Cover von: Der Mentor
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Der Mentor

Thriller
Buch
Taschenbuch, 480 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3548067638

ISBN-13: 

9783548067636

Erscheinungsdatum: 

26.10.2023

Preis: 

12,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 116.958
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548067638

Beschreibung von Bücher.de: 

»Töte!«, sprach der Mentor.

Zwei Frauenleichen, regelrecht abgeschlachtet und verscharrt im Wald. Im Nacken tragen sie eingeritzt die Zahlen I und III. Von der zweiten Leiche fehlt jede Spur.

Für den Heidelberger Kommissar Jakob Krohn eine absolute Ausnahmesituation. Hilfe verspricht er sich von einer Sondereinheit des LKA München, doch Fallanalytikerin Nova Winter ermittelt am liebsten im Alleingang. Die beiden müssen sich zusammenraufen, denn die Spur führt zu einem geheimen Studentenbund und einem grausamen Antagonisten, der gerade erst mit dem Töten begonnen hat … Wagen Sie den Blick ins abgrundtief Böse?

Kriminetz-Rezensionen

Grausame Heidelberger Mordserie

Wegen Starkregen wird in einem Heidelberger Waldstück Grausames offenbart: Junge Frauen wurden auf bestialische Art und Weise ermordet und im Wald vergraben. Dies ruft nicht nur die Heidelberger Kripo auf den den Plan, sondern auch eine dreiköpfige deutsche Sondereinheit der Mordkommission mit fallanalytischen Background.
Während bei den Ermittlungen recht schnell feststeht, dass es sich um keinen Einzeltäter handelt, erfahre ich als Leser aus verschiedenen Blickwinkeln auch sehr viel über die verschiedenen Figuren selbst.

Mich hat dieser recht heftige Thriller von Anfang an perfekt unterhalten. Schon beim Prolog wurde mir der zukünftige Täter quasi auf dem Silbertablett serviert, aber bis zum Schluss wurde ich geschickt auf falsche Fährten geführt. Kurze Kapitel und eine rasante Handlung die garniert ist mit ausgefallenen Charakteren ist genau mein Geschmack und ich hoffe sehr, dass es einen weiteren Band geben wird.
Das Buchcover ist perfekt auf den Inhalt abgestimmt und warnt zartbesaitete Leser schon mal vor.

Töten, um frei zu sein. Spannend!

Ein geheimer Studentenbund in Heidelberg, ähnlich einer im 18. und 19. Jahrhundert bestehenden Loge, beschwört mit wenigen Mitgliedern und ihrem Mentor ein Horrorszenarium herauf, brutal, spannend. Die Ideologie zu töten, um frei zu sein versteckt sich hinter dem Motto: »Libertas per audaciam«-Freiheit durch Wagemut. Nachvollziehbare Ermittlungen in Heidelberg und Umgebung führen auch nach Darmstadt, München. Neben persönlichen, sehr menschlichen Problemen der Kriminalisten geht es um zwei schlimm zugerichtete Fettwachsleichen, um einen Radiomoderator mit seinen True Crime Podcasts und weiteren Leichen während wenigen Tagen der systematischen Ermittlungsarbeit im Oktober 2022, mit rasch wechselnden Szenen, neuen Wendungen und griffigen Charakteren. Das Cover zeigt klar die bevorzugte Mordwaffe in Aktion – ausdrucksstark. Gelungener Thriller!

Schlau wie ein Fuchs…

…und unbesiegbar, so fühlt er sich. Das Abschlachten der Füchsin erlebe ich hautnah. Spüre Ekel und kann doch nicht wegsehen, bin schockiert und zutiefst entsetzt und doch gebannt, kann mich dem Geschehen nicht entziehen. Ich muss dem Jäger folgen.

Nach einem schweren Unwetter werden in einem Waldstück zwei Frauenleichen an die Oberfläche geschwemmt. Die Heidelberger Ermittler Jakob Krohn und Yeliz Demir werden vom LKA München unterstützt, wobei die Fallanalytikerin Nova Winter sich eher sperrig zeigt. Da es bei den beiden übelst zugerichteten Leichen nicht bleibt, muss auch sie einsehen, dass eine Zusammenarbeit unvermeidlich ist.

