Wenn Du über einen Link auf dieser Website kaufst, unterstützt Du Kriminetz, da wir dann eine kleine Provision erhalten.
Mord mit Schwips
Verlag:
ISBN-10:
ISBN-13:
Auflage:
Preis:
Beschreibung:
Ein Toter im Waldmeisterlikör: Der erste Fall für Romy Fuchs.
Ein Neuanfang im Bayerischen Wald! Davon träumt Romy Fuchs, als sie nach einer gescheiterten Ehe und Jahren als Journalistin in München in ihr Heimatdorf Schweinhütt zurückkehrt. Hier will sie zur Ruhe kommen, als Keramikkünstlerin arbeiten und das Leben inmitten von Natur und Familie genießen.
Doch die Idylle währt nicht lange. Ein Mordfall erschüttert das Dorf: In dem luxuriösen Altenheim Gut Luisenau wird der attraktive Brennmeister Mike Walters tot aufgefunden – offenbar in Waldmeisterlikör ertränkt. Romy war die Letzte, die ihn lebend gesehen hat.
Plötzlich steht alles Kopf. Und zu ihrer Überraschung übernimmt ausgerechnet ihr Ex-Mann Ben, der in den Bayerischen Wald strafversetzt wurde, die Ermittlungen.
Doch Romys Neugier ist geweckt, und sie ermittelt auf eigene Faust.
Hinter der freundlichen Fassade des Gutshofs Luisenau verbirgt sich mehr, als man ahnt, und Romy und Ben geraten immer tiefer in ein Geflecht aus Lügen und Eifersüchteleien. Jeder scheint etwas zu verbergen, und je näher Romy der Wahrheit kommt, desto mehr Geheimnisse kommen ans Licht.
Der Auftakt einer neuen Bayern-Krimi-Reihe – humorvoll, herzlich und spannend bis zur letzten Seite. Ein Krimi, der beweist: Hinter bayerischer Gemütlichkeit lauert so manches Verbrechen. Im Bayerischen Wald geht’s nicht nur urig, sondern auch mörderisch zu.
beTHRILLED – mörderisch gute Unterhaltung!





















Nie mehr Waldmeisterlikör!
Romy Fuchs besucht gemeinsam mit Großtante Annemarie und Omama Hildegard die Schnapsbrennerei von Gut Luisenau. Zu einer Führung mit anschließendem Edelbrand-Tasting. Brennmeister Mike Walters flirtet heftig mit Romy und luchst ihr dank Hildegards Unterstützung sogar die Handynummer ab. Kurze Zeit später lädt er sie auch schon per Textnachricht zum Essen ein. Dazu kommt es nicht, denn der aufdringliche Mike wird am nächsten Morgen tot aufgefunden. Ertrunken in einem großen Bottich voll mit Waldmeisterlikör. Von Annemarie nach Luisenau gerufen, trifft Romy gleich der zweite Schock: Der ermittelnde Beamte ist Kriminalhauptkommissar Ben Jacobs, ihr Ex. Was macht diese Großstadtpflanze im Bayrischen Wald?
„Mord mit Schwips“ ist der Auftaktband der neuen Bayernkrimi-Reihe aus Schweinhütt. Der Cosy Crime von Eva Cramer hat mich mit Mord, Humor und Lokalkolorit bestens unterhalten.
Vordergründig um Großtante Annemarie zu beruhigen, beginnt Romy, früher Journalistin in München, jetzt Keramikkünstlerin im Bayrischen Wald, selbst zu ermitteln. Ihr geschiedener Mann Ben toleriert diese Einmischung, solange keine Interna verraten werden und die Polizei eine gute Presse bekommt. Als freie Mitarbeiterin des „Ostbayern-Boten“ hat sich Romy die Berichterstattung im Mordfall Walters gesichert. Bald stellt sich heraus, dass der Ermordete ein unangenehmer Zeitgenosse war, der durch Frauengeschichten, ungezügelte Neugier und penetrante Übergriffigkeit auffiel. Mehrere Personen hatten ein Motiv, den Brennmeister mit der Vorliebe für Erpressung zu töten. Ein zweites Mordopfer erhöht den Druck auf die Kripo. Was ist bloß los in der luxuriösen Seniorenresidenz Luisenau?
Romy war mir auf Anhieb sympathisch. Klug, taff und vielseitig talentiert hat sie nach ihrer Scheidung und der Flucht aus der Großstadt einen Neuanfang gewagt. Jetzt ist sie im Kreis ihrer Lieben stärker und geerdeter als zuvor. Mir gefällt ihre Art zu denken. Zum Beispiel kommt ihr gleich George Plantagenet in den Sinn als sie erfährt wie Mike zu Tode gekommen ist. Dessen Schicksal besiegelte angeblich ein Fass Wein. Romy ist eine gute Beobachterin und einfühlsam. Auch die anderen Charaktere haben mir gefallen. Sei es die Mehrgenerationen-WG der Familie Fuchs in der Villa Serafina, der strafversetzte Ben oder der widerwärtige, aber gut getroffene Lokalreporter Anton Bauer, der Neid und Unterlegenheitsgefühle mit Unhöflichkeit und Machogehabe kompensiert.
Neben den gelungenen Protagonisten in Haupt- und Nebenrollen hat mich das Lokalkolorit besonders begeistert. Das gilt für die beeindruckende Landschaft mit dem Dreiflüsseeck in Passau oder der idyllischen Burgruine Altnußberg genauso wie für Sagen, Brauchtum und Regionalgeschichte. Da ich die Gegend kenne, gab es einige Déjà-vus.
