Cover von: Der Mondmann - Rote Spur
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Der Mondmann - Rote Spur

Der zweite Fall für Profiler Jens Lerby. Grönland-Thriller
Buch
Broschiert, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3785722478

ISBN-13: 

9783785722473

Auflage: 

1 (29.09.2023)

Preis: 

16,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 476.981
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3785722478

Beschreibung von Bücher.de: 

Eine grausame Mordserie gibt der Kopenhagener Polizei Rätsel auf: In welchem Zusammenhang standen die Mordopfer? Und wer ist der Mörder, der am Tatort geheimnisvolle Symbole hinterlässt?

Als klar wird, dass eine Verbindung zur Kultur der Inuit besteht, schaltet sich Jens Lerby in die Ermittlungen ein, zum Verdruss seines Vorgesetzten, der offenbar etwas zu vertuschen sucht. Lerby geht der Spur jedoch unbeirrt nach, die ihn schließlich nach Grönland führt, zurück zu Pallaya Shaa und ihren Leuten – und kommt so einem alten Geheimnis auf die Spur, in dem es um ein Verbrechen geht, das im Namen des Fortschritts von der dänischen Regierung an den Inuit begangen wurde: dem Projekt »Nystart« …

Kriminetz-Rezensionen

Pageturner

Jens Lerby wird zu einem besonders brutalen Mord gerufen, auf Grund der Umstände, des Modus Operandi, vermutet er einen Serientäter, was bald bestätigt wird, als eine zweite Leiche gefunden wird. Doch dann wird ihm der Fall entzogen. Gleichzeitig bekommt er eine Nachricht aus Grönland, mit der Bitte, baldmöglichst seine Inuit-Freunde dort zu besuchen.

„Rote Spur“ ist der zweite Band der Reihe um Jens Lerby, man kann ihn problemlos auch dann lesen, wenn man den ersten Band nicht kennt. Man weiß dann zwar nicht, warum der Mondmann „Mondmann“ genannt wird, und auch nicht, wie die Grönländer und Lerby so vertraut miteinander wurden, aber das tut der Geschichte des zweiten Bandes keinen Abbruch. Allerdings wird man wahrscheinlich Band 1 noch lesen wollen.

Mir hat der Ausflug nach Grönland sehr gut gefallen, ich war bereits in anderen Werken dort, und so war mir einiges schon vertraut. Dass hier viel grönländische bzw. Inuit-Mythologie einfließt, hat mir gut gefallen, es passt einfach. Der Kriminalfall ist spannend, und man kann gut mitraten, auch, weil es immer wieder Einschübe gibt, „Erinnerungen“ betitelt, die vielleicht mit dem aktuellen Geschehen zu tun haben könnten. Ob das so ist, erfährt man erst relativ spät, einhergehend mit der einen oder anderen Überraschung. Die Auflösung empfand ich als nachvollziehbar. Trotzdem hatte ich am Ende das Gefühl, als blieben ein, zwei Fragen offen, allerdings keine sehr relevanten, so dass mich das nur unwesentlich stört.

Die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen, sieht man mal von den weniger sympathischen ab. Auch hier kann ich sagen, es ist nicht schlimm, wenn man Band 1 nicht kennt, man lernt sie alle auch hier gut kennen. Und nicht nur die Charaktere, auch das Land, die Eisberge, die Kälte, der Ort waren mir schnell vertraut, und ich fühlte mich wie selbst dabei. Ich bin auch sehr schnell wieder ins googeln gekommen, für mich je nach Lektüre auch ein Qualitätsmerkmal.

„Der Mondmann – Rote Spur“ ist kein konventioneller Krimi/Thriller, sondern deutlich mehr, denn er nimmt nicht nur Grönland als weiteren „Darsteller“ mit auf, sondern verwebt auch die Mythologie (und Geschichte) Grönlands mit einem spannenden Kriminalfall. Die interessanten Protagonist:innen fügen sich darin gut ein. Mich hat der Roman von Anfang an gepackt und große Lust auf weitere der Reihe gemacht.