm voraus. Als Lukas im Haus etwas von Mias toter Schwester findet, geht Mia doch hinein. Kurz danach wird eine Mitschülerin ermordet und der Verdacht fällt sofort auf Lukas. Mia und Lukas versuchen nun gemeinsam herauszufinden, was passiert ist – nicht nur mit ihrer Freundin, sondern auch mit ihrer Schwester.
Auch wenn das Buch eher in die Kategorie „Jugendbuch“ passen würde, hat es mir sehr gut gefallen. Es ist ein spannungsgeladener und psychologisch raffinierten Krimi. Der Roman entfaltet sich in einer Atmosphäre, in der das Geheimnis um den Tod von Mias Schwester und die Aufdeckung von lange verborgenen Wahrheiten nach und nach enthüllt wird. Auch entsteht durch die detaillierten Beschreibungen in den Lost Places eine düstere und gruselige Atmosphäre.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch beschrieben. Dass Mia das Nachbarhaus mit dem Fernglas beobachtet und sich einbildet, ihre tote Schwester zu sehen, erscheint zuerst etwas schräg. Aber damit soll sie das Trauma verarbeiten. Und für die neuesten Entwicklungen ist es auch ganz hilfreich. Ihre Freundin Charlotte ist versessen auf Likes für ihre Videos von Lost Places und im ständigen Konkurrenzkampf mit Gleichgesinnten. Lukas ist zunächst schwer einzuschätzen. Wegen der Anschuldigung des Mordes wird er in seiner ehemaligen Schule von allen ausgeschlossen und verurteilt, er ist schwierig. Daher hat seine Mutter den Umzug beschlossen, um neu anzufangen, was auch nicht so gut geklappt hat. Trotzdem hat er Freunde gefunden.
Der Schreibstil ist gewohnt sehr bildhaft, rasant, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Auch das Cover mit einer geheimnisvollen Gestalt am Fenster passt gut zur Handlung.