„Der Mentor“ ist einer dieser Thriller, die ab der ersten Seite fesseln und deren Spannung nicht nachlässt. Die einzelnen Charaktere – die Guten wie die Bösen – überzeugen in jeglicher Hinsicht. Die Ermittlungen stehen stets im Vordergrund, ein wenig Privatleben gehört aber schon auch dazu, denn keiner ist ausschließlich der Arbeit verhaftet, meist vermischt sich das Private mit dem Beruflichen. Und das verlangt Nova, Yeliz, Jakob und ihren Kollegen so einiges ab. Ihre Ermittlungen führen in einen geheimen Studentenbund, außerdem mischen noch einige andere Gestalten gehörig mit.

Für die einen ist es eine Jagd, angetrieben von „Freiheit durch Wagemut“. Für die anderen ist es ein Wettlauf auf Leben und Tod. Man spürt den Geist des Mentors, der sie in seinem grausamen, in seinem unerbittlichen Spiel lenkt. Wer ist dieser geheimnisvolle Mentor, der seine Jäger dirigiert? Diese Frage wabert immer mal wieder über dem grausigen Geschehen. Irgendwann meine ich, jemanden ausgemacht zu haben und lange, ziemlich lange warte ich darauf, dass die Masken fallen. Um dann doch nach einer überraschenden Wendung wiederum ratlos dazustehen.

Svenja Diel hat einen teuflisch guten Thriller vorgelegt, der seinen Lesern starke Nerven abverlangt. Es geht brutal zur Sache, so manches Mal musste ich nicht nur schwer schlucken, ich war regelrecht schockiert ob dieser Unerbittlichkeit. Und doch möchte ich keine Zeile davon missen – die Autorin werde ich im Auge behalten. Der Blick ins abgrundtief Böse war Spannung pur.
5 Sterne

Spannend bis zum Schluss

Als es heftig regnet, werden in einem Wald bei Heidelberg zwei Frauenleichen freigelegt. Sie wurden bestialisch ermordet und mit den römischen Ziffern „I“ und „III“ im Nacken markiert. Ganz offensichtlich fehlt die „II“. Es wird schwierig für Kommissar Jakob Krohn und sein Team, denn Tatortfotos tauchen im Netz auf. Verstärkung gibt es von einer Sondereinheit des LKA München. Spuren führen zu einem studentischen Geheimbund. Der Täter hat sein grausames Werk noch nicht beendet und den Ermittlern läuft die Zeit davon.
Es ist ein sehr blutiger und grausamer Thriller, also nichts für schwache Nerven, der mir aber sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und kurze Kapitel sorgen für Tempo und Spannung.
Kommissar Jakob Krohn hat in seinem Berufsleben schon einiges gesehen, doch dieser Fall ist besonders grausam und brutal. Er erhofft sich durch die Zusammenarbeit mit der Fallanalytikerin Nova Winter, dass sie den Täter schnell schnappen. Aber Nova Winter ist eine Einzelkämpferin, die auf ihr Bauchgefühl hört und sich damit in Gefahr bringt. Die Ermittler haben ihre Vorgeschichte und ihre Eigenheiten und waren mir nicht auf Anhieb sympathisch, dennoch haben sie mir als Ermittlerteam gefallen.
Der Mentor ist eine Person, die unerbittlich im Hintergrund die Fäden zieht. Wenn er befiehlt, müssen die Jäger seine Anordnungen befolgen und er akzeptiert keine Zweifel oder Schwäche.
Manchmal dachte ich, die Lösung zu haben, doch immer wieder wurden Zweifel geweckt und erst am Ende löst sich alles schlüssig auf. So blieb es bis zum Schluss wirklich sehr spannend.
Ein spannender und lesenswerter Thriller.

Gelungen....

