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Rache, auf ewig

Der dritte Fall für die Profiler Rabea Wyler und Jan Grall. Thriller
Buch
Taschenbuch, 400 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3548061990

ISBN-13: 

9783548061993

Erscheinungsdatum: 

28.09.2020

Preis: 

9,99 EUR
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548061990

Beschreibung von Bücher.de: 

Grausamer als die Natur ist nur der Mensch.

Ein Mann wird in einem Gewächshaus festgehalten. Unter ihm wächst der Bambus, Zentimeter für Zentimeter. Bis ihn die spitzen Sprossen stechen. Bis sie ihn durchbohren. Bis sie ihn qualvoll töten.

Profiler Jan Grall und Rabea Wyler haben schon viele verstörende Fälle bearbeitet, doch was sie an diesem Tatort vorfinden, treibt sie an ihre Grenzen. Ein albtraumhaftes Spiel gegen die Zeit beginnt, denn "der Erlöser", wie der Täter sich nennt, wird nicht ruhen, bis seine Rache vollkommen ist.

Kriminetz-Rezensionen

Wieder sehr spannend

Der Vorstandschef Hugo Bellmer wurde in einem leerstehenden Gewächshaus festgebunden und unter ihm wuchsen angespitzte Bambussprossen. Als er gefunden wird, ist der Bambus durch ihn hindurchgewachsen. Sogar Anita Ichigawa vom BKA und ihr Kollege Kolja Wiebusch sind geschockt von dieser bestialischen Tötungsart. Da der Tote mit dem Generalbundesanwalt befreundet war, werden Jan Grall und Rabea Wyler hinzugezogen.

Nach »Der Alphabetmörder« und »Rapunzel, mein« ist dieser Thriller der dritte Band aus der Reihe um die Fallanalytiker Jan Grall und Rabea Wyler. Man kann dieses Buch sicherlich auch alleine lesen, dennoch empfehle ich, alle Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Jan und Rabea haben sich inzwischen selbständig gemacht. Nun also werden sie zu diesem Fall vom BKA herangezogen. Es bleibt aber nicht bei einem Toten, denn der Mörder, der sich »der Erlöser« nennt, hat noch einiges vor. Für die Ermittler ist dieser Fall ein wahrer Albtraum, der sie an ihre Grenzen bringt. Es gibt Spuren, die auf Umweltaktivisten und Ökoterror hindeuten. Aber ist das wirklich das Motiv für die Morde?

Die Charaktere sind gut und authentisch dargestellt. Grall und Wyler sind sympathische Personen, doch bei beiden gibt es in der Vergangenheit etwas, das Nachwirkungen hat.

Wie schon die Vorgängerbände, hat mich auch dieses Buch von Anfang an gefesselt. Aber man muss starke Nerven haben, denn es geht sehr grausam zu. Das Kopfkino ist immer dabei. Das Ende ist schlüssig und nicht vorhersehbar.

Mir hat dieser rasante und sehr spannende Thriller wieder gut gefallen.

Lesehighlight

Dieses Buch sollten Sie gelesen haben!

Es war das erste Buch von Lars Schütz, das ich gelesen habe, aber es wird keinesfalls das letzte bleiben. Obwohl es der 3. Teil dieser Reihe ist, habe ich mit diesem Buch begonnen, weil mich die Inhaltsangabe schon so angefixt hat, dass ich es sofort lesen musste.

In kurzen, knackigen Kapiteln baut der Autor von der ersten Seite an eine Spannung auf, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ich war hin- und hergerissen zwischen einer leichten Sympathie zum Mörder bis hin zu absoluter Verachtung.

Die Protagonisten sind keine abgehobenen „Polizei-Helden“, sondern haben mit alltäglichen Problemen zu kämpfen, was sie mir sehr nahbar und sympathisch machten.

Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und zähle es zu einem meiner absoluten Lesehighlights in diesem Jahr.

Ausgefallene Rachemorde

Im dritten Teil mit dem Ermittlerteam Jan Grall und Rabea Wyler hat sich Lars Schütz besondere Mordfälle ausgedacht.

