Cover von: Nebelbeute

Wenn Du über einen Link auf dieser Website kaufst, unterstützt Du Kriminetz, da wir dann eine kleine Provision erhalten.

Nebelbeute

Der dritte Fall für die Sonderermittlungsgruppe 4. Thriller
Buch
Taschenbuch, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3423221720

ISBN-13: 

9783423221726

Auflage: 

1 (15.05.2026)

Preis: 

13,00 € (bei Erscheinen)
Amazon-Bestseller-Rang: 12.230
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3423221720

Beschreibung: 

Tief in den Wäldern wartet die Erlösung – und das Grauen.

Mila Weiss ist auf der Jagd. Tief in den Bergen will sie endlich ein Phantom aus ihrer Vergangenheit stellen: Johannes Toblach.

Doch am Tag ihrer Ankunft wird eine Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Und für Mila stellt sich die Frage: Ist sie die Jägerin oder die Gejagte?

Stück für Stück kommt sie ihrem Ziel näher – bis sie plötzlich spurlos verschwindet. Die Gruppe 4, geleitet von Jakob Krogh, macht sich sofort auf die Suche. Sie stoßen auf ein abgelegenes Bergdorf, in dem nur das Schweigen noch dichter ist als der Nebel.

Das Team wird in das grausame Spiel eines Serienmörders verstrickt, der sich in den Schatten der Wälder verbirgt. Und ganz offenbar Mila in seiner Gewalt hat …

Ein abgelegenes Dorf. Ein undurchdringlicher Wald. Eine Reise in die Vergangenheit: Der dritte Fall für Mila Weiss und Jakob Krogh!

Kriminetz-Rezensionen

Perfekt inszenierte, nervenaufreibende Jagd nach dem Entführer

NEBELBEUTE ist der dritte Band um die Sondereinheit „Gruppe 4“, spezialisiert auf Serienmörder. Schon die beiden Vorgängerbände KRÄHENTAGE und ASCHESOMMER habe ich verschlungen und auch dieser neue Fall um die Suche nach den beiden Mädchen Mathilda und Romy und deren Entführer hat mich wiederum gefesselt und mich bis zum Ende nicht losgelassen.

Mila Weis erfährt, dass Johannes Toblach, der Entführer von Mathilda und Romy, sich in den Bergen aufhält. Sie allein will ihn endlich finden, dafür hat sie sich ein paar Tage Zeit genommen, sich eine Hütte angemietet und ihr für die Jagd nach Toblach notwendiges Equipment mitgenommen.

Schon bald nach ihrer Ankunft wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden und als ob dies nicht genug wäre, wird diese für alle gut sichtbar regelrecht zur Schau gestellt. Die hierfür zuständigen örtlichen Polizeibeamten wissen zunächst nichts davon, dass es sich bei Mila um eine Kollegin handelt, auch ist ihnen der Grund für Milas Reise hierher nicht bekannt. Bald jedoch wissen sie um Milas Zugehörigkeit zur Gruppe 4, eine weitere Leiche wird gefunden, ähnlich inszeniert wie jene zuvor. Was ist hier los?

Die Dorfbewohner werden näher durchleuchtet, keinem ist so recht zu trauen. Da ist ein neuer Pfarrer und einer, der stumm beobachtet, ein verwitwter Krämer und Maria, in deren Gaststätte sich alle treffen. Ein Sägewerk ist weit und breit der größte Arbeitgeber und auch treiben sich Umweltschützer hier herum. Nichts und niemand ist zu durchschauen.

Schon die klimatischen Bedingungen lassen schaudern, es ist bitterkalt, es schneit immer mehr, so manch Haus ist mit einem Fahrzeug nicht mehr zu erreichen. Milas Ansinnen nach der Jagd auf Toblach scheint Erfolg zu haben. Aber ist dem wirklich so? Andere Stimmen sind zu vernehmen, die Jagd hat gerade erst begonnen – aber wer ist die Beute? Wer ist Jäger, wer Gejagter? Mila indes befindet sich in großer Gefahr und als sie für ihre Kollegen der Gruppe 4 nicht mehr erreichbar ist, machen diese sich in das verschneite Bergdorf auf, um nach ihr zu suchen.

Benjamin Cors bietet seine NEBELBEUTE in drei Teilen dar. Zunächst ist es „Mila“ und ihre Ankunft, die Dörfler und die örtlichen Beamten, die vor der Aufklärung der Morde stehen. Als dann zu Mila Funkstille herrscht, reist „Jakob“ Krogh mit seinem gesamten Team an um dann im dritten, mit „Morgen“ überschriebenen letzten Teil dem dramatischen Ende zuzusteuern.

