Cover von: Qube
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Qube

Hologrammatica, Band 2. Thriller
Buch
Taschenbuch, 560 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3462054406

ISBN-13: 

9783462054408

Auflage: 

1 (13.02.2020)

Preis: 

12,00 EUR
Schauplätze: 
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3462054406

Beschreibung von Bücher.de: 

Ungeheuer spannend, intelligent und raffiniert komponiert: der neue große Thriller des Bestsellerautors Tom Hillenbrand.

London, 2091: Investigativjournalist Calvary Doyle wird auf offener Straße niedergeschossen. Zuvor hatte der Reporter zum Thema Künstliche Intelligenz recherchiert. Die auf KI-Gefahrenabwehr spezialisierte UNO-Agentin Fran Bittner beginnt, in dem Fall zu ermitteln. Bald stellt sich heraus, dass der Journalist anscheinend neue, beunruhigende Informationen über den berüchtigten Turing-Zwischenfall besaß, bei dem die Menschheit die Kontrolle über eine wildgewordene KI verlor. Die KI befand sich seinerzeit in einem Quantencomputer, einem sogenannten Qube. Gibt es womöglich noch einen solchen Würfel, mit einer weiteren digitalen Superintelligenz darin? Und kann Fran Bittner den zweiten Qube finden, bevor jemand auf die Idee kommt, ihn zu aktivieren?

Erzählt mit einer Sogkraft, der man sich nicht entziehen kann - ein großartiger Thriller über die Zukunft, die wir uns nicht mehr aussuchen können.

Kriminetz-Rezensionen

Gute Mischung aus Krimi und Science-Fiction

Im London des Jahres 2091 wird auf offener Straße ein Journalist niedergeschossen, der Täter entkommt. Die UNO-Agentin Fran beginnt zu ermitteln und stellt bald fest, dass das Opfer offenbar geheimen KI-Umtrieben auf der Spur war. Gleichzeitig verfolgt der Unternehmer Clifford skrupellos seinen Plan, sich Unsterblichkeit und seine eigene KI zu sichern – ob er mit dem Anschlag etwas zu tun hat?

Der Autor Tom Hillenbrand hat hier eine zukünftige Welt entworfen, in der nicht mehr das Internet, sondern das Holonet bestimmend für das Leben ist. Grandios stellt er Möglichkeiten dar, die ein solch weiterentwickeltes Netz den Menschen bietet, die durch die Klimakatastrophe zunehmend auf einer unwirtlichen Erde leben. Unschöne »Szenarien« wie zerstörte Landschaften oder hässliche Gebäude werden durch entsprechende »digitale Schminke« aufgehübscht, auch Menschen können ihr Aussehen verändern. Selbst vor dem Gehirn hat die Digitalisierung nicht Halt gemacht, was jedoch nur sehr Vermögenden und hochrangigen Staatsmitarbeitern vorbehalten bleibt.

Vor diesem Hintergrund entwickelt sich eine Jagd nach, ja, nach was? So richtig klar ist es Fran und den Lesenden lange Zeit nicht, denn parallel zu ihrem Auftrag entfalten sich weitere Handlungsstränge, deren Zusammenhänge sich erst nach und nach erkennen lassen. Für mich gab es keinen hervorstechenden Protagonisten in diesem Buch. Viele Personen agieren miteinander, untereinander und gar nicht miteinander, sondern stützen und halten viel mehr die Geschichte, oder besser gesagt, geben ihr eine lebendige Basis. Denn der eigentliche Hauptakteur ist eine KI und ob diese lebt oder eben nicht, sei dahingestellt. Trotz der Vielzahl der Charaktere, kam ich keine Sekunde ins Straucheln, der Erzählstrang floss gemächlich dahin und ich folgte ihm. Von Journalisten über Profigamer, Kieselkaiserin, KI, Märchenwesen und vielen mehr ließ ich mich in einen Sog ziehen, dessen Ziel mir fast bis zum Schluss unbekannt blieb. Doch eins ist gewiss: In dieser Zukunft möchte ich nicht leben. Sie macht mir Angst!

