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Rapunzel, mein

Der zweite Fall für die Profiler Rabea Wyler und Jan Grall. Thriller
Buch
Taschenbuch, 416 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3548291759

ISBN-13: 

9783548291758

Auflage: 

1 (27.09.2019)

Preis: 

9,99 EUR
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 192.894
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3548291759

Beschreibung von Bücher.de: 

Er quält. Er mordet. Wer wird sein nächstes Opfer sein?

Profilerin Rabea Wyler steht unter Schock: In der Nähe eines stillgelegten Märchenparks wurde ein totes Mädchen ohne Hände gefunden. Erdrosselt mit den eigenen langen blonden Haaren. Wyler ahnt, dass die Vergangenheit sie eingeholt hat. Denn eine Hand war das Einzige, was vor zwanzig Jahren von ihrer vermissten Schwester gefunden wurde.

Jan Grall, ihr suspendierter Partner, will davon nichts wissen. Wyler kann den Mörder auch ohne seine Hilfe überführen. Doch schnell wird klar, dass der Täter nur eine Marionette in einem perfiden Spiel ist. Und das hat gerade erst begonnen ...

Kriminetz-Rezensionen

Rapunzelmörder

Die Schwester von Profilerin Rabea Wyler ist vor zwanzig Jahren verschwunden und alles, was von ihr auftauchte, war eine Hand. Nun wird Rebea von der Vergangenheit eingeholt, als einer der Nähe eines stillgelegten Märchenparks ein totes Mädchen ohne Hände gefunden wird. Sie wurde mit ihren eigenen Haaren erdrosselt. Als Rabea ihren ehemaligen Partner Jan Grall um Hilfe bittet, lehnt dieser ab. Daher macht sich Rabea alleine auf die Suche nach dem Mörder und kann ihn tatsächlich überführen. Aber die Geschichte ist noch nicht vorbei, denn der Täter war nur die Marionette in einem perfiden Spiel.

Dies ist der zweite Band um Rabea Wyler und Jan Grall, die Profiler des LKA. Ich habe den „Alphabetmörder“ nicht gelesen. Es ist ein spannender Thriller, der sich gut lesen lässt, auch wenn der Zufall manchmal mitspielt.

Rabea Wyler und Jan Grall waren ein Team. Aber der letzte Fall hat Spuren hinterlassen. Rabea wurde dabei schwer verletzt und Jan suspendiert. Er hat sich nach Italien zurückgezogen und will Rabea nicht helfen. Erst als Rabea merkt, dass ihr überführter Täter nur Werkzeug war, unterstützt er sie.

Die Ermittlungen beschränken sich nicht nur auf das Ruhrgebiet, nein, unsere Ermittler kommen ganz schön rum. Dabei trifft sie auf einige rivalisierende Clans. Doch der Strippenzieher hat jeden seiner Züge genau überlegt.

Ein spannender Thriller mit viel Tempo, der manchmal aber recht konstruierte Züge aufweist. Trotzdem hat er mich gut unterhalten.

Ein packender, spannungsgeladener Thriller, der es manchmal ein bisserl übertreibt

Rabea Wyler ist 11 Jahre alt, als ihre kleine Schwester Marie spurlos verschwindet. Nur ihre linke Hand wird später tief in den Wäldern des Emmentals gefunden.

Heute ist Rabea Profilerin beim LKA Rheinland-Pfalz in Mainz. Als im Galli-Theater in Essen die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, der man beide Hände abgeschnitten hat, denkt sie sofort an ihre Schwester, deren Suche sie nie aufgeben wird. Sie vermutet, dass der neue Fall in Essen etwas mit ihrer Schwester zu tun hat. Und dem muss sie unbedingt nachgehen.

Jan Grall, ihr ehemaliger Chef beim LKA, hat sich nach seiner Suspendierung kiffend in einer Ferienwohnung in Cannobio am Lago Maggiore verkrochen. Er soll Rabea bei ihrer Suche, bei der sie meint, eine neue Spur gefunden zu haben, helfen.

