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Mord in Wittmund

Der zweite Fall für die Kripo Ostfriesland. Ostfrieslandkrimi
Buch
Taschenbuch, 180 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3689751713

ISBN-13: 

9783689751715

Auflage: 

1 (05.02.2025)

Preis: 

14,00 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 

Krimitags: 

Amazon-Bestseller-Rang: 648.923
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3689751713
Beschreibung von Marcel Gröger

»Beliebt war sie ja nicht gerade!« Nadja Deutz liegt tot in ihrem Garten in Wittmund. Wer hat sie mit einer Armbrust erschossen? Die einzige Zeugin, die sich zur Tatzeit in unmittelbarer Nähe aufhielt, ist blind und kann keinerlei Angaben zum Schützen machen.

Die ostfriesischen Kommissare Henning Karloff und Maren Hansen stoßen auf ein Geflecht aus Intrigen und Feindschaften. Hat ein Kollege von Nadjas Arbeitsplatz tödliche Rache genommen? Stimmen die Gerüchte über eine Affäre mit dem Ehemann ihrer Freundin Imke? Oder steckt der exzentrische Nachbar, den alle nur den ›verrückten Sven‹ nennen, hinter dem Verbrechen? An Verdächtigen mangelt es nicht, doch im Armbrust-Mord ist nichts, wie es scheint – und plötzlich nimmt der Fall eine schockierende Wendung …

Kriminetz-Rezensionen

Eine unangenehme Tote und viele Verdächtige

Eine 47-jährige Frau wird in ihrem Garten erschossen. Die Kommissare Henning Karloff und Maren Hansen bekommen es mit einem ungewöhnlichen Fall zu tun, denn die Tatwaffe ist wohl eine Armbrust gewesen und die einzige Zeugin ist blind. Die Befragungen der Kommissare zeigen, dass die Tote nicht gerade beliebt war. Verdächtige gibt es also zuhauf. Doch wer von ihnen kann mit einer Armbrust so gezielt treffen?
Dies ist der zweite Fall, in denen der Autor Sören Prescher die ostfriesischen Kommissare Henning Karloff und Maren Hansen von der Kripo Wittmund ermitteln lässt. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und dieser Krimi ist von Anfang an spannend, denn von den vielen Verdächtigen könnte es schließlich jeder gewesen sein.
Die Tote heißt Nadja Maria Deutz und ist sehr unsympathisch, denn immer wieder stößt sie ihre Mitmenschen vor den Kopf. Niemand ist vor ihren bösartigen Bemerkungen sicher. Nur die blinde Elena Safani ist mit Nadja seit Jahren befreundet. Gerüchten zufolge soll Nadjas Ehemann Carlo eine Affäre haben. Auch an ihrem Arbeitsplatz hat sich die Tote nicht gerade beliebt gemacht.
Aber die beiden Kommissare sind sympathisch und arbeiten gut zusammen. Das Familienleben leidet schon mal, wenn es einen Fall zu klären gibt. Doch Maren belastet auch noch etwas anderes, was sie aber bei ihrer Arbeit beiseiteschiebt.
Als Krimileserin hatte ich bald einen Verdacht, doch immer wieder gab es Wendungen, so dass ich mir nicht sicher war. Es blieb also bis zum schlüssigen Ende spannend.
Mich hat dieser spannende Ostfriesenkrimi gut unterhalten.

Mord mit Bolzen

Maren Hansen und ihr Kollege Henning Karloff werden zu einem recht ungewöhnlichen Mord gerufen. Eine Frau wird in ihrem Garten erschossen. Mit einer Armbrust. Die einzige Zeugin, eine Freundin der Toten, stand ihr zwar in unmittelbarer Nähe, jedoch ist sie blind und konnte die Tat nicht beobachten.

Wer hat Nadja erschossen und wieso? Die beiden ostfriesischen Kommissare beginnen zu ermitteln und müssen dabei feststellen, beliebt war das Opfer nicht und potenzielle Täter sowie Motive lassen sich einige finden. Was ist aber wirklich passiert?

Der zweite Fall der beiden Kommissare führt sie dieses Mal nach Wittmund. Der Fall ist so kompliziert, wie das Opfer Feinde hatte. Zu Lebzeiten war sie keine Sympathieträgerin, was sich bei den Ermittlungen immer mehr herauskristallisiert. Ungewöhnlich ist dabei aber auch die Tatwaffe. Ein Bolzen, den man zu einer Armbrust zählen kann und doch finden sich keine weiteren Spuren.

Maren und Henning ermitteln mit Hochdruck, obwohl Maren spürt, dass auch bei ihr zu Hause einiges im Argen liegt und sie zwischen die Fronten zu geraten scheint.

Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und auch gut für Quereinsteiger lesbar. Der Autor entführte mich nicht nur in einen spannenden Kriminalfall, sondern auch nach Wittmund. Nahe der Nordsee, wehte mir immer ein frisches Lüftchen um die Nase beim Lesen, denn Lokalkolorit ist dem Autor wichtig.

Der Fall ist knifflig und man spürt, dass sich er Autor intensiv mit seiner Geschichte befasst hat, wie er die Fäden legt, welche Spuren und Informationen er dem Leser zur Vorfügung stellt. Zeitgleich erfuhr ich auch viel über Sportwaffen, was ich sehr interessant fand.

Fazit:

Der zweite Fall führte mich nach Wittmund. Ich bin gespannt, wohin Sören Prescher sein Ermittler-Duo das nächste Mal hinschicken wird. Ich bin jedenfalls bereit, für ein wenig Nordseeluft und einen spanenden Fall.

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