Cover von: Der Messingdeal
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Der Messingdeal

Der erste Philip-St.-Ives-Fall. Thriller
Buch
Broschiert, 272 Seiten
Übersetzer: 

Mitwirkende: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3895813508

ISBN-13: 

9783895813504

Auflage: 

1 (01.04.2015)

Preis: 

14,90 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3895813508

Beschreibung von Bücher.de: 

In diesem ersten Fall (von fünf) wird ein weltbekanntes Washingtoner Museum erpresst. Ein wertvolles afrikanisches Messingschild wurde gestohlen und, St. Ives soll das Lösegeld überbringen. Aber nichts ist, wie es scheint, und bevor St. Ives sich versieht, sind mehrere Menschen tot.

Der erste Band der Philip-St.-Ives-Reihe in der Ross-Thomas-Edition.

Ross Thomas veröffentlichte diesen Roman unter dem Pseudonym »Oliver Bleeck«. Titel der deutschen Erstausgabe: »Bonbons aus Blei« (1970).

Philip St. Ives - talentierter, aber arbeitsloser Reporter in New York - ist der pokernde Dandy unter Ross Thomas' coolen Helden und professioneller Verbindungsmann.

Gegen eine satte Provision vermittelt er zwischen der Unterwelt und den von ihr erpressten Opfern und gerät dabei zwischen die Fronten.

»Fleiß, Sparsamkeit und Mut - Charakterzüge, die mir im Laufe der Jahre irgendwie abhanden gekommen waren.«

Philip St. Ives.

Kriminetz-Rezensionen

Politik, Kultur und Intrigen

Wie immer geht es bei Ross Thomas hochpolitisch zu. Da spielt auch der soeben im Alexander Verlag Berlin erschienene „Messingdeal“ keine Ausnahme. „Der Messingdeal“ ist der erste von fünf Fällen für den arbeitslosen Journalisten Philip St. Ives. Der Protagonist ist ziemlich cool und passt damit perfekt zu Thomas‘ Schreibe.

St. Ives fungiert mangels besserer Alternativen als professioneller Verbindungsmann. Ein weltbekanntes Museum aus Washington beauftragt ihn, ein antikes afrikanisches Messingschild wiederzubeschaffen. Deshalb soll er den Dieben 250000 $ Lösegeld übergeben. Doch was nach einem Routinejob aussieht, entpuppt sich als knochenharter Fall, bei dem St. Ives mehr als einmal in höchste Gefahr gerät. Zahlreiche Menschen sterben ehe St. Ives die Zusammenhänge zwischen Politik, geopolitischen Ressourcen, Kultur, dem Streben nach staatlicher Unabhängigkeit und menschlicher Habgier und Niedertracht erkennt. Doch da ist es beinahe schon zu spät. Recht und Gerechtigkeit verlieren vor der moralischen Verderbtheit aller Beteiligten ihre Berechtigung.

Thomas ist ein unschlagbarer Meister seines Fachs. Obwohl der „Messingdeal“ schon beinahe 50 Jahre alt ist, hat der Krimi kaum etwas von seiner tagespolitischen Brisanz eingebüßt. Afrika wird immer noch auf Kosten der reichen Nationen wie den USA innerlich ausgeblutet und afrikanische Schergen gehen dabei nur allzu gerne zur Hand, solange ihr eigener Schnitt stimmt. Zudem demaskiert Thomas schonungslos den politischen Betrieb in Washington, der wohl seit jeher ein Hort von Sodom und Gomorrha war.