„Rapunzel mein“ ist für mich der erste Fall, den ich von dem mir bisher unbekannten Autor Lars Schütz gelesen habe. Da ich in kurzen Sequenzen immer wieder kleine Einblicke in den ersten Fall der beiden Fallanalytiker bekomme, habe ich nicht den Eindruck bisher etwas Entscheidendes verpasst zu haben. Meine Neugier auf den „Alphabetmörder“ wird allerdings stark angestachelt.

In diesem Fall, der an das Märchen „Rapunzel“ der Gebrüder Grimm angelehnt ist, bin ich mit den beiden Profilern im Ruhrgebiet, in Essen, Duisburg und Düsseldorf unterwegs. Einige Kapitel spielen auch in Burgdorf in der Schweiz, wo Rabea aufgewachsen ist; in Cannobio am Lago Maggiore, wo Jan aus seiner selbst gewählten Abgeschiedenheit gerissen wird und ganz zum Schluss noch in Las Vegas, USA.

Rabea Wyler und Jan Grall, die ich hier erst kennenlerne, wobei ich auch die Infos zum Privatleben der beiden schätze, sind mir von Anfang an recht sympathisch. Beide haben ihr Packerl zu tragen, sind recht eigenwillig, haben beide eine starke Persönlichkeit. Aber auch die anderen Charaktere, die hier handeln, z.B. Clanchef Ilias Quabbani, Moritz Beil, Boss der Satan´s Squad oder Kristijan Ivasic und Delilah Demirci, Vincent Hunger und die Familie Meyer, habe ich schnell ein klares Bild vor Augen um sie in meinem Kopfkinofilm mitspielen zu lassen.

Die Spannung hält sich von Anfang an recht hoch, steigt weiter an um auf diesem hohen Niveau zu bleiben bis zum Schluss.

Das Buch ist in 4 Teile unterteilt; die 74 Kapitel lassen sich sehr leicht und zügig lesen. Es gab allerdings auch Stellen, bei denen mir die Action einfach zu hoch und auch zu unglaubwürdig erschien. Aber gut, da hat es Lars Schütz meiner Meinung nach einfach zu gut gemeint und es etwas übertrieben. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung. Andere mögen das ganz anders sehen.

Alles in allem ein actionreicher, packender, spannungsgeladener Thriller mit einer unerwarteten Wendung, den ich trotz kleiner Kritik sehr gerne gelesen habe.

Da Wyler und Grall evtl. als selbständige Profiler zusammen arbeiten wollen, bahnt sich hier vielleicht auch schon der nächste Fall für die beiden an. Zuerst aber nehme ich mir den „Alphabetmörder“ vor.

Nicht nur einen Ticken zu viel

Zum Inhalt:
Rabea hat nach ihrem ersten Fall den Job beim LKA in Rheinland-Pfalz von ihrem Vorgänger Jan übernommen, der wegen eigenmächtigen Verhaltens suspendiert wurde. Als sie von einer Frauenleiche mit abgeschnittenen Händen hört, wird sie an das Schicksal ihrer Schwester Marie erinnert, die vor 20 Jahren aus dem Kindergarten verschwand. Das Einzige, was von Marie bis jetzt gefunden wurde, war eine abgeschnittene Hand …

Mein Eindruck:
Gut gewollt ist nicht immer gut gemacht. Beim Lesen von „Rapunzel“ fühlt man sich oft an James Bond oder Mission Impossible erinnert – leider ist die Geschichte noch nicht einmal halb so gut wie ihre Vorbilder – und das, was an Witz fehlt, wird durch Alkohol und Rauschgift wettgemacht.