Da ich selbst aus Süddeutschland bin, musste ich diesen Thriller, der in Heidelberg handelt, unbedingt lesen. Es handelt sich hierbei definitiv um einen Thriller und keinen Krimi! Die Handlungen sind sehr vielfältig und auch brutal. Und das aus der Hand einer Autorin, die wie erwähnt, nicht mit der Brutalität und Abartigkeit geizt. Das Buch hat relativ kurze Kapital, was ich persönlich immer sehr angenehm finde. Erst im Laufe des Buches fiel mir auf, dass dort teilweise der Ermittlungstag und das Datum dazu stand. Es ist stark verflochten und eines greift in das andere. Die Ermittlerteams sind sehr speziell, jedoch auf eine andere Art, als in herkömmlichen Thrillern. Möchte jedoch nicht viel verraten. Sie sind mir durchweg alle sympathisch. Jeder auf seine Art. Etwa in der Hälfte des Buches kam ich dann doch mal mit den vielen Namen durcheinander und ich wusste stellenweise mal nicht, wer jetzt der Ermittler ist und wer ein Verdächtiger. Was ich insgesamt etwas schade fand, dass Heidelberg nicht wirklich dabei auftaucht. Die Studentenverbindungen oder einmal kurz eine Vorortbeschreibung. Keine Ahnung, hatte mir da etwas mehr erhofft. Ich freue mich auf ein weiteres Buch der Autorin.

Mädchenjagd

Das Cover ist sehr einfach, passt aber bei genauem Hinsehen super zur Geschichte. Der Autorin ist es gelungen mit diesem Erstlingswerk einen tollen, spannenden Thriller abzuliefern. Fesselnder Schreibstiel, kurze Kapitel und gut beschriebene Schauplätze entführen in die Welt des Bösen. Gut ausgearbeitete Charaktere mit Ecken und Kanten, düstere Atmosphäre und geschickte Handlungen überzeugten mich von den ersten Seiten an. Viele Wendungen und Wirrungen lockten mich oft auf eine falsche Spur. Die Geschichte spielt in Heidelberg und wird in zwei Erzählsträngen und verschiedenen Zeitsprüngen erzählt. Einmal aus Sicht der Ermittler und aus der Sicht des Täters und Jägers.

Nach einem Bergrutsch werden in einem Waldstück zwei Frauenleichen gefunden. Die dritte hängt wie ein Engel in einem Baum. Das kann unmöglich ein Einzeltäter geschafft haben. Jeder der Leichen trägt im Nacken eine römische Ziffer. Doch wo ist die Nr. II ? Kommissar Jakob Krohn und sein Team erhalten Unterstützung von einer Sondereinheit des LKA München, allen voran die Fallanalytikerin Nova Winter. Die Spur führt zu einem geheimen Studentenbund in dem der Mentor seine Fäden zieht. Und das Töten hat gerade erst begonnen.
Dieser Thriller mit über 470 Seiten hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen, Mit rasch wechselnden Szenen und etlichen Wendungen wurde die Spannung kontenoierlich hoch gehalten. Den Namen der Autorin werde ich mir auf jeden Fall merken und bin bei einer Fortsetzung auf jeden Fall wieder dabei.

Der Heidelberger Schlächter

Durch einen Erdrutsch in einem Waldstück bei Heidelberg wurden zwei weibliche Leichen freigelegt. Eine weitere wurde symbolträchtig drapiert in einem Baum gefunden. Alle wurden auf grausame Weise erstochen und die römischen Zahlen I, III und IV in den Nacken geritzt. Doch wo ist die Nr. II? Der Heidelberger Kommissar Jakob Krohn erbittet Hilfe für diesen komplexen Fall bei der Fallanalytikerin Nova Winter. Doch diese ermittelt eigentlich lieber im Alleingang. Können die beiden trotzdem das abgrundtief Böse entlarven?
Was für ein Thriller-Debüt. Der Plot ist teuflisch gut, hat mich bis zum Ende gepackt und nicht mehr losgelassen. Mit einem unfassbar hohem Erzähltempo wird man von Kapitel zu Kapitel gejagt. Achtung, manche Beschreibungen der Handlungen und Geschehnisse sind doch recht heftig und nichts für schwache Nerven.
In diesem Buch stehen hauptsächlich die Ermittlungen von Jakob und Nova im Vordergrund. Die beiden interessanten Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und gut in Szene gesetzt, auch ohne viel aus ihrer Vergangenheit oder dem privaten Umfeld zu erfahren.
Mit mehreren brillanten Twists und verheißungsvollen falschen Fährten, konnte mich die Autorin bis zum Schluss auf der Suche nach dem Mentor im Dunkeln tappen lassen. Dieser meisterhafte Thriller ist absolut süchtig machend und ich hoffe auf weitere Bücher der Autorin.

