Cover von: Mörder mögen keine Matjes
Amazon Preis: EUR 9,95
Bücher.de Preis: EUR 9.95

Mörder mögen keine Matjes

Der siebte Fall für Thies Detlefsen. Ein Küsten-Krimi
Buch
Taschenbuch, 272 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3423217812

ISBN-13: 

9783423217811

Erscheinungsdatum: 

28.02.2019

Preis: 

9,95 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 3.601
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3423217812

Beschreibung von Bücher.de: 

Fredenbüll goes Reeperbahn.

Der Herbststurm schwemmt einen Container mit Elektroschrott an Fredenbülls Küste: Zwischen Kabelsalat und ausrangierten Bildschirmen taucht ein Toter auf! Alles weist auf Mord hin - und darauf, dass die Tat in Hamburg begangen wurde. Für seinen siebten Fall muss Dorfpolizist Thies Detlefsen also in die Elbmetropole. Und die gesamte Belegschaft aus der »Hidde Kist«, inklusive Imbisshund Susi, kommt natürlich mit. Gemeinsam ermittelt es sich einfach besser auf dem gefährlichen Großstadtpflaster. Fredenbüll goes Reeperbahn ... wenn das mal gut geht.

Kriminetz-Rezensionen

Thies holt sich eine blutige Nase

Es ist ein eher stürmischer Nachmittag den Tadje Dethlefsen mit Freund Lasse knutschend am Strand verbringt. Sie ist nicht recht bei der Sache, ein angeschwemmter Container nimmt ihre Aufmerksamkeit gefangen. Lasse und sie öffnen den Container und finden allerhand Elektronikschrott, dazwischen einen Toten und ein kleines Äffchen, das gleich verängstigt Tadje in den Arm springt. Als Polizistentochter weiß sie was zu tun ist. Vater Thies ist dann auch gleich am Fundort und stellt fest, dass der Container wohl aus Hamburg kommt. Gut, dass Nicole Stappenbek inzwischen dort bei der Mordkommission arbeitet, da kann er wieder mal mit ihr ermitteln.

Die Stammkunden der „Hidden Kist“, Antjes Imbiss mit Kultstatus, wollten eh schon einen Ausflug in die Stadt machen, Kumpel Piet Paulsen bekommt in der Elbmetropole grade ein neues Knie verpasst, da kann man den Besuch doch gleich mit der Unterstützung für Thies verbinden.

Kein Hamburger Kriminalbeamter wird den Ort Fredenbüll jemals mehr vergessen, dafür sorgen schon die Ermittlungen, die Thies unbeirrt mit friesischem Scharfblick dort anstellt, auch wenn er eigentlich gar nicht zuständig ist.

Wieder einmal sind Thies und die Fredenbüller unschlagbar. Eine urkomische Geschichte mit lauter kauzigen, aber liebenswerten Originalen, die ich schon aus den Vorgängerbänden ins Herz geschlossen habe. Den herben Friesencharme möchte ich inzwischen nicht mehr missen. Der Krimi beschäftigt sich mit üblen Geschäften um illegale Müllentsorgung und Drogenhandel, klammert ernste Themen also nicht aus, bleibt aber immer urkomisch dabei.

Wie ein kleiner roter Faden ziehen sich die Auftritte des Privatdetektivs Phil Krotke durch das Buch, der eine Hommage an die klassischen amerikanischen Detektivromane ist. Sei es durch seine Chesterfields und die Streichhölzer, die er am Daumennagel anreißt, seine lakonischen Sprüche oder sein zerknautschtes Aussehen.

In Hamburg hat die Stammbelegschaft der „Hidden Kist“ ein adäquates Lokal gefunden. In „Mannis Matjeshalle“ lässt sich wunderbar bei Fisch- und Krabbenbrötchen über die nächsten Maßnahmen diskutieren. Aber trotzdem schön, wenn wir beim nächsten Fall wieder in Fredenbüll Station machen. Ich glaube, Thies war die Großstadt auch ein wenig zu turbulent. Dafür gab es wieder jede Menge Wortwitz und genau auf den Punkt gebrachte Situationskomik.

Ein Muss für Friesen-Fans!

Ein Affe auf Abwegen

Die Tochter vom Dorfpolizisten Thies Detlefsen sitzt mit ihrem Freund im Strandkorb an der Fredenbüller Küste und knutscht. Da entdecken sie im seichten Wasser einen Container. Bei näherer Betrachtung enthält der Container nicht nur Elektroschrott, sondern auch einen quicklebendigen Affen und eine Leiche. Alles weist auf Mord hin. Der Dorfpolizist Thies Detlefsen muss zur Aufklärung dieser Tat nach Hamburg reisen. Gemeinsam mit der Kommissarin Nicole Stappenbek ermittelt er in den feinen Kreisen einer Hamburger Reederei. Aber auch da ist nicht alles so fein wie es scheint. Und gefährlich wird es auch.

„Mörder mögen keine Matjes“ von Krischan Koch ist mittlerweile der 7. Band für den Dorfpolizisten Thies Detlefsen und seine Kollegin Nicole Stappenbek. Diesmal werden die beiden in die Metropole Hamburg beordert. Wie gut, das die bekannte Belegschaft der Hidden Kist zeitgleich in Hamburg ist, um dort Piet Paulsen im Krankenhaus zu besuchen. So steht dem gemeinsamen Ermitteln nichts im Wege.

