Cover von: Als die Nacht begann
Amazon Preis: 9,99 €
Bücher.de Preis: EUR 9.81

Als die Nacht begann

Der siebte Jan-Tommen-Thriller
Buch
Taschenbuch, 300 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

2919806653

ISBN-13: 

9782919806652

Erscheinungsdatum: 

01.12.2020

Preis: 

9,81 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 2919806653

Beschreibung von Bücher.de: 

Ein mysteriöser Fall für Jan Tommen und sein Ermittlerteam von Bestsellerautor Alexander Hartung.

Als auf der Friedrichstraße in Berlin eine Studentin auf offener Straße erschossen wird, ist die Kripo in höchster Alarmbereitschaft. Das zufällig am Tatort aufgenommene Video eines Touristen stellt Jan Tommen und sein Team vor ein Rätsel. War es ein Heckenschütze, der sein Ziel willkürlich ausgewählt hat, oder gab es eine Verbindung zum Opfer?

Auf der Suche nach einem Motiv tauchen Jan und seine Freunde in das Leben der jungen Frau ein, doch es findet sich keine verwertbare Spur. Dann wird am Tegeler See ein Mann auf einer Parkbank gefunden, der ebenfalls aus der Ferne getötet wurde.

Kriminetz-Rezensionen

Sehr übertrieben

Zum Inhalt:
Als kurz nach einer jungen Frau ein Mann erschossen wird, stellt sich dem Berliner Kommissar Jan Tommen und seiner Clique die Frage, ob der Schütze wahllos mordet oder ein Motiv dafür hat, genau diese Menschen umzubringen.

Mein Eindruck:
»Als die Nacht begann« ist das siebte Buch einer Reihe und es ist klüger, sich an die Reihenfolge zu halten, denn der Autor bietet weder Rückblenden noch Beziehungserklärungen an. So muss man akzeptieren, dass in der Berliner Polizei eher unkonventionell und nicht nur am Rande der Legalität ermittelt wird; dieses mit Kenntnis und Unterstützung des Vorgesetzten und der Staatsanwaltschaft. Tommens Freunde gehören nicht alle zur Polizei, seine Clique besteht dabei aus zwei weiteren Männern und einer Frau, alle superlässig, politisch korrekt (PoC und Homosexuelle  vertreten) und absolute Knaller auf ihrem Gebiet. Auch sonst ist die Geschichte wenig glaubhaft, macht aber dennoch einigen Spaß. Deshalb sieht man gerne über die hanebüchenen Verhaltensweisen und übertriebene Coolness im Umgang miteinander hinweg.

Hartungs Stil ist ähnlich wie sein Thriller: Hart, ungeschönt, schnell. Gut gefällt die Klammer, die Prolog und Epilog bilden – nicht nur zur Einführung und Abschluss eines Buches, sondern auch inhaltlich aufeinander abgestimmt.

Mein Fazit:
James Bond ist ein Berliner!

Heckenschütze

Berlin. In der Friedrichstraße wird auf offener Straße eine junge Studentin erschossen. Die Kripo ist in höchster Alarmbereitschaft. War es ein Heckenschütze, der willkürlich zuschlägt oder wurde das Opfer gezielt ausgewählt? Ein zufällig aufgenommenes Video stellt Kripo-Beamten Jan Tommen und sein Team vor ein Rätsel. Sie fangen an im Leben der jungen Frau nach einem Motiv zu suchen. Doch sie finden keins. Wenige Tage später wird auf einer Parkbank ein Mann erschossen aufgefunden, ebenfalls aus der Ferne getötet. Wo sind hier die Verbindungen und wer ist der Heckenschütze?

»Als die Nacht begann« ist der 7. Fall für Jan Tommen und sein Team. Das Buch kann man auch ohne Vorkenntnisse lesen. Einzig fehlt einem dann die private Vorgeschichte von Jan und seinem Team, aber die ist für den eigentlichen Fall irrelevant.

Das Hauptaugenmerk liegt hier nicht auf die Ermittlungen von der Kripo, sondern auf dem Kripo-Beamten Jan Tommen und seinem Team, bestehend aus seinen Freunden. Sie greifen hier zu eher unüblichen und auch nicht ganz legalen Schritten. Ich fand es nicht ganz so authentisch, sogar eher auch etwas unglaubwürdig, dass ein Kripo-Beamter zu solchen Mitteln greift. Die Berufung von Jan Tommen hätte vielleicht an dieser Stelle überdacht werden sollen. Ansonsten ist das ungewöhnliche Ermittlerteam perfekt. Jeder hat seine eigenen Stärken und sie ergänzen sich gegenseitig und profitieren voneinander.

