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Mörderische Prachtbäder

11 Wellness-Krimis. Mit 125 Freizeittipps
Buch

Mit Beiträgen von: 

Taschenbuch, 281 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3839222346

ISBN-13: 

9783839222348

Auflage: 

1 (07.02.2018)

Preis: 

12,00 EUR
Amazon-Bestseller-Rang: 323.235
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3839222346

Beschreibung von Bücher.de: 

Die Suche nach dem Gesundbrunnen ist ein gigantisches Geschäftsmodell geworden. »Wellness« lautet das Zauberwort für die Erholung zwischendurch und so mancher begibt sich während des Kurens auf Braut- oder Bräutigamsuche. Die ideale Mixtur für garstige Krimistorys! Ob Korruption im Gesundheitswesen, ein Kadaver in der Mineralquelle oder ein Techtelmechtel während des Kurkonzerts - immer geht es darum, Widersacher, Rivalen oder Mitwisser aus dem Weg zu räumen. Und wann hat Mann/Frau endlich mal Zeit, lesend diesen Verwicklungen nachzuspüren? Natürlich während einer Kur!

11 Orte:
Bad Brambach: Sachsen
Bad Lobenstein: Thüringen
Franzensbad: Tschechien
Bad Steben: Bayern
Bad Brückenau: Bayern
Bad Kissingen: Bayern
Bad Staffelstein: Bayern
Bad Bocklet: Bayern
Bad Elster: Sachsen
Karlsbad: Tschechien
Marienbad: Tschechien

Kriminetz-Rezensionen

mörderischer Kurschatten

„Mörderische Prachtbäder“ enthält 11 Wellness-Krimis und 125 Freitzeittipps. Wellness- und Kurorte bringt man eigentlich mit Erholung und Entspannung in Zusammenhang – weniger mit Mord. Aber die Autoren, die an diesem Buch mitwirkten, haben Erholungsorte zu schaurigen Tatorten verwandelt. Es geht um Korruption im Gesundheitswesen, einen Toten in der Mineralquelle, tödliche Techtelmechtel, kriminelle Partnersuche und allergische Reaktionen.

Aber nicht nur Widersacher werden aus dem Weg geräumt, sondern auch Rivalen und Mitwisser. Die Autoren wie Claudia Schmid, Frederike Schmöe, Petra Steps, Sabine Fink, Tessa Korber, Roland Spranger und viele andere konnten bei den garstigen Krimigeschichten ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Gemordet wird in 11 verschiedenen Kurorten z.B. in Sachsen, Thürnigen, Bayern und Tschechien.

„Kindchenschema“ von Manfred Köhler spielt in Bad Lobenstein. Eberhardt ist dort mit seiner neuen Liebe verabredet. Er soll ihre Tochter kennenlernen. Aber bevor es dazu kommt, erfährt Eberhardt, dass Lea sich von der Burgruine gestürzt haben soll. Warum hat sie das getan? Und wer ist die merkwürdige Frau an der Seite der Tochter. Die Klärung dieser Fragen bringt Eberhard in tödliche Gefahr.

„Sein letzter Wurf“ von Claudia Schmid bringt den Leser nach Bad Brückenau. Heinrich sind die Ideen für seine Drehbücher ausgegangen. Obwohl ihm nichts fehlt, begibt er sich zur Kur. Dort trifft er auf die schöne Lilly, die ihn umgarnt. Es könnte so schön sein, wenn da nicht ein tödliche Bedrohung im Raum stehen würde. Heinrich findet die Lösung seiner Probleme und hat sogleich eine neue Idee, die er zu Papier bringt.

„Zen oder die Kunst Wasser auf Steine zu gießen“ von Gunnar Schuberth bringt dem Leser die Saunalandschaft in Bad Steben näher. Jürgen erlebt, wie der Saunameister Welser die Saunagäste zum Schwitzen bringt. Nachdem es einen Toten beim Aufguss gibt, ist Welser spurlos verschwunden.

Die Sehenswürdigkeiten dieser Orte werden in die Geschichten mit eingewoben und am Ende noch ausführlicher vorgestellt. Gefehlt haben mir ein paar Bilder zu den Sehenswürdigkeiten oder eine Übersichtskarte. Das hätte es lebendiger gemacht.

„Mörderische Prachtbäder“ ist kein nervenzerreißender Krimi oder ein detaillierter Reiseführer, sondern in unterhaltsamen, kriminalistischen Kurzgeschichten werden Kurorte vorgestellt.

Elf Prachtbäder

Elf Autoren und Autorinnen haben sich aufgemacht und besuchten elf Prachtbäder. Gleich in der ersten Geschichte „Sein letzter Wurf“ will ein Drehbuchautor nur noch Romane schreiben. Ob das seiner Gesundheit zuträglich ist? In Bad Brückenau hofft er auf neue Einfälle. „Tod einer Ringelnatter“ ist wohl komponiert und rasant erzählt, Handlungsort ist Bad Bocklet. „Kur-Erfolg“ wartet in Bad Kissingen mit einem unvorhersehbaren Schluss auf. „Im Garten Gottes fließt kein Blut“, aber man wird in die Kirche in Bad Staffelstein gebeten. In „Zen oder die Kunst, Wasser auf Steine zu gießen“ wird wahre Kunstfertigkeit beim Saunaaufguss vorgeführt. Dem „Kindchenschema“ geht ein Mann in Bad Lobenstein auf den Leim und begibt sich damit in höchste Gefahr.

Ein Netzwerk schlägt in Bad Elster als "Nobbis Schatten" zu. In Bad Brambach werden ausgefeilte Rachepläne gehegt, „Pasenaks Erleuchtung“ kommt hoffentlich rechtzeitig! Im röchelnden „Mazda nach Franzensbad“ sitzen zwei Schriftsteller. Sie dinieren in einem Lokal, unter dessen Glasboden neben Koi-Karpfen noch anderes schwimmt. Ein abgefahrener Kurzkrimi! Das Restaurant mit dem ungewöhnlichen „Parkett“ gibt es wirklich. Wie den Tipps zu entnehmen ist, verspeist man im Goethe-Restaurant nicht nur böhmische Knödel auf einem riesigen Aquarium. Frau Goethins letzte Liebe ist eine Referenz auf Goethe in Marienbad. „Der Schnüffler und das Lächeln der Mona Lisa“ entführt nach Karlsbad. Dies ist die Endstation der belletristischen Reise.

Mein Lese-Eindruck: Aufgrund der verschiedenen „Handschriften“ ist der Band sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Der ideale Lesestoff nicht nur für Badegäste! Die insgesamt 125 Freizeittipps machen absolut Lust darauf, die Orte zu besuchen.