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Mord in besserer Gesellschaft
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Beschreibung:
Für Fans von Agatha Christie, Nita Prose und Richard Osman und Mord ist ihr Hobby.
Sie sind Mitglied der Londoner High Society und benötigen qualifiziertes Hauspersonal? Dann sind Sie bei Alice Beeton genau an der richtigen Adresse.
Das weiß auch ihre langjährige Kundin, Camille Messent, die dringend eine neue Haushälterin benötigt, denn sie erwartet eine große Festgesellschaft. Miss Beeton schickt ihr die etwas forsche Enya, die gerade erst aus der Schweiz gekommen ist. Sie hat erstklassige Referenzen und spricht auch noch fließend Französisch.
Einige Tage später wird Enya in den frühen Morgenstunden tot aufgefunden. Während der noch zuständige Detective Rigby darum kämpft, eine Untersuchung auf die Beine zu stellen, übernimmt Miss Beeton die Ermittlungen …






















Ein Hauch von Miss Marple
Miss Marple lässt grüßen.
Es gibt mittlerweile viele Krimis die sich an der Grand Dame der Kriminalliteratur orientieren, mal gut, mal schlecht überweigend genau dazwischen.. Für mich war dieser Roman gutes Mittelmaß, am Anfang dauerte es etwas bis die Geschichte Fahrt aufnahm und eine Ahnung aufblitzte um was es bei diesem Mord ging. Dann aber hat Miss Alice Beaton nicht nur ihre Back und Kochkünste unter Beweis gestellt sondern auch ihre phänomänale Sichtweise, wie es sich für eine sehr gute Haushälterin gehört, sieht sie jede Kleinigkeit und zieht die richtigen Schlüsse. Es muss nicht nur alles sauber und aufgeräumt sein, genau das kann eine Ungereimtheit darstellen wenn es dann mal anders ist.
Solche Kleinigkeiten fallen anscheinend nicht der Polizei auf aber Alice schon. Denn sie führt die beste Agentur für Bedienstete die man zeitweise oder aber auch langfristig einstellt. Sie vermittelt Haushälterinnen, Kindermädchen, Köche oder auch Chauffeure. Genau dieses Team unterstützt sie bei ihren Ermittlungen, denn die Ermordete ist über ihre Agentur in diesen Haushalt gelangt. Es gibt natürlich auch einen Mr. Stringer und einen Polizeibeamten. Hier taucht natürlich die Frage auf für wen der beiden kann sich Alice erwärmen. Denn beide haben kein Grübchen im Kinn also sind sie vertrauenswürdig.
Charmant würde ich die Figuren bezeichnen die auf der guten Seite stehen, die anderen sind spannend High Societyy eben. Menschen denen wir auf Instagram und Co folgen die uns aber aufgrund ihrer Lebensweise nicht ganz geheuer sind.
Sehr unterhaltsam
Alice Beeton betreibt zusammen mit ihrer Schulfreundin Jinx und einer weiteren Mitarbeiterin sehr erfolgreich eine Agentur zur Vermittlung von Hauswirtschaftskräften. Ihre langjährige Kundin Camille Messent braucht ganz dringend eine neue Haushälterin. Zum Glück bewirbt sich genau zum richtigen Zeitpunkt Enya, die alle erforderlichen Qualifikationen mitbringt. Aufgrund der Dringlichkeit unterlässt Alice eine genauere Prüfung und stellt Enya ein. Einige Tage später wird diese tot aufgefunden. Sie wurde im Arbeitszimmer des Hausherrn gefunden. Als Alice entsetzt im Haus ankommt, muss sie zunächst ihrer vorwitzigen Hündin nachlaufen, die sich von der Leine losgemacht hat und zielstrebig zum Tatort eilt. Dort lernt Alice Detective Rigby kennen. Dieser erweist sich letztendlich doch als ganz nett. Enyas Freundin bittet Alice herauszufinden, was passiert ist. Und schon steckt sie in einer Mordermittlung.
Die Handlung ist nicht unbedingt sehr spannend oder blutig, aber sehr unterhaltsam und humorvoll geschrieben. Durch ihre Arbeit in der Agentur kennt Alice sehr viele Menschen, die ihr nun hilfreich zur Seite stehen. Mit viel Raffinesse schmieden sie einen Plan, wie sie dem Mörder auf die Schliche kommen können. Es gibt immer wieder neue Wendungen und viele Geheimnisse werden aufgedeckt.
Alice ist eine sehr sympathische, mitfühlende und hilfsbereite Person, sie ist vielseitig interessiert, talentiert und liebt ihre Agatha über alles. Sie kocht und backt gern und die Rezepte finden sich auch im Buch wieder. Als ihr zu Hause buchstäblich die Decke auf den Kopf fällt, ist das schon der erste Schritt zur Aufklärung des Mordes. Leider ist sie ihrem Bruder gegenüber zu gutmütig. Dieser hat das Familienanwesen geerbt und wirtschaftet es herunter. Damit ihr geliebtes Elternhaus nicht verfällt, steckt Alice ihr ganzes Geld und noch mehr hinein, was ihr Bruder nicht zu würdigen weiß. Er finanziert damit das Leben seiner anspruchsvollen Frau und jammert nur herum. Ihre Freundin Jinx mag ich auch sehr. Sie ist modisch immer auf dem neuesten Stand. Der Besuch des Luxus-Secondhand-Ladens war sehr amüsant.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es liest sich leicht, ist durchweg unterhaltsam und gegen Ende doch etwas rasanter. Die Charaktere sind authentisch dargestellt. Charmant und sympathisch die bürgerlichen Personen und extravagant und arrogant die High Society. Und wer weiß, vielleicht hat Alice auch einen Freund fürs Leben gefunden.
