Cover von: Mörderfinder
Amazon Preis: 15,99 €
Bücher.de Preis: 15,99 €

Mörderfinder

Die Spur der Mädchen. Der vierte Fall für Fallanalytiker Max Bischoff.Thriller
Buch
Broschiert, 364 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3596700515

ISBN-13: 

9783596700516

Auflage: 

1 (24.03.2021)

Preis: 

15,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3596700515

Beschreibung von Bücher.de: 

Max Bischoff, begnadeter Fallanalytiker, kennt das Böse von Angesicht zu Angesicht - Der neue Psycho-Thriller von Nr. 1-Bestseller-Autor Arno Strobel.

Seine Zeit beim KK 11 in Düsseldorf ist Geschichte. Jetzt fängt Fallanalytiker Max Bischoff an der Polizeihochschule in Köln neu an. Bildet die aus, die so gut werden wollen wie er. Aber die Fälle finden ihn trotzdem.

Als ihn der Vater der seit sechs Jahren verschwundenen Leni Benz um Hilfe bittet, will Max sofort ablehnen. Aber er merkt, dass er es nicht kann. Zu viele Fragen sind ungeklärt im Fall der Grundschülerin, die auf dem Schulweg verschwand und nie mehr gesehen wurde. Doch wieso taucht jetzt Lenis Ranzen wieder auf, steht an seinem Platz in ihrem Elternhaus, als sei nichts geschehen? Wie kann das sein, nach all der Zeit? Und vor allem: Weshalb gibt es so viele Parallelen zu einem aktuellen Fall? Max begibt sich auf die Spur des Täters …

»Bei Arno Strobels Thrillern brauchen Sie kein Lesezeichen, man kann sie sowieso nicht aus der Hand legen. Packend und nervenzerreißend!« Sebastian Fitzek

Kriminetz-Rezensionen

Um auf die Widmung einzugehen … ja, ich habe ihn vermisst.

Max ist endlich wieder da.

Das Buch fängt – wie gewohnt – schon spannend an. Obwohl ich Abschnitte aus der Sicht von anderen Personen als der Ermittler nicht mag, gefallen mir diese hier sehr gut. Sie sind – wie das gesamte Buch – atmosphärisch sehr dicht und haben mir ein ums andere Mal eine Gänsehaut beschert. Außerdem waren diese Einschübe zum besseren Verständnis nötig und haben - im Gegensatz zu anderen Büchern - nicht mehr verraten, als sie müssen.

Der Fall hat mich zu Anfang (und ehrlich gesagt auch sehr lange) vollkommen verwirrt. Max, eigentlich nur noch Dozent an der Uni, wird von einem verzweifelten Vater beauftragt, das Verschwinden seiner Tochter vor 6 Jahren neu zu untersuchen. Angeblich ist das Mädchen wieder aufgetaucht, nimmt aber nur indirekt mit ihm Kontakt auf. Ist der Mann irre? Vor lauter Schmerz und Verzweiflung durchgedreht? Und was ist mit Max? Kann er seine Fähigkeiten, sich in andere Personen (sprich Mörder) hineinzuversetzen, noch anwenden oder hat er durch die dramatischen Ereignisse in der Vergangenheit diese Fähigkeit verloren?

Natürlich bekommt man Hilfe durch die Abschnitte aus der Sicht des Mädchens, deren Gedanken sehr intensiv beschrieben werden. Aber ist das alles Gegenwart? Oder doch auch Vergangenheit? Als Leser wird man hier zunächst im Unklaren gelassen, was noch mehr zur Verwirrung beiträgt.

Und dann ist da noch Kommissar Menkhoff, der Max ebenfalls um Hilfe bittet. Ein »Arsch«, wie Böhmer ihn bezeichnet. Menkhoff hat eine ganz bestimmte Vorstellung von dem, was vor 6 Jahren passiert ist und aktuell wieder passiert und lässt sich von seiner Sicht der Dinge durch nichts abbringen. Als Leser wird man – auch durch die eingeschobenen Abschnitte aus Sicht des Mädchens – fast automatisch auf Menkhoffs Seite gezogen und somit lenkt Arno Strobel die Leser von Beginn an geschickt in eine bestimmte Richtung. Aber ist das wirklich so? Man will doch zu Max halten. Max hat immer Recht mit seinen Beurteilungen. Aber ist das auch jetzt noch so? Ist er immer noch der Alte? Kann er immer noch die Menschen so lesen wie früher? Für mich war es schrecklich, so an Max zu zweifeln. Man will doch pro Max und kontra »Arsc« sein. Grausam. Und das Ende des Buches geht einem dann auch extrem an die Nieren.

