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Merano criminale
Verlag:
ISBN-10:
ISBN-13:
Erscheinungsdatum:
Preis:
Beschreibung:
Spritziger Humor und herrlich originelle Figuren vor atemberaubender Südtiroler Kulisse.
In Meran geht die Angst um. Kurz nacheinander werden zwei tote Frauen gefunden. Ein Fall, der Ispettore Emmenegger und seine Kollegin Eva Marthaler unter Zugzwang setzt, denn eine heiße Spur führt zu Emmeneggers bestem Freund, dem Wirt des berühmten Forster-Bräu.
Unterstützt werden sie vom chaotischgenialen Schauspielschüler Paul Tschugg, der undercover in den Küchen der Südtiroler Gastronomie ermittelt. Nur dass er leider so gar keine Ahnung vom Kochen hat. Entsprechend turbulent geht es zu, bevor klar wird, wie die Morde mit einem 20 Jahre alten Kriminalfall zusammenhängen.





















Absolut lesenswert!
Lisa Sobriner trifft auf dem Rückweg von ihrer Laufstrecke, die sie jeden Morgen absolviert, auf eine tote Frau. Maria Klagenfurth wurde aus nächster Nähe erschossen. Kurze Zeit später wird eine weitere Frau, ebenfalls Kellnerin wie die erste Ermordete, gefunden. Das setzt Ispettore Emmenegger und seine Kollegin und Lebensgefährtin Eva Marthaler ganz schön unter Druck. Das Fatale: Die Spuren führen in eines der angesagten Restaurants in Meran, das der beste Freund von Emmenegger leitet. Schauspielschüler Paul Tschugg, ein Freund der beiden Ermittler will die Ermittlungen im Restaurant unterstützen und gibt sich als Koch aus. Nur wie lange wird das gut gehen, wo er doch davon so gar keine Ahnung hat?
Ganz langsam kristallisiert sich heraus, dass die beiden Morde mit einem 20 Jahre alten Cold Case zusammenhängen. Verliert der Täter von damals ganz langsam seine Geduld?
Mit "Merano Criminale", dem nun schon 3. Fall für den Südtiroler Ispettore Emmenegger, nimmt mich Autorin Elisabeth Florin wieder mit in die interessante Stadt Meran und die wundervolle Umgebung dort. Die so stimmungsvollen Schilderungen dieser Landschaft machen mir auch diesmal wieder Lust mich in den Zug zu setzen und Meran und die bewanderswerten Berge ringsum mal wieder zu besuchen.
Emmenegger und seine Eva, die sowohl privat als auch als Ermittler sehr gut zusammen passen, wachsen mir immer mehr ans Herz. Ich bin schon ganz gespannt, welchen Weg Eva demnächst wegen der privaten Situation, die in der Meraner Mordkommission nicht geduldet wird, gehen wird. Und auch bei den einzelnen Mitgliedern der Flying Taifl und bei dem immer etwas chaotischen Paul Tschugg und seiner Hündin Hilde freue ich mich jedesmal, wenn ich sie wiederlese. Sie alle sind mir in den letzten Bänden schon zu guten Bekannten geworden, die ich sehr gerne wieder besuche.
Der Fall bzw. die beiden Fälle an sich sind höchst spannend ausgearbeitet. Wendungen, die für mich überraschend kamen, haben mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und mit fiebern lassen. Es war wieder äußerst spannend, den einzelnen Spuren zu folgen und das Puzzle Steinchen für Steinchen zusammenwachsen zu sehen. Die Auflösung bei der sich alle meine Fragen aufgelöst haben, hat mich dann doch richtig überrascht und ein bisserl fassungslos gemacht. Dass Eva auch noch in allerhöchste Gefahr gerät, hat mich sehr bewegt. Was für mich zeigt, dass ich sie hier absolut nicht missen möchte.
Ein spannender Krimi voller liebenswerter Charaktäre, bis auf einige wenige, und einer genau passenden Portion Humor, der mich auch diesmal perfekt unterhalten hat.
Eiskalte Morde
„Merano Criminale“ von Elisabeth Florin ist mittlerweile der dritte Band mit dem Ermittler-Duo Emmenegger und Eva Marthaler.