Logikloch (die Protagonistin lässt die ganze Zeit ihr Handy an, aber keiner auf der Dienststelle kommt auf die Idee, sie dadurch zu orten?) reiht sich an Zufall (wundersame Rettungen, immer das Richtige im Gepäck in einem Notfall) und die Polizei glänzt durch Desinteresse und/oder Kompetenzüberschreitung. Ja, kriminelle Unterhaltung lebt von Verbrechen, aber muss es so viele unterschiedliche böse Buben (Sadisten, Clan- und Rockerchefs, Racheengel) in einem Buch geben? Protagonist – Antagonist, auf der zweiten Seite verliert man komplett den Überblick.

Lars Schütz nutzt als Kunstgriff seiner zumeist sehr kurzen Kapitel (immer aus unterschiedlicher Sicht geschrieben) Dauercliffhanger … und nutzt sie damit ab. Denn die Situationen sind irgendwann viel zu absurd, als dass man an echte Gefahr für die Hauptpersonen glaubt. Zusätzlich stört der nicht nur dauernde, sondern vor allen Dingen beiläufige Konsum von Marihuana und Haschisch; für jemanden, der als besonders empfindsam beschrieben wird, finde ich das doppelt seltsam und bedenklich.

Das Einzige, was aus meiner Sicht wirklich gelungen ist, ist das Ende. Denn das ist folgerichtig, ohne Schmus, die Konsequenzen sind nachvollziehbar und damit „echt“, – etwas, das in diesem Thriller oft fehlt.

Mein Fazit:
Überfrachtet und unglaubwürdig.

Unter Geiern

„Rapunzel, mein“ ist die Fortsetzung von „Der Alphabet-Mörder“.

Die Fallanalytikerin Rabea Wyler, hat die Strapazen vom Alphabet-Mörder-Fall noch nicht richtig überwunden. Eine posttraumatische Belastungsstörung macht ihr noch immer zu schaffen. Ihr Ex-Chef Jan Grall, mit dem sie ermittelt hatte, wurde vom Dienst suspendiert und hat sich an den Lago Maggiore zurückgezogen, um ein Buch zu schreiben. Noch immer kann die Profilerin nicht akzeptieren, dass zwanzig Jahre zuvor ihre kleine Schwester Marie verschwand, einzig eine abgetrennte Hand ist von dem Mädchen wieder aufgetaucht.

In einem Essener Theater wird die Leiche eines Mädchens entdeckt, ohne Hände sie wurde mit ihren eigenen langen blonden Haaren erdrosselt. Rabea sieht Parallelen zum Entführungsfall ihrer Schwester und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Als sie auf die Spur des mutmaßlichen Täters stößt, überschlagen sich die Ereignisse, denn der Täter scheint nur eine Marionette in einem perfiden Spiel zu sein. Sie bittet Jan Grall um Hilfe. Können die beiden herausfinden, wer hinter dem Rapunzelmord steckt?

Das Buch gliedert sich in vier Teile, die mit einer zusammenfassenden Überschrift versehen sind, den Teilüberschriften sind Erklärungen beigefügt. 74 kurze knackige Kapitel ergänzen sich zum Gesamtwerk. Da nach jedem Kapitel der Ort des Geschehens wechselt, ist die beigefügte Orts- und Datumsangabe äußerst hilfreich. Die Kapitel enden mit Cliffhangern. Trotzdem fiel es mir nicht schwer das Buch immer wieder aus der Hand zu legen. Lars Schütz wählte für diesen Krimi die auktoriale Erzählweise, trotzdem konnte ich die Beweggründe der einzelnen Charaktere für ihr Handeln nicht immer nachvollziehen. Dazwischen erscheinen Rückblicke und Erinnerungen, diese sind kursiv geschrieben und somit als solche gekennzeichnet.

