Cover von: Mrs Potts' Mordclub und der tote Bräutigam
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Mrs Potts' Mordclub und der tote Bräutigam

Der zweite Fall für Mrs Potts’ Mordclub. Kriminalroman
Buch
Taschenbuch, 384 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

346200218X

ISBN-13: 

9783462002188

Auflage: 

1 (04.05.2023)

Preis: 

12,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 15.522
Amazon Bestellnummer (ASIN): 346200218X

Beschreibung von Bücher.de: 

So geht englischer Krimi: Der reichste Mann Marlows wird am Tag vor seiner Hochzeit von einem schweren Schrank erschlagen. Ein neuer Fall für Mrs Potts' Mordclub.

Seit den Ereignissen des letzten Jahres haben Judith, Suzie und Becks eine angenehme und langweilig-mordfreie Zeit verbracht. Das Aufregendste, was ihnen bevorsteht, ist die Hochzeit des Marlow-Granden Sir Peter Bailey mit der viel jüngeren Krankenschwester Jenny Page. Sir Peter gibt am Tag vor der Hochzeit eine Party in seinem großen Herrenhaus an der Themse, und Judith und Co. freuen sich auf ein bisschen Gratis-Champagner.

Doch während der Feierlichkeiten ertönt aus dem Haus ein lautes Krachen, und als alle ins Haus stürzen, finden sie den Bräutigam von einem schweren Schrank erschlagen in seinem Arbeitszimmer vor. Das Arbeitszimmer war von innen verschlossen, sodass die Polizei an einen Unfall glaubt.

Doch Judith Potts ist da ganz anderer Meinung. Für sie steht fest: Peter wurde ermordet. Und es ist die Aufgabe des Mrs Potts' Mordclub, den Mörder zu finden, bevor er oder sie wieder zuschlägt …

Kriminetz-Rezensionen

Coole Mischung aus Miss Marple und Sherlock Holmes

Beim ersten Buch dieser Reihe dachte ich noch: Miss Marple, nur in modern!

Dieses Buch ist noch eine Steigerung davon: Mischung aus moderner Miss Marple und Sherlock Holmes.

Die Geschichte ist wieder sehr witzig und liest sich nur so weg. Der Mordfall scheint diesmal besonders vertrackt – ja fast schon unmöglich – zu sein.

Die Auflösung am Ende hat mich ein wenig an die alten Sherlock-Holmes-Krimis erinnert.

Das Zusammenspiel der drei Hobbyermittlerinnen und Freundinnen hat mir wieder sehr gefallen. Sie ergänzen sich einfach ganz wundervoll: Judith mit ihrem Witz und Scharfsinn, Becks mit ihrer Genauigkeit und Suzie mit ihrem Pragmatismus.

Zwischendrin habe ich herrlich lachen können. Ich sage nicht, worüber genau, denn ich möchte nichts verraten, nur so viel: eine eigentlich peinliche Situation, die Judith Potts aber locker mit einem Winken auflöst.

Als Formel ausgedrückt: Cosy-Crime = lustig bis albern + spannend bis vertrackt

Wer diese Formel mag, sollte dieses Buch lesen.

Obwohl es auch eigenständig funktioniert, vielleicht doch lieber erst nach dem ersten Teil (Mrs Potts‘ Mordclub und der tote Nachbar).