Kurz zum Inhalt:
Zwei ermordete Frauen innerhalb kurzer Zeit und ein Freund Emmeneggers als Hauptverdächtigter. Das Ermittler-Duo stößt bei ihren Recherchen auf einen zwanzig Jahre zurückliegender Kriminalfall. Ob da ein Zusammenhang besteht? Für Turbulenzen sorgt der Schauspielschüler Paul, der undercover in der Gastromieszene herumschnüffelt.
Das Cover stimmt einen schon auf das Umfeld ein – ein malerisch-idyllisches Ambiente, das sommerliche Gefühle und Urlaubssehnsucht ausstrahlt. Das Buch erschien 2025 im Emons Verlag. Die Kapitel sind von angenehmer Länge und mit Orts- und Zeitangaben versehen, was ich persönlich immer sehr schätze. Der Roman spielt in der Gegenwart in Meran und Umgebung. Der Schreibstil des Romans ist flüssig, besticht durch die bildsprachliche Ausdrucksweise und humorvolle Szenen. Stimmungen und Kulisse werden gut vorstellbar, aber nie zu langatmig beschrieben. Immer wieder fließen in die Handlung Hinweise auf sehenswerte Örtlichkeiten und empfehlenswerte Ausflüge in und rund um Meran ein. Das Nachwort gibt Aufschluss darüber, welche Schauplätze es real gibt und welche der Fantasie entsprangen. Meran erscheint mir jedenfalls ein sich lohnendes Reiseziel zu sein.
Der Prolog, ein mysteriöser Rückblick, erweckt gleich einmal Neugierde, die lange nicht gestillt wird, da hier die Leserschaft ja einen Wissensvorsprung gegenüber der Polizei hat und die beiden Mordfälle 20 Jahre später keinen Zusammenhang erkennen lassen. Emmenegger und Marthaler haben nicht nur mit den rätselhaften Fällen zu kämpfen, sondern auch mit dem üblichen polizeilichen Kompetenzgerangel zwischen Carabinieri und der Staatspolizei. Noch dazu wird Emmeneggers Freund, der Wirt jenes Bierlokals, in dem eine der Leichen gefunden wird, verdächtigt. Je intensiver Emmi und Eva recherchieren, desto rätselhafter erscheint das Motiv und es mehren sich die Fragezeichen. Es gibt viel Raum für eigene Theorien, zum Miträtseln. Die Spannung flacht nie ab. Perspektiven- und Ortswechsel gestalten die Handlung abwechslungsreich, humorvolle Dialoge und Szenen lockern sie auf, regen zum Schmunzeln an. Immer mehr Fäden finden zueinander, bis letztlich in einem wirklich dramatischen Finale voller Action sich alles klärt und sich eine Person als Täter entpuppt, auf die man wirklich nie gekommen wäre.
Was die Charaktere anbelangt, konnte ich mir auch die Nebenfiguren recht gut vorstellen. Neben dem sympathischen Ermittler-Duo, das im Mittelpunkt steht, mochte ich Paul am meisten. Seine Fantasie und Schlagfertigkeit, auch Unbekümmertheit war ausgesprochen amüsant. Emmi und Eva harmonieren trotz mancher Missverständnisse, nicht nur privat, sondern ergänzen einander auch beruflich optimal. Es wird interessant werden, welchen weiteren Berufsweg Eva einschlagen wird und inwieweit sie dann zusammenarbeiten werden.
„Merano Criminale“ hat mich wiederum begeistert. Ich mag den Erzählstil der Autorin, diesen Mix aus Spannung, der Möglichkeit mitzurätseln, das Ganze eingehüllt in herrliche Landschaftsbeschreibungen, die einen aus der Großstadt gedanklich hinwegbeamen in eine beeindruckende Bergwelt, und dazwischen lockern amüsante Szenen die Handlung auf. Da mir die Lektüre großes Lesevergnügen bereitet hat, empfehle ich das Buch mit Freuden weiter, vergebe 5 Punkte, und freue mich schon auf den nächsten Fall.