Ja, dramatisch und nervenaufreibend ist auch dieser dritte Band um die Gruppe 4, bei dem es um so viel mehr als „nur“ um die Suche nach Toblach geht. Die örtlichen Verhältnisse, die Aufklärung der schaurigen Morde, all die finsteren Gestalten sorgen für atemlose Spannung und wenn man meint, endlich am Ziel zu sein, so wendet sich das Blatt hin zu noch mehr Ausweglosigkeit hin zum überraschenden Finale. Auch von diesem dritten Band bin ich restlos überzeugt, ich habe ihn wiederum im Rekordtempo verschlungen.

Durchgehend spannend

Ein Fall aus der Vergangenheit läßt die Ermttlerin Mila Weiss nicht los.Johannes Toblach,der mehrere Kinder entführt hat ,um sie an reiche Paare zu verkaufen,konnte nie dingfest gemacht werden.Auf der Suche nach ihm ,kommt sie in ein abgelegenes Bergdorf,wo kurz nach ihrer Ankunft mehrere Leute auf sehr brutale Weise ermordet werden.Kurz darauf ist auch Mila verschwunden und der Rest der Ermittlergruppe 4 macht sich auf den Weg in die tief verschneite Abgeschiedenheit.

Bereits das vorhergehende Buch „ Aschesommer“ konnte mich überzeugen und so habe ich mich auf die neue Episode sehr gefreut.
Es gibt mehrere Erzählstränge, die zuerst separat laufen, am Ende aber zusammengefügt werden. Erneut ist es ein Buch, was nicht für Leser mit schwachen Nerven geeignet ist, dazu sind die einzelnen Szenen zu grausam. Ich habe die Story mit wachsender Anspannung verfolgt und war aufs Neue von der Erzählkunst des Autors begeistert.
Es gefiel mir gut ,dass man erneut einiges aus dem Privatleben der Ermittler erfährt, wodurch sich eine intensivere Bindung an die Protagonisten einstellt.
Ich freue mich auf weitere Fälle und vergebe verdiente fünf Sterne.

Solo für Mila?

Mila Weiss, Ermittlerin in der Gruppe 4, will sich ihren Dämonen endlich stellen und sucht Johannes Toblach. Den Verbrecher, der für das spurlose Verschwinden der beiden Mädchen verantwortlich ist, die sie beschützen wollte. Geduldig macht sie die ermüdenden Spielchen ihres Informanten mit bis sie den Aufenthaltsort ihres Gegners erfährt. Dann lässt sie sich beurlauben und fährt los. Doch Toblach weiß längst, was sie vorhat und beobachtet Milas Ankunft in dem abgelegenen Dorf, das sein Unterschlupf ist. Die Jagd beginnt. Doch wer ist die Beute?

"Nebelbeute" ist der dritte Fall der Gruppe 4, einer Sondereinheit, die auf Serientäter spezialisiert ist. Benjamin Cors hat erneut einen spannenden Thriller mit düsterer Atmosphäre geschrieben, der mich schon im Prolog gefesselt hat.

Anders als "Krähentage" und "Aschesommer" beginnt der neue Fall mit einem Solo von Mila. Sie hat eine Auszeit genommen, um Toblach aufzuspüren und mehr über das Schicksal von Mathilda und Romy, den verschwundenen Mädchen, zu erfahren. Jakob, der jetzt alleiniger Leiter der Gruppe 4 ist macht sich Sorgen - mit Recht wie sich bald herausstellt. Kurz nach Milas Ankunft im Bergdorf geschieht ein schrecklicher Mord. Das Opfer wird makaber zur Schau gestellt. Eine Botschaft für Mila? Lucy von der Gruppe 4 hält regelmäßigen Kontakt zu ihrer beurlaubten Kollegin. Nach drei Wochen bricht die Verbindung plötzlich ab. Mila ist verschwunden, aber die bizarren Morde gehen weiter. Ein Amtshilfegesuch macht es möglich: Gruppe 4 ermittelt in Toblachs abgelegenem Bergdorf. Wird Mila gefunden?

Das großartige Setting hat mich sofort gefangen. Ein abgelegenes Dorf in den Bergen, mitten in einem düsteren Wald. Das ständige Kreischen aus dem Sägewerk, das die Ruhe stört und die Anwohner belastet. Nebel, Schnee und Kälte, die abweisend erscheinen, aber die Gegend zu einem hervorragenden Unterschlupf machen. Es erstaunt nicht, dass in dieser wilden, unwirtlichen Landschaft schreckliche Verbrechen begangen werden.