Das Buch hat mich enttäuscht, denn ich hatte Empfehlungen, anhand des wohl besseren ersten Teils. Ich habe mich schwergetan diesen Thriller zu lesen, nicht weil ich den ersten Teil nicht kenne, sondern weil der Plot nicht immer nachvollziehbar war. Es erscheinen Personen und Szenen, die für einen guten Aufbau der Geschichte nicht notwendig gewesen wären, etliche Geschehnisse wirken auf mich wie an den Haaren herbeigezogen, ohne zu spoilern kann ich hier auf diese Ungereimtheiten gar nicht eingehen. Wie die finale Rettung der Hauptfiguren vonstattengeht ist für mich hanebüchen. Auch das Ende kann ich mir so, kaum vorstellen. Alle Figuren blieben für mich fremd. Die Protagonistin handelt übertrieben und unglaubhaft, ständig setzt sie ihren Job und auch ihr Leben leichtsinnig auf Spiel.

Spannung wurde zwar aufgebaut und auch immer wieder zunichtegemacht: Rockerbanden, Krankenhausgeräte in Privathäusern einschließlich OP-Saal, Libanesen-Mafia, eine Handgranate explodiert in einer Wohnung und es gibt kaum Opfer, Rabea verlässt den Tatort mit dem Hauptverdächtigen ungehindert, alles vorhanden. Des Öfteren habe ich bei der Lektüre den Kopf geschüttelt, die Protagonistin wurde bei ihren Abenteuern mehrfach schwer verletzt und nach einem ordentlichen Abendessen oder einer Dusche ging es wieder weiter. Auch ein genialer Hacker war, wenn benötigt, sofort zur Stelle. Für die Leser des ersten Teils bestimmt eine Möglichkeit, noch offene Fragen zu klären. Das Ende lässt eine Option zu weiteren Folgen. Von mir keine Empfehlung, ich werde auch die Reihe nicht weiter verfolgen.

Der zweite Fall für Jan Grall und Rabea Wyler – kommt leider nicht an Teil 1 heran

Kurz zum Inhalt:
Nach dem Alphabet-Mörder-Fall ist Jan Grall aus dem Dienst entlassen und hat sich nach Italien an den Lago Maggiore zurückgezogen, um ein Buch zu schreiben.

Rabea Wyler arbeitet weiterhin als Fallanalytikerin für die Polizei und wird durch den neuesten Fall – ein blondes Mädchen, dem beide Hände amputiert wurden und welches mit seinen eigenen Haaren erdrosselt und in der Nähe eines stillgelegten Märchenparks gefunden wurde – stark an die schreckliche Geschichte ihrer Schwester erinnert, die vor 20 Jahren vom Kindergarten entführt wurde und von der nur eine amputierte Hand gefunden wurde.

Rabea kann den Mörder bald überführen, doch schnell wird ihr klar: Kris ist nur eine Marionette in diesem Spiel! Sie muss den wahren Täter ausfindig machen und dafür braucht sie die Hilfe ihres ehemaligen Kollegen Jan...

Meine Meinung:
»Rapunzel, mein« ist der zweite Fall für Rabea Wyler und Jan Grall. Der Spannungsbogen wird durch die kurzen Kapitel und die Orts-Sprünge zwar nicht sehr hoch, dafür konstant aufrecht gehalten.

Der Fall mit der Rapunzel-Toten und die private Geschichte von Rabeas Schwester, die eigentlich im Vordergrund stand, haben mir sehr gut gefallen.

Dass David, der neue Freund von Jans Ziehtochter Miri (die man aus dem Alphabetmörder-Fall kennt) ein genialer Hacker ist, ist natürlich sehr hilfreich.

Doch leider erscheint vieles – vor allem gegen Ende – ZU konstruiert und ZU gewollt. Viele glückliche Zufälle reihen sich aneinander. Und das macht die Geschichte dann leider unglaubwürdig, denn im echten Leben kommt so eine Zufalls-Glückssträhne auch nur äußerst selten vor.

Das Ende – also die Zukunftspläne von Jan und Rabea – haben mir gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, was da noch auf uns zukommen wird.

Fazit:
Guter Plot, aber mit verbesserungswürdiger Ausführung. ZU viele glückliche Zufälle machen einen Thriller dann leider unglaubwürdig. Daher diesmal nur 3,5 Sterne.