Mord mal anders

Mord hinter verschlossenen Türen gab es schon öfter, das gebe ich zu. Aber dieses Team hat einen anderen Ermittlungsansatz so das es sehr spannend ist zu lesen wie sie ihm folgen. Es ist alles irgendwie anders, die Hobby -Detektivinnen, die Polizei, das Opfer, vor allem die Nebenschauplätze sind gelungen. Die Geschichte ist eine Mischung aus Cosy Crime und die niedrigen Beweggründe die zum Mord führten. Alle großen Krimi Autoren haben diesem Autor wohlwollend über die Schulter geblickt. Als hätten sie hier und da mal ein Wort fallen gelassen.
Es ist der zweite Band um Mrs. Potts, für mich ist er besser als der Erste. Vor allem ist es gelungen das man den Ersten nicht kennen muss um der Geschichte folgen zu können. Die drei Damen sind Originale mit Ecken und Kannten und vor allem mit Geheimnissen. Nicht jedes Geheimnis ist gelöst, es wird hoffentlich Folgebände geben, denn die taffe Mrs Potts muss noch Einiges von sich selbst preisgeben, damit wir als Leser sie endlich richtig kennen und sie dann auch als Freundin bezeichnen können. Alle anderen Charaktere waren genau beschrieben beziehungsweise haben im Laufe der Geschichte offen über ihre Lebensumstände gesprochen. Nur die älteste der drei Freundinnen hält sich bedeckt genau wie im ersten Band. Ich habe einige Ideen, vielleicht eine leise Ahnung aber mehr nicht. Daher, ich freue mich auf das nächste Buch.

Kurzweiliger Lesespaß

Wie fast jeden Tag steigt Mrs. Potts auch an diesem Januarmorgen in die Themse, um ihre Runden zu schwimmen. Einer vermeintlich toten Ente will sie ausweichen und gerät dabei direkt an eine Schwanenfamilie. Mit denen ist nicht zu spaßen, also schnell raus aus dem Wasser. Am Ufer erwartet sie eine weite Überraschung – eine Familie bekommt ihren textilfreien Auftritt hautnah mit. Ganz lässig, total entspannt springt sie wieder in die Themse, die Situation ist á la Judith gerettet.

Kaum habe ich die ersten Seiten gelesen, war mir Judith in ihrer liebenswürdigen Schrulligkeit wieder sehr präsent.

Ja, Mrs. Potts ermittelt wieder, wird doch der Bräutigam, der am nächsten Tag die sehr viel jüngere Jenny Page ehelichen will, leblos in seinem Arbeitszimmer gefunden. Dass es sich um keinen natürlichen Todesfall handelt, scheint ziemlich sicher zu sein, denn Sir Peter liegt am Boden und über ihm ein riesiger Mahagonischrank. Wie kann dieses Ungetüm so einfach wegkippen? Sehr rätselhaft ist auch, dass dieses Zimmer, in dem Sir Peter gefunden wurde, von innen verschlossen war und Sir Peters Gäste dieses erst mit Gewalt öffnen mussten.

Neben den Ermittlungen, in die sich auch Detective Sergant Tanika Malik einschaltet, hat Becks ihre privaten Geheimnisse. Das geht gar nicht, ihre Freundinnen Judith und Suzie möchten schon wissen, was los ist. So einsilbig kennen sie Becks gar nicht und wer weiß, in was sie sich hineinmanövriert hat. Herrlich schräg ist Suzie unterwegs. Sie führt die Hunde der anderen aus, ein Broterwerb, den sie zugunsten ihrer Radioshow ein wenig vernachlässigt. Und Judith ist die Kreuzworträtsel-Expertin schlechthin. Je komplizierter, desto besser.

Auch der zweite Streich aus der Feder von Robert Thorogood um die umtriebige Mrs. Potts is very british.

Tanikas Vorgesetzer ist der Meinung, dass es keiner Ermittlung bedarf. Die Umstände lassen einen Unfall vermuten, also wird sie zurückgepfiffen. Das kann Judith natürlich nicht so stehen lassen. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters ist sie topfit und wenn sie doch mal schwächelt, hilft ein kleiner Schluck ungemein. Verdächtige gibt es so einige und genauer betrachtet hätte jeder ein Motiv. Sind die Todesumstände schon rätselhaft, sind es die mehr oder weniger fragwürdigen Gestalten um Sir Peter erst recht. So manch geschickt ausgelegte Fährte führt letztendlich ins Nichts, auch wenn jede Spur die richtige sein könnte. Zweifel sind bis zuletzt angebracht und auch wenn ich mich irgendwann auf eine Täterspur festgelegt habe, die ich dann zwischendurch schon noch hinterfragen musste, war ich mir doch nie ganz sicher.