Im Norden von Deutschland wird die Leiche eines international bekannten und schwerreichen Managers entdeckt. Er wurde von wachsendem Bambus richtiggehend aufgespießt. Anita Ichigawa, Hauptkommissarin vom BKA Wiesbaden übernimmt den Fall. Anita ist eine gute Bekannte von Jan und verschwindet kurze Zeit später ebenfalls. Ihr Partner Kolja Wiebusch übernimmt die Ermittlungen. Gleichzeitig bittet er die beiden Profiler Grall und Wyler um Unterstützung. Eine richtiggehend blutige Schnitzeljagd beginnt, denn der oder die Mörder sind noch nicht fertig mit ihrer Rache. Die ersten Spuren führen zu Umweltschützern, doch haben diese wirklich etwas damit zu tun?

Ich habe bereits die beiden Vorgänger Bücher gelesen. Um so überraschter war ich, wie blutig und brutal dieser Teil daherkommt. Die einzelnen Morde wurden sehr bildhaft beschrieben, so dass es auch mir manchmal fast zu viel wurde. Der fesselnde und spannend Schreibstil unterstützt das Ganze kräftig und hält durch, bis zum großen Finale. Lange war mir nicht klar, wer sich hinter diesem Rachefeldzug versteckt. Jan Grall ist aber nicht nur eine Durchschnittsprofiler, mit seiner Sensibilität kommt er der Wahrheit immer näher. In wechselnden Abschnitten versteht es Schütz ausgezeichnet, die gewünschte Hochspannung zu erhalten. Das Cover mit dem auffälligen Schriftzug Rache gibt einen gewissen Hinweis auf den Inhalt dieses Thrillers. Ich finde dies gut gewählt.

Jan und Rabea laufen in diesem 3. Teil nochmals zur Hochform auf. Zugleich spürt man speziell bei Rabea, dass sie eigentlich genug hat von dieser Art Aufgabenlösung. Auch Jan ist sich nicht sicher, ob er wirklich weiterhin als Profiler tätig sein will. Ich würde es sehr bedauern, wenn dieses Ermittlerduo sich trennt und die Reihe abgeschlossen ist.

Fazit: Im dritten Buch geht es hochdramatisch zu und her. Ich als Leser, an blutige Thriller ziemlich gewohnt, habe diesen genossen. Die fünf Sterne sind verdient.

Heftig!

Düsseldorf im Spätsommer – die Sonne brennt immer noch erbarmungslos vom Himmel. Vorstandschef und Machtmensch Hugo Bellmer aus der Schweiz wird von der Terrasse seines Sylter Strandhauses auf die Pritsche in einem Gewächshaus entführt. Hier wird er nach grauenvollen Tagen und Nächten von schnell wachsenden Bambusstangen durchbohrt. Anita Ichigawa und ihr Kollege Kolja Wiebusch vom BKA werden mit den Mordermittlungen betraut. Dann verschwindet Anita spurlos. Einziger Hinweis: eine sündteure Armbanduhr, die dem Toten aus dem Gewächshaus gehörte. Die Profiler Jan Grall und Rabea Wyler, die sich nach ihrem Rauswurf aus dem LKA mit einem Büro für unabhängige psychologische Fallanalyse selbständig gemacht haben, werden als externe Berater angefordert. Dann taucht der nächste Tote auf – in einem Ölfass …

Dies ist nach »Der Alphabetmörder« und »Rapunzel« der dritte Fall für Jan Grall und Rabea Wyler. Aber auch, wenn man die Vorgängerbände nicht kennt, hat man keine Schwierigkeiten in diese Geschichte hineinzufinden.

Eine Geschichte, die mich mit einem Täter bekannt macht, dessen Maß an Planung, Symbolik und Grausamkeit beispiellos ist. Ein Mann ohne Gesicht, der sich selbst als »der Erlöser« bezeichnet. Es ist verstörend in seine Gedanken zu blicken. Gleichzeitig ist es aber auch faszinierend zu sehen, wie er mit den Ermittlern zu spielen scheint, ihnen immer einen, wenn nicht zwei Schritte voraus ist.

Jan Grall lerne ich als einen Mann mit einer Hypersensibilität kennen, unter der er selbst manchmal leidet. Er kann sich sehr gut in Täter und andere Menschen hineinversetzen. Seine Analysen sind treffend und auf den Punkt. Rabea ist aus den vorhergehenden Fällen stark mit Aggressionen behaftet. Sie ist traumatisiert und bringt sich selbst und Jan in Lebensgefahr. Anita Ichigawa und Kolja Wiebusch sind ebenfalls in den Fall involviert. Mit ihnen habe ich allerdings nicht sehr viel zu tun. Warum – lest es selbst.

