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Der Puppenspieler

Der vierte Fall für Hauptkommissarin Mo Celta. Overkill
Buch
Taschenbuch ‏ , 384 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3758308267

ISBN-13: 

9783758308260

Auflage: 

1 (02.11.2023)

Preis: 

16,90 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 1.913.552
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3758308267

Beschreibung von Bücher.de: 

Ich habe über Dinge nachgedacht, die mit dem Buchstaben M anfangen: Miststück, Meuterei, Missetat, Mord. (Alice im Wunderland)

Hauptkommissarin Mo Celta kehrt traumatisiert aus der Ukraine zurück und lässt sich für einige Monate vom Dienst beurlauben. Doch als eine junge Frau ermordet im Auwald aufgefunden wird, erinnert der Fall Mo an die Opfer des Puppenspielers. Und an Viktoria Wittensee, die Frau des Münchener Anwalts Alexander Wittensee, die seit drei Jahren verschwunden ist und dem Opfer ähnlich sieht.

Gemeinsam mit Thomas Berger, ihrem Kollegen von der Vermisstenstelle Letzte Spur, ermittelt Mo auf eigene Faust und kommt einem ungeheuerlichen Verbrechen auf die Spur. Geprägt von den Horrorszenarien ist sie fest entschlossen, den Täter zu fassen, notfalls mit Gewalt.

In Mo Celtas viertem Fall, Der Puppenspieler, in dem die Indizien die Form von Scharaden annehmen, entwirft Astrid Korten ein Spiel aus Täuschungen, Irreführungen und Fallgruben, das so faszinierend ist wie ein teuflisches Kindermärchen.

Kriminetz-Rezensionen

OVERKILL Der Puppenspieler

Ich habe bisher die drei Vorgängerbände von Overkill gelesen und meinte, diese wären nicht zu toppen. Aber da war ich der total irrigen Meinung. Der Puppenspieler übertrifft alles bisherigen Bücher. Mo Celta ist traumatisiert aus der Ukraine zurückgekehrt, deshalb läßt sie sich für eine Weile vom Dienst beurlauben. Dann wird eine tote Frau ermordet aufgefunden. Alles deutet daraufhin, dass der Mörder der Puppenspieler ist, die gleiche Handschrift. Aber der Puppenspieler sitzt ein. Und so beginnt Mo Celta auf eigenen Faust zu ermitteln. Die Tote gleicht wie ein Zwilling der vermißten Frau des Anwalts Alexander Wittensee. Und auch die vorigen Toten hatten das gleiche Aussehen. Auch verhält sich der Anwalt irgendwie verdächtig. Er leidet seit einem schweren Unfall an Amnesie. Mo und Thomas Berger von der Vermißtenstelle beschatten nun den Anwalt und ihre Spur führt sie in ein Romalager. Alles ist sehr undurchschaubar, die Spuren, denen sie nachgehen, verlaufen sich alle im Sand und auch ein Privatdetektiv, den Wittensee beauftragt hat, wird ermordet. Ein Buch, das uns die Hölle der menschlichen Abgründe zeigt. Die Autorin führt uns so manches Mal in die Irre, täuscht uns und und stellt uns Fallen. Man legt das Buch gar nicht mehr aus der Hand aus lauter Angst, man könnte etwas versäumen, Ihre Sprache und Ausdrucksweise ist generös. Das Buch ist in 12 Teile gegliedert und am Anfang eines jeden Teils ist ein Satz von Alice im Wunderland angebracht. Am Ende des Buches haben wir die Erkenntnis über Alice im Wunderland. Ich habe dieses Buch nahezu verschlungen, war es doch ein Thriller, der alle Gesichtspunkte erfüllt hat, die ein Thriller haben muß. Das Cover nimmt Bezug auf den Inhalt des Buches. Es zeigt eine lachende Clowbnmaske,