Weniger wäre mehr gewesen

Das Cover hat mich gleich angesprochen, den Klappentext und die Leseprobe fand ich sehr spannend. Von dem Buch war ich allerdings sehr enttäuscht. Ich hatte mir mehr davon versprochen.

Die ersten 100 Seiten langatmig und sehr verwirrend. Die Handlungen sehr unglaubwürdig und teilweise an den Haaren herbeigezogen. Jetzt da ich das Buch gelesen habe, stimmt noch nicht einmal der Klappentext, denn das Mädchen wurde ja nicht in einem Turm im Märchenpark, sondern im Essener Theater gefunden. Oder habe ich da was falsch verstanden?

Als man die Tote findet klingeln bei der Profilerin Rabea Wyler alle Alarmglocken. Könnte es ihre seit 20 Jahren verschwundene Schwester sein? Sie macht sich sofort auf den Weg und bringt den Mörder in ihre Gewalt. Aber ohne die Hilfe ihres suspendierten Partners Jan Grall geht es nicht.

Zu viele Perspektivwechsel störten den Lesefluss. Hier wurde zu viel Action hineingepackt. Die Protagonistin handelt sehr unglaubwürdig und viel zu leichtsinnig, ihr Tun konnte ich nicht nachvollziehen. Auch körperliche Schäden können sie nicht abhalten. Auch die Sache mit den beiden kriminellen Organisatoren fand ich ziemlich dick aufgetragen. Treten sie doch auf, wie der Elefant im Porzellanladen.

Leichte Unterhaltung, mit wenig Tiefgang, schade.

Spannend bis zur letzten Seite

»Rapunzel, mein« von Lars Schütz ist ein wirklich sehr guter Thriller, ich habe dieses Buch an einem Tag verschlungen. Ausgezeichnet trifft hier am besten, die Spannung war von der ersten Seite an da, und wurde von Kapitel zu Kapitel immer besser. Der Spannungsbogen hat sich immer mehr gesteigert und es wurde nie langweilig oder uninteressant, im Gegenteil. Lars Schütz hat mich mit diesem Thriller begeistert, denn dies ist eine Art, die ich besonders gerne lese. Spannend, actionreich, ich fieberte mit, ich wurde zum Miträtseln angeregt. Auch ein wenig Witz konnte ich dem coolen Fallanalytiker Jan Grall entnehmen. Er ist mir sehr sympathisch.

Hier passiert einiges in verschiedenen Städten und Ländern, es kommen einige Charaktere vor, die ich aber alle schnell im Blick hatte. Die kurzen 74 Kapitel sind auf 407 Seiten und 4 Teile verteilt. Für meinen Geschmack sehr gut und flüssig zum Runterlesen.

Das Cover ist auch sehr gut gelungen. Hier bekommt das Märchen Rapunzel eine ganz andere Bedeutung, passend zum Buch. Die Blutstropfen verraten schon, dass hier Blut fließen wird, aber es wird nicht übertrieben.

Dieser Thriller begeistert mit seiner interessanten und spannenden Art.

Der Thriller beginnt in der Schweiz, genauer gesagt in Burgdorf, 20Jahre zuvor. Zwei kleine Mädchen sehen nachts bei starkem Gewitter eine Hexe am Fenster. Rabea Wyler, der Hauptcharakter, hat sie selbst mit eigenen Augen gesehen und kurze Zeit später wird ihre jüngere Schwester Marie entführt. Das Einzige, was von ihrer Schwester gefunden wird, ist eine abgetrennte Hand ohne Leiche.

Rabea wird später Profilerin und 20 Jahre später wird in der Nähe eines stillgelegten Märchenparks ein totes Mädchen ohne Hände und erdrosselt mit ihren eigenen langen blonden Haaren aufgefunden. Rabea ist geschockt und überzeugt, dass dieser Fall etwas mit ihrer verschwundenen Schwester zu tun haben muss. Sie kommt dem Rapunzelmörder auf die Spur und bittet ihren Partner Jan Grall um Hilfe, der zuerst ablehnt. Er ist suspendiert und will einen Neuanfang wagen. Rabea erfährt von dem Mörder schockierende Neuigkeiten und begibt sich mit ihm auf eine Flucht vor der Polizei, dem Satans Squad und dem Qabbani-Clan.

