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Mordseefest
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ISBN-10:
ISBN-13:
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Preis:
Beschreibung:
Mordsparty auf Borkum.
Caro Falk amüsiert sich bestens auf der großen Party, die jedes Jahr im Sommer am Borkumer Nordstrand gefeiert wird. Traditionell endet das Fest mit dem Fallschirmspringen der Inseljungs, die nacheinander neben dem großen Strandfeuer landen. Bis auf einen. Sein Schirm öffnet sich nicht, ungebremst stürzt der junge Mann in den Tod. War es wirklich ein Unfall, so wie die Polizei vermutet? Immerhin war der Tote ein erfahrener Springer – und hatte viele Feinde, wie Caro bald herausfindet.
Dann macht Jan Akkermann, Caros Partner in allen kriminalistischen Angelegenheiten, auf der Beerdigung des Toten eine unheimliche Entdeckung. Spätestens jetzt gibt es keinen Zweifel mehr, dass die beiden Hobbydetektive einem heimtückischen Verbrechen auf der Spur sind …
Caro Falk und Jan Akkermann ermitteln in ihrem dritten Fall.























Spannender Borkum-Krimi
Emmi Johannsen nimmt uns nun schon zum dritten Mal mit auf die schöne Insel Borkum. Wer die ersten Bände nicht kennt, kommt problemlos in die Geschichte rein.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und humorvoll. Es fällt wirklich schwer, das Buch aus der Hand zulegen. Atmosphärisch dicht und sehr authentisch wird die Ermittlung geführt. Es gibt sehr viel Lokalkolorit und die Charaktere sind so schön bodenständig, lebensfroh und gewitzt. Sehr gelungen sind die wechselnden Perspektiven.
Caro Falk ist und bleibt eine wunderbare Hobbydetektivin, die so herrlich unkonventionell hilft, einen Mord aufzuklären. Mit ihrer erfrischenden Art, ihrer Neugier und ihrer Offenheit ist sie sehr sympathisch. Zwischendurch menschelt es auch so schön. Herrlich ist ihr Schlagabtausch mit dem Kommissar Bachmann.
Der Spannungsbogen ist gekonnt gesetzt, auch wenn es hier weder übermäßig blutig noch dramatisch zugeht. Ein richtig guter Regio-Krimi, der seine Spannung langsam aufbaut.
Ich habe mich mit diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt, habe mit rätseln können und ein tolles Kopfkino gehabt. Wie ein kleiner Borkum-Urlaub.
Auch in diesem Buch gibt es eine schöne Karte von Borkum. Dort sind die wichtigsten Orte genannt.
Buch auf, Unterhaltung an
Inhalt:
Auf Borkum gehen die Vorbereitungen für die Strandfete in die heiße Phase. Auch Caro Falk freut sich schon auf das Fest, das mit dem Fallschirmsprung der Inseljungs endet. Doch dieses Mal geht etwas schief und einer der Springer stürzt ungebremst zu Boden. Sein Fallschirm hatte sich nicht geöffnet. Ein Unfall? Caros Neugierde ist geweckt und zusammen mit ihrem guten Freund Jan Akkermann beginnt sie ihre ganz eigenen Recherchen. Sehr zum Leidwesen der Polizei …
Leseeindruck:
»Mordseefest« ist der dritte Band der Borkum-Krimi-Reihe mit Caro Falk. Wie man alleine schon am Cover erahnen kann, handelt es sich um einen sogenannten Cosy Krimi mit einer ordentlichen Portion trockenem Humor. Locker, leicht wird man durch die Geschichte geführt und gleich zu Anfang wurden meine Tränendrüsen beim Lachen beansprucht. Was mit Caros Hund Aila zu tun hatte. Die hört nämlich eher weniger und bringt ihr Frauchen ganz schön ins Schwitzen. Apropos Caro. Sie hat eine sehr direkte Art. Horcht ihre Mitbürger ganz »unauffällig« aus. Der eine oder andere könnte jetzt sagen: Niemals würden die anderen ihr so viel freiwillig erzählen. Oh doch. Ich kenne jemanden aus unserem Ort, die genau das macht und man glaubt gar nicht, wie viel ihr die Leute tatsächlich erzählen. Wie dem auch sei. Caro hat viel zum Gelingen des Krimis beigetragen und mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Zudem ist der Fall selbst sehr spannend, hat mich miträtseln lassen und hält am Ende noch eine Überraschung parat.
Fazit:
»Mordseefest« war für mich Cosy Crime vom Feinsten. Hier hat einfach alles gepasst. Witzige Szenen und Dialoge, lebensnahe Figuren, Urlaubsfeeling und ein spannender Fall haben die Geschichte rund gemacht und waren in meinen Augen perfekt miteinander abgestimmt. Weshalb ich die beiden Vorgänger gleich mal auf meine Wunschliste gesetzt habe. Die kenne ich nämlich noch nicht. Was aber absolut kein Problem war. Von mir eine Leseempfehlung für alle, die nicht alles zu ernst nehmen müssen. Buch auf und das Lesevergnügen kann beginnen.