So abstrus die Umstände um den toten Bräutigam, so beinahe nonchalant ist es den drei Ladys, allen voran Mrs. Potts, gelungen, diesen Fall doch noch aufzuklären. Robert Thorogood hat liebenswürdige, sehr authentische Charaktere geschaffen, die hoffentlich noch so manchem Mörder das Handwerk legen werden – und ich werde bestimmt dabei sein, wenn Mrs. Potts Mordclub wieder ermittelt.

4 Sterne

Sehr gelungene Fortsetzung

Das Damentrio ermittelt in seinem zweiten Fall. Robert Thorogood hat sich diesmal ein bekanntes Krimisetting ausgesucht: Mord im verschlossenen Raum incl. Rätsel um ein Testament. Erneut begeistert er mit einem flüssigen, bildhaften Schreibstil, der mit jeder Menge britischen Humor gespickt ist.

Der Leser wird mit einer absolut skurillen Einstiegsszene, die sich mit Judiths Nacktbaden im Fluß beschäftigt, direkt in die besondere Atmosphäre dieses Krimis geschickt. Die drei Damen sind in alter Form zurück. Die neurotische und etwas unsichere Pfarresgattin Becks, die über eine unglaubliche, natürliche Beobachtungsgabe verfügt, die Hundesitterin Suzie, auch ein wenig außerhalb der Norm, aber stets für sehr unkonventionelle Lösungswege zu haben und natürlich Judith, die einen messerscharfen Verstand besitzt, der seinesgleichen sucht. Die Kombination dieser Fähigkeiten ist quasi unschlagbar. Sie unterstützen Tanika, die Polizistin oder Tanika unterstützt sie, man weiß es nicht immer so genau.

Daher wandelt sich das Trio schon fast in ein Quartett. Auch der Fokus im Trio hat sich etwas verschoben. Stand im ersten Band noch Judith im Mittelpunkt, so verschiebt es sich jetzt auch in Richtung von Becks und Suzie. Mir hat das sehr gut gefallen, da es die besonderen Charaktere aufgreift, ohne dabei nur eine Kopie des ersten Buches zu sein.

Der Fall ist erstklassig aufgebaut. Sir Peter, reichster Mann aus Marlow lädt Judith überraschenderweise zu seiner Hochzeit ein. Noch bevor diese tatsächlich stattfindet, wird er von einem Mahagonischrank in seinem verschlossenen Arbeitszimmer erschlagen.

Es beginnt ein munteres Katz- und Mausspiel. Die Verdächtigenliste ist lang, die Alibis scheinbar sicher und doch merkwürdig. Man ist als Leser von Beginn an im Miträtselmodus. Unerwartete Wendungen, neue Erkenntnisse und das immer präsente Rätsel um den verschlossenen Raum sorgen für dauerhafte Spannung. Es sind ein, zwei kleine Logikfehler in der Story, über die man aber ohne weiteres hinwegsehen kann.

Auch dieses Buch ist wieder ein Cozy Crime, der in jedem Fall eine große Leseempfehlung verdient

Locked Room Mystery

Mrs Potts und ihre beiden Freundinnen Suzie und Becks sind richtig kleine Berühmtheiten in dem kleinen, englischen Ort, in dem sie leben, seit sie im letzten Jahr den Mord an Mrs Potts Nachbar geklärt haben. Deshalb ist es vielleicht nicht gar so überraschend, dass Marlows reichster Mann Sir Peter Bailey bei ihr anruft und sie zu seiner Hochzeit einlädt. Sie hat das Gefühl, dass er Todesangst hat, aber bevor sie der Sache auf den Grund gehen kann, stirbt der Mann während der Feier einen Tag vor der Hochzeit. Ein schwerer Schrank hat ihn erschlagen, ausgerechnet in seinem eigenen Zimmer, das er mit dem einzigen Schlüssel verschlossen hat, der dazu existiert. Dennoch, Mrs Potts ist davon überzeugt, dass es Mord war! Und was ist eigentlich mit Becks los? Und wer verschlüsselt Nachrichten in Kreuzworträtseln?

