Cover von: Miese kleine Morde
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Miese kleine Morde

Krimi
Buch
Gebundene Ausgabe, 128 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3423217626

ISBN-13: 

9783423217620

Erscheinungsdatum: 

21.09.2018

Preis: 

10,00 EUR
Amazon-Bestseller-Rang: 1.333
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3423217626

Beschreibung von Bücher.de: 

Eine rabenschwarze Geschäftsidee.

Wie freimütig diese Frauen doch reden! Sitzen beim Friseur und beratschlagen mit ihm oder ihrer besten Freundin, wie sie sich am besten ihres Ehemanns entledigen könnten. Lars Hansen, gerade selbst von seiner Frau verlassen und in akuten Geldnöten, muss nicht lange überlegen. Was für eine Geschäftsidee! Ja, gegen eine anständige Bezahlung kann er die Damen nachhaltig von ihren Gatten erlösen. Nur Blut darf dabei nicht fließen, auf keinen Fall. Und so scheffelt Hansen ein kleines Vermögen, der Bedarf scheint groß, seine Methode unangreifbar. Doch dann geschieht etwas, das die Konstruktion seines neuen Doppellebens maximal ins Wanken bringt.

Kriminetz-Rezensionen

Fiese kleine Morde

Lars Hansen, frisch abgesägter Ehemann, der zudem am Rand des finanziellen Ruins steht, gönnt sich allem Übel zum Trotz einen Besuch beim Frisör seines Vertrauens, um sein Image neu aufzupolieren. Den Gesprächen der anwesenden Kundinnen folgend, beginnt in ihm eine unglaubliche Geschäftsidee zu reifen. Diese wird ihn endlich auf die Pfade des Erfolgs führen und ihm zu ungeahntem Reichtum verhelfen. Gedacht, getan! Die Geschichte funktioniert besser, als er es sich in seinen kühnsten Träumen erhofft hat und schon bald beginnt er über seinen Ausstieg nachzudenken. Noch zwei bis drei Deals und er braucht sich über sein Auskommen keine Gedanken mehr zu machen. Aber wie immer im Leben, hat er nicht mit dem Unvorhersehbaren gerechnet ...

FAZIT
Eine makabere Kurzgeschichte mit schwarzhumorigem Ende.

Kleiner Krimihappen für Zwischendurch

Kleiner Krimihappen für Zwischendurch

Lars Hansen wurde von seiner Frau mit den Worten »Du bist ein solcher Langweiler« vor die Tür gesetzt. Nun hat er nichts mehr außer seinem 10 Jahre alten Opel. Denn das Reihenhaus und alle anderen Vermögenswerte hat sich seine Frau gesichert. Und seinen Job scheint er gleich ebenfalls verloren zu haben ...

Um das Langweiler-Image loszuwerden besucht er kurzerhand einen schicken Kosmetik- und Friseursalon, wo er sich mal ordentlich aufpolieren lässt. Und bei dieser Gelegenheit bekommt er mit, wie sich zwei Damen darüber unterhalten, wie es wäre, wenn sie ihre Ehemänner loswerden könnten. Endgültig! Und dass sie wohl auch bereit wären, dafür zu bezahlen, wenn sich jemand finden würde, der für den entsprechenden »Unfall« sorgt. Eine Geschäftsidee war geboren!

Fortan betätigt sich Lars Hansen als Auftragsmörder. Die Kundinnen sind im Friseursalon schnell gefunden, die Bezahlung ganz passabel und die Arbeit nicht allzu anstrengend. Der Leser begleitet ihn bei seiner Arbeit und erlebt mit, wie sich seine finanziellen Verhältnisse immer weiter verbessern, sodass er schon bald darüber nachdenken kann, sich zur Ruhe zu setzen. Dumm nur, dass er fast alle Aufträge in einem einzigen Salon akquiriert hat (obwohl er sich natürlich auch andere Etablissements angesehen hatte). Und so hat er plötzlich ein ganz ekelhaftes Problem an der Backe ...

Die Lektüre des Büchleins mit seinen 124 großzügig bedruckten Seite ist ganz vergnüglich, wenn sich Lars auch – obwohl er vom Gegenteil überzeugt ist – etwas dilettantisch anstellt. Leider ist man allzu schnell am Ende angekommen.

Lesenswerter schwarzer Humor mit überraschendem Ende. Wer allerdings einen Krimi mit Anspruch erwartet, ist hier falsch aufgehoben.

Waschen, schneiden, fönen. Mord!

Lars Hansen ist von seiner Frau verlassen worden und in Geldnöten. Beim Friseur lässt er sich ein jüngeres, frischeres Äußeres verpassen. Dort bekommt er mit, wie unzufrieden die betuchten Frauen in ihren Ehen sind, sich aber nicht scheiden lassen können, weil sie auf das Geld ihrer Männer nicht verzichten wollen. Wie einfach wäre es doch, wenn der ungeliebte Gatte tot wäre.

Da hat Lars Hansen eine geniale Geschäftsidee. Er hilft den Damen und lässt sich das anständig bezahlen. Ob das auf Dauer gut gehen kann?

„Miese kleine Morde“ von Jussi Adler-Olsen ist ein kurzer Kriminalroman. Die wenigen Seiten hat man ratzfatz weggelesen und sich amüsiert. Der Schreibstil ist, wie man es von dem Autor kennt, flüssig und lebendig mit einer Prise Humor. Der Protagonist Lars Hansen lässt sich ein neues Ich verpassen und hat eine tödlich gute Geschäftsidee. Oft fragt er sich, was seine Frau jetzt denken würde, die hat ihn schließlich als absolut langweilig eingestuft. Dabei ist es ganz und gar nicht langweilig, sondern oftmals außerordentlich kreativ, wie er seine Morde als Unfall aussehen lässt.

Leider kann so was ja nicht lange gut gehen. Das Ende kommt überraschend, ist recht ausgetüftelt und brutal.

„Miese kleine Morde“ von Jussi Adler-Olsen ist eine netter Kriminalroman für Zwischendurch.