Sprung in den Tod
Borkum im Sommer bedeutet Sonne, Meer, Lebensfreude und das alljährlich statt findende große Strandfest. Dieses Mal endet der Spaß für einen der Fallschirmspringer, die immer das Ende der Veranstaltung bilden, tödlich. Nach anfänglichem Entsetzen und Mitgefühl für die schwangere Witwe erhält das Bild des Toten dunkle Flecken.
Caro und Jan, die beiden Hobby-Detektive, müssen feststellen, dass es für den Mord einige Verdächtige gibt. Das Mordopfer war nicht der liebende Ehemann und allseits beliebte Sportsfreund, wie gedacht. Bei den vielen möglichen Tätern ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Nur gut, dass Caro und Jan die richtigen Schlüsse ziehen.
Das ist bereits der dritte Fall für Caro und Jan und beide haben nichts von ihrer Neugierde und ihrem Spürsinn verloren. Der Fall ist recht verwirrend und es gibt reichlich Verdächtige und jede Menge Motive. Je mehr Caro über den Toten herausfindet, umso mieser erscheint sein Charakter. Ein wenig ist es wie beim Häuten einer Zwiebel. Mir hat das viel Spaß bereitet, denn ich konnte mich an den Spekulationen wunderbar beteiligen. Ich habe einige Male auf das falsche Pferd gesetzt, weil es für die eindeutigen Beweise der Täterschaft eine logische und leider – aus meiner Sicht als Ermittler – harmlose Erklärung gab. Die Person des Täters hat mich dann doch ein wenig überrascht, einfach, weil ich es ihm nicht zugetraut habe.
Besonders gelungen fand ich den Erzählstil der Autorin, die in Einschüben eine zurückliegende perfide Rachetat schildert, die für die aktuellen Ereignisse von Bedeutung ist. Daraus ergibt sich ein gelungener Stimmungswechsel zu der aktuellen, eher heiteren und lebhaften Atmosphäre.
Mich hat der Krimi sehr gut unterhalten. Ich fand ihn witzig und auch die Spannung kommt zu ihrem Recht, ohne mit schockierend blutigen oder grausamen Bildern aufzuwarten. Und nicht zu vergessen der besondere Charme Borkums, der sich in vielen Szenen widerspiegelt.
Gut aufeinander abgestimmte Mischung aus Krimispannung, Humor und Urlaubsfeeling
Mit diesem Buch legt die Autorin Emmi Johannsen, die unter ihrem Klarnamen Christine Drews in den letzten Jahren bereits zahlreiche überzeugende Krimis und Thriller veröffentlicht hat, den dritten Band einer Krimireihe vor, die deutlich humorvoller daherkommt als sonst bei ihr üblich. Dennoch kommt dabei auch die Spannung nicht zu kurz und so ergibt sich insgesamt eine gelungene Lektüre für den nächsten Strandurlaub.
Grundsätzlich sind hier keine Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden erforderlich, um das Buch lesen und nachvollziehen zu können. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf vergangene Ereignisse in Gänze genießen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Einmal im Jahr wird am Borkumer Nordstrand ein großes Fest gefeiert, das traditionell mit einem Fallschirmsprung der Inseljungs endet. Doch diesmal kommt es dabei zu einem tragischen Vorfall, bei dem einer der Springer ums Leben kommt. Caro Falk und Jan Akkermann können als Zeugen des Absturzes nicht so recht an einen Unglücksfall glauben und beginnen mit eigenen Ermittlungen. Dabei stellen sie schnell fest, dass das Opfer nicht unbedingt beliebt war und sich so auch reichlich Mordmotive ergeben.
Mit einem lockeren Schreibstil treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und bietet dabei eine gut aufeinander abgestimmte Mischung aus Krimispannung und Humor, die mir erneut viel Spaß bereitet hat und beim Lesen auch schnell reichlich Urlaubsfeeling erzeugen konnte. Mit einigen überraschenden Wendungen lenkt die Autorin dabei die Ermittlungen immer wieder geschickt in eine neue Richtung und liefert am Ende eine schlüssige und zugleich überraschende Auflösung, bei der ich feststellen musste, mit fast allen meiner zwischenzeitlichen Mutmaßungen doch ziemlich falsch gelegen zu haben. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen.
Wer auf lockere, aber dennoch spannende Urlaubslektüre mit sympathischen Charakteren steht, wird hier bestens bedient.
Schöner Urlaubskrimi
»Mordseefest« von Emmi Johannsen, Verlag Lübbe, habe ich als Buch mit 304 Seiten gelesen, die in 30 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der 3. Borkum-Krimi mit Cora und Jan. Auf der Innenseite des Umschlages befindet sich eine Karte, die mir gut gefallen hat.
Beim alljährlichen Sommerfest findet auch wieder das traditionelle Fallschirmspringen der Inseljungs statt. Doch in diesem Jahr öffnet sich bei einem Teilnehmer der Schirm nicht und er verunglückt. Was zuerst wie ein Unfall aussah, entpuppte sich dann doch schnell als Mord.