Lars Schütz hat mit »Rache, auf ewig« einen Thriller entworfen, bei dem es schwerfällt, ihn aus der Hand zu legen. Ich musste einfach immer weiterlesen um zu wissen, wie sich endlich alles auflöst. Auf dem Weg dorthin wurde ich immer wieder überrascht und bei der Auflösung war ich schockiert.

Ein packender, spannender, einfach großartiger Thriller mit interessanten Fakten. Brutal und blutrünstig, also nicht für schwache Nerven. Trotzdem gut zu lesen. Hier und da habe ich halt mein Kopfkino ausgeschaltet. Ansonsten: absolut lesenswert!

Brutal und spannend

Das Buch ist nach dem »Alphabetmörder« und »Rapunzel mein« das dritte Buch des Autors, in welchem er sich nochmal gesteigert hat.

Nicht nur Profiler Jan Grall und seine Kollegin Rabea Wyler geraten des Öfteren an ihre Grenzen, auch meine Nackenhaare sträubten sich beim Lesen mehrfach. Der Täter geht nach einem genauen Plan und äußerst skrupellos vor. Über seine wirklichen Motive blieb man lange Zeit im Unklaren, dann jedoch wurde sein Geheimnis gelüftet. Die Kaltblütigkeit und Raffinesse in seinem Vorgehen, waren kaum zu überbieten.

Erneut hat mir der schnörkellose und detailgetreue Schreibstil des Autors sehr gut gefallen. Die bereits zu Beginn aufgebaute Spannung wurde durchgehend gehalten und sogar an der ein oder anderen Stelle noch weiter gesteigert.

Fazit:
Eine absolute Empfehlung für Thrillerfans mit starken Nerven.

Brutale und abartige Morde

Hugo Bellmer, ein reicher Prominenter, wird auf brutalste Weise gefesselt: Bambus wächst unter ihm, und der findet bald den Weg durch Bellmers Körper, woran das Opfer stirbt. Jan Grall und Rabea Wyler, suspendierte Ermittler, erfahren davon und werden als Berater hinzugezogen. Dies deshalb, da Jans Freundin Anita den Fall aufzuklären helfen soll. Doch diese wird vom Täter entführt. Es geschehen noch weitere grausame Morde.

Der Thriller ist sehr spannend geschrieben. Ideen jemanden mit aufwändigen Methoden umzubringen hat der Autor. Die Geschichte ist abgeschlossen, es ist nicht notwendig, die vorgängigen Bücher zu kennen. Abwechslung verliehen haben dem Buch auch die verschiedenen und andersartigen Schauplätze – wie am Meer, in den Bergen. Mir hat das Buch – trotz z.T. brutalen Szenen – sehr gut gefallen.

Verstörende Rachemorde

Lars Schütz lässt in »Rache, auf ewig« seine Profiler Jan Grall und Rabea Wyler bereits zum dritten Mal gemeinsam ermitteln. Der Fall schließt direkt an den zweiten Band »Rapunzel mein« an, kann meines Erachtens aber auch unabhängig von der Reihe gelesen werden.

Jan und Rabea haben sich nach ihrer Suspendierung vom LKA gerade mit einem Büro für unabhängige psychologische Fallanalyse selbständig gemacht. Dieses läuft jedoch noch nicht so recht, so dass sie froh sind, als das BKA sie als externe Ermittler zu einem äußerst grausamen und verstörenden Fall hinzuzieht.

Einer der reichsten Männer Deutschlands wurde auf unvorstellbar grausame Weise ermordet in einem Gewächshaus auf Sylt aufgefunden. An einen Bettrahmen gefesselt wurde er durch spitze Bambussprossen, die durch ihn hindurch wuchsen, qualvoll getötet.
Als Anita Ichigawa, eine Kollegin vom BKA und Freundin von Jan entführt wird, beginnt ein Spiel gegen die Zeit, denn der »Erlöser« wie der Täter sich nennt, ruht nicht, bis seine Rache vollendet ist. Bald geschehen noch weitere verstörende Morde und Jan und Rabea müssen bis an ihre Grenzen gehen, um den Mörder zu stellen.

