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Mord im Wattenmeer
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Der erste Fall für Reinigungskraft Femke Janssen.
»Femke; spiel hier nicht Sherlock Holmes! Wenn die Frau ermordet worden ist, dann läuft hier irgendwo ein gefährlicher Täter herum. Es ist Sache der Polizei und nicht die einer Möchtegern-Detektivin, den Fall aufzuklären!«
Femke Janssen, die pfiffige Reinigungskraft für Ferienhäuser in Dangast, dem beschaulichen Küstenort an der Nordsee, hat ein Faible für englische Krimis. Als sie an einem schönen Samstagmorgen beim Putzen im Ferienhaus »Wattenmeer« am Fuß der Treppe eine Frauenleiche findet, ist ihr detektivischer Spürsinn geweckt.
Da der oft drömelige Chefermittler Fiete Pannkok den Fall trotz diverser Ungereimtheiten zu den Akten legen will, tut sich Femke mit ihrem Exfreund Lasse zusammen, der ebenfalls bei der Vareler Kripo arbeitet. Gemeinsam mit ihm und ihrer schrulligen alten Nachbarin Grete sowie der neuen Gerichtsmedizinerin Ebba Dierksen beginnt sie zu ermitteln.
Was haben die Besitzer mit dem Fall zu tun? Und welche Verbindung gibt es zu einem großen Juwelenraub in Varel vor einigen Jahren?





















eine interessante neue Krimiserie
Ich bin ja ein Serienfan und freue mich, mit diesem ersten Band um die Reinigungskraft Femke Janssen mit ihrem Hang zu privaten Ermittlungen eine interessante Küstenkrimiserie für mich entdeckt zu haben. Es geht um Femke Janssen, die leider die Prüfung zur Polizistin nicht bestanden hat und so ein Studium angefangen hat und sich durch Putzarbeit nebenher noch Geld dazuverdient. Und als Reinigungskraft in diversen Ferienwohnungen kommt sie mit den unterschiedlichsten Leuten und Orten in Kontakt. Und hier findet sie leider eine Leiche, dabei wollte sie die Wohnung nur putzen. Sie darf natürlich nicht ermitteln, aber sie ja "fast" Polizistin geworden ist und sie von Natur aus "wissbegierig" ist, lässt sie es sich nicht nehmen, eigene Ermittlungen anzustellen. Und das geht auch gut mit kleinen Informationstauschgeschäften mit ihrem Ex-Freund Lasse, der ja hier Polizist ist. Und sie stellt sich dabei sehr gut an und bekommt manchmal mehr heraus, als die Polizei. Was ihren Ex-Freund nicht gerade glücklich macht. Es ist in Beziehungen und gar Ex-Beziehungen nicht immer einfach und das können wir an diesem ehemaligen Paar gut erleben. Die Protagonisten waren mir eigentlich sehr sympathisch. Femke ist erfrischend und manchmal etwas zu forsch in ihrer Vorgehensweise und das kann sicher auch mal gefährlich werden. Lasse, der Exfreund, kann davon ein Lied singen. Er ist auch ganz gut bei der Arbeit, aber leider wird er etwas durch seinen ziemlich lustlosten Chef Fiete ausgebremst. Aber so Typen wie Fiete gibt es ja leider überall. Zu den interessanten und abwechslungsreichen Personen in diesem spannenden Küstenkrimi kommt natürlich immer noch die wunderschöne Küstenlandschaft mit seinen Stränden und Ortschaften als Highlight hinzu. Dangast ist mir gut bekannt, da ich schon öfter selber auf dem Campingplatz mit unserem Womo gestanden habe. Daher kenne ich die Örtlichkeiten und kann mir alles gut vorstellen. Aber auch wer noch nie dort war, kann sich alles anhand der detailreichen und authentischen Beschreibungen vorstellen. Man sieht sich regelrecht mit einem Getränk an der Strandbar sitzen oder sich ein Fischbrötchen am Verkaufstand holen. Die Spannung kommt dann natürlich auch durch den interessanten Fall. Denn es werden hier Verbindungen ans Tageslicht kommen, die man so nicht erwartet hat. Und manche Leute entpuppen sich als ziemlich skrupellos. Mir hat es jedenfalls großen Spaß gemacht, Femke bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Die private Seiten der Protagonisten kommen ebenso gut zum Tragen wie die kriminellen Tätigkeiten bzw. die Arbeit der Ermittler. Es vermischt sich und man bekommt so ein gutes Bild der Personen.
Es ist ein abwechslungsreicher Küstenkrimi, der, durch die vielen unterschiedlichen und authentischen Personen, den interessanten Fall und natürlich die schöne Gegend, sicher für jeden Krimifan ein Muss ist. Mir hat er jedenfalls sehr gut gefallen und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall um die Reinigungskraft Femke und ihre Freunde.
Femkes 1. Fall
„Mord im Wattenmeer“ von Daniela Gesing ist der Auftakt zu einer neuen Reihe.
Kurz zum Inhalt:
Femke Janssen finanziert sich ihr Studium, indem sie Ferienhäuser putzt. Als sie eines Tages eine Tote vorfindet, weckt dies ihre detektivischen Ambitionen.
Das Cover stimmt auf die Nordseeküste ein. Das Buch erschien 2025. Die Handlung spielt in der nicht näher bestimmten Gegenwart. Die Kapitel sind kurz, ohne Orts- oder Zeitangaben. Der Schreibstil ist flüssig, locker, mit anschaulich beschriebenem Lokalkolorit.
Durch die Perspektivenwechsel – einerseits begleitet man Femkes Recherchen, andererseits werden die polizeilichen Maßnahmen geschildert – entwickelt sich die Handlung abwechslungs- und spannungsreich. Es fehlt nicht an Gefahrenmomenten, auch an Verdächtigen mangelt es nicht. Ein Krimi optimal zum Miträtseln. Noch dazu spielt ein vor Jahren verübter Juwelenraub eine Rolle. Selbst die Abschnitte aus Sicht des Täters lassen einen bis zum Schluss im Dunkeln tappen. In Teamarbeit – ein paar Zufälle helfen auch mit - gelingt es schließlich Femke und Lasse, den Täter zu fassen. Die Lösung hat mich, obwohl ich auch diese Person kurz in Verdacht hatte, dennoch überrascht.
Der Kreis der relevanten Personen ist überschaubar und durchwegs sehr sympathisch, auch lebendig und anschaulich gezeichnet. Allen voran Femke, Kommissar Lasse Andersen, ihr (Ex-)Freund, die Gerichtsmedizinerin Ebba Dierksen und Femkes alte Nachbarin Grete Flottbeek. Sie bilden ein gutes Team. Das Private ist stimmig mit der Krimihandlung und dem Lokalkolorit verwoben. Die zarte Beziehungsstory ist das Tüpfelchen auf dem i, und da interessiert es mich schon sehr, wie es mit den beiden weitergeht.
Eine ebenso unterhaltsame wie spannende, empfehlenswerte Lektüre. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.