Cover von: Mord im Rotstiftmilieu

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Mord im Rotstiftmilieu

Der zweite Fall für Kommissar Bähr und Lehrerin Klein. Ein Provinzkrimi
Buch
Taschenbuch, 352 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3734112060

ISBN-13: 

9783734112065

Auflage: 

1 (17.07.2024)

Preis: 

12,00 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 432.434
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3734112060

Beschreibung: 

Hinreißend komisch, mit charmanten Figuren und einem verzwickten Fall – der neue Provinzkrimi mit Isa Klein und Kommissar Bähr.

Ein Gasleck beschert dem jungen Englischlehrer Wonneberg einen ziemlich spektakulären Tod. Doch damit nicht genug: An seiner Schule herrscht durch sein plötzliches Ableben Personalmangel in einem wichtigen Prüfungsfach.

Isa Klein ist zunächst mäßig begeistert von der Aussicht, Wonneberg zu vertreten. Erst als sie hört, sein Tod sei vielleicht kein Unfall gewesen, sondern eiskalter Mord, sieht sie ihre Chance gekommen, erneut tatkräftig zu ermitteln.

Kommissar Bähr, offiziell mit der Aufgabe betreut, den verdächtigen Tod an der Schule aufzuklären, sieht ihre »Assistenz« gar nicht gern. Denn er weiß nur zu gut, welch magische Anziehungskraft Isa auf Fettnäpfchen, brenzlige Situationen und natürlich Mörder ausübt …

Lesen Sie auch »Übung macht den Mörder« mit dem unschlagbar witzigen Duo Bähr und Isa Klein!

Kriminetz-Rezensionen

Ein neuer Fall für Hobbydetektivin Isa

Isa ist zwar Lehrerin, aber ihr Herz schlägt für die Verbrecherjagd. Als der Lehrer Wonneberger unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, ist sie deshalb sogar bereit an der anderen Schule als Vertretungslehrer einzuspringen, nur um dort ermitteln zu können. Was sich zu Anfang als überzeugender Plan darstellt, entwickelt sich immer mehr zu einer Katastrophe..

Ich kenne den 1. Band nicht - was was ich aber nach dieser Lektüre unbedingt nachholen werde - , das hindert mich aber nicht daran, der Handlung gut folgen zu können und einen Riesenspaß dabei zu haben. Das liegt vor allem an Isa und ihrem Rauhaardackel Alfons. Isa ist eine, sagen wir mal, mäßig motivierte Lehrkraft. Wenn es einen Fall zu lösen gilt, entwickelt sie dagegen einen ungeahnten Ehrgeiz und neigt leider auch dazu, über das Ziel hinaus zu schießen.. Diese Meinung teilt auch Kommissar Bähr, der von Isas Hilfe bei der Aufklärung des Mordes wenig begeistert ist, was Isa wiederum verärgert. Nur dumm, dass ihr Herz in Bährs Gegenwart auffällig heftig schlägt.

Isa ermittelt an der Schule unter erschwerten Bedingungen, denn ihr Verhältnis zur Rektorin mit Doppelnamen ist von Anfang an angespannt. Ihre Zusammentreffen sind jedes mal eine Herausforderung für Isa und meine Lachmuskeln. Überhaupt hatte ich viel zu lachen, da mich einzelne Lehrer und Situationen stark an meine eigene Schulzeit erinnert haben. Durch geschickte Fragen und nicht ganz einwandfreie Methoden erfährt Isa einige Tatsachen und reimt sich vieles zusammen. Als sie für sich den Täter ausgemacht hat, setzt sie alles daran, ihn dingfest zu machen und setzt dabei ihre Stelle und wirtschaftliche Existenz auf Spiel. Die wirkliche Bedrohung kommt von unerwarteter Seite und Ritter Bähr rettet Isa in letzter Minute.