Vorneweg: Ich fand den Fall geringfügig besser als den ersten. Das macht das Buch immer noch nicht wirklich gut. Man merkt, dass der Autor eigentlich Drehbuchschreiber ist und daher keine wirkliche Ahnung vom Autorenhandwerk hat. Er wechselt fröhlich zwischendrin die Perspektive, wie es ihm gefällt. Davon abgesehen kommen die Offenbarungen der Mrs Potts immer recht plötzlich und es werden irgendwann am Ende Dinge genannt, die auch den aufmerksamen Leser schon eher auf die Lösung hätten bringen können. Ganz gut gefallen haben mir die beiden Nebenstränge mit den Kreuzworträtseln und Becks, aber allgemein gesehen ist es immer noch kein Vergleich mit Agatha Christie oder dem Donnerstagmordclub - es fehlen Charme und Raffinesse.

Ein ruhiger Krimi mit typisch britischem Flair

Buchmeinung zu Robert Thorogood – Mrs Potts' Mordclub und der tote Bräutigam

Mrs Potts' Mordclub und der tote Bräutigam ist ein Kriminalroman von Robert Thorogood, der 2023 bei Kiepenheuer & Witsch in der Übersetzung von Ingo Herzke erschienen ist. Der Titel der englischen Originalausgabe lautet Death comes to Marlow und ist 2023 erschienen.

Zum Autor:
Robert Thorogood ist ein englischer Drehbuchautor und Romancier. Er ist vor allem als Schöpfer der international gefeierten BBC-Krimiserie Death in Paradise bekannt und hat eine Reihe von Spin-Off-Romanen mit dem Detektiv DI Richard Poole geschrieben.

Zum Inhalt:
Judith, Suzie und Becks sind am Vortag seiner Hochzeit bei Sir Peter Bailey anwesend. Der Hausherr wird tot in seinem Arbeitszimmer von einem Schrank erschlagen aufgefunden. Die Polizei vermutet einen Unfall, doch Judith geht von einem Mord aus. Dies gilt es nun zu beweisen.

Meine Meinung:
Die drei Damen vom Mordclub treten noch eine Spur schrulliger auf als in ihrem ersten Fall. Suzie engagiert sich als Moderatorin im Lokalradio und ausgerechnet Becks könnte eine Affäre haben. Judith hält die Einladung des Bräutigams für die Aufforderung, den Mörder zu ermitteln. Unterstützt werden sie von der Polizistin Tanika, der ein reaktivierter Senior vor die Nase gesetzt wurde, der sie als Schreibkraft sieht. Dann ist da noch das Geheimnis der seltsamen Kreuzworträtsel, deren seltsame Eckbegriffe Judith aufgefallen sind. Die vier Damen haben ihren eigenen Kopf und ihre besonderen Stärken. Unter der Führung von Judith Potts gehen sie auf Spuren- und Motivsuche. Das Motiv des Mordes in einem abgeschlossenen Raum scheint ein Lieblingsmotiv des Autors zu sein. Es taucht einige Male in seinen anderen Werken auf. Doch auch ihre Gefährtinnen wecken das Interesse von Judith. Hartnäckig und in kleinen Schritten geht es voran. Irgendwie kann es niemand aus dem Kreis der Verdächtigen mit einem Motiv gewesen sein. Es braucht schon die rege Fantasie von Judith, um den Täter zu entlarven und dann auch noch zu überführen. Am Ende steht ein vollständig und nachvollziehbar gelöster Fall und für die Probleme der Damen zeichnen sich Lösungen ab.
Der Schreibstil ist ansprechend und humorvoll mit einem ordentlich Schuss skuriller Ideen. Es ist zeitweilig nicht sonderlich spannend, aber die Nebenhandlungen sorgen für einen Ausgleich. Gegen Ende zieht das Tempo deutlich an und es wird sogar dramatisch. Auch wenn mir der erste Band noch besser gefallen hat, habe ich mich sehr gut unterhalten und hoffe auf eine baldige Fortsetzung.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Cozykrimi mit sympathischen und eigenwilligen Ermittlerinnen, der mich sehr gut unterhalten hat, aber das Niveau des ersten Bandes nicht ganz erreicht. Deshalb bewerte ich den Titel mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung für die Freunde ruhiger Kriminalromane mit typisch britischem Humor aus.

