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Der Mörder im Ostfriesennerz

Insa Warnders ermittelt zum dritten Mal. Ostfriesenkrimi
Buch

Seiten: 

200

Verlag: 

ISBN-10: 

3965863517

ISBN-13: 

9783965863514

Auflage: 

1 (09.04.2021)

Preis: 

11,99 EUR
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon Bestellnummer (ASIN): 3965863517
Beschreibung von Marcel Gröger

Schock im ostfriesischen Veenhusen! Der wohlhabende Vermögensberater Daniel Visser liegt erstochen in seinem Haus. Als seine Reinigungskraft die Leiche entdeckt, wird sie vom Mörder rücksichtslos über den Haufen gerannt. Merkwürdig ist dabei der gelbe Ostfriesennerz, der so gar nicht zur Jahreszeit passt. Was bezweckt der Täter mit dieser auffälligen Bekleidung? Und warum war Hilka Visser, die Frau des Opfers, zur Tatzeit am frühen Morgen nicht zu Hause?

Kommissarin Insa Warnders muss viele Fragen beantworten und hat zudem mit ungewöhnlichen Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Überraschend muss sie diesen Fall nämlich gemeinsam mit Hauptkommissarin Ingeborg Hahn lösen, der ihr miserabler Ruf vorauseilt. Doch viel Zeit, sich zusammenzuraufen, bleibt den beiden nicht, denn schon am nächsten Tag schlägt der Ostfriesennerz-Mörder erneut zu …

Kriminetz-Rezensionen

Ein auffälliger Täter

Es ist ein Schock für die die Haushälterin des Ehepaars Visser, als sie erst vor der Türe über den Haufen gerannt wird und dann ihren sterbenden Chef in einer Blutlache findet.

Insa Warnders wundert sich, dass sie nicht von ihrem Kollegen Carsten Voss zu einem Tatort gerufen wird, sondern mit Hauptkommissarin Ingeborg Hahn zusammenarbeiten soll.

Es ist schon seltsam, dass der Täter mit einem auffällig gelben Ostfriesennerz unterwegs war, wie die Zeugen berichten.

Obwohl der Flurfunk bei der Polizei nichts Gutes über Ingeborg Hahn zu berichten weiß, kommt Insa schnell mit ihr klar. Zusammen mit Sekretärin Antje Wiemers bilden sie ein gutes Team und das ist auch nötig, denn der Fall ist verzwickt und immer neue Verdächtige tauchen auf, obwohl Daniel Visser ein angesehener Vermögensberater war, über den nur Gutes berichtet wird. Und schon bald schlägt der Täter wieder zu …

Dies ist bereits der dritte Band aus der »Insa Warnders ermittelt«-Reihe von Susanne Ptak. Ich kannte Insa bisher nicht, aber mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen.

Insa Warnders lebt mit ihren Kindern auf dem Hof der Familie. Dort geht es turbulent zu und sie weiß ihre Kinder versorgt, wenn sie dienstlich eingespannt ist. Dass ihr Kollege Carsten einfach verschwunden ist, ohne sich zu melden, bereitet ihr Kopfzerbrechen, dabei ist eigentlich ihr Gefühlsleben betroffen. Bei der Zusammenarbeit mit Ingeborg Hahn muss sie feststellen, dass Gerüchte manchmal ziemlich daneben liegen. 

Die Vissers hatten ein sehr spezielles Verhältnis, was die Ermittlungen nicht einfacher macht. In Hilka Vissers Familie gibt es Streit und Daniel Vissers Angestellte ist auch schwer zu durchschauen. Aber es tauchen auch noch weitere Personen auf, die nicht von der Verdächtigenliste gestrichen werden können. Auch wenn die Polizistinnen professionell ihre Schlüsse ziehen, so lassen sie ihr Bauchgefühl auch nicht außer Acht.

Es ist ein spannender Fall, bei dem man sich nie sicher sein darf, ob man mit seinen Vermutungen richtig liegt, denn manches ist nicht so, wie es scheint. Ich jedenfalls war mir bis zum Schluss nicht wirklich sicher.

Mir hat dieser Ostfriesland-Krimi gut gefallen und ich würde gerne mehr von diesem Ermittlerteam lesen.

Spannung und fesselnde Unterhaltung!!

Mit ihrem neuen Titel »Der Mörder im Ostfriesennerz« veröffentlicht die Autorin Susanne Ptak den dritten Fall, in dem die sympathische Insa Warnders ermittelt. Bisher sind folgende Bücher erschienen: 1. »Der Giftmord«, 2. »Tod eines Loverboys« und 3. NEU: »Der Mörder im Ostfriesennerz«. Die Ostfriesenkrimis von Susanne Ptak können unabhängig voneinander gelesen werden, trotzdem empfehle ich sie in der Reihenfolge zu lesen, in der sie veröffentlicht wurden. Ich wachse dadurch einfach besser mit den Ermittlern zusammen und verstehe ihr Handeln sehr viel besser.

In diesem Fall erscheint alles total verworren und nichts ist eindeutig. Kaum gelingt den Ermittlern ein Schritt in die richtige Richtung, geschieht eine neue Katastrophe und sie stehen wieder komplett am Anfang ihrer Arbeit.

Die Handlung in »Der Mörder im Ostfriesennerz« wird dem Leser größtenteils aus Sicht der Ermittlerin Insa Warnders geschildert. Dabei hat sich die Autorin für die Ich-Perspektive entschieden, was mir sehr gut gefallen hat. Ich konnte mich wunderbar in Insa hineinversetzen und ihre Gedanken nachvollziehen. Auch fühlte ich mich ihr stark verbunden, sodass es mir viel Freude bereitet hat, sie zu begleiten. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und schön nach wenigen Seiten wollte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Die Spannung wird sehr konstant aufgebaut und das Erzähltempo konstant gesteigert. Der Krimi überzeugt durch ein hohes Maß an Spannung und viele unerwartete Wendungen, aber auch mit sympathischen Ermittlern!