Auch die Handlung und Vorkommnisse im Buch fand ich teilweise unglaubwürdig und nicht authentisch. An dieser Stelle möchte ich aber nichts näher beschreiben, da ich sonst die ganze Spannung wegnehmen würde.

Doch trotzdem war das Buch recht spannend geschrieben. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und hier und da haben unerwartete Wendungen für noch mehr Spannung gesorgt.

Besonders gut gefallen hat mir der Humor. Es war an einigen Stellen sehr amüsant und die Handlung wurde dadurch aufgelockert.

Man konnte der Ermittlungsarbeit gut folgen, aber es wurden leider nicht alle offenen Fragen beantwortet. Die eine Spur wurde für mein Empfinden zu schnell aufgegeben und es hat sich schnell herauskristallisiert, wo der Weg hingeht.

Mein Fazit:
Ein durchaus spannender und amüsanter Thriller, aber leider nicht so ganz authentisch. Daher gibt es von mir 3,5 Sterne.

Der Heckenschütze

Es ist ein rätselhafter Fall, mit dem es der Ermittler Jan Tommen und sein Team zu tun bekommen. Eine junge Frau wird mitten in Berlin auf der Friedrichstraße erschossen. Ein Tourist hat das Geschehen zufällig gefilmt. War es ein gezielter Anschlag oder hat der Täter sein Ziel willkürlich ausgewählt? Die Polizei steht vor einem Rätsel. 

Doch dann gibt es einen weiteren Toten. Auch dieser Mann am Tegeler See wurde aus der Distanz erschossen. Gibt es eine Verbindung zwischen den Toten?

Dies ist mein erster Thriller des Autors Alexander Hartung, aber sicherlich nicht mein letzter. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, humorvoll und trotzdem packend.

Die Charaktere sind interessant und gut dargestellt. Mir waren alle Personen, die zum Ermittlerteam gehören, sympathisch. Jan Tommen kann es nicht lassen. Nicht nur, dass er beruflich ermittelt, auch in seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Freunden weiter mit dem Fall. Zu diesem Kreis gehören die Gerichtsmedizinerin Zoe, der IT-Spezialist Max und Chandu, der ein etwas undurchsichtiger Typ mit Kontakten zu Kriminellen ist.

Dieser Fall ist schwierig und nicht erwartete Wendungen halten die Spannung hoch. Das Ende ist actionreich und die Auflösung schlüssig.

Ein spannender, etwas unkonventioneller Thriller, der mich gut unterhalten hat.

Unterhaltsame Krimireihe mit sympathischem Ermittler-Team

Mitten im Zentrum Berlins, auf der bekannten Einkaufsmeile Friedrichstraße wird eine Frau erschossen. War sie das beliebige Ziel eines Heckenschützen oder hat der gezielte Schuss eines Scharfschützen sie zur Strecke gebracht? Hauptkommissar Jan Tommen und sein Team ermitteln in alle Richtungen …

Der Thriller »Als die Nacht begann« von Autor Alexander Hartung ist schon der 7. Fall für Jan Tommen und sein Team.

Für mich war es das erste Buch des Autors, dennoch gelang es problemlos,  sich zurechtzufinden und man wurde schnell warm mit den Protagonisten.

Die Methodik des ermittelnden Personenkreises ist dabei des Öfteren sehr unkonventionell und befindet sich hart an der Legalitätgrenze. Dennoch ist das Team sehr sympathisch und der Humor im Umgang miteinander gefällt mir gut:)

Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und undurchschaubar, mit vielen überraschenden und schnellen Wendungen, manches wirkt aber etwas überzogen und unüberlegt.

Spannend ist die Mörderjagd auf alle Fälle, der Schreibstil angenehm, wenn auch mit ein paar sich wiederholenden Floskeln.

Mein Fazit: Für mich eigentlich kein Thriller, sondern ein spannungsreicher Krimi, bei dem es dem Leser nicht langweilig wird. Nicht ganz realitätsnah, aber unterhaltsam. Werde mir die Serie merken,  um den einen oder anderen Teil zu lesen.