Auch dieser Thriller von Lars Schütz war wieder spannend von der ersten Seite des Prologs bis zum dramatischen Ende. Bereits nach dem Prolog auf Sylt mochte ich das Buch kaum zur Seite legen. Die kurzen Kapitel taten ihr übriges, um das Lesetempo zu steigern, denn mit jedem Kapitel wechselt der Ort oder die Perspektive. Die beiden Ermittler kannte ich ja bereits aus den vorherigen Bänden. Sie sind beide vielschichtige Charaktere, die aber auch mit den Dämonen ihrer Vergangenheit kämpfen. Ihr Privatleben spielt natürlich eine Rolle, im Mittelpunkt bleibt jedoch die Mordermittlung. Es war sehr spannend den Ermittlungen zu folgen, bei denen die beiden Profiler sich wieder einmal in für sie brenzlige Situationen begeben. Der Showdown brachte noch eine Steigerung und überraschte mich mit der Entlarvung des Täters. Die Auflösung ging mir allerdings zu schnell und überstürzt, hier hätte ich mir mehr Zeit und Erklärungen gewünscht. Das Motiv war für mich auch nicht ganz logisch und etwas konstruiert. Deswegen hätte ich mir ein paar Kapitel mehr aus Tätersicht gewünscht um ihn noch besser verstehen zu können.

Trotzdem ist es ein spannender Thriller, den ich geradezu verschlungen habe, auch wenn das Ende etwas überstürzt erzählt wurde. Die äußerst phantasievollen, verstörenden Mordmethoden, die auch detailliert und blutig beschrieben werden, setzen allerdings starke Nerven voraus. Allen, die blutige, spannende und temporeiche Thriller lieben, kann ich »Rache auf ewig« nur wärmsten empfehlen. Ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung …

Sehr detailliert und brutal

Jan Grall und Rabea Wyler sind von ihrem Dienst beim LKA suspendiert – ganz offenbar ohne Bezüge, denn sie gründen eine private Agentur für Fallanalyse, die aber nicht besonders gut läuft, so dass Rabea versucht mit einer DHL-Filiale etwas dazuzuverdienen. Was genau zu ihrer Suspendierung geführt hat, ist sicher in den zwei Bänden zuvor geschildert – aber für den vorliegenden Fall ist es eher zweitrangig.

Annäherung
Auch das Private hat unter der Suspendierung und den Dingen, die dazu geführt haben, gelitten und Jan versucht gerade mit seiner Ex-Geliebten Anita Ichigawa, ihrerseits Ermittlerin beim BKA, wieder anzubandeln, als diese nach Sylt abkommandiert wird. Das ausgerechnet Jan und Rabea zur Hilfe gerufen werden, als Anita vor Ort entführt wird, ist dann schon ein sehr seltsamer Zufall.

Persönliches
Durch die daraus entstehende persönliche und emotionale Einbindung für Jan Grall in diesem Fall bekommt das alles eine sehr persönliche Note. Persönlich ist mir das zu viel persönliche Beteiligung und ich denke, dass so eine Konstellation aus gutem Grund in der Realität nicht vorkommen wird. Vor allem, wenn man bedenkt, wie der Täter seine Opfer ermordet.

Tätersicht
Darüber erfahre ich im Buch recht viel, denn die Sicht des Täters und seine Gedankengänge sind immer wieder ein gut beleuchtetes Thema innerhalb der Geschichte. Dabei spart der Autor auch nicht an sehr detaillierten Beschreibungen von Folterungen und Morden. Gerade für Jan Grall, der ja hypersensibel ist und vieles sehr genau nachempfinden kann, dürfte dieser Fall extrem schwierig sein.

Traumatisiert
Rabea Wyler kommt, zumindest in diesem Fall, etwas schlechter rüber. Sie hat aus dem letzten Fall ein noch ein Trauma und ich finde es eher unglaubwürdig, dass sie, statt zu einer Therapie zu gehen, sich gleich in den nächsten Fall stürzt. Diese Unbedachtheit hat durchaus auch gefährliche Folgen für die anderen Beteiligten und bringt diese ganz unnötig in Gefahr.

Logische Auflösung
Am Ende finde ich die Auflösung sehr überraschend, aber mit etwas Nachdenken dann doch wieder logisch nachvollziehbar. Mir persönlich war dieses Buch einen bisschen zu brutal, zu blutig, zu effekthascherisch und trotzdem nicht so spannend wie z.B. Chris Carter. Aber ich konnte es, dank des sehr eingängigen Schreibstils, gut »weglesen« und dann getrost wieder vergessen.

Mein Fazit
»Rache auf ewig« von Lars Schütz ist eine sehr blutige und grausame Geschichte, die mich aber trotzdem nicht so recht gefesselt hat.