Das Cover ist wunderschön und lädt zum Lesen ein.
Krimi und Kochbuch
Diese Rezi behandelt das Hörbuch
Zum Inhalt:
Nachdem sie ganz gegen ihrer sonstigen Gewohnheit eine neue Mitarbeiterin ohne genauerer Überprüfung der Referenzen zu einem Arbeitgeber geschickt hat, sieht sich Miss Beeton nach kurzer Zeit mit einigen Herausforderungen konfrontiert: Ihre Wohnung wird durch einen Schaden verwüstet, ihr Bruder kann seine Schulden bei ihr nicht bezahlen und die neue Mitarbeiterin wird ermordet. Kurzerhand - und von weiteren misslichen Umständen dazu genötigt - übernimmt Miss Beeton die Stelle selbst und kämpft für die Agentur, ihre Hündin Agatha und ein bisschen auch für das Vaterland.
Mein Eindruck:
Besonders witzig ist die Idee, Miss Beetons Kenntnisse der guten Haushaltsführung mit Koch- und Backrezepten zu untermalen, bei denen einige so lecker und/oder einfach erscheinen, dass man sie schon während des Hörens verwirklichen möchte. Aber auch der Mordfall bietet einige Überraschungen (manche schon sehr unglaubwürdig... aber es ist nun mal Cosy Crime und diese Art von Krimi darf über die Stränge schlagen). Besonders gut gefällt das bis in die kleinste Nebenrolle gut erdachte Personal der Geschichte, welches von Miss Beeton wunderbar für ihre Zwecke eingesetzt wird. Wie die Protagonistin ihre Lösung des Mordfalls herleitet ist aller Ehren wert und gut nachvollziehbar. Miss Beeton, ihr Hund Agatha, die Mitarbeiter ihrer Agentur und auch der ermittelnde Polizist empfehlen sich für weitere Glanztaten. Übrigens genauso wie die Sprecherin.
Mein Fazit:
Wunderbar leichte Kost
Mord in besserer Gesellschaft
Alice Beeton betreibt eine Agentur, die Haushälterinnen in die bessere Gesellschaft vermittelt. Camille Messent wurde von heute auf morgen von ihrer Mamsell verlassen und benötigt mehr als dringend neues Personal, da eine große Feier ins Haus steht. Zufällig bewirbt sich bei Alice eine junge Frau mit besten Zeugnissen und diese will unbedingt bei den Messents arbeiten, Im Eifer des Gefechts überfliegt Alice nur die Zeugnisse von Enya, die aber alle bestens sind. Doch bei der Sylvesterfeier wird Enya tot im Arbeitszimmer des Hausherrn aufgefunden, erschlagen. Aber es stellt sich di Frage, was Enya in dem Zimmer wollte, zu dem nur der Hausherr, ein Kunstsammler und Mäzen, Zutritt hat. Nachdem eine geheimnisvolle Freundin von Enya bei Alice auftritt und sehr erbittert über Enyas tot ist, die Polizei nicht vorankommt, entschließt sich Alice, Undercover dort als Haushälterin einzuschleichen, zumal ihre Wohnung derzeit nicht bewohnbar ist, da sich die Decke abgelöst hat. Irgendwie ist die ganze Familie Messent komisch, den jeder lebt sein eigenes Leben. Camille ist stehts auf sozialen Veranstaltungen, Herr Messent ist in seiner Galerie und tageweise abwesend und die 16jährige Tochter ist sich selbst überlassen. Doch durch Alices Neugier und ihren Spürsinn kommt sie einigen Ungereimtheiten auf die Spur, was machen die Pässe in dem Tresor und die persönliche Assistentin Therese von Camille scheint mit dem Hausherrn sehr vertraut zu sein. Mit Hilfe ihrer Freunde und durch ihr forsches Handeln kann Alice den Mord aufklären. Eine Lösung, die der Leser nie und nimmer vermutet hätte. Alice wird hier als etwas schrullig beschrieben, sie lebt mit ihrem Hund Agatha ihr Junggesellenleben und hat so einige liebenswerte Macken. Ein Cosy Krimi, der trotz allem an Spannung nicht zu überbieten ist, zumal Alice eine unbandige Bauernschläue besitzt. Sie kocht für ihr Leben gern und diese alten Rezepte sind zwischen den einzelnen Kapiteln immer genauestens aufgeführt, so kann man alles nachkochen oder backen kann. Witzig und vollen schwarzem Humor. Auch das Cover ist sehr eindrucksvoll. Es zeigt ein Herrenhaus und davor Alice mit Agatha