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Mrs Potts’ Mordclub und der Tote in der Themse
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Beschreibung:
Ein neuer Fall für Mrs Potts' Mordclub über einen Laienschauspieler mit zu vielen Feinden.
Verity Beresford macht sich Sorgen um ihren Mann. Oliver ist am Abend nicht nach Hause gekommen, und deshalb wendet sie sich hilfesuchend direkt an Judith Potts und ihren Mordclub.
Oliver, der Gründer einer Theatergruppe in Marlow, hatte die Marlow Belle, ein privates Vergnügungsschiff, für eine exklusive Party mit der Theatertruppe gemietet, aber niemand hat beobachtet, ob und wann er von Bord gegangen ist. Und dann wird Olivers Leiche mit zwei Einschusslöchern am Ufer der Themse angespült – es ist Zeit für Mrs Potts' Mordclub, in Aktion zu treten.
Oliver war alles andere als liebenswert, und er hatte viele Feinde. Judith, Suzie und Becks sind überzeugt, dass sie den Fall im Handumdrehen lösen werden. Doch sind die Dinge nicht so, wie sie scheinen …





















Ein gutes Trio
Zum Inhalt:
Judith wird von Verity gebeten, nach deren verschwundenem Ehemann zu suchen. Dieser führte eine Laienspielgruppe und obwohl sich die Polizei eine Einmischung des dynamischen Trios verbittet, ermitteln Judith, Becks und Suzie im Theatermilieu. Dabei stellen sie fest, dass das Opfer kein sympathischer Mensch war und es nach dem Auffinden der Leiche nicht an Verdächtigen fehlt.
Mein Eindruck:
Der Fall ist gut konstruiert, das Personal bis in die Nebenfiguren hinein wirklich gut gezeichnet. Dazu erfindet Thorogood einige absolut amüsante Szenen (Frau in reinem Herrenclub, Proben mit charakterstarken Theaterdarstellern) und dennoch reicht dieses Buch nicht ganz an die Vorgänger. Denn einige Begebenheiten, die mit viel Verve begonnen werden, finden ein zu abruptes bzw. unglaubwürdiges Ende oder werden gar nicht weiter ausgeführt. Das wirkt, als ob eine Idee zwar genutzt, aber nicht bis zum Ende gedacht wurde. Super ist jedoch die Überführung der verantwortlichen Person, da es immer wieder gefällt, wenn man bei einem Whodunnit selbst auf die Lösung kommen kann. Den Cliffhanger zum Schluss verzeiht man deshalb gerne, - schließlich ist das bekannte Personal dieser Reihe schon für sich eine Schau.
Mein Fazit:
Lustig, einfühlsam und durchdacht - der Krimi genauso wie seine Hauptcharaktere
Tod eines unbeliebten Zeitgenossen
Verity Beresford sucht Judith Potts auf,sie vermisst ihren Mann Oliver ,der von einer von ihm organisierten Bootsfahrt ,nicht nach Hause kam,kurz darauf wird seine Leiche angespült.Wer bringt einen Mann um ,der nach einer Krebsdiagnose nur noch kurze Zeit zu leben hat?
Mrs. Potts und ihre Freundinnen stürzen sich voller Elan auf die Ermittlungen,nicht immer zur Freude von DI Tanika Malik.Da der Tote kein guter Mensch war ,gibt es viele Menschen ,die ihm den Tod wünschten und so gestalten sich die Ermittlungen sehr umfangreich.Mehrmals wähnten sich die quirlige Hobbydetektivin und ihr Team am Ziel,da gab es wieder neue Erkenntnisse.
Es war für mich das erste Buch dieser Reihe,dem ich aber auch ohne Vorkenntnisse problemlos folgen konnte. Die Beschreibung der einzelnen Charaktere gefiel mir gut und brachte mich mehr als einmal zum Schmunzeln.Der spezielle britische Humor zog sich durch die ganze Geschichte.Neben der Krimihandlung spielten auch die verschiedenen kleinen und großen Probleme der Beteiligten eine nicht geringe Rolle.Nachdem die Mordmotive in der Gegenwart nicht den gewünschten Erfolg brachten,war klar,dass der Schlüssel zum Erfolg in der Vergangenheit liegen mußte und endlich konnte der Fall abgeschlossen werden.
Das Hörbuch wurde von Christine Prayon eingelesen,die ich für ihre wandelbare Stimme bewundert habe ,mit welcher sie den einzelnen Personen ein eigenes Bild gab.Allerdings hätte ich mir für die 79 jährige Hauptperson eine weniger piepsige Stimme gewünscht.
Ich vergebe vier Sterne und werde die Reihe weiter verfolgen.