Es ist ein vergleichsweise anspruchsvoller Thriller, denn nicht nur die unterschiedlichen Ebenen, auch jene weiterentwickelte Technologie erfordern einiges an Aufmerksamkeit. Da können Menschen mit digitalisierten Gehirnen ihre Körper und unterwegs auch ihr Aussehen wechseln; durch den Weltraum reisen und in holografischen Orten Schlachten schlagen – Fremdworte und Fachworte gibt es zuhauf, sie sind aber dankenswerterweise im Anhang aufgeführt und erklärt. Lässt man sich voll und ganz auf diese Geschichte ein, ist man schnell darin versunken und hat es mit dem Wiederauftauchen nicht ganz so eilig – zumindest mir ist es so ergangen. Die Mischung aus Kriminalfall und Science-Fiction ist dem Autor sehr gelungen.

Durchwachsen

Zum Inhalt:
Fran Bittner ist Agent/in einer Organisation, welche sich um die Abwehr von KI-Angriffen kümmert. Sie wird auf den Fall eines angeschossenen Journalisten angesetzt, der – scheinbar auf einer heißen Spur – ausgeschaltet werden sollte und dessen Gehirn durch eine Software ersetzt wurde.

Währenddessen greift ein Milliardär nach dem ewigen Leben und eine Profi-Spielerin sucht den ultimativen Kick …

Mein Eindruck:
…. klingt verworren? Ist es teilweise auch, da Hillenbrand, Autor einiger launiger Krimis um einen Luxemburger Koch, sich hier tief in den Möglichkeiten einer künstlichen Intelligenz, die der menschlichen sehr viel voraushat, austobt.

Dabei lässt er bei seiner Zukunftsvision keine Möglichkeit aus, den Leser zusätzlich zu verwirren. Das ein Bewusstsein in einen Körper geladen werden kann – geschenkt. Aber muss der Körper dann unbedingt andauernd das Geschlecht wechseln, so dass Francesca zu Francesco wird und umgekehrt (mit Text, der sich diesem anpasst mit „Er sagte“ oder „Sie sagte“)? Ebenso verhält sich die Spannung eher wellenförmig; manchmal (leider nicht besonders oft) war das Buch kaum aus der Hand zu legen, dann kam es immer wieder zu langatmigen Szenen um Profi-Computerspieler, bei denen man sich des Gefühls nicht erwehren konnte, dass sie nur Seiten füllten. Ähnlich die Beschreibung von einer Luxemburger Großindustriellen, die an einigen Stellen durch die Geschichte wabert, ohne sie voranzubringen. Viele Fachbegriffe, die zwar in einem Glossar am Ende erklärt werden, aber wer hat schon Lust, praktisch in jedem zweiten Satz etwas nachzuschlagen? Und einige lose/alternative Enden, die selbst bei einem nochmaligen Lesen keinen Sinn ergeben.
Möglicherweise sind die Vorgänge von „Hologrammatica“ unerlässlich zum Verständnis des Buches und möglicherweise gibt es einen Nachfolger. Als eigenständiges Werk ist „Qube“ unverdaulich.

Mein Fazit:
Meine Intelligenz reicht für die künstliche definitiv nicht aus.

Ein Thriller über künstliche Intelligenz und der Zukunft!

»Qube« vom Spiegel Bestseller-Autor Tom Hillenbrand aus dem KiWi-Verlag ist ein Thriller aus dem Bereich Sci-Fi. Kreativ, schlüssig, klar und intelligent beschreibt der Autor hier eine Welt aus der Zukunft und künstlicher Intelligenz.

Eine neue Welt, spannend und interessant, Fans von neuer Technologie und Technik kommen hier voll auf ihre Kosten.