Caro Falk, die seit drei Jahren auf Borkum lebt und im Flughafenkiosk arbeitet, hat der Polizei bereits bei den vorherigen Fällen geholfen und sieht sich auch jetzt in der Pflicht, den Fall aufzuklären. Sie geht dabei nicht sehr subtil vor. Sehr direkt fragt sie die Leute aus und ich finde es immer wieder erstaunlich, wie bereitwillig diese ihr antworten. Sie verfolgt unterschiedliche Spuren und geht den Dingen natürlich auf den Grund. Was die Polizei inzwischen tut, erfährt man eigentlich gar nicht. Aber es geht ja auch um Caro und ihre Schnüffelei. Ihr »Ermittlungs-Partner« Jan ist da etwas zurückhaltender. Er macht wohl nur mit, weil er in Caro verknallt ist.
Caro lebt mit Hund Aila, ihrem Sohn und ihrem Schwiegervater zusammen, die sich alle super verstehen. Die Familie spielt in diesem Buch eher eine untergeordnete Rolle. Der Hund spielt öfter mit.
Zwischendurch gibt es immer wieder Abschnitte in Kursiv aus Sicht eines jungen Mannes, der sich vor Jahren für unwiderstehlich hielt und mit einer Abfuhr nicht leben konnte. Darauf aufbauend spielt die aktuelle Handlung.
Die Charaktere sind authentisch beschrieben. Wie man schon merkt, ist mir Caro nicht wirklich sympathisch. Sie ist in ihrer Neugier sehr aufdringlich und kaum abzuwehren. Jan dagegen mochte ich eigentlich ganz gern. Er hat einfach keine Chance, sich Caros Nervigkeit zu entziehen. Auch die anderen Personen waren gut vorstellbar beschrieben in ihren sehr verschiedenen Charakteren.
Sehr schön fand ich das Lokalkolorit bis hin zu den klauenden Möwen.
Die ganze Geschichte ist von Beginn an geprägt von Hass, Rache und Lügen. Ich fand es wahnsinnig schlimm und traurig, was damals passiert ist und weiß nicht, ob ich den Toten bemitleiden soll.
Insgesamt fand ich das Buch als einen schönen, locker-leichten Urlaubskrimi, den man auch unabhängig von den Vorgängerbüchern lesen kann. Obwohl man dann vielleicht etwas mehr über Caro erfahren würde.
Das Cover ist toll, passt zum Ort der Geschehnisse.
Gelungener Kriminalroman mit viel Inselflair und sympathischen Ermittlern
»Mordseefest« ist ein Kriminalroman von Emmi Johannsen, der 2022 bei Lübbe erschienen ist.
Zum Autor:
Emmi Johannsen ist das Pseudonym der Autorin Christine Drews, deren Romane, Thriller und Krimis seit vielen Jahren eine stetig wachsende Leserschaft im In- und Ausland begeistern. Mit ihren Borkum-Krimis erfüllt sie sich einen besonderen Traum: Inspiriert von ihrer liebsten Urlaubsinsel schickt sie nun als Emmi Johannsen das sympathische Ermittlerduo Caro Falk und Jan Akkermann auf Borkum gemeinsam auf Verbrecherjagd.
Meine Meinung:
Caro Ackermann und ihr Sohn Justus sind mittlerweile auf Borkum heimisch geworden. Sie arbeitet im Kiosk des Flughafens und wohnt bei ihrem Schwiegervater Hinnerk, obwohl sie sich von dessen Sohn Nils getrennt hat. Sie ist auf der Insel gut vernetzt und hat einige Freunde gefunden, ebenso wie ihr Sohn. Caro, Justus, Hinnerk und Jan wirken sympathisch, auch wenn Jans Vergangenheit noch Geheimnisse birgt.
Meist wird die Geschichte aus Caros Perspektive erzählt und der Leser merkt schnell, dass Caro sehenden Auges durch die Welt geht. Der Schreibstil ist angenehm lesbar, humorvoll und überträgt viel Atmosphäre. Der Mix aus Nebenhandlungen und Kriminalfall ist gelungen und der Schwerpunkt verschiebt sich im Laufe der Geschichte in Richtung Kriminalfall. Die Handlung ist gut aufgebaut und hat mich an manchen Stellen überrascht, obwohl die Richtung durch die eingefügten Texte aus der Sicht des Mörders früh erkennbar war. Die Auflösung ist gelungen und beantwortet alle Fragen. Etliche meiner Mutmaßungen durfte ich im Laufe der Zeit begraben. Mir hat dieser Band wieder sehr gut gefallen, auch weil Jan und Caro im Rahmen ihrer Möglichkeiten agieren. Sie ergänzen sich bei den Ermittlungen und arbeiten gut zusammen. Mehr als ein paar gemeinsame Spaziergänge gibt es aber nicht.
Fazit:
Mich hat diese Geschichte sehr gut unterhalten, weil der Mix aus Neben- und Krimihandlung stimmt und die Inselatmosphäre voll zum Tragen kommt. Gerne vergebe ich vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung für die Freunde ruhiger und gut erzählter Geschichten aus.