Der Hinweis, dass es mit Max weitergehen wird (ich habe auch schon eine Vorstellung, wie das aussehen könnte) lässt auf weitere spannende Fälle hoffen (und zwar hoffentlich ohne diese fiesen Zweifel ☺).

Ein fesselnder Thriller mit heiklem Thema!

Max Bischoff, ein hervorragender und geschätzter Fallanalytiker aus Düsseldorf, der sich in die Köpfe grausamster Psychopathenhirne hineinversetzen kann, ist zurück. Doch diesmal als Dozent an der Polizeihochschule in Köln, denn sein vorheriger Fall hat nicht nur ihn psychisch an seine Grenzen gebracht. Seine über alles geliebte Schwester, die seit einem Unfall in der Kindheit querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt, war ebenfalls Ziel des Täters. Deshalb arbeitet er nun als Dozent und macht es sich zur Aufgabe, künftigen Polizistinnen und Polizisten die Methodik der Fallanalyse nahezubringen. Bis plötzlich ein verzweifelter Vater vor ihm steht und um seine Hilfe bittet, denn seine Tochter Leni Benz ist seit sechs Jahren verschwundenen. Max will direkt ablehnen, doch er merkt, dass er es nicht kann. Zu viele Fragen sind ungeklärt im mysteriösen Fall der Grundschülerin, die auf dem Schulweg verschwand und nie mehr gesehen wurde. Doch wieso taucht jetzt Lenis Ranzen wieder auf, steht an seinem Platz in ihrem Elternhaus, als sei nichts geschehen? Wie kann das sein – nach all der Zeit? Und vor allem: Weshalb gibt es so viele Parallelen zu einem aktuellen Fall? Wird Max nach dieser langen Zeit in Ungewissheit endlich Leni finden oder spielt ein grausamer Psychopath ein perfides Spiel mit dem aufgelösten Vater? Max begibt sich auf die Spur des Täters und taucht so wieder in die Welt menschlicher Abgründe ein.

»Mörderfinder – Die Spur der Mädchen« von Arno Strobel hat tiefe Eindrücke zu den dunkelsten Winkeln der menschlichen Seele offenbart. Fesselnd, spannend und intensiv. Hier bekommt man während des Lesens einiges an Gänsehaut, ein Thriller mit Nervenkitzelgarantie. Obwohl es hier um ein heikles Thema geht, hat der Autor einen gut durchdachten Plot entwickelt, der mich geschockt, angeekelt und trotzdem gefesselt hat. Sehr interessant fand ich die psychologischen Aspekte, die gut mit in die Geschichte eingearbeitet wurden. Faszinierend, was eine geschändete Seele verdrängen kann. Doch auch diese Seelen haben ein Ventil, was sich irgendwann öffnet.

»Mörderfinder« wird aus mehreren Perspektiven geschrieben, kursiv geschriebene Kapitel haben den Spannungsbogen in die Höhe schießen lassen und sie haben für Gänsehaut pur gesorgt. Denn gerade am Anfang war die Atmosphäre sehr unheimlich. Ein Kinderlied, was auf mysteriöse und skurrile Weise immer wieder auftaucht, hat für leichtes Gruselfeeling gesorgt und die Spannung auf Trab gehalten.

Bildlich konnte ich mir ebenfalls alles super vorstellen, die Geschichte ist authentisch, flüssig und detailliert geschrieben. Arno Strobel hat mich zum Miträtseln und mitfiebern animiert, die Handlung war jedoch für mich als Thriller-Vielleserin etwas vorhersehbar. Auch wurde es mir viel zu schnell deutlich, in welche Richtung und um welche Motive es geht. Trotzdem hat es der Spannung und dem Lesegenuss nicht wehgetan.

Max Bischoffs Charakter und sein Denken/Handeln war mir sehr schnell sympathisch, er ist ein gut ausgearbeiteter Protagonist. Aber auch der auf den ersten Blick unsympathische »Erste Kriminalhauptkommissar« Menkhoff hat mich im Laufe der Geschichte positiv überrascht, er hat mir an Maxs Seite sehr gut gefallen. Nur schade, dass er aus einem tragischen Grund im nächsten Teil nicht wieder mit dabei sein wird. Insgesamt ein gelungener und spannender Thriller, der nervenaufreibende Lesestunden beschert.

