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Nie wieder Blondinen

Roman
Buch
Taschenbuch, 296 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3426215500

ISBN-13: 

9783426215500

Erscheinungsdatum: 

29.02.2016

Preis: 

12,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3426215500
Kurzbeschreibung Amazon: 

Michaela Grünigs neuer Liebesgeschichten-Krimi spielt in der malerischen Schweiz und besticht durch Herz, Spannung und turbulenten Humor.

Vreni Tschannen ist ziemlich rüde aus ihrem kuscheligen Leben inmitten der Zürcher Schickeria gestoßen worden. Nun muss sie, statt bei Pilates, Yoga und Co. ihren Körper zu perfektionieren, wieder in ihrem Job als Kunstlehrerin arbeiten. Und schuld daran ist eine Blondine. Genauer gesagt die russische Swetlana, die sich Vrenis Ehemann Olaf unter die blutrot lackierten Nägel gerissen hat. Zu allem Überfluss ergattert Vreni noch nicht einmal einen Job im mondänen Zürich, sondern in einem Internat im provinziellen Berner Oberland. Ausgerechnet in der Nähe des Dorfs, in dem der schöne Urs ihr das Herz vor einigen Jahren so gründlich gebrochen hat, dass sie daraufhin in die Großstadt auswandert ist. Dorthin will sie auch schnellstmöglich zurückkehren, weshalb die einzigen beiden Single-Männer in ihrem neuen Kollegium, der attraktive Assistenz-Lehrer Kai und der charismatische Schauspielcoach Frank selbstverständlich nicht in die engere Auswahl als Liebesersatz kommen! Oder doch?

Leider entwickelt sich dann alles etwas anders als geplant: Vreni stolpert beim Figur-optimierenden Joggen im Wald, ausgerechnet über eine tote Blondine und steht plötzlich im Mittelpunkt einer Morduntersuchung. Ob Hauptmann Perreten den Fall lösen kann, ist dabei mehr als fraglich. Nein, da muss Vreni schon selbst ermitteln.

Kriminetz-Rezensionen

Ein witziger und spritziger Krimi

Das Cover dieses Buches könnte von Andy Warhol stammen. Es ist ein witzig, spritziger Krimi, gepaart mit einem Liebesroman. Eben ein echtes Frauenbuch, leicht zu lesen, teilweise ironisch, flippig, flapsig. In der Werbung würde es heißen: Für die moderne Frau von heute!

Eigentlich war Vreni ein typisches Schweizer Bauernmädel, das die Heimat und den elterlichen Bauernhof liebte. Doch nachdem ihre große Liebe mit Urs zerbrach, wollte sie ein mondänes Leben in der Stadt führen. Sie heiratet einen älteren Steuerberater, der ihr das Leben in der besseren Kategorie bieten konnte. Doch dann kam die taffe Swetlana, blond, großbusig und ihr werter Ehegemahl setzte sie mit nichts nur mit einem Porsche vor die Türe. Da sie vor ihrer Ehe als Kunstlehrerin gearbeitet hat, nimmt sie als Übergangslösung eine Stelle in einem abgelegenen Internat an.

Doch bei einer Joggingrunde durch den Wald stolpert sie über eine weibliche und blonde Leiche. Es ist die Sportlehrerin Hansen. Der ermittelnde Polizeibeamte ist Vrenis ehemaliger Schulkamerad Reto, der nicht verheimlicht, sie in Verdacht zu haben.

Nun beginnt Vreni auf eigene Faust zu ermitteln und sticht sozusagen in ein Wespennest. Vieles ist in dem Internat suspekt. Vreni beobachtet Schülerinnen und Lehrer und kommt da zu so manchen Ergebnissen.

Während des Lesens werden wir des Öfteren auf die falsche Fährte gelockt und auch Vrenis Liebesleben bekommt neuen Aufschwung. Wir werden voll in das Internatsleben integriert, was uns aus vielen Jungmädchenbüchern etwas bekannt vorkommt. Ziemlich am Schluss wird uns der Mörder/in präsentiert, was aber nicht unbedingt zu einem befriedigenden Buchende führt.

Vreni wird uns in dem Buch als eine Frau vorgestellt, die eigentlich immer schaut, was zu ihrem Besten ist, was mir eigentlich schon gefällt. Sie lässt sich von keinem Menschen mehr verbiegen. Die Sprache ist einfach, teilweise werden switzerdütsche Brocken hineingeworfen, was sehr erheiternd wirkt. Die Kapitel sind kurz, die Schrift hat eine gute Größe. Alles in allem: Ein Buch, das einem vom Alltag weglocken kann.