Eine aufregende, gefährliche und extrem rasante und nervenaufreibende Geschichte beginnt. Rabeas überstürzter Aufbruch aus Koblenz, Ereignisse in Essen, ein Martyrium in Düsseldorf, dies und einiges mehr hat mich in diesem Thriller gefesselt.

Jan Grall kommt den Orten dank seiner Ziehtochter und deren Freund schnell auf die Spur und ist somit Rabea eine große Hilfe und sie kommen dem Turm des Schweigens gefährlich nah.
Für alle Thrillerfans ein absolutes MUSS!

Spannende Fortsetzung

Im Grillo-Theater in Essen wird eine übel zugerichtete Frauenleiche gefunden, erdrosselt mit ihren eigenen Haaren und mit amputierten Händen. Die Profilerin Rabea Wyler wird auf diesen Mord aufmerksam und sieht sofort Parallelen zu ihrer vor langer Zeit spurlos verschwundenen Schwester Marie. Rabea ahnt, dass hinter diesem Mord noch mehr steckt und ruft ihren, vom Dienst suspendierten, Kollegen Jan Grall zur Hilfe. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Ermittlungstour …

»Rapunzel, mein« ist bereits der zweite Teil vom Ermittlerduo Jan Grall & Rabea Wyler. Aber auch wenn man den ersten Teil zuvor noch nicht gelesen hat, kann man »Rapunzel, mein« ohne Vorkenntnisse lesen. Was aus dem Vorgängerband wichtig ist, wird immer kurz aufgegriffen, sodass der Leser auf dem aktuellen Stand ist.

Der Schreibstil ist echt klasse. Er lässt sich flüssig lesen und fesselt einen sofort ans Buch. Man kann sich auch alles sehr gut bildlich vorstellen. Klasse ist auch einfach, dass am Ende des Kapitels immer etwas Spannendes passiert, was den Leser dazu verleitet weiterzulesen, um zu wissen, wie es weiter geht.

In dem Buch gibt es unterschiedliche Handlungsstränge, wodurch es noch spannender wird. Dazu gibt es bei den Kapiteln übersichtliche Orts- und Zeitangaben, wodurch man sofort weiß, an welchem Ort die Handlung gerade passiert. Das hilft ungemein zur Orientierung. Ansonsten würde man vermutlich verwirrt.

Allerdings war für mein Empfinden die Handlung teilweise etwas vorhersehbar, was aber nicht unbedingt die Spannung rausgenommen hat, denn teilweise wurde man durch den Autor in die Irre geführt.

Dadurch, dass Manches vorhersehbar war, fand ich den Folgeband etwas schwächer als den Vorgänger. Aber er ist trotzdem sehr zu empfehlen!

Gelungene Fortsetzung

Als die Profilerin Rabea Wyler von einem grausamen Mord in der Nähe eines stillgelegten Märchenparks erfährt, sind all ihre Sinne elektrisiert. Dem Opfer, einer jungen Frau, wurden beide Hände abgetrennt. Die Parallele zu ihrer verschwundenen Schwester, von der seinerzeit lediglich eine abgetrennte Hand gefunden wurde, lässt ihr keine Ruhe und sie macht sich persönlich auf die Suche nach dem Täter, um das Schicksal ihrer Schwester zu klären. Schnell stößt sie auf den Mann, muss aber feststellen, dass die Wahrheit tiefer verborgen liegt, als gedacht …