Ein dynamisches Trio

Zum Inhalt:
Judith wundert sich zwar über die Einladung zum Polterabend bei einem einflussreichen Bewohner ihres Dorfes, aber dass dieser sein Leben bedroht sieht, gibt den Ausschlag. So findet sie sich gemeinsam mit ihren Freundinnen Suzie und Becks auf der Gartenparty ein. Doch trotz ihrer Anwesenheit kommt der Bräutigam zu Tode. In einem verschlossenen Raum, ohne andere Anwesende. Unfall oder doch Mord, - denn Sir Peter hatte sehr viele Feinde.

Mein Eindruck:
Richard Thorogood agiert in seinen Cosy-Crimes um das aktive Damentrio mittleren Alters wie bei seinen "Death in Paradise"-Krimis: Zwar gibt es Tote (und bei einem bleibt es hier nicht), aber die gute Laune kommt nie zu kurz. Er schafft für einige Figuren Verdachtsmomente, so dass genügend Motive die Knobelei um Tat und Täter für die Leser unterfüttern. Die Hauptpersonen agieren glaubwürdig und immer ihrem gezeichneten Charakter entsprechend. Die einzelnen Tugenden der drei Damen sind die Basis für die Aufklärung und diese erfolgt nachvollziehbar.

Mein Fazit:
Wie gut, dass die Rente noch kein Thema ist

Ein britischer Krimispaß

Es ist einige Zeit vergangen seit „Mrs Potts’ Mordclub” in einen Mordfall verwickelt war. Nun steht die Hochzeit Sir Peter Bailey mit Jenny Page an und Judith, Suzie und Becks sind zur Party am Vortag der Hochzeit eingeladen. Doch es kommt nicht zur Hochzeit, denn der Bräutigam wird von einem Schrank in seinem Arbeitszimmer erschlagen. Das Zimmer ist jedoch abgeschlossen und der Schlüssel steckt in der Tasche des Toten. Die Polizei geht von einem Unfall aus, aber Judith Potts ist anderer Ansicht.
Auch in diesem zweiten Band der Reihe geht es beschaulich und sehr britisch zu. Der Schreibstil ist bildhaft und unterhaltsam.
Die Charaktere sind gut und skurril dargestellt. Judith Potts, Suzie Harris und Rebecca (Becks) Starling sind ziemlich unterschiedlich. Sie haben sich durch einen Mordfall zusammengefunden und ihren Mordsclub gegründet. Die Polizei macht es sich leicht, indem sie von einem Unfall ausgeht. Aber die Damen sind anderer Meinung und übernehmen kurzerhand die Ermittlungen. Ihre Methoden sind recht unkonventionell und mangelnde Beharrlichkeit kann man ihnen auch nicht vorwerfen. Judith Potts kratzt zwar schon fast an den achtzig und damit deutlich älter als Suzie und Becks, aber das ist ihr kaum anzumerken, wenn sie einen Mordfall klären will.
Es ist gar nicht so leicht dem Täter auf die Spur zu kommen, denn die Verdächtigen haben wohl alle ein Alibi. Daher tappte auch ich lange im Dunkeln, aber am Ende löst sich alles nachvollziehbar auf.
Ein humorvoller Krimi für Agatha-Christie-Fans. Mir hat es wieder Spaß gemacht, mit dem ungewöhnlichen Trio zu ermitteln.