Unbedingt erwähnen muss ich die liebevoll dargestellten Nebenfiguren, als da sind Isas beste Freundin Renate und Isas Eltern. Isas Mutter bemüht sich wenig erfolgreich und nicht gerade subtil, Isa an den Mann zubringen. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Isas Vater. Er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, ist pragmatisch und sorgt mit seinem Dialekt für Lokalkolorit.

Der Krimi hat mich völlig für sich eingenommen. Er war spannend und auch ich habe gerätselt, wer der Täter sein könnte und dabei hatte ich jede Menge Spaß.

Isa Klein und Götz Bähr ermitteln wieder

„Mord im Rotstiftmilieu“ ist bereits das zweite Buch der Reihe von Isa Klein und Götz Bähr, den beiden Hauptfiguren dieser charmant-chaotischen, in der Nähe des schwäbischen Reutlingen angesiedelten Regional-Krimi-Reihe von Sarah Kempfle.

Der junge Englischlehrer Wonneberg stirbt auf spektakuläre Weise durch ein Gasleck an der Schule von Reutlingen.An seiner Schule herrscht durch sein plötzliches Ableben Personalmangel in einem wichtigen Prüfungsfach.Nun soll ein Lehrer von der Grimminger Gemeinschaftsschule nach dorthin abgeordnet werden.Isa Klein ist zunächst mäßig begeistert von der Aussicht, das sie für Wonneberg einspringen soll.Was erst wie ein Unfall aussieht entpuppt sich schnell als Mord. Isa ist nicht nur Lehrerin sondern auch leidenschaftliche Hobbydetektivin .Schnell ist sie ganz in ihrem Element und stellt Nachforschungen bei den Schülern und im Lehrerkollegium an.Das wieder rum Kommissar Götz Bähr gar nicht so behagt.Dieser ist mit den Ermittlungen rund um den Todesfall des Reutlinger Lehrers beauftragt worden. Kommissar Bähr sieht Isas Ermittlungen mit gemischten Gefühlen, denn von einem vorhergehenden Fall ist ihm Isa bereits als Chaotin bekannt…..

Die Autorin Sarah Kempfle hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil.Spannend und mit viel Humor führte sie durch den Provinskrimi.Für mich war es schon der zweite Fall mit der Leherein Isa Klein.Ich war wieder total begeister ,der schrägen Cozy Krimi war klasse-sehr gerne 5Sterne und bitte noch mehr von Isa und Götz und Isas Dackel Alfons.

Reich an Situationskomik

„Mord im Rotstiftmilieu“ von Sarah Kempfle ist ein amüsanter Provinzkrimi, bereits der zweite Band mit Isa Klein als Protagonistin.

Worum geht es?
Ein Lehrer kommt durch eine Gasexplosion ums Leben. Was anfangs nach einem Unfall aussieht, erweist sich als Mord. Als man eine Vertretung für den Verstorbenen sucht, meldet sich Isa, denn sie wittert eine Chance, wieder einmal ermitteln zu können. Sehr zum Missfallen von Kommissar Bähr.

Das Cover hat mich sofort angesprochen, es wirkt so frisch und fröhlich. Das Buch erschien 2024 und gliedert sich in 48 Kapitel von angenehmer Länge. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll, so manch Situationskomik hat mich zum Lachen gebracht. Die Handlung spielt in der Gegenwart, in Reutlingen und Umgebung. Das Lokalkolorit kommt insbesondere durch den hie und da vorkommenden schwäbischen Dialekt gut zur Geltung.

Man kommt in die Geschichte gut hinein, überschaut rasch den relevanten Personenkreis, auch ohne Band 1 („Übung macht den Mörder“) zu kennen. Nichtsdestotrotz haben mich die diversen Hinweise darauf neugierig gemacht.