Mo Celta's 4. Fall, nix für schwache Nerven

Das war wieder ein Weltklasse Thriller dieser 4te teil von Mo Celta. Ich hab mich riesig gefreut das ich den 4teil wieder lesen durfte bei einer Buchverlosung von Astrid Korten. Sie hat sich wieder selbst übertroffen. Mo Celta ist leider von ihrem Ukraine Fall ziemlich angeschlagen und sehr schwer traumatisiert wieder zurückgekehrt, Sie hatte viele Dinge mit ansehen müssen, die sie besser nicht sehen hat sollen. Zu Hause beurlaubt versucht Sie gegen die bösen Dämonen und die schlimmen wiederkehrenden Alpträumen anzukämpfen. Aber dann wird eine Tote Frau gefunden, die auf einen ähnlichen Fall von damals hinweist, an die Opfer des Puppenspielers. Und an die Frau von dem Münchner Anwalt Alexander von Wittenstein dessen Frau Viktoria vor 3 Jahren spurlos verschwunden ist und dem Opfer total ähnlich sieht. Es kommt wie es Mo´s Art ist, sie ermittelt auf eigene Faust zusammen mit einem Kollegen von der Vermisstenstelle Thomas Berger letzte Spur und deckt ein ungeheuerliches Verbrechen auf. Der Anwalt hat irgendwas zu verbergen, angeblich leidet er an Amnesie, das zustande kam weil er einen Unfall hatte, nach dem Verschwinden seiner Frau, aber irgendwas ist faul an der Geschichte. Mo ist bereits schon am Ende ihrer Kräfte was oder wer ist der Puppenspieler und was hat es mit dem Märchen Alice im Wunderland auf sich. Die Bedeutung des Clowns ist ihr bekannt. Der Fall zerrt ihr an die Nerven und erst am Ende hin kommt die Auflösung ans Licht.

Bloody Wonderland

Nach den traumatischen Ereignissen in der Ukraine kehrt Hauptkommissarin Mo Celta schwer gezeichnet zurück und quittiert ihren Dienst. Obwohl sie Abstand gewinnen will, beeindruckt sie ein Mordfall so sehr, dass sie private Ermittlungen anstrengt. Das Opfer ist eine junge Frau und der Umstand der Tat deutet auf das Profil des "Puppenspielers" hin, den Mo Celta eigentlich in Gewahrsam weiß. Hat sie eventuell doch den falschen Täter hinter Gitter gebracht, oder hat er einen Komplizen? Unterstützung bekommt sie von Thomas Berger und die Recherchen fördern ein unvorstellbares Verbrechen zu Tage, welches große Gefahren birgt...

Die Bücher von der Autorin Astrid Korten faszinieren mich immer wieder, so dass ich mit viel Vorfreude und einer großen Erwartungshaltung in ihr neues Werk gestartet bin. "Der Puppenspieler" ist mittlerweile der vierte Band um die charakteristische Hauptprotagonistin Mo Celta und Astrid Korten erzählt die Geschichte wieder in ihrem temporeichen und hervorragend zu lesenden Schreibstil, der mich schnell in den Bann zieht. Der Spannungsbogen wird mit dem Auffinden der jungen Frau gut aufgebaut und über die immer komplexer werdenden und mit überraschenden Wendungen gespickten Ermittlungsarbeiten auf einem aus meiner Sicht sehr hohen Niveau gehalten. Sehr gut gefallen hat mir die Weiterentwicklung der Protsgonisten, die mit ihren interessant gezeichneten Charakteren zum Gelingen der Reihe beitragen. Die Story konnte mich bis zum packenden Finale fesseln und die gut nachvollziehbare und für mich überraschende Auflösung rundet das Ganze gelungen ab.

Insgesamt ist "Der Puppenspieler" eine sehr gelungene Fortsetzung einer tollen Thriller-Reihe, die aufgrund der toughen Ermittlerin Mo Celta, der ungewöhnlichen und gut durchdachten Fälle und zu guter Letzt des Erzähltalents der Autorin sich angenehm aus der Masse des Genres hervorhebt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich bewerte den thriller mit den vollen fünf von fünf Sternen.

Eine Mörderjagd voller Irrungen und Wirrungen

„Overkill – Der Puppenspieler“ von Astrid Korten ist der vierte Band der Reihe mit Hauptkommissarin Mo Celta als Protagonistin.