Eva Cramer erzählt ihren Wohlfühlkrimi flott und humorvoll, aber ohne Klamauk. Zunächst haben mich die Rückschauen irritiert bis ich mich daran gewöhnt hatte. Für ausreichend Spannung ist gesorgt, die dank einiger Wendungen bis zum Showdown anhält. Mir hat gefallen, dass das Privatleben der Ermittler thematisiert wird, ohne dass es zu viel Raum einnimmt. Die noch vorhandenen Gefühle des ehemaligen Paares waren für mich ebenso gut nachvollziehbar wie die Trennungsgründe. Letztendlich wird der Fall aufgeklärt und alle Fragen sind logisch beantwortet. Wird Ben also rehabilitiert nach München zurückkehren?
Ich fand die Villa Serafina so gemütlich und die Wohngemeinschaft von Romy, Mathias, Jannis, Nicki, Omama Hildegard und Kater Falko so angenehm, dass ich mich schon auf den nächsten Besuch dort freue. Wie ich mit Vergnügen gelesen habe, wird das schon im Oktober der Fall sein.
Waldmeisterlikör mit Leiche
Ein Mord in der Ödnis des bewaldeten Grenzlands, wie Kriminalhauptkommissar Ben den Ort bezeichnet, an dem seine Ex-Frau Romy zuhause ist.
Nach ihrer Scheidung ist sie wieder in den Kreis ihrer Familie zurückgekehrt und arbeitet als freie Journalistin und widmet sich ihrem Hobby der Keramik.
Als der Brennmeister Mike ermordet aufgefunden wird, staunt sie nicht schlecht, als Ben bei den Ermittlungen auftaucht. Strafversetzt in den bayerischen Wald.
Ertränkt im Alkohol bekommt hier eine ganz neue Bedeutung und die Ermittlungen nehmen Fahrt auf.
Der Aufbau der Geschichte gefiel mir gut, auch die zwischengestreuten Rückblenden, die Mike sein wahres Gesicht offenbart haben.
Die Charaktere waren sehr durchwachsen und manch einer trägt ein Geheimnis mit sich herum.
Mir gefiel vor allem Romys Familie, die hier viel Raum einnahm.
Der Krimi war interessant, aufregend, humorvoll und hatte auch mal leise Töne.
Ein eher "kuscheliger" Krimi mit Familienanschluß und bayerischem Flair.
Lässt sich super lesen und passt perfekt für ein paar entspannte Lesestunden unter der Sonne, im Urlaub oder gemütlich an einem Regentag. Auf jeden Fall sehr unterhaltsam!
Ich werde auch die Fortsetzungen lesen.
Leichte Balkonlektüre für den Sommer
Romy Fuchs krempelt ihr Leben um. Nach ihrer Scheidung von Ben, Kommissar in München, gibt sie ihren Beruf als investigative Journalistin auf und kehrt in die Familien-Villa in ihrem Heimatdorf im bayrischen Wald zurück. Dort arbeitet sie als Keramikkünstlerin. Als im exklusiven Seniorenheim auf Gut Luisenau, wo ihre Großtante lebt, ein Mord geschieht, erwacht ihr journalistischer Spürsinn aufs Neue. Und, welch ein Zufall, ihr Ex-Mann Ben wurde auf das Land versetzt, so dass beide wieder aufeinandertreffen. Eine Chance für die Zwei, wieder zusammenzufinden?
Das Cover verspricht zwar Lokalkolorit, die Erwartung wurde für mein Empfinden leider nicht ganz erfüllt und ist noch ausbaufähig, die eingestreuten Passagen lasen sich eher wie aus einem Lehrbuch entlehnt. Die besondere Atmosphäre der Region, finde ich, sollte verstärkt über die Charaktere entwickelt werden. Insgesamt fand ich das Buch gut lesbar, der Schreibstil ist flüssig, ich war schnell in der Geschichte drin. Gefallen haben mir als Stilmittel die kleinen, sparsam eingesetzten Rückblenden mit den Erlebnissen einzelner Personen wie beispielsweise Georg und Erika. Dadurch versteht man die Zusammenhänge und die Auslöser für bestimmte Ereignisse besser. Mir fiel es leider schwer mit den Protagonisten warm zu werden, beim Lesen fühlte ich immer etwas Distanz. Die Charaktere müssten sich in Folgebänden noch weiterentwickeln, denn auch wenn ich Sympathie für Romy und ihre Familie entwickeln konnte, fand ich Romy als gestandene Journalistin in ihrer Handlungsweise auch unreif und nicht sehr authentisch. Insgesamt eine nette Geschichte, die durchaus auch mit humorvollen Passagen punkten kann, die mich aber nicht vollständig überzeugt hat. Ich werde diese Reihe nicht weiterverfolgen.
Alkohol kann tödlich sein
Der Start der neuen gemütlichen Krimireihe nmmt uns mit in den Bayerischen Wald, nach Schweinhütt!
Gemeinsam mit der Journalistin Romy machen wir uns auf die Suche nach dem Täter.
Nachdem der Brennmeister Mike Walters tot aufgefunden wurde, laufen die Ermittlungen an und bringen so einiges ans Tageslicht. Das ausgerechnet Romys Ex-Mann die Ermittlungen übernimmt, ist die Chance für sie dabei zu sein.
Das Buch liest sich fast von alleine. Es wird spannend, humorvoll und ist sehr unterhaltsam. Die verschiedenen Charakter sind gut gewählt und tragen alle ihren Teil zur Geschichte bei. Romys Familie gefällt mir sehr gut, sie sorgt für Gemütlichkeit, familiären Zusammenhalt und gehört einfach dazu.
Mir hat der erste Teil sehr gut gefallen und die Neugier auf die Fortsetzungen geweckt!