Isa Klein steht eindeutig im Mittelpunkt der Handlung. Und mit ihr wird einem wirklich nicht langweilig. Denn Isa steckt voller spontaner Energie, handelt primär ohne vorher lange nachzudenken und schlittert somit von einer Peinlichkeit in die nächste, hat Pannen am laufenden Band, und gerät immer wieder in missliche Lagen, aus denen sie dann befreit werden muss. Sie ist eine Chaotin durch und durch und vergrämt durch ihre Schusselei sogar ihre liebste Freundin. Aber sie ist sympathisch, hat das Herz am rechten Fleck und will eigentlich nur Gutes bewirken, u.a. einen Mörder nicht ungeschoren davonkommen lassen. Im Übrigen ist nicht nur Isa lebendig und authentisch dargestellt, auch die anderen Personen – vorwiegend liebenswerte Charaktere - kann man sich gut vorstellen.

Die Ermittlungen gehen fast unter in all den Erlebnissen, die Isa hat, in all ihren Troubles, obwohl sie gerade wegen ihrer Recherchen ja in diese Situationen gerät. Da kommt außerdem noch etwas Wichtiges dazu. Klarerweise kreuzen sich im Zuge dessen ihre Wege immer wieder mit jenen von Kommissar Bähr, den einerseits ihre Einmischung nervt, andererseits liefert Isa ihm durch ihren Undercovereinsatz in der Schule ja doch so manch interessante Insiderinformation. Amüsiert hat mich auch die zaghafte Beziehung zwischen den beiden. Man spürt das Knistern und fragt sich, wann es endlich richtig funkt. Passiert wohl erst im nächsten Band.

Ich hatte unheimlichen Spaß beim Lesen. Mit Bedauern habe ich das Buch geschlossen, mir fürs Erste einmal den Vorgängerband besorgt und freue mich schon jetzt auf weitere Eskapaden der Hobbydetektivin Isa. „Mord im Rotstiftmilieu“ ist ein Cosy-Krimi durch und durch. Unterhaltung pur. Für all jene, die dieses Genre lieben, gebe ich somit eine unbedingte Leseempfehlung ab.

Lehrermord

Der junge Englischlehrer Wonneberg findet durch ein Gasleck einen recht spektakulären Tod. Dadurch herrscht an seiner Schule nicht nur Personalmangel, es ranken sich auch Gerüchte darüber, dass es keineswegs ein Unfall gewesen ist.
Isa Klein hat seit ihrem letzten Abendteuer einige Probleme im Kollegium und spielt mit dem Gedanken, sich für die Vertretungsstelle zu melden. Als sie schließlich die Stelle antreten soll, tauchen mehrere Ungereimtheiten auf. Zusammen mit Kommissar Bär, den sie schon vom letzten Fall her kennt, nimmt sie die Ermittlungen auf. Doch damit gerät sie automatisch ins Kreuzfeuer.

Ich kenne den ersten Fall von Isa Klein noch nicht und war gespannt, ob ich mit diesem Buch zurechtkommen würde. Der Fall ist in sich abgeschlossen und schlüssig, jedoch spürt man an den Seitenhieben vom Kollegium und Kommissar Bär deutlich, dass es eine Vorgeschichte gibt, die sich sehr stark auf die zwischenmenschliche Ebene auswirkt. Dadurch hatte ich manchmal das Gefühl, dass ich nicht wirklich an Isa Klein herankam und mir doch einiges fehlen würde.

Der Fall an sich ist in sich abgeschlossen und sehr spannend. Im schulischen Umfeld kann man nicht nur Lehrer und deren Lehrmethoden beobachten, auch lernt man ein wenig die Bevölkerung und deren Traditionen kennen. Isa Klein und der Kommissar liefern sich manches Mal Wortgefechte, die es in sich haben und auch wenig Humor in den Fall bringen.

Sieht man von dem Zwischenmenschlichen ab, haben mir der Fall und der Wortwitz sehr gut gefallen. Im Nachgang jedoch hätte ich besser zunächst den ersten Teil gelesen, ehe ich mich an den zeiten gewagt hätte.

Fazit:
Ein spannender Krimi, bei dem auch der Wortwitz nicht zu kurz kommt. Allerdings empfehle ich, die Reihe von Beginn an zu lesen.

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