»Lass mich bitte in Ruhe. Es ist vorbei«

Leni Benz ist vor 6 Jahren am Hinweg zur Schule spurlos verschwunden und jetzt steht plötzlich ihr Rucksack in der Diele, ihre Puppe und eine Strickjacke liegen im Haus verteilt herum. Ist Leni zurück, sie wäre jetzt 16 Jahre?

Der Vater ist aufgeregt und beauftragt Max Bischoff, der Sache nachzugehen. Der Fallanalytiker Bischoff ist aus dem Polizeidienst ausgeschieden und seit 9 Monaten als Privatdozent tätig. Nach längerer Überlegung übernimmt er den Fall Leni. Damals waren drei Mädchen verschwunden und seit Kurzem werden neuerlich zwei Mädchen vermisst. Der oder die Entführer scheinen wieder tätig zu werden, es ist also Eile geboten. Was Leni betrifft, tappen sowohl Bischoff als auch der 1. Kriminalhauptkommissar Bernd Menkhoff von der Kripo Köln völlig im Dunkeln. Nachdem zwischen ihnen alle Animositäten beseitigt sind, arbeiten die beiden effektiv und aktiv zusammen, um die Spur von Leni aufzunehmen und auch die Mädchen hoffentlich noch lebend zu finden. Sie befragen das enge Umfeld von Leni und auch nach den langen Jahren erhalten sie neue Hinweise.

Kursiv gedruckt erfährt der Leser parallel dazu die Gedanken und Handlungen einer zweiten Person.

Ich habe schon etliche Bücher des Autors gelesen, manche gefielen mir sehr gut, manche weniger. Mit diesem Thriller hat er für mich wieder bewiesen, dass er spannend, temporeich und fesselnd schreiben kann. Der Plot ist gut konstruiert, zieht den Leser sofort in seinen Bann und lässt ihn nicht mehr los, bis man bei der Auflösung angekommen ist. Es wird relativ schnell klar, um welches Thema es gehen wird, aber man weiß es nicht genau, kennt keine Details und will deshalb dranbleiben. Beim Rätseln gibt es noch einige Wendungen, die durchaus überraschen, vor allem gute Nerven braucht man als Leser aber unbedingt, bis man genau weiß, was bzw. wer dahintersteckt. Im Großen und Ganzen überlasst Strobel zu grausige Details der Phantasie des Lesers, was mir gefiel, denn das Thema ist bedrückend, brutal und grausam genug.

Die einzelnen Figuren fand ich sehr gut charakterisiert und ich hatte durch die Beschreibungen immer Bilder vor Augen, was ich sehr schätze. Durch die realistische Beschreibung dieses leider aktuellen und brisanten Themas hallt das Buch noch einige Zeit nach.

Diesen Auftakt einer neuen Reihe mit Max Bischoff empfehle ich allen Thrillerlesern gerne weiter und warte nun gespannt auf den nächsten Band.

Max Bischoffs neue Reihe

Nachdem Max Bischoff beim KK11 in Düsseldorf sein Dienst niedergelegt und an der Polizeihochschule in Köln angefangen hat, um dort auszubilden, hofft er auf ein ruhigeres Leben. Doch die Fälle finden ihn trotzdem. Der Vater von Leni Benz, die seit 6 Jahren verschwunden ist, bittet ihn um Hilfe. Max will ablehnen, aber irgendwie kann er es doch nicht. Zu viele ungeklärte Fragen. Warum steht Lenis Ranzen auf einmal wieder in der Wohnung? Wie kommt der nach all der Zeit dort hin? Aktuell sind auch wieder Mädchen spurlos verschwunden und es gibt Parallelen zu Lenis Verschwinden. Wie hängt das zusammen?

»Mörderfinder« ist der erste Band einer neuen Reihe mit Fallanalytiker Max Bischoff, bekannt aus der »Im Kopf des Mörders «-Trilogie. Die Trilogie kenne ich bislang noch nicht und so habe ich mich anfangs etwas verloren gefühlt, was die Vergangenheit von Max angeht. Doch Arno Strobel hat es ganz gut hinbekommen, dass man sich auch ohne Vorkenntnisse sehr schnell zurechtfindet. Aber durch die fehlenden Vorkenntnisse ist Max für mich etwas blass geblieben.

Auch in diesem Buch findet man wieder den tollen, fesselnden Schreibstil. Durch den fesselnden Schreibstil und die psychisch nervenaufreibenden Parts in der Handlung entwickelt sich der Fall recht rasant, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Dazu kommen noch die unterschiedlichen Perspektiven zwischen den einzelnen Protagonisten, mit denen er bei mir für Abwechslung und Spannung gesorgt hat.