Für mich war es etwas zu viel des Guten, da dadurch die Spannung oft abgebrochen wurde. Viele Handlungen ergeben erst nach und nach Sinn, auch hat mir hier das Gänsehautfeeling gefehlt. Viele Fachwörter gab es hier zu verdauen, die mir teilweise gar nichts gesagt haben. Am Ende des Buches gibt es zwar ein Glossar, das Nachschlagen der Wörter hat manchmal etwas genervt. Einiges habe ich trotzdem nicht verstanden, oft war es mir hier zu komplex.

Interessante Körpertauschabschnitte, überzeugende Protagonisten und ein richtig guter Schreibstil haben mir aber absolut gut gefallen.

Der Thriller fängt mit einem Prolog an, dessen ersten Sätze ganz humorvoll sind.

Investigativjournalist Calvary Doyle wird niedergeschossen, da er zu heiklen Themen der künstlichen Intelligenz recherchiert hat. Ihm wurde in den Kopf geschossen, noch im OP-Saal wird auf seinem Wunsch hin ein bootfähiger Qube mit seiner digitalen Gehirnkopie eingesetzt.

Zur selben Zeit beginnt die auf KI-Gefahrenabwehr spezialisierte UNO-Agentin Fran Bittner in dem Fall zu ermitteln.

KIs sollen verboten werden und hier dreht sich eine Menge um die KIs.

Da Tom Hillenbrand Europapolitik studierte, hat er hier sehr detailliert geschrieben und sein Fachwissen mit seinen Lesern geteilt.

Ich habe mir leider mehr von dem Thriller erhofft, deswegen vergebe ich gute drei Sterne.

Das Cover ist toll und gefällt mir außerordentlich gut.

Der Kampf um die KI

UNANPAI ist die Behörde, die im Jahr 2091 für die Eingrenzung der KI zuständig ist. Die Agentin Fran Bittner nimmt die Untersuchungen auf, um das Attentat auf den Journalisten Calvary Doyle aufzuklären.

Es gibt 2 Typen von Menschen in dieser Zeit: Schwammköpfe, die noch ihr altes Gehirn besitzen und Hohlköpfe, denen ein Qube eingesetzt wurde. Im Qube sind alle Erinnerungen gespeichert, die man hat einlagern lassen.

Der Agent Fran und Calvary gehören zu den Letzteren und können jetzt verschiedene Körper benutzen. Das ist auch notwendig, da die Suche nach der Ursache für das Attentat in den Weiten des Weltraums verborgen liegt. Aber auch auf der Erde ist die Suche nach der Unsterblichkeit im vollen Gange. Clifford Torus, ein reicher und skrupelloser Unternehmer ist auf der Spur eines Hacks, der die Verweildauer in den Körpern bis zur Unsterblichkeit verlängern kann.

Im Thriller kommt es immer wieder zu Einschüben aus einer Zeit in dem es 2 Gottheiten gab, einer gelben und einer blauen, die verfeindet waren. Um einen Krieg zu verhindern wird der Bote Franek von der gelben Gottheit zur blauen Gottheit geschickt. Auf einer Reise in das All trifft die Agentin Fran auf eine KI, die die Zerstörung während des Turing-II-Vorfalls überlebt hat, und die sie jetzt auf die Spur einer weiteren KI setzt. Die Sache ist kompliziert und die Reise noch lange nicht zu Ende, da jetzt auch noch KI-Spezialisten eine große Rolle spielen.

Tom Hillenbrand hat mit Qube einen spannenden Thriller in einer in der Zukunft liegenden Dimension geschrieben, die vielleicht den Ausblick gibt, wie es mal irgendwann mit unserer Welt bestellt sein kann. Momentan ist das noch nicht wirklich, aber wer weiß, was sich noch abspielt und auf welchem Weg wir sind. Bis dahin ist dieser Thriller absolut spannend zu lesen und eine tolle Unterhaltung. Großartiges und sehr ungewöhnliches Buch!