Eiskalte Morde
„Merano Criminale“ von Elisabeth Florin ist mittlerweile der dritte Band mit dem Ermittler-Duo Emmenegger und Eva Marthaler.
Kurz zum Inhalt:
Zwei ermordete Frauen innerhalb kurzer Zeit und ein Freund Emmeneggers als Hauptverdächtigter. Das Ermittler-Duo stößt bei ihren Recherchen auf einen zwanzig Jahre zurückliegender Kriminalfall. Ob da ein Zusammenhang besteht? Für Turbulenzen sorgt der Schauspielschüler Paul, der undercover in der Gastromieszene herumschnüffelt.
Das Cover stimmt einen schon auf das Umfeld ein – ein malerisch-idyllisches Ambiente, das sommerliche Gefühle und Urlaubssehnsucht ausstrahlt. Das Buch erschien 2025 im Emons Verlag. Die Kapitel sind von angenehmer Länge und mit Orts- und Zeitangaben versehen, was ich persönlich immer sehr schätze. Der Roman spielt in der Gegenwart in Meran und Umgebung. Der Schreibstil des Romans ist flüssig, besticht durch die bildsprachliche Ausdrucksweise und humorvolle Szenen. Stimmungen und Kulisse werden gut vorstellbar, aber nie zu langatmig beschrieben. Immer wieder fließen in die Handlung Hinweise auf sehenswerte Örtlichkeiten und empfehlenswerte Ausflüge in und rund um Meran ein. Das Nachwort gibt Aufschluss darüber, welche Schauplätze es real gibt und welche der Fantasie entsprangen. Meran erscheint mir jedenfalls ein sich lohnendes Reiseziel zu sein.
Der Prolog, ein mysteriöser Rückblick, erweckt gleich einmal Neugierde, die lange nicht gestillt wird, da hier die Leserschaft ja einen Wissensvorsprung gegenüber der Polizei hat und die beiden Mordfälle 20 Jahre später keinen Zusammenhang erkennen lassen. Emmenegger und Marthaler haben nicht nur mit den rätselhaften Fällen zu kämpfen, sondern auch mit dem üblichen polizeilichen Kompetenzgerangel zwischen Carabinieri und der Staatspolizei. Noch dazu wird Emmeneggers Freund, der Wirt jenes Bierlokals, in dem eine der Leichen gefunden wird, verdächtigt. Je intensiver Emmi und Eva recherchieren, desto rätselhafter erscheint das Motiv und es mehren sich die Fragezeichen. Es gibt viel Raum für eigene Theorien, zum Miträtseln. Die Spannung flacht nie ab. Perspektiven- und Ortswechsel gestalten die Handlung abwechslungsreich, humorvolle Dialoge und Szenen lockern sie auf, regen zum Schmunzeln an. Immer mehr Fäden finden zueinander, bis letztlich in einem wirklich dramatischen Finale voller Action sich alles klärt und sich eine Person als Täter entpuppt, auf die man wirklich nie gekommen wäre.
Was die Charaktere anbelangt, konnte ich mir auch die Nebenfiguren recht gut vorstellen. Neben dem sympathischen Ermittler-Duo, das im Mittelpunkt steht, mochte ich Paul am meisten. Seine Fantasie und Schlagfertigkeit, auch Unbekümmertheit war ausgesprochen amüsant. Emmi und Eva harmonieren trotz mancher Missverständnisse, nicht nur privat, sondern ergänzen einander auch beruflich optimal. Es wird interessant werden, welchen weiteren Berufsweg Eva einschlagen wird und inwieweit sie dann zusammenarbeiten werden.
„Merano Criminale“ hat mich wiederum begeistert. Ich mag den Erzählstil der Autorin, diesen Mix aus Spannung, der Möglichkeit mitzurätseln, das Ganze eingehüllt in herrliche Landschaftsbeschreibungen, die einen aus der Großstadt gedanklich hinwegbeamen in eine beeindruckende Bergwelt, und dazwischen lockern amüsante Szenen die Handlung auf. Da mir die Lektüre großes Lesevergnügen bereitet hat, empfehle ich das Buch mit Freuden weiter, vergebe 5 Punkte, und freue mich schon auf den nächsten Fall.