Einziges Manko war, dass mir die Story hier etwas zu flach war. Das brisante Thema, welches ich hier ohne zu spoilern nicht verraten möchte, wurde super verwebt. Leider war es aber für mich sehr vorhersehbar und ich habe schon früh die Rätsellösung gehabt. An der Stelle hätte ich mir noch einige unerwartete Wendungen und Verwobenheiten gewünscht. Auch das Ende hat mir nicht so ganz gefallen, ich habe mir hier mehr erhofft.

Mein Fazit:
Eine tolle Mischung aus Psychothriller und Ermittlungen mit einem brisanten Thema. Ein fesselnder, psychisch nervenaufreibender Schreibstil und rasantem Tempo machen »Mörderfinder« zu einem sehr guten Buch. Ein MUSS für alle Thriller-Fans. 4 von 5 Sternen!

Max Bischoff, der Mörderfinder

Max Bischoff hat bei der Kriminalpolizei Düsseldorf seinen Dienst quittiert und unterrichtet jetzt an der Polizeihochschule in Köln. Doch die Fälle lassen ihn nicht los. Ein Mädchen verschwand vor 6 Jahren auf dem Schulweg, doch plötzlich tauchen Dinge von ihr in ihrem Elternhaus auf. Ist Leni wieder zurück oder wer legt hier falsche Spuren?

Arno Strobel beginnt mit diesem Thriller eine neue Reihe um Max Bischoff, bekannt bereits aus der Trilogie »Im Kopf des Mörders«. Der Autor konnte mich mit seinem fesselnden Schreibstil sofort in seinen Bann ziehen. Durch die wechselnden Perspektiven und die in kursiv geschriebenen Einschübe wurde die Spannung gut gehalten.

Die teilweise nervenaufreibenden Szenen haben mir sehr gut gefallen, leider fand ich die Story ein bisschen zu flach. Das gewählte Thema dieses Thrillers ist nicht jedermanns Sache, auch ich musste beim Lesen oft Schlucken.

Der Fall wurde zum Schluss logisch aufgeklärt und alle Fäden ohne lose Enden verknüpft. Gerne werde ich auch den nächsten Teil lesen.

Perfektes Buch

Das erste Buch über Max Bischoff. Er ist ein Fallanalytiker und hat seinen Dienst bei der Polizei aufgrund eines Täters, der auch nicht vor seiner Familie haltmachte.

Max kämpft anfangs stark mit sich, da er nicht einschätzen kann, was er mit seinen Fähigkeiten anfangen soll. Dabei stößt er auf tolle Menschen, teilweise Ex-Kollegen, die ihn in die richtige Richtung bringen. Und so erfährt er zwar erneut Leid, kann aber dennoch seine Fähigkeiten ausschöpfen und helfen.

Der Thriller ist teilweise sehr emotional und dramatisch. Dabei geht es immer wieder um Kinder, deren Entführungen, Missbrauch und Tod. Sehr fesselnd geschrieben und spannend. Denkt man, das muss der Täter sein, so entwickelt es sich mehrfach anders.

Ganz tolles Buch, was ich in kürzester Zeit gelesen habe, so selten konnte ich es zur Seite legen. Klare Empfehlung.

Mörderfinder

Der Schreibstil war angenehm und flüssig und man kam sehr gut voran. Max Bischoff kenne ich schon aus einem anderen Band, wo er genauso sympathisch war wie jetzt. Leider kam seine »Fähigkeit« in diesem Band etwas zu kurz.

Das Thema ist nicht unbedingt für sensible Leser geeignet (Kindesmissbrauch), aber eins, das man nie aus den Augen verlieren sollte, denn leider gibts in der Realität genug solche kranken Menschen.

Zum größten Teil wird es aus Sicht von Max Bischoff erzählt, es gibt aber auch Kapitel aus der Sicht von Lenis Vater und dem/der Täter/Täterin.

Der Einstieg fiel mir leicht und Spannung war auch vorhanden, dennoch hatte recht schnell einen Verdacht, wer der/die Täter/Täterin sein könnte und wurde am Ende deswegen nicht überrascht. Dennoch wurde ich gut unterhalten und die Luft nach oben bleibt, dass Max Bischoffs »Fähigkeit« in einer Fortsetzung mehr zum Einsatz kommt und Herr Strobel es doch noch schafft, mich zu überraschen.