»Rapunzel mein« ist der zweite Band um die Profilerin Rabea Wyler und ihren charismatischen Partner Jan Grall. Der erste Band »Der Alphabetmörder« konnte mich bereits begeistern, so dass ich mit hohen Erwartungen in das Buch gestartet bin. Nach wenigen Seiten war ich bereits wieder vom temporeichen und sehr lebendigen Schreibstil des Autors Lars Schütz gefangen. Der Spannungsbogen wird über das Auffinden der grausam ermordeten jungen Frau klassisch aufgebaut und über die Ermittlungen und überraschende Wendungen im Verlauf der clever konstruierten Geschichte auf einem hohen Niveau gehalten. Gerade durch die persönliche Anbindung der Hauptprotagonistin und die interessant charakterisierten Ermittler erhält die Reihe ihren besonderen Charme. Das fulminante Finale schließt den Thriller dann spannend und nachvollziehbar ab und macht gleichzeitig Lust auf weitere Fälle des besonderen Ermittlungs-Duos.

Insgesamt ist »Rapunzel mein« eine aus meiner Sicht gut gelungene Fortsetzung dieser Thriller-Reihe, von der ich hoffe, dass sie noch lange nicht zu Ende erzählt ist. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

Fesslnder Thriller

Inhalt:
Die kleine Schwester von der Profilerin Rabea Wyler verschwand vor 20 Jahren. Nur eine abgetrennte Hand wurde damals von ihr gefunden. Als in einem Theater ein Mädchen mit blonden Haaren und abgetrennten Händen gefunden wird, fürchtet Rabea sofort, dass es sich hierbei um ihre Schwester Maria handelt.

Meinung:
»Rapunzel mein« ist der 2. Teil um die Profiler Rabea Wyler und Jan Grall. Obwohl ich den 1. Teil »Der Alphabetmörder« noch nicht kenne, bin ich sehr gut ohne Vorkenntnisse in die Story reingekommen. Der Spannungsbogen wurde von Lars Schütz sehr gut bis zum Schluss gehalten. Die Protagonisten sind toll beschrieben, sodass der Leser sie sich gut bildlich vorstellen konnte. Leider fand ich Rabeas Verhalten etwas überzogen und merkwürdig. Auch passierten mir hier zu viele Dinge zu zufällig und unglaubwürdig, z.B. das Finale in Las Vegas war etwas too much.

Fazit:
Trotz der überzogenen Handlungen und unglaubwürdigen Zufälle ein echter Page-Turner. Ich werde trotzdem auch weiterhin die Thriller von Lars Schütz gerne lesen. Für »Rapunzel mein« von mir 4 Sterne.

Tod und Leid

Im Ruhrgebiet wird in einem stillgelegten Märchenpark ein totes Mädchen ohne Hände gefunden, erdrosselt mit ihren eigenen langen blonden Haaren. Profilerin Rabea Wyler hofft eine Spur zu finden zu ihrer Schwester, die vor 20 Jahren entführt wurde und von der man nur eine amputierte Hand gefunden hatte. Sie bittet ihren ehemaligen Partner Jan Grall um Hilfe bei der Suche nach dem Täter. Die beiden werden einige äußerst gefährliche Situationen zu bestehen haben  …

„Rapunzel, mein“ ist die gelungene Fortsetzung des „Alphabetmörders“ mit der Profilerin Rabea Wyler und dem Profiler Jan Grall. Sehr rasant ist schon der Einstieg in die Geschichte, der Spannungsbogen wird kontinuierlich straff gehalten. Manche der Geschehnisse sind etwas arg konstruiert, vor allem im letzten Drittel erschien mir einiges nicht recht glaubhaft, z.B. die Alleingänge der beiden Protagonisten. Sehr gut kommt allerdings Rabeas Getriebenheit zur Geltung, sie kann nicht aufgeben, der Gedanke an ihre Schwester Marie lässt ihr keine Ruhe. Tod und Leid spielen eine große Rolle in diesem Buch.

Dieser rasante, spannende Thriller hat mir einige spannende Lesestunden geschenkt, deshalb vergebe ich sehr gerne 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch weiter.