Klappentext:
Hauptkommissarin Mo Celta kehrt traumatisiert aus der Ukraine zurück und lässt sich für einige Monate vom Dienst beurlauben. Doch als eine junge Frau ermordet im Auwald aufgefunden wird, erinnert der Fall Mo an die Opfer des Puppenspielers. Und an Viktoria Wittensee, die Frau des Münchener Anwalts Alexander Wittensee, die seit drei Jahren verschwunden ist und dem Opfer ähnlich sieht. Gemeinsam mit Thomas Berger, ihrem Kollegen von der Vermisstenstelle Letzte Spur, ermittelt Mo auf eigene Faust und kommt einem ungeheuerlichen Verbrechen auf die Spur. Geprägt von den Horrorszenarien ist sie fest entschlossen, den Täter zu fassen, notfalls mit Gewalt.

Das Cover mit dem aus dem Dunkeln heraus leuchtenden Clowngesicht ist ein Eyecatcher. In mir weckte das an uns für sich putzige Gesichtchen widersprüchliche Gefühle, vor allem wirkt das zweite im Hintergrund lauernde Gesicht bedrohlich, stimmig für einen Thriller. Das Buch erschien 2023. Es gliedert sich in zehn Teile, die mit Zitaten aus „Alice im Wunderland“ betitelt sind, die stets einen Bezug zur Handlung haben. Die Kapitel sind extrem kurz (80 bei rd. 310 Seiten), was einen - abgesehen von der sowieso spannenden Handlung und dem flüssigen Schreibstil - zum stetigen Weiterlesen animiert.

Auch dieser Band ist problemlos ohne Vorkenntnisse lesbar, doch gewisse Hinweise auf frühere Fälle, mit denen Mo Celta befasst war, bzw. auf jene Erlebnisse, die sie geprägt und traumatisiert haben, wecken – soferne man sie noch nicht kennt - Neugier auf die Vorgängerbände.

Das Thema „Alice im Wunderland“ zieht sich durch das gesamte Buch. Möglicherweise entgingen mir manche Feinheiten dadurch, dass ich das Kinderbuch nie gelesen habe.

Die Handlung spielt in der Gegenwart und schließt fast nahtlos an Band drei an. Man ist sofort mitten im Geschehen. Im Prinzip verfolgt man zwei Handlungsstränge – einerseits Alexander Wittensees Suche nach seiner verschwundenen Frau und andererseits Mo Celtas Jagd nach dem Mörder, den sogenannten Puppenspieler. Die Autorin wählte für Alexanders Linie die Erzählform, bei Mo die Ich-Form, wodurch man Alexander etwas distanzierter erlebt, während Mos Gedanken, Albträume und Ängste besonders eindrucksvoll zutage treten. Die beiden Handlungsstränge laufen quasi parallel, die beiden Protagonisten agieren unabhängig voneinander, eigentlich als Gegner, sehen den Fall jeweils von einer ganz anderen Perspektive aus und tragen letztlich jeder auf seine Weise zur Lösung des Falles bzw. zur Unschädlichmachung des Drahtziehers bei.

Das Spannungsniveau lässt nie nach, sondern steigert sich zunehmend. Dazu tragen nicht nur die kurzen Kapitel und die stetigen Perspektivenwechsel sowie Cliffhanger bei, sondern auch unerwartete Wendungen und die Tatsache, dass man bis zum überraschenden Schluss nicht durchschaut, was für ein fieser Plan dahintersteckt, wer hier Täter oder Opfer ist. Zudem mangelt es nicht an Action und lebensgefährlichen Situationen, auch nicht an Gänsehautmomenten, Brutalität, Grausamkeit und Leichen.

Die Charaktere sind gut vorstellbar gezeichnet, auch jene von Nebenfiguren. Im Mittelpunkt steht Mo Celta, die traumatisiert aus der Ukraine heimkam. Sie hat Fürchterliches erlebt, leidet unter Albträumen, neigt zu Aggressivität, handelt meist zu impulsiv, sie kämpft gegen die inneren Dämonen. Sie ist stur, hartnäckig, schlagkräftig und hart im Nehmen, wirkt wenig weiblich. Im Inneren sehnt sie sich jedoch nach Wärme und Geborgenheit, was sich zeigt, als sie sich verliebt. Wird die Liebesbeziehung eine Wesensänderung in ihr bewirken können – ein interessanter Aspekt im Hinblick auf die Fortsetzung dieser Reihe.

„Overkill – Der Puppenspieler“ ist ein packender Thriller voller Täuschungen und Irreführungen, eine Lektüre, die man kaum aus der Hand legen möchte.

Eine unbedingte Leseempfehlung und selbstverständlich 5 Sterne!