Fesselnd

Im Wald wurden zwei Frauenleichen gefunden, regelrecht abgeschlachtet. Sie tragen eingeritzt im Nacken die Zahlen I und III. Doch von der Nummer II fehlt jede Spur. Der Heidelberger Kommissar Jakob Krohn verspricht sich in dieser Ausnahmesituation Hilfe von der Sondereinheit vom LKA München zu bekommen. Doch die Fallanalytikerin Nova Winter ermittelt am liebsten im Alleingang. Ihre Ermittlungen führen zu einem studentischen Geheimbund und einem Antagonisten. Und das Töten hat gerade erst begonnen...

Der Schreibstil war äußerst fesselnd. Zudem wurde aus unterschiedlichen Perspektiven in recht kurzen Kapiteln erzählt. Das sorgte für ein enormes Tempo und Spannung mit viel Nervenkitzel. Die vielen Überraschungen und unerwarteten Wendungen sorgten auch dafür, dass die Spannung bis zum Schluss ganz oben blieb dazu konnte man sehr gut miträtseln, wer denn der Drahtzieher sein könnte.

Die Hauptcharaktere Jakob Krohn und Nova Winter wurden hier sehr gut ausgearbeitet. Jeder von ihnen hat seine eigenen Facetten und Hintergründe bekommen.

Mein Fazit:
Ein Thriller mit Nervenkitzel und einigen blutigen Stellen. Enorm spannend und fesselnd bis zum Schluss. Das Ende macht Hoffnung auf einen Folgeband.

Freiheit durch Wagemut

Kommissar Jakob Krohn bekommt es in seinem neuen Fall mit einem scheinbar gestörten Täter zu tun. Die Opfer sind zwei Frauen die brutal getötet wurden und ihre Leichen wurden im Wald verscharrt. Die römischen im Hals eingeschnittenen Zahlen I und III, weisen zum einen auf einen Serientäter hin und zum anderen lassen sie vermuten, dass ein weiteres Opfer nur noch nicht gefunden wurde. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und eine Spezialeinheit aus München soll zusätzlich unterstützen. Dennoch kommt das Team nicht richtig voran, zumal schon festgestellt werden konnte, dass es sich vermutlich nicht um einen einzigen Täter handelt. Der Wettlauf mit der Zeit beginnt, kann Opfer Nr. 4 noch verhindert werden?

Die deutsche Autorin Svenja Diel hat mit "Der Mentor" einen aus meiner Sicht absolut packenden Thriller geschrieben. Sie erzählt die Geschichte in einem äußerst temperamentvollen und hervorragend zu lesenden Schreibstil, der mich schnell in den Bann ziehen konnte. Zusätzlich arbeitet sie mit sehr kurzen Kapiteln und die damit einhergehenden Perspektivwechsel erhöhen das Tempo noch einmal zusätzlich, so dass sich der Thriller für mich zu einem Page-Turner entwickelte. Der Spannungsbogen wird mit dem Auffinden der beiden verstümmelten Opfer klassisch direkt zu Beginn des Buches aufgebaut und über die ereignisreichen und mit vielen Wendungen versehenden Ermittlungsarbeiten auf einem hohen Niveau gehalten. Die interessant gezeichneten Hauptprotagonisten tragen zum Gelingen der Geschichte bei, gerade die charismatische Ermittlerin Nova Winter kann mit ihrer straighten Art und der eigenen belastenden Vergangenheit dem Ganzen einen Stempel aufsetzen. Das Buch bleibt bis zur letzten Seite spannend, wo es dann das fulminante Finale mit einer gut nachvollziehbaren Auflösung gelungen abrundet.

Insgesamt ist "Der Mentor" aus meiner Sicht ein mehr als gelungener Thriller, der mich fesseln konnte und für einige spannende Lesestunden sorgte. Gerade die durchdachte und clever konzipierte Geschichte, die interessanten Charaktere und das hohe Lesetempo haben mich begeistert. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter, bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin und bewerte den Thriller folgerichtig mit den vollen fünf von fünf Sternen.