An die vielen Charaktere muss man sich erst gewöhnen, aber dann hat man sie alle lieb gewonnen. Hilfreich wäre vielleicht für Neueinsteiger in diese Reihe ein Personenverzeichnis. Denn die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

Klasse ist der rote Faden im Buch durch den Matjes, der einem immer wieder beim Lesen und auch in Mannis Matjeshalle begegnet. Diese Brücke zwischen der Hidden Kist und der Matjeshalle ist äußerst gelungen und gibt dem Hamburger Imbissleben etwas Vertrautes. Am Ende des Buches erhält man sogar noch die wichtigsten Rezepte aus dieser Geschichte zum Nachkochen.

Wer die Bücher von Krischan Koch kennt, weiß, das ihm beim Lesen jede Menge Humor und schräge Situationen erwartet. Man muss auch mal Fünfe gerade sein und sich einfach von der Geschichte unterhalten lassen.

Für „Mörder mögen keinen Matjes“ gibt es die volle Leseempfehlung.

Mörder mögen keine Matjes

Man kann »Mörder mögen keine Matjes« sehr gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, denn es sind alles in sich abgeschlossene Fälle, die Charaktere entwickeln sich aber natürlich weiter. Dennoch kann ich die Vorgänger »Rote Grütze mit Schuss«, »Mordseekrabben«, »Rollmopskommando«, »Dreimal Tote Tante«, »Backfischalarm« und »Pannfisch für den Paten« nur empfehlen, sie sind herrlich humorvoll und spannend zugleich. Am besten alle lesen ;)

Fredenbüll goes Reeperbahn! Zu viel vom Inhalt möchte ich gar nicht erzählen, ich denke, der Klappentext reicht da schon völlig aus. Der Herbststurm schwemmt einen Container mit Elektroschrott an Fredenbülls Küste: Zwischen Kabelsalat und ausrangierten Bildschirmen taucht ein Toter auf! Alles weist auf Mord hin – und darauf, dass die Tat in Hamburg begangen wurde. Für seinen siebten Fall muss Dorfpolizist Thies Detlefsen also in die Elbmetropole. Und die gesamte Belegschaft aus der ›Hidde Kist‹, inklusive Imbisshund Susi, kommt natürlich mit. Gemeinsam ermittelt es sich einfach besser auf dem gefährlichen Großstadtpflaster.

Nach langem Warten geht es endlich weiter, diesmal allerdings nicht komplett in Fredenbüll, denn die Ermittlungen verschlagen uns nach Hamburg auf den Kiez. Dort nehmen die Ermittlungen ihren Lauf, Mörder samt Motiv liegen lange im Dunkeln. Es kommt einiges zusammen, unbekanntes und gefährliches Terrain, die Lügen und die Geldgier nehmen nicht ab, turbulent geht es zu in Hamburg.

Spannung ist von Beginn an vorhanden, zieht sich mit ner guten Portion Witz und Charme durch die komplette Geschichte.

Das Wiedersehen mit den nekannten Charaktere hat mich gefreut, sie haben sich jeder weiterentwickelt, der eine mehr, der andere etwas weniger, Telje und Tadje werden immer erwachsener. Neben den nekannten Gesichtern lernen wir auch einige neue Leute kennen, diese werden uns sehr gut beschrieben, und so viele sind es auch gar nicht, man behält ganz gut den Überblick. Die Handlungs- und Umgebungsbeschreibung sind detailliert, aber nicht zu ausschweifend, genau richtig um das Kopfkino laufen zu lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, genau wie alle Vorgänger, ist auch die Geschichte gespickt mit viel Witz und Spannung, lässt sich flüssig und gut in einem Rutsch lesen. Gelesen wird aus verschiedenen Perspektiven, das steigert die Spannung. Die 283 Seiten sind in 60 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. Am Ende gibt es noch, wie in allen Bänden, das ein und andere Rezept zum Nachmachen ;)

»Mörder mögen keine Matjes« ist, wie seine Vorgänger, ein toller Küsten-Krimi in dem viel Witz und nordischer Charme steckt. Mich haben hier wieder alle Charaktere sehr gut unterhalten, ich kann das selber Lesen nur empfehlen.

Ich freue mich wie jedes Jahr auf einen weiteren Teil, der hoffentlich auch kommen wird :)

Mörder mögen keine Matjes

Dies ist schon der siebte Krimi aus der Fredenbüll-Reihe mit dem Dorfpolizisten Thies und seiner Kollegin Nicole.

Nach einer Sturmnacht wird ein Container an Fredenbülls Küste angeschwemmt. Er ist befüllt mit Elektroschrott und mittendrin eine Leiche. Nach Recherchen wird klar, dass eine Hamburger Reederei im Besitz dieses Containers ist.

Thies muss als nach Hamburg und im Großstadtdschungel ermitteln. Er wird mitten in eine Fehde der Reedereifamilie hineingerissen. Die Töchter des Reeders sind Halbchinesinnen. Und während Thies weiter nach der Nadel im Heuhaufen sucht, geschehen weitere Morde und auch Thies wird dabei verletzt. Und natürlich finden wir auch die Stammbesetzung der Hidden Kist, der Kneipe in Fredenbüll, in Hamburg. Der Autor schreibt wie immer herzlich und menschlich. Die altbekannten Figuren mit ihren Eigenheiten geben dem ganzen viel Charme. Und dennoch ist der Krimi sehr interessant. Bis zum Ende kann der Leser mitraten.

Wieder ein gelungener Fall mit Thies und Konsorten. Und wie in jedem Buch sind am Ende ein paar köstliche Fischrezepte zum Nachmachen aufgeführt. Ich hoffe, dass die Serie noch lange weitergeht.