Mir hat es sehr gefallen, die Mitglieder der Gruppe 4 wiederzutreffen, die mir inzwischen ans Herz gewachsen sind. Den nachdenklichen Jakob, den korrekten Ludger, den taffen Finnen Tuure, die schrille ITlerin Lucy, den schroffen Max und die fürsorgliche Frauke. Dazu kommt Lasse, ein Neuzugang, der sich gut ins Team einfügt. Im Mittelpunkt steht in diesem Fall aber Mila Weiss. Sie hat ihre Albträume satt und will sich ihrem Dämon, also Toblach, stellen. Ihre Erfolgschancen sind gut, aber sie weiß nicht, was tatsächlich auf sie zukommt.

Benjamin Cors schafft es mühelos, den Spannungsbogen bis zum Showdown zu halten. Neben der düsteren Atmosphäre sorgen raffinierte Wendungen und verschiedene Erzählstränge für intensives Kopfkino. Speziell die bizarren Morde sind nichts für sensible Nerven. Nachdem sich eine vielversprechende Spur als nicht zielführend erweist, müssen die Ermittler sich neu sortieren. Jetzt gelingt es ihnen, die unterschiedlichen Handlungsabläufe zusammenzuführen. In einem packenden Showdown wird der Täter schließlich gestellt. Alle offenen Fragen werden beantwortet.

Der neue Fall der Gruppe 4 hat mir außerordentlich gut gefallen, sodass ich das Buch nur ungern aus der Hand legte. Er beinhaltet alles, was ich von einem spannenden Thriller erwarte. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung und überlasse dem Autor das Schlusswort:

"Sie gehörten zur Gruppe 4, sie jagten Serienmörder. Mit großem Erfolg, aber auch mit hässlichen Narben, die alle im Team davontrugen. Jedes Mal. Weil das Böse einen nie unversehrt entließ."

Mal Jäger und mal Gejagte – spannend!

Das Cover zeigt ein Hirschgeweih, bei dem nicht klar mit seinen Enden erkennbar ist, ob hier ein Achtender, wie im Thriller verarbeitet, dargestellt ist.
Das Szenarium mit einem abgelegenen Dorf in bewaldeter Bergregion bei Nebel, Regen und Schnee läßt natürlich die Fantasie sprießen.
In mehreren Erzählsträngen agieren sowohl die örtliche Polizei als auch die Gruppe 4 bei der schlüssigen Aufklärung grausamer Morde. Schwachstellen bei deren Zusammenarbeit sorgen für Dynamik, lassen die Figuren sehr menschlich auftreten. Weniger glaubwürdig – obwohl natürlich spannend - stellt sich die Situation der Kommissarin Mila Weiss dar, allein und ohne Handy- bzw. Funkempfang unterwegs zu sein bei schlechten Wetterbedingungen. Das ist einfach zu leichtsinnig und unverantwortlich bei ihrer Jagd nach einem geisterhaften, gefährlichen Serienmörder.
Das Konzept von Vitruvs Proportionslehre mit dem antiken Ideal des menschlichen Körpers (Homo bene figuratus - lateinisch für „wohlgeformter Mensch“) spielt bei einem wichtigen Charakter hier eine interessante, überraschende Rolle. Mit verschiedenen Verdächtigen und grausamen Morden wird viel Dramatik erzeugt in klarem Schreibstil. Auch das Thema von Kindesentführungen – ursächliche Motivation zur Jagd auf Johannes Toblach – findet einen positiven Ausklang.

Jägerin oder Gejagte?

Ein alter Fall um zwei vermisste Mädchen verschlägt Mila Weiss in die Berge. Lange genug hat sie Robert Walch im Gefängnis besucht und ihm auf ihrem Cello vorgespielt. Nun weiß sie, wo sich Johannes Toblach aufhält. Nun ist sie auf der Jagd nach ihm. Tief in den Bergen will sie ihn stellen: Johannes Toblach, ein Phantom aus ihrer Vergangenheit. Doch am Tag ihrer Ankunft wird eine Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Und für Mila stellt sich die Frage: Ist sie die Jägerin oder die Gejagte? Stück für Stück kommt sie ihrem Ziel näher – bis sie plötzlich spurlos verschwindet.

Die Gruppe 4, geleitet von Jakob Krogh, macht sich sofort auf die Suche. Sie stoßen auf ein abgelegenes Bergdorf, in dem nur das Schweigen noch dichter ist als der Nebel. Das Team wird in das grausame Spiel eines Serienmörders verstrickt, der sich in den Schatten der Wälder verbirgt. Und ganz offenbar Mila in seiner Gewalt hat. Aber immer, wenn sie der Meinung sind, eine Spur zu Mila und dem Täter gefunden zu haben, platzt diese jedesmal wie eine Seifenblase. Denn die Spur zum Täter endet in einer Spur zu einer neuen Leiche, die sie als Täter in Verdacht hatten. So fangen sie immer wieder bei Null an. Allerdings müssen sie sich beeilen, denn so langsam läuft ihnen die Zeit davon. Schaffen sie es rechtzeitig, den Täter zu stellen und finden Mila….?

Fazit / Meinung:
Das Buch hat 384 Seiten und ist in 49 Kapitel plus Prolog und Epilog eingeteilt. Die Kapitel sind von der Länge her alle genau richtig, manche etwas kürzer, andere etwas länger, aber nicht zu lang. Der Schreibstil ist locker, flüssig und super spannend zugleich. Mich hat das Buch total gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Gerade wenn man glaubt, die Zusammenhänge zu durchschauen, eröffnet die Geschichte neue Abgründe. Es ist spannend bis zum Schluss.

Aufgeteilt ist es diesmal in drei Hauptteile, die in „Mila“, „Jakob“ und „Morgen“ unterteilt sind. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel Verraten um was es in den jeweiligen Teilen geht. Sonst nehme ich die ganze Spannung vorweg und das möchte ich nicht.

Es ist der dritte Fall für Jakob Krogh und Mila Weiss. Man kann dieses Buch auch dann sehr gut lesen, auch wenn man die ersten beiden Fälle nicht kennt. Mila konzentriert sich hier auf einen alten Fall, den sie im Alleingang lösen möchte. Aber, ob ihr dies auch gelingt…?

Von mir gibt‘s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!

Hat Alles, was einen tollen Thriller ausmacht

Buchmeinung zu Benjamin Cors – »Nebelbeute«

»Nebelbeute« ist ein Kriminalroman von Benjamin Cors, der 2026 bei dtv erschienen ist. Dies ist der dritte Band aus der Reihe »Gruppe 4 ermittelt«.

Zum Autor:
Benjamin Cors ist politischer Fernsehjournalist und hat viele Jahre für die ›ARD Tagesschau‹, die ›ARD Tagesthemen‹ und den ›Weltspiegel‹ berichtet. Heute arbeitet er für den ›SWR‹. Er ist Deutsch-Franzose und hat die Sommer seiner Kindheit in der Normandie verbracht.

Zum Inhalt:
Mila Weiss fährt in ein abgelegenes Bergdorf, um einen alten Fall zum Abschluss zu bringen. Sie ist auf der Jagd oder ist sie die Beute? Als sie verschwindet ermittelt Gruppe 4 vor Ort.

Meine Meinung:
Dieser dritte Band der Reihe um die angeschlagenen Ermittler der Gruppe 4 hat mich begeistert. Natürlich mit reichlich Gewalt, dunkler Atmosphäre, eigenwilligen und sonderbaren Charakteren und Spannung bis zum Abwinken. Der Schreibstil ist intensiv und fesselnd mit einer Prise Humor. Die Handlung ist vielschichtig und steckt voller überraschender Wendungen. Mila Weiss ist vom Fall besessen und scheut kein Risiko, doch der Täter erwartet sie. Sie sieht sich anfangs als Jägerin, aber bald wird sie selbst auch zur Gejagten. Unter Führung von Jakob Krogh eilt das Team zur Hilfe.
Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt und die Spannung steigt immer mehr. Nach ruhigen Passagen kommt der nächste Hammer und als Leser ist man hin und her gerissen. Ich litt mit den Opfern und respektierte den Täter für sein zielgerichtetes Vorgehen. Die Figuren sind durch die Bank mit vielen Grautönen gezeichnet und Vieles ist anders, als es auf den ersten Blick scheint. Die Ermittler sind hartnäckig und jedes Teammitglied ist auf seine Art sympathisch. Neben actiongeladenen Szenen gibt es solide Polizeiarbeit, die zu neuen Spuren und Ansätzen führt. Mich hat dieser Thriller begeistert und der Epilog passt dazu.

Fazit:
Dieser Thriller überzeugt mit Atmosphäre, Handlung, Figurenzeichnung und Hochspannung. Ich